Niedersachsen 

Coronavirus in Niedersachsen: Was du in deiner Stadt noch tun darfst – und was nicht

Das Coronavirus schränkt auch das öffentliche Leben in Niedersachsen massiv ein. Was du noch darfst, und was nicht, findest du in unserer Übersicht auf einen Blick. (Symbolbild/Collage)
Das Coronavirus schränkt auch das öffentliche Leben in Niedersachsen massiv ein. Was du noch darfst, und was nicht, findest du in unserer Übersicht auf einen Blick. (Symbolbild/Collage)
Foto: imago images/Jürgen Ritter

Shutdown in Deutschland! Das Coronavirus hat auch Niedersachsen fest im Griff und fordert massive Einschnitte in das öffentliche Leben.

In unserer Übersicht erfährst du, was du in deiner Stadt in der Region in Zeiten des Coronavirus noch tun darfst – und was nicht.

Coronavirus in Niedersachsen: Was du noch darfst, und was nicht

Das Land Niedersachsen hat am Montag gemeinsam mit dem Bund beschlossen, das öffentliche Leben massiv einzuschränken, damit sich das Coronavirus nicht so schnell verbreiten kann. Am Dienstag haben Städte, Landkreise und Kommunen entsprechend reagiert und nach und nach ihre Allgemeinverfügungen beschlossen und veröffentlicht.

Damit regeln Verwaltungen beispielsweise Angelegenheiten, in denen es darum geht, welche Sachen durch die Allgemeinheit noch genutzt werden können – und welche nicht. Damit du dich nicht durch all die Allgemeinverfügungen wühlen musst, findest du hier alle wichtigen Infos auf einen Bick.

Diese Einrichtungen und Lokalitäten darfst du nicht mehr besuchen:

  • Bars, Clubs, Kulturzentren, Discos, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks, Anbieter von Freizeitaktivitäten – egal, ob drinnen oder draußen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen
  • alle Spielplätze, einschließlich Indoor-Spielplätze
  • alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, vor allem Outlet-Center und Verkaufsstellen in Einkaufscentern

Diese Geschäfte darfst und kannst du noch besuchen:

  • Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien
  • Tankstellen, Zeitungsverkäufer
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Frisöre, Reinigungen, Waschsalons
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel
  • wichtig: Dienstleister, vor allem aus dem Gesundheitsbereich und Handwerker, können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen

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Regelungen für Restaurants und Gaststätten:

  • Restaurants und Speisegaststätten dürfen täglich nur in der Zeit von 6 bis 18 Uhr öffnen, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen
  • Im Raum muss ausreichende Bewegungsfreiheit gegeben sein, um einen Abstand von 1,5 Metern zwischen den Personen zu ermöglichen
  • Ansammlungen der Kundschaft müssen so organisiert werden, dass der ausreichende Abstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden gewahrt werden kann
  • Mitarbeiter der Stätten sollten die vom RKI empfohlenen Hygieneregeln einhalten

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Das ist für dich tabu:

  • keine Zusammenkünfte mehr in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, auch dürfen keine Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich wahrgenommen werden
  • Reisebus-Reisen sind tabu
  • verboten sind außerdem Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und auch anderer Glaubensgemeinschaften, das gilft auch für Gemeindezentren
  • alle öffentlichen Veranstaltungen sind tabu, ausgenommen davon sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien
  • draußen darfst du dich nicht mit mehr als zehn Personen treffen
  • verboten sind außerdem private Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern, darunter fällt übrigens nicht der öffentliche Personennahverkehr oder der Aufenthalt an deinem Arbeitsplatz

Die Maßnahmen greifen erst einmal bis einschließlich 18. April. Eine Verlängerung sei jedoch möglich.

>>>>> Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Niedersachsen kannst du in unserem Newsblog mitverfolgen.