Niedersachsen 

Grenze Niedersachsen: Flüchtlingsheim in Flammen – Bewohner retten sich ins Freie

In einer Flüchtlingsunterkunft kurz hinter der Landesgrenze zu Niedersachsen hat es in der Nacht zum Donnerstag gebrannt.
In einer Flüchtlingsunterkunft kurz hinter der Landesgrenze zu Niedersachsen hat es in der Nacht zum Donnerstag gebrannt.
Foto: Matthias Strauss

Landkreis Börde. Schreck im Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt)! Wenige Kilometer hinter der Landesgrenze von Niedersachsen hat sich in der Nacht zum Donnerstag ein Unglück ereignet!

In einer Unterkunft für Geflüchtete in Wanzleben war in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen. Der hatte sich schnell auf weitere Zimmer ausgebreitet. Die Folge: Großeinsatz für die Feuerwehr im Nachbarbundesland von Niedersachsen.

Kurz hinter Niedersachsen steht Asyl-Unterkunft in Flammen

Die meisten Bewohner des Heims hatten bei dem Vorfall Glück im Unglück: Die 23 Personen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Eine Person wurde jedoch verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

„Als wir mit 50 Einsatzkräften vor Ort eintrafen stand eine Wohnung in Vollbrand. Das ganze Gebäude war verraucht. Eine Person musste gerettet werden. Der Mann lag im Hausflur", erklärte Kai Pluntke von der Feuerwehr Wanzleben.

Brandursache unklar

Die Einwohner können wohl nicht so schnell in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie sollen nun kurzfristig an anderer Stelle unterkommen.

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Warum das Feuer in der Einrichtung ausbrach ist bislang noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. (dav)