Niedersachsen 

Coronavirus Niedersachsen: Wirtschaftliche Folgen nicht absehbar ++ immer mehr Fälle bekannt

Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske. Der erste Fall des Corona-Virus in Deutschland hat die Nachfrage nach Atemmasken in Apotheken stark erhöht.
Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske. Der erste Fall des Corona-Virus in Deutschland hat die Nachfrage nach Atemmasken in Apotheken stark erhöht.
Foto: Fabian Strauch/dpa

Das Coronavirus ist in Niedersachsen nicht nur angekommen, es verbreitet sich rasant. Immer mehr Menschen infizieren sich – und immer mehr Maßnahmen schränken unseren Alltag massiv ein. Auch die Wirtschaft ist stark betroffen.

Wir halten dich in unserem Newsblog über die aktuellen Entwicklungen in Niedersachsen und in der News38-Region auf dem Laufenden.

Alles, was nach dem 18. März geschehen ist, kannst du hier nachlesen!

Sonntag, 22. März

22.45 Uhr: Ministerpräsident Weil: „Drei, vier Wochen ganz diszipliniert“

Das Kontaktverbot soll in Niedersachsen nach Angaben von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ab Montag kontrolliert werden. Die Polizei werde dafür sorgen, dass die Menschen sich auch wirklich trennen, sagte er in der Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ im NDR. Weil: „Es wird jetzt drauf ankommen, dass wir drei, vier Wochen ganz diszipliniert sind.“

22.35 Uhr: Jägermeister spendet 50.000 Liter Alkohol für Desinfektionsmittel-Herstellung

Das Unternehmen Mast-Jägermeister spendet 50.000 Liter Alkohol für die Herstellung von Desinfektionsmitteln an medizinische Einrichtungen in der Region. Schon vor zwei Wochen lieferte das Unternehmen als „Nachbarschaftshilfe“ einige Liter Alkohol an Wolfenbütteler Apotheker, die daraus Desinfektionsmittel für ihre Kunden herstellten. Dieses Engagement gab den Impuls, einen größeren Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus zu leisten.

20.00 Uhr: Wolfenbüttel will bei Hamsterkäufen durchgreifen – Bußgeld 2.000 Euro

Bürgermeister Thomas Pink will bei Hamsterkäufen durchgreifen. Waren dürfen nur noch in haushaltsüblichen Mengen herausgegeben werden. Es habe in den letzten Tagen so viele Hamsterkäufe gegeben, dass es die Versorgungslage für Berufstätige und Menschen, die jetzt für andere im Einsatz sind und erst abend einkaufen könne, gefährde.

Pink: „Dieses Verhalten ist primitiv, idiotisch und kontraproduktiv. Jeder erfolglose Einkaufsgang erhöht das Risiko sich anzustecken und erweckt zudem den Eindruck, es gebe nicht genug für alle.“ Und weiter: „ Mit der Präsenz von Mitarbeitern der Stadt als Ordnungsbehörde vor Ort soll auch den Mitarbeitern in den Geschäften der Rücken gestärkt werden.“ Die Ordnungsbehörde wird Verstöße mit Bußgeldern bis zu 2000 Euro sanktionieren.

18.55 Uhr: 20 Coronavirus-Fälle in Wolfsburg

In Wolfsburg wurden vier weitere Infizierte nachgewiesen. Bei einer Person handelt es sich um einen weiteren Fall aus dem Hanns-Lilje-Heim. Bei den drei weiteren Personen ermittelt das Gesundheitsamt Hintergründe und Kontaktpersonen. Das hat die Stadt am Sonntag mitgeteilt.

18.47 Uhr: Zahl der Infizierten in Braunschweig gestiegen

Die Zahl der Infizierten ist in Braunschweig auf 56 gestiegen. Derzeit liegt die Zunahme an Fällen in Braunschweig im Schnitt bei etwa neun pro Tag. Das hat die Stadt am Sonntag mitgeteilt. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl täglicher Zunahmen weiter steigen wird. Deshalb würden die Planungen für ein Behelfskrankenhaus fortgesetzt, so Sozialdezernentin Christine Arbogast.

16.15 Uhr: Umfassendes Kontaktverbot

Bund und Länder wollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot beschließen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Bereits vor der Konferenz hätten sich mehrere Bundesländer im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu zählt auch Niedersachsen. >>>>>>> Mehr dazu liest du in unserem bundesweiten Newsblog.

14.58 Uhr: Schon 1586 Fälle in Niedersachsen

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt weiter an. Nach Angaben des Landes gibt es mittlerweile 1586 bestätigte Covid-19-Fälle.

  • Landkreis Gifhorn: 34 Fälle
  • Landkreis Goslar: 21 Fälle
  • Landkreis Helmstedt: 16 Fälle
  • Landkreis Peine: 20 Fälle
  • Landkreis Wolfenbüttel: 4 Fälle
  • Stadt Salzgitter: 24 Fälle
  • Stadt Wolfsburg: 18 Fälle
  • Stadt Braunschweig: 30 Fälle
  • Region Hannover: 341 Fälle

13.33 Uhr: Polizist positiv auf Corona getestet

Wie die „HNA“ berichtet, ist ein Polizist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Deshalb seien seit Donnerstag die Polizeistationen in Nörten-Hardenberg, Kaltenburg, Moringen und Hardegsen dicht.

