Niedersachsen 

Hannover: Mann soll Flüchtlingshelferin brutal ermordet haben – jetzt beginnt der Prozess gegen ihn

Hannover: Mann soll Flüchtlingshelferin brutal ermordet haben – jetzt beginnt der Prozess gegen ihn.
Hannover: Mann soll Flüchtlingshelferin brutal ermordet haben – jetzt beginnt der Prozess gegen ihn.
Foto: imago

Hannover. Weil er eine 61-Jährige grausam aus Habgier ermordet haben soll, muss sich ein junger Mann aus Marokko von diesem Donnerstag an vor dem Landgericht Hannover verantworten.

Der 1987 geborene Angeklagte soll die Frau nach seiner Einreise 2015 kennengelernt haben, weil sie sich in der Flüchtlingshilfe engagierte.

Mann muss sich vor Landgericht Hannover wegen Mordes verantworten

Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft ihm vor, die 61-Jährige Ende August 2019 geknebelt und ihren Kopf mit Paketband umwickelt zu haben, so dass sie qualvoll erstickte.

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Die Leiche versteckte er laut Anklage in einem über der Küche ihrer Wohnung zugänglichen Kriechboden, wo sie erst rund zwei Wochen später entdeckt wurde. Die Frau hatte zu Hause etwa 70.000 Euro Bargeld sowie Goldmünzen und Schmuck im Wert von rund 98.000 Euro aufbewahrt.

Verdächtiger auf A7 in einem Taxi gefasst

Der mutmaßliche Mörder wurde nach Gerichtsangaben vier Tage nach Entdeckung der Leiche während einer Taxifahrt auf der A7 festgenommen.

Er hatte auf der Flucht etwa 37.000 Euro Bargeld bei sich. (dpa/fb)