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Braunschweig: Mega-Bauprojekt beginnt! Tausende Autofahrer betroffen

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Foto: imago images / imagebroker

Braunschweig. Hiobsbotschaft für Tausende Autofahrer in Braunschweig! Sie müssen schon bald wieder mehr Zeit einplanen. Und das langfristig...

Die vielbefahrene und marode B4-Brücke über die A39 im Autobahnkreuz Braunschweig-Süd muss abgerissen werden. Sie habe „deutliche statische Defizite“, heißt es von der Verkehrsbehörde. Fertiggestellt wurde sie im Jahr 1965.

Kreuz Braunschweig-Süd wird zur Baustelle

Die neue Brücke soll dann im Frühjahr 2024 fertig sein. Während der Bauzeit sei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Unter anderem auf dem Sachsendamm, wo zwei neue Ampeln installiert werden sollen.

Die Vorabreiten starten schon am kommenden Montag, 9. März. Wegen nötiger Kanalarbeiten könne es vor allem zu den Hauptverkehrszeiten zu leichten Einschränkungen kommen. Erst im September sollen die Abrissabreiten dann so richtig losgehen.

Brücken-Bauarbeiten in Braunschweig

Während der Bauarbeiten wird der Stadtbahn- und Straßenverkehr über Behelfsbrücken geführt, die noch errichtet werden.

Dabei steht während der Hauptbauzeit dem Verkehr auf der B4 (weiter zur A 36) in Fahrtrichtung Süden ein Fahrstreifen zur Verfügung, in der Gegenrichtung zwei.

Im Stadtbahnverkehr werden die bisherigen zwei Gleise auf ein Gleis verengt. Am Fahrplan soll sich aber nichts ändern.

Folgende Abfahrten sind während der gesamten Bauzeit gesperrt:

  • Abfahrt von der A39 aus Richtung Salzgitter / Kassel kommend auf die B4 (Wolfenbütteler Straße) in Richtung Braunschweig-Innenstadt,
  • Abfahrt von der B4 (Wolfenbütteler Straße) kommend auf die A39 in Fahrtrichtung Wolfsburg,
  • Abfahrt von der A39 aus Richtung Wolfsburg kommend auf die A36 in Fahrtrichtung Wolfenbüttel / Harz.

Die Abfahrt von der A36 aus Richtung Wolfenbüttel / Harz kommend auf die A39 in Fahrtrichtung Salzgitter / Kassel bleibt geöffnet und wird über eine provisorische Rampe geführt.

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Die Kosten für den Neubau einschließlich Behelfsbauwerk belaufen sich auf rund 23 Millionen Euro. (red)