10.42 Uhr: Krankenhäuser fühlen sich im Stich gelassen

Die Krankenhäuser in Niedersachsen fühlen sich im Stich gelassen. „Wir sind fassungslos und empört", sagte der Vorsitzende der Vorsitzende der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG), Hans-Heinrich Aldag.

Hintergrund: Der am Samstag vorgelegte Gesetzentwurf breche das gegebene Versprechen, die Krankenhäuser nicht auf den Kosten sitzen zu lassen. Es werde zudem kein einziger Euro für die hohen Mehrkosten für die persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter als Finanzierungspauschale bereitgestellt. Gegen den Entwurf protestieren Kliniken bundesweit.

09.45 Uhr: So geht es den Freizeitparks

Jetzt haben sich auch einige Freizeitpark-Betreiber aus Niedersachsen zu Wort gemeldet. „Wir hatten uns, genau wie Ihr, schon auf den Saisonstart gefreut. Doch Eure Gesundheit und die unserer Mitarbeiter geht natürlich vor“, schreibt der Heide Park Soltau auf seiner Internetseite.

Vor Beginn der Saison hat der Serengenti-Park Hodenhagen Werbung für Neuheiten wie eine Big-Foot-Safari mit großen Geländefahrzeugen gemacht, nun steht für die Besucher vorerst alles still. Für die Maßnahmen habe sie Verständnis, sagte die Park-Sprecherin Asta Knoth. Gesundheit habe immer Vorrang. „Je stärker wir uns jetzt als Gemeinschaft engagieren, indem wir einfach mal zu Hause bleiben, desto größer ist die Chance, dass wir diese Krise schnell überwinden.".

8 Uhr: Dramatischer Anstieg der Infektionen in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Zahlen der bestätigten Corona-Infektionen bekannt gegeben. Demnach gibt es aktuell 1452 bestätigte Covid-19-Infektionen.

So sieht es in unserer Region aus:

  • Landkreis Gifhorn: 27 Fälle
  • Landkreis Goslar: 18 Fälle
  • Landkreis Helmstedt: 16 Fälle
  • Landkreis Peine: 16 Fälle
  • Landkreis Wolfenbüttel: 4 Fälle
  • Stadt Braunschweig: 26 Fälle
  • Region Hannover 310 Fälle
  • Stadt Salzgitter: 17 Fälle
  • Stadt Wolfsburg: 15 Fälle

Samstag, 21. März

17.57 Uhr: Viertes Todesopfer aus Niedersachsen

Ein 66-jähriger Mann aus dem Kreisgebiet Leer ist am Samstag im Krankenhaus gestorben, wie ein Kreissprecher mitteilte. Der Mann habe eine schwere Vorerkrankung gehabt.

17.40 Uhr: Corona-Verdacht in Ferienflieger nach Hannover

Ein Corona-Verdachtsfall in einem Ferienflieger aus Lanzarote hat am Flughafen Hannover für einen mehrstündigen Einsatz gesorgt. Feuerwehr, Gesundheitsamt und Polizei waren beteiligt, nachdem die Maschine in der Nacht auf Samstag in Langenhagen gelandet war, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Hannover sagte.

Der Passagier sei noch an Bord untersucht worden. Der Mann sowie die Passagiere neben ihm und in den drei Reihen vor und hinter ihm seien unter häusliche Quarantäne gestellt worden.

17.10 Uhr: Noch ein Toter aus der Region

Im Landkreis Harburg starb in der Nacht zum Samstag ein 87-Jähriger, der nach Angaben des Kreises eine Vorerkrankung hatte und seit einigen Tagen in einem Krankenhaus behandelt wurde. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Deutschland auf 77.

15.57 Uhr: Erste Tote in Niedersachsen

In Niedersachsen sind die ersten beiden Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die beiden Männer im Alter von 70 und 84 Jahren seien am Freitag gestorben, sagte eine Sprecherin der Region Hannover am Samstag.

13.36 Uhr: Erschreckender Vorfall in Niedersachsen

Es ist nicht zu fassen. Trotz aller Appelle musste die Polizei am Freitagabend in Niedersachsen eine Veranstaltung sprengen, die „strengstens untersagt“ war. Hier mehr Infos >>>

12.58 Uhr: Corona-Beben bei VW

Wie viele Wirtschaftszweige trifft das Coronavirus auch die Automobilindustrie hart. Bei VW stehen derzeit die Bänder bundesweit still. Es drohen dramatische Konsequenzen - auch für die Manager. Mehr dazu erfährst du hier >>>

12.12 Uhr: Sonderfahrplan in Braunschweig

Ab Montag gilt bei der Braunschweiger Verkehr-GmbH wegen der Corona-Pandemie ein Sonderfahrplan. Von Montag bis Samstag fahren alle Hauptlinien durchgehend im 30-Min-Takt.

Das Angebot abends ab 20.30 Uhr bis 0.30 Uhr bleibe unverändert. Allerdings entfalle der Nachtverkehr in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag. Der Sonntagsfahrplan ändere sich nicht.

10.54 Uhr: Ministerpräsident Weil: „Manchmal fasst man sich an den Kopf“

„Die allermeisten Menschen haben begriffen, was die Stunde geschlagen hat“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Samstagmorgen bei NDR 1 Niedersachsen. Aber auch er beobachte, dass sich noch immer nicht alle Menschen an die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus halten. „Manchmal fasst man sich schon an den Kopf. Es gibt immer noch ein paar, die es noch nicht begriffen haben“, polterte Weil.

