Niedersachsen 

Niedersachsen: Razzia gegen Rechtsextremisten – kam es zu DIESER Mega-Panne?

Unter anderem in Niedersachsen hat es eine Razzia gegen Rechtsextreme gegeben. Doch jetzt wird laut Medienberichten bekannt, dass dabei wohl eine Mega-Panne passiert sein soll. (Symbolbild)
Unter anderem in Niedersachsen hat es eine Razzia gegen Rechtsextreme gegeben. Doch jetzt wird laut Medienberichten bekannt, dass dabei wohl eine Mega-Panne passiert sein soll. (Symbolbild)
Foto: imago images/Reichwein

Göttingen. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hessen hat es Razzien gegen Rechtsextremisten gegeben. Zahlreiche Einsatzkräfte durchsuchten Wohnungen von insgesamt zwölf Verdächtigen.

Doch dabei soll nicht alles glattgelaufen sein. Wie der „Spiegel“ berichtet, soll es zu einer Panne gekommen sein.

Niedersachsen: Mega-Panne bei Razzia?

Die Einsatzkräfte waren gegen die Verdächtigen vorgegangen, weil sie sich im Juli 2019 mit weiteren Beteiligten in Bad Segeberg zu der rechtsextremen Gruppe „Aryan Circle Germany“ zusammengeschlossen haben sollen. Die rechtsextreme Gruppe hatte den Angaben zufolge Körperverletzungen und Sachbeschädigungen sowie Straftaten nach dem Waffengesetz geplant.

Dem wollte die Polizei nun einen Riegel vorschieben. Bei den Durchsuchungen hätten die Beamten bei einem Verdächtigen in Niedersachsen das Handy beschlagnahmt. Das kam zusammen mit anderen Datenträgern und diversen anderen Beweismitteln in einen Karton.

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Polizei soll ausgerechnet Karton vergessen haben

Wie der „Spiegel“ jedoch erfahren haben will, hätten Polizisten ausgerechnet diesen Karton in der Wohnung des Verdächtigen stehengelassen. Die Beamten seien daraufhin nochmals zu der Wohnung zurückgekehrt. Von dem Karton jedoch fehlte jede Spur. Nur das Handy konnten sie noch mitnehmen.

Die Flensburger Oberstaatsanwältin Stephanie Gropp wollte nicht von einer Panne sprechen, sondern von einem Vorfall. Einzelheiten seien ihr zwar noch nicht bekannt, sagte Gropp der Deutschen Presse-Agentur. Es seien aber keine Beweismittel verschwunden.

Die Flensburger Staatsanwaltschaft führt die Ermittlungen in dem Verfahren. Der Vorfall in Göttingen werde aber vor Ort aufgearbeitet, sagte Gropp. „Das ist nicht Gegenstand des Verfahrens.“ ( red mit dpa)