Viele Menschen in Niedersachsen fragen sich nun. Kommt jetzt eine striktere Ausgangssperre? Dazu hat der SPD-Politiker eine eine eindeutige Meinung. Es gebe aus seiner Sicht derzeit schon genügend Einschränkungen: „Das, was wir an Vorschriften vorgeben, muss auch kontrolliert werden können“, fordert Weil.

Der SPD-Politiker verwies auf die neuen Auflagen, wonach Cafés und Restaurant in Niedersachsen ab Samstagabend geschlossen sein müssten. Der Außer-Haus-Verkauf von Speisen soll aber weiter möglich bleiben. Es gehe darum, größere Menschenansammlungen in Gaststätten zu unterbinden.

10.03 Uhr: LKA warnt vor Betrügern

Unglaublich! Das LKA warnt aus gegebenem Anlass dringend vor Betrügern. Bislang haben die Ermittler drei Methoden identifiziert, mit denen Kriminelle aus der Corona-Krise Kapital schlagen wollen. Alle Details erfährst du hier >>>

08.21 Uhr: Feuerwehr mit dringendem Appell

Am Wochenende entscheidet es sich: Gibt es eine Ausgangssperre oder kommen die Menschen zur Vernunft. Die Feuerwehr Braunschweig bezieht jetzt klar Stellung. Bei Facebook richten sie sich mit einer klaren Botschaft an alle Menschen:

„Wir bleiben für euch da!!! Bitte bleibt ihr für uns zu Hause!!!“ Ein Appell, der derzeit von vielen Alltagshelden über soziale Medien geteilt wird. Damit versuchen die Rettungskräfte die Menschen daran zu erinnern, das jeder dazu beitragen, das Coronavirus einzudämmen, wenn er oder sie sich einschränkt:

Freitag, 20. März

22.30 Uhr: Corona-Fallzahlen steigen weiter an

Auch in der Region38 gehen die Fallzahlen der Corona-Infizierten nach wie vor nach oben. Hier kommen die offiziellen Zahlen (+Fallzahl um 14 Uhr), die aktuell gelten:

  • 25 Fälle in Braunschweig (+12)
  • 32 Fälle im Kreis Gifhorn (+5)
  • 18 Fälle im Kreis Goslar*
  • 9 Fälle im Kreis Helmstedt*
  • 13 Fälle im Landkreis Peine (+2)
  • 18 Fälle in Salzgitter (+9)
  • 4 Fälle im Landkreis Wolfenbüttel (+1)
  • 14 Fälle in Wolfsburg (+5)

*Für Goslar und Helmstedt ließen sich am Abend keine aktuelleren Zahlen ermitteln.

22.14 Uhr: Zwei Schulen geschlossen und Quarantäne angeordnet

Weil sich zwei Lehrkräfte womöglich mit dem Coronavirus infiziert haben, greift der Landkreis Wolfenbüttel zu drastischen Maßnahmen. 1.370 Schüler müssen in häusliche Quarantäne. Auch eine Kita ist von der weitreichenden Entscheidung betroffen. >> Alle Infos dazu findest du hier!

19.56 Uhr: VW will Medizintechnik drucken

VW will Hersteller von Medizintechnik wie Beatmungsgeräten in der Coronavirus-Krise mit dem Bau und der Zulieferung eigener Teile unterstützen. „Medizinisches Equipment ist natürlich neu für uns“, sagt ein Sprecher. „Aber sobald wir die Anforderungen kennen und die entsprechende Blaupause erhalten, können wir starten.“ Es gehe um Komponenten, die sich mit 3D-Druckern aus der Kunststoffteile- oder Prototypenfertigung herstellen ließen. Man habe bereits Anfragen von Behörden, auch zu Verbänden und Vereinen gebe es Kontakt.

Beschaffungswege würden geprüft, es gebe bereits erste Versuchsteile. Die VW-Gruppe verfüge über mehr als 125 industrielle 3D-Drucker. Sie stellt - ebenso wie andere Firmen - Kliniken, Arztpraxen und Behörden auch Atemschutzmasken aus eigenen Beständen zur Verfügung.

19.06 Uhr Mutter aus Kreis Gifhorn hat große Angst

Nach einem Corona-Fall an einer Grundschule in der Samtgemeinde Papenteich erhebt eine Mutter jetzt schwere Vorwürfe. Gegenüber news38.de spricht sie von einem „Skandal“. >> Was konkret passiert ist, kannst du hier lesen!

18.17 Uhr Bäcker aus Hannover mit Tränen-Appell

Ein Bäcker aus Hannover hat sich mit einem tränenreichen Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Sein Team sei auch in schweren Zeiten für die Kunden da. Aber: Ohne die Kunden habe alles keinen Sinn. Nach spätestens acht Wochen müsste er seine Filialen schließen, sagt Bäcker Gerhard Bosselmann.

Von der Politik fühlt er sich im Stich gelassen. Die „politisch sehr netten Versprechungen“ kämen nicht unten an. Der Mittelstand werde allein gelassen. „Es ist eine Katastrophe!“

„Wir müssen uns selbst helfen und Sie als unsere Kunden können uns helfen – und in schlechten Zeiten zu uns halten“, sagt der 63-Jährige mit tränenerstickter Stimme. „Bitte gehen Sie zu Ihren Bäckern um die Ecke, scheißegal wie die heißen. Gehen Sie einfach hin. Damit retten Sie Arbeitsplätze. Wir haben alle um unseren Job eine Scheiß-Angst.“

Zehn seiner Läden müsse er jetzt schließen – wie es weitergeht, keine Ahnung. Und dann wird er noch mal emotional.

Zum Abschluss des Videos kündigte Bosselmann zudem an, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsdienst „alles was sie brauchen an haushaltsüblichen Backwaren“ in seinen Filialen künftig umsonst erhalten sollen. „Alle Rettungskräfte sind jederzeit herzlich willkommen - als Dankeschön.“

18.04 Uhr: Verstopfungsgefahr in Braunschweig

Die Stadtentwässerung Braunschweig appelliert an die Bürger. Auch, wenn es kaum noch Klopapier gibt, Ersatz-Toilettenpapier wie Taschentücher und Küchenpapier gehörten nicht in die Toilette. >> Mehr dazu liest du hier!

17.15 Uhr: Landkreis Goslar verbietet Nutzung von Ferienwohnungen

Der Landkreis Goslar verbietet die Nutzung von Ferien- oder Zweitwohnungen. Die Verfügung gelte ab Samstag bis mindestens 18. April, teilt die Kreisverwaltung mit.

Wer sich in einer solchen Wohnung aufhalte, müsse spätestens bis kommenden Mittwoch (25. März) abreisen. Die Wohnungen dürften nur aus zwingenden beruflichen, medizinischen oder familiären Gründen genutzt werden.

16.02 Uhr: VW stellt Produktion in weiteren Werken ein!

Donnerstagabend, 22 Uhr. Die Bänder in den VW-Werken in Deutschland stehen still. Damit reagiert VW auf die Corona-Krise. Nun sollen noch weitere Werke fernab von Deutschland nachziehen. Welche Werke es betrifft, liest du hier <<<.

15.53 Uhr: Urlauber reisen einfach nicht ab – Räumung droht!

Zusätzliche Polizeibeamte sollen die Inselpolizei auf Norderney bei der Räumung von Touristen unterstützen. Eine Allgemeinverfügung des Landkreises Aurich schreibt vor, dass Gäste wegen der Corona-Krise bis Sonntag abreisen müssen. „Wir haben derzeit deutliche Hinweise darauf, dass sich einige Besucher nicht an diese Verfügung halten wollen, beziehungsweise dass einige Vermieter sich darüber hinwegsetzen könnten“, teilte eine Polizeisprecherin am Freitag mit.

Ab Montag sollen in Mietobjekten und auf Campingplätzen Kontrollen durchgeführt werden. Sowohl Vermieter als auch Touristen könnten sich dann strafbar machen, wenn sie dort verblieben oder Unberechtigte beherbergten, so die Sprecherin.

15.20 Uhr: Niedersachsen schließt alle Restaurants und Cafés!

Niedersachsen schließt zur Bekämpfung der Corona-Epidemie ab Samstagabend alle Restaurants und Cafés. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag in Hannover an. Der Außer-Haus-Verkauf von Speisen soll allerdings weiter möglich bleiben. Ähnliche Maßnahmen wurden zuvor auch in anderen Bundesländern beschlossen.

15.08 Uhr: Wolfsburg spricht knallharte Verbote aus

Wolfsburg zieht mit den Verboten an! Wie die Polizei mitteilt, gilt ab Samstag, 21. März, ein Betretungsverbot für den Allerpark inklusive der Parkplätze P1-P6, für den Schillerteich mit den Spielplatzen und den Kaufhof, Hausnummern 1-25. Außerdem sind Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen verboten.

Die Regelungen gelten laut Polizei erst einmal für die kommenden 14 Tage.

14.43 Uhr: Dramatischer Anstieg der Corona-Fälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Niedersachsen steigt und steigt. Mittlerweile vermeldet das Land Niedersachsen offiziell 1262 bestätigte Infektionen. Das sind 281 mehr als am Vortag.

14.10 Uhr: Massive Polizeikontrollen in Niedersachsen

Die Polizei hat aufgerüstet und kontrolliert verschärft in den Städten und Landkreisen. So zum Beispiel auch in Salzgitter, Peine und Wolfenbüttel. Dort habe die Polizei nach eigenen Angaben allein am Donnerstag bei 37 Fällen einschreiten.

In Wolfsburg gehe die Polizei nach eigenen Worten Hinweisen aus sozialen Medien auf geplante Treffen nach. Meistens gehe es dabei um Jugendliche. In Göttingen habe die Polizei drei Geschäfte schließen müssen, darunter auch ein Schmuckgeschäft.

13.20 Uhr: Widerwärtige Attacke auf Tankstellen-Angestellte

In Salzgitter-Lebenstedt hat es einen widerwärtigen Angriff auf eine Tankstellen-Angestellte gegeben. Alles zu dem Vorfall liest du hier <<<<.

12.27 Uhr: Immer mehr Fälle in Wolfsburg!

Wie die Stadt Wolfsburg mitteilt, gibt es mittlerweile 12 bestätigte Corona-Fälle in Wolfsburg. Eine weitere Person aus dem Hanns-Lilje-Heim ist infiziert. Ebenso ein Rückkehrender aus einem Risikogebiet.

Damit gibt es in der Stadt Wolfsburg vier Fälle mehr als noch am Vortag.

12.21 Uhr: VW spendet 200.000 Atemschutzmasken

Volkswagen spendet fast 200.00 Atemschutzmasken für das öffentliche Gesundheitswesen. Alles dazu kannst du hier nachlesen <<.

11.26 Uhr: Immer mehr Fälle im Kreis Goslar!

Schon wieder Fälle im Kreis Goslar! Mittlerweile kann das Gesundheitsamt 16 Fälle bestätigen, das sind zwei mehr als noch am Vortag. Bei den Infizierten handele es sich um Reiserückkehrer aus Tirol und Österreich sowie Menschen, die Kontakt zu eben diesen hatten.

In angeordneter Quarantäne würden sich derzeit 150 Menschen befinden, in freiwilliger Quarantäne sind 41 Personen.

Im Goslarer Krankenhaus befindet sich laut Kreis kein Corona-Patient.

11.13 Uhr: Werbewerk Wolfsburg mit Mega-Aktion

Das Werbewerk Wolfsburg verschenkt ab sofort Bodenaufkleber. Der Grund: Es würden sich noch immer zu wenig Menschen an den vorgegebenen Mindestabstand halten.

9.34 Uhr: Feuerwehr Cremlingen mit emotionalem Appell

In der vergangenen Nacht ist die Feuerwehr Cremlingen zu einem Brand auf einem Spielplatz in Cremlingen gerufen worden. „Allem Anschein nach hatte eine Gruppe Jugendlicher gekokelt, was zu einem kleinen Feuer führte“, berichten die Einsatzkräfte. Und eben dieses Verhalten sorgt für Empörung.

In einem emotionalen Facebook-Post hat sich die Feuerwehr nun an die Öffentlichkeit gewandt und daran appelliert, zuhause zu bleiben. Auch, weil die Feuerwehr ebenso wie andere Menschen nicht immun gegen das Virus ist. Die Einsatzkräfte bitten darum, Einsätze nicht mutwillig herbeizuführen. „Wir müssen um jeden Preis erreichen, dass wir in jeder Situation einsatzbereit sind und uns daher unbedingt vor einer Infektion innerhalb der Feuerwehr schützen“, heißt es weiter.

07.30 Uhr: Jetzt droht die Ausgangssperre

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius droht jetzt mit der Ausgangssperre. „Das ist keine Übung und das ist erst recht kein Spiel“, mahnte er am Donnerstagabend.

Dass Großeltern mit ihren Enkeln in Eiscafés sitzen, Menschen dicht an dicht durch die Straßen drängen, darüber sei er entsetzt. Und kündigt an: „Die Stunde der Wahrheit schlägt am Wochenende! Sollte sich die Lage nicht deutlich verbessern, kommt die Ausgangssperre.“

Das sei nötig, wenn andere Maßnahmen nicht greifen.

6.56 Uhr: Knapp 1000 Infizierte in Niedersachsen

Am Donnerstagnachmittag waren es 981 Infizierte in Niedersachsen, mit dem Freitag könnte die Zahl die 1000er-Marke knacken. Im Vergleich zum Mittwoch haben sich bis zum Donnerstagnachmittag rund 240 Menschen neu infiziert.

Um den rasanten Anstieg der Zahlen einzudämmen, unterstützt nun auch die Polizei das Ordnungsamt bei der Kontrolle der "Corona-Regeln". Unter anderem kontrollieren sie auch, ob erneut sogenannte "Corona-Partys" stattfinden. Im Ernstfall haben sie Anweisung, hart durchzugreifen.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern hat Niedersachsen noch kein General-Verbot zum Öffnen von Restaurants verhängt. Allerdings behält die Landesregierung sich diesen Schritt vor.

Donnerstag, 19. März

21.39 Uhr: Evangelische Kirche lädt zum Balkonsingen

Die Evangelische Kirche lädt Menschen in ganz Deutschland mit einer neuen Aktion zum gemeinsamen Singen an der frischen Luft ein. Beim #Balkonsingen sei jeder eingeladen, täglich um 19 Uhr auf dem Balkon, am Fenster oder im Garten das Kirchenlied „Der Mond ist aufgegangen“ zum Besten zu geben.

Durch das gemeinsame Singen könne „Ermutigung und Gemeinschaft entstehen“. Das Lied erinnere daran, dass der Tod nicht das letzte Wort habe, sondern „dass es zugleich das Leben in aller Fülle gibt“, so die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann.

20.15 Uhr: Betrüger in Schutzanzügen unterwegs

Die Niedersächsische Landesregierung warnt: Aktuell seien Personen in Schutzkleidung im Kreisgebiet Nienburg unterwegs, die sich als Mitarbeitende des Gesundheitsamts ausgeben und auf diese Weise versuchen, sich Zutritt zu Wohnhäusern und Wohnungen zu verschaffen.

„Lassen Sie die Personen auf keinen Fall in Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Diese Personen sind NICHT vom Gesundheitsamt“, so die Warnung.

18.41 Uhr: Polizei geht gegen Corona-Verstöße vor

Auch die Polizei Hannover hat ihre Präsenz auf den Straßen deutlich erhöht. Unter anderem fuhren mehrere Streifenwagen durch die Stadt. Die Polizisten wiesen die Hannoveraner per Lautsprecher auf allgemeine Verhaltenshinweisen hin.

„Bei Verstößen wird die Polizei konsequent einschreiten“, kündigte Polizeivizepräsident Jörg Müller an. Dies schließe ausdrücklich auch Verstöße ein, die sich in Geschäften, Cafés und Restaurants ereigneten.

17.23 Uhr: Leere Innenstadt in Salzgitter

In Salzgitter ist kaum was los. Offenbar haben die meisten Menschen die Gefahr des Coronavirus verstanden. Die meisten Restaurants sind leer, in Eiscafés sitzen nur wenige Gäste.

Ein Restaurantbetreiber sagte news38.de, dass er große Angst habe und dringend auf die Unterstützung der Politik angewiesen ist. Andernfalls könne er seinen Laden bald dicht machen.

17.17 Uhr: Kreis Peine verschärft Maßnahmen

Öffentliche Einrichtungen und Restaurants im Kreis Peine haben ab sofort strenge Auflagen einzuhalten. Unter anderem müssen Kassierer Einmalhandschuhe tragen und diese regelmäßig wechseln. Einkaufswagen sollen noch häufiger desinfiziert werden. Pro 20 Quadratmeter darf sich künftig nur ein Kund aufhalten. Zwischen zwei Kunden müssen mindestens zwei Meter Abstand in der Warteschlange sein.

Zwei Meter Abstand müssen ab sofort auch Restaurants ihren Gästen gewährleisten. Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen sind für Touristen erstmal tabu.

17.09 Uhr: Neun Infizierte in Helmstedt – Testzentrum kommt!

Es gibt zwei neue Fälle im Landkreis Helmstedt, insgesamt neun Menschen haben sich mit dem neuen Virus infiziert.

Auf dem Gelände der Helios Klinik Helmstedt soll es ab ab Freitag ein Testzentrum geben. In dem DRK-Zelt können Patienten getestet werden, bei denen ein begründetes Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus besteht.

17.00 Uhr: Dritter Fall in Wolfenbüttel

Bei dem dritten Corona-Fall im Kreis Wolfenbüttel handelt es sich um einen Mann, der aus Frankreich zurückgekommen war. Allerdings befand er sich dort nach offiziellen Angaben nicht in einem Risikogebiet.

Der Mann hatte allerdings während der Reise Kontakt zu einem Infizierten. Er befindet sich schon seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne.

16.37 Uhr: Eintracht Braunschweig verzichtet auf eine Menge Geld

Wie Eintracht Braunschweig bekannt gab, führt der Verein jetzt Kurzarbeit ein. >> Alles dazu liest du hier!

16.17 Uhr: Unfassbare Szenen im Supermarkt!

Unfassbare Szenen in einem Supermarkt in Bremen! Eine Frau (41) wollte Toilettenpapier kaufen. Doch von der Vorschrift, nur eine Packung zu holen, hielt sie wohl nichts. Als eine Verkäuferin sie daraufhin ansprach, legte sich die 41-Jährige mit eben dieser an und schubste sie.

Doch damit nicht genug. Dann schritt nämlich laut Polizei auch noch ihr 45-jähriger Begleiter ein. Und dieser habe den Kollegen der Verkäuferin mehrfach mit der Faust geschlagen. Die Frau bekam nach Angaben der Polizei Hausverbot, gegen den Mann wird wegen Körperverletzung ermittelt.

15.57 Uhr: Niedersachsen will Hotels als Kliniken nutzen

Niedersachsen will Hotels zur Entlastung von Krankenhäusern nutzen, um in den Kliniken Platz für eine stark steigende Zahl behandlungsbedürftiger Corona-Patienten zu schaffen. Das hat Claudia Schröder vom Krisenstab des Landes bekanntgegeben. Patienten, die noch nicht nach Hause könnten, aber keine intensivere Betreuung mehr bräuchten, könnten auch außerhalb der Krankenhäuser kurieren, so die Begründung.

14.54 Uhr: Aktueller Stand – so viele Corona-Fälle in der Region

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Niedersachsen steigt dramatisch an. Das Land meldet soeben 981 bestätigte Corona-Fälle. Das seien 241 mehr als noch im Vergleich zum Vortag! Wie es in unserer Region aussiehst, siehst du hier:

  • 13 Fälle in Braunschweig (+1)
  • 23 Fälle im Kreis Gifhorn (+1)
  • 14 Fälle im Kreis Goslar (+4)
  • 7 Fälle im Kreis Helmstedt (+2)
  • 9 Fälle im Landkreis Peine (+1)
  • 6 Fälle in Salzgitter (+3)
  • 3 Fälle im Landkreis Wolfenbüttel (+2)
  • 8 Fälle in Wolfsburg (+4)

14.12 Uhr: Zelte vor Krankenhaus in Salzgitter

Auch das Krankenhaus in Salzgitter rüstet in Zeiten des Coronavirus auf. Ähnlich wie beispielsweise Wolfsburg stehen vor der Klinik nun Zelte.

11.46 Uhr: Neue Corona-Fälle im Kreis Peine

Wie der Landkreis Peine mitteilt, sind am heutigen Donnerstag wieder neue Corona-Fälle dazugekommen. Mittlerweile sind demnach elf Personen an dem Virus erkrankt. Sie würden sich in Isolation befinden.

11.16 Uhr: DGB fordert „Krisenelterngeld“

Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sollte nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Coronakrise verbindlich auf die Kinderbetreuung zu Hause ausgeweitet werden. Eltern, die sich wegen geschlossener Schulen und Kitas daheim um ihren Nachwuchs kümmern und nicht zur Arbeit gehen können, müssten stärker unterstützt werden, sagte Niedersachsens DGB-Landeschef Mehrdad Payandeh der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatten am Mittwoch mit den Sozialpartnern über Wege beraten, wie Arbeitnehmer bei Kurzarbeit oder nötiger häuslicher Kinderbetreuung vor großen Lohneinbußen geschützt werden können. Voraussichtlich am Montag wird das Bundeskabinett ein Gesetz dazu beschließen, das im Fall von Schul- und Kitaschließungen den Arbeitgebern gestattet, Lohnfortzahlungen auszuweiten. Die Firmen sollen sich das Geld dann später vom Staat zurückholen können.

10.28 Uhr: So reagiert die Salzgitter AG auf das Coronavirus

Bei der Salzgitter Flachstahl gibt es einen ersten positiven Corona-Fall. Wie die Salzgitter AG auf Nachfrage von news38 mitteilt, habe sie sofort all notwendigen Maßnahmen eingeleitet.

Im Unternehmen gebe es Aushänge und auch Informationen im Intranet mit Verhaltens- und Hygieneempfehlungen. In Bezug auf Dienstreisen, Besprechungen, Veranstaltungen, etc. würde sich die Salzgitter AG nach eigenen Angaben an die Vorgaben und Empfehlungen der Behörden halten.

9.22 Uhr: Krankenhaus in Hannover mit emotionalem Appell

Sie gehören zu den Helden der Corona-Krise: Das Personal im Krankenhaus. Jetzt hat sich die Medizinische Hochschule Hannover mit einem emotionalen Facebook-Post an die Menschen gerichtet:

07.19 Uhr: 740 Fälle bekannt – Wirtschaftsminister warnt davor zu „hamstern„

740 Fälle gibt es in Niedersachsen, bei denen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Am Mittwoch morgen zur selben Zeit waren es noch rund 530. Der rasante Anstieg der Infizierten sei unter anderem auf sogenannte „Corona-Partys„ zurückzuführen, vermutet das Gesundheitsministerium.

Mittlerweile liegt das Sozialleben in Niedersachsen brach, fast alles muss geschlossen bleiben, wenn es nicht dazu dient, die Grundbedürfnisse zu versorgen.

Die Supermärkte dürfen nun auch sonntags öffnen. Damit wolle man dem „hamstern„ entgegen wirken. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat die Bürger, dazu aufgerufen, trotz der Corona-Krise keine Hamsterkäufe zu tätigen. „Ich kann die Sorge vieler Menschen verstehen, ich bitte sie allerdings dringlich, mit Augenmaß einzukaufen. Das Bevorraten mit Lebensmitteln ist nicht notwendig. Selbst wenn die Regale mal leer sind, werden sie wieder aufgefüllt werden“, sagte der Minister der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Und: „Es hat auch etwas mit der Solidarität untereinander zu tun, sich jetzt nicht mit 100 Rollen Toilettenpapier und kiloweise Nudeln einzudecken.“

Althusmann fügte hinzu, das Land werde alles unternehmen, um Ausgangssperren zu vermeiden. Sie seien das letzte Mittel. „Sollte die Infektionsdynamik sich weiter so beschleunigen wie bisher, müssen wir alle denkbaren Maßnahmen ergreifen“, sagte er aber auch.

Mittwoch, 18. März

21.41 Uhr: Releford und Lyles verlassen Basketball Löwen

Trevor Releford und Jairus Lyles verlassen die Basketball Löwen Braunschweig – vorerst. Sie kehren in ihre Heimat zurück. „Beide haben den Wunsch geäußert, nach Hause in die USA fliegen zu dürfen, um in der aktuell herausfordernden und schwierigen Zeit bei ihren Familien sein zu können“, heißt es von den Löwen.

Der Vertrag mit den beiden Guards für die aktuelle Saison wurde zunächst aufgelöst, beinhaltet aber die Option auf eine Rückkehr, sollte der derzeit ausgesetzte Bundesliga-Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.

20.09 Uhr: Kreis Gifhorn zieht die Zügel an

Der Landkreis Gifhorn verschärft die Hygienemaßnahmen in geöffneten Einrichtungen. Supermärkte, Apotheken, Tankstellen & Co. müssen sechs Regeln befolgen:

  1. Alle Personen mit Kassentätigkeit haben Einmalhandschuhe zu benutzten, welche mindestens alle zwei Stunden gewechselt werden.
  2. Um Warteschlagen zu vermeiden, sollen so viele Kassen wie möglich geöffnet werden.
  3. Es ist darauf hinzuwirken, dass möglichst viele Zahlvorgänge kontaktlos per Handy oder per Kartenzahlung zu erfolgen haben.
  4. Es besteht eine erhöhte Desinfektionspflicht für alle Kundentoiletten, Türklinken und Handläufe. Diese sind mindestens alle zwei Stunden zu reinigen und zu desinfizieren.
  5. Es ist darauf hinzuwirken, dass bei Warteschlagen und innerhalb der Einrichtung zwischen den Kunden ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird.
  6. Wo möglich, ist das Aufstellen von Handdesinfektionsspendern an den Ein- und Ausgängen der Einrichtung sicherzustellen.

19.12 Uhr: Conti fährt Produktion teilweise komplett runter

Autozulieferer Continental stellt die Arbeit in einem Teil seiner Betriebe bis auf weiteres ein!

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus passe das Unternehmen schrittweise die Produktion in den Werken weltweit an und fahre sie „vorübergehend teilweise auf null zurück“, teilt ein Conti-Sprecher mit. Dies diene dem Schutz der Mitarbeiter und geschehe in Abstimmung mit Kunden und Lieferanten.

Mit den Maßnahmen passe Continental zugleich seine Kostenstrukturen „an die stark reduzierten Abrufe unserer Kunden an. Angesichts der aktuell sehr herausfordernden Marktlage stellen wir damit unsere weitere Handlungsfähigkeit sicher“, heißt es.

Das Unternehmen wollte „derzeit keine Details über betroffene Werke und den Zeithorizont der Maßnahmen“ nennen. In der Region38 hat Conti drei Standorte – in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn:

  • Elektrobit Automotive GmbH, Braunschweig
  • Continental Automotive GmbH, Wolfsburg
  • Continental Teves AG & Co. OHG, Gifhorn

18.25 Uhr: Niedersachsen will Abitur vorerst nicht verschieben

Die Abiturprüfungen in Niedersachsen werden erstmal nicht verschoben – anders als in anderen Bundesländern. Aber: Angesichts der Corona-Epidemie seien Änderungen an den Zeitplänen aber nicht auszuschließen, so das Kultusministerium.

Man bereite entsprechende Szenarien vor. Diese würden vor Start der Osterferien Ende kommender Woche entschieden und bekanntgegeben.

Die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen planmäßig am 20. April mit dem Fach Geschichte und enden am 13. Mai mit den Fächern Sport und Informatik. Für eine mögliche Verschiebung kämen die bereits terminierten Nachschreibtermine vom 18. Mai bis zum 12. Juni in Betracht, hieß es vom Ministerium.

17.18 Uhr: Zweiter Corona-Patient in Wolfenbüttel

Im Landkreis Wolfenbüttel gibt es einen zweiten Corona-Infizierten. Vom Landkreis heißt es, der Mann befinde sich jetzt in häuslicher Quarantäne. Seine Kontaktpersonen würden ermittelt, kontaktiert und ebenfalls unter Quarantäne gestellt.

Demnach hatte der Mann Kontakt zu einer am Corona-Virus Erkrankten aus Braunschweig.

17.00 Uhr: 740 Fälle in Niedersachsen

740 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus wurden bis Mittwochmittag (14 Uhr) in Niedersachsen bestätigt. Das sind 177 neue Fälle im Vergleich zum Vortag.

  • 12 Fälle in Braunschweig (+4)
  • 22 Fälle im Kreis Gifhorn (+6)
  • 10 Fälle im Kreis Goslar (+3)
  • 5 Fälle im Kreis Helmstedt (+3)
  • 8 Fälle im Landkreis Peine (+6)
  • 3 Fälle in Salzgitter (+1)
  • 1 Fall im Landkreis Wolfenbüttel
  • 5 Fälle in Wolfsburg (+2)

Der beschleunigte Anstieg hält damit an. Todesfälle sind bisher nicht bekanntgeworden.

16.31 Uhr: Corona trifft Salzgitter AG und MAN

Auch die Salzgitter AG will ihre Produktion offenbar drosseln. Das berichtet die „Braunschweiger Zeitung“. Details gibt es noch nicht, auch nicht zum Thema Kurzarbeit. news38.de erwartet eine Stellungnahme.

Demnach will auch MAN in Salzgitter ab Montag die Produktion ab Montag erstmal einstellen.

15.25 Uhr: Geschäftsinhaberin aus Braunschweig mit emotionaler Nachricht

Es ist erst wenig Zeit vergangen, seitdem das Land Niedersachsen den Shutdown angeordnet hat. Für viele wirkt die Situation noch immer abstrakt. Dass es aber viele Menschen hart trifft, vor allem diejenigen, die ihre kleinen Geschäfte am Leben halten wollen, ist noch nicht überall bekannt.

Die Betreiberin des „Hey Store“ aus Braunschweig hat bei Facebook einen emotionalen Appell geteilt. Sie ruft dazu auf, zuhause zu bleiben und auf sich und andere Acht zu geben. Dennoch gewährt sie die Menschen auch einen Einblick in die Gedanken einer Geschäftsinhaberin. „Diese Zeilen zu schreiben ist verdammt hart. Für uns alle„, heißt es dort unter anderem. Die ganze bewegende Nachricht liest du hier <<<<.

14.49 Uhr: Arbeiter aus Stahlwerk Salzgitter infiziert!

Wie die „Salzgitter Zeitung“ berichtet, hat sich jemand der Belegschaft der Salzgitter Flachstahl mit dem Coronavirus infiziert! Mehr Informationen gebe es zu dem Fall derzeit noch nicht.

14.29 Uhr: Polizei Wolfsburg greift durch

Angesichts der Allgemeinverfügung, die die Stadt Wolfsburg erlassen hat, wird auch die Polizei härter durchgreifen. Sie weißt auf ihrer Facebook-Seite darauf hin, dass ein Verstoß gegen diese Verfügung strafbar ist. „Aufgrund dessen müssen und werden wir die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen ab sofort überprüfen„, heißt es seitens der Polizei Wolfsburg.

14.21 Uhr: Krankenhäuser müssen geplante Operationen verschieben

Die niedersächsischen Krankenhäuser müssen geplante Operationen verschieben. Eine entsprechende Regelung trete in den nächsten Tagen in Kraft, heißt es seitens des Gesundheitsministeriums. Damit sollen Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten geschaffen werden.

14.12 Uhr: Quarantäne für Umweltminister Olaf Lies

Wie das Umweltministerium mitteilt, bleibt Umweltminister Olaf Lies bis kommende Woche Dienstag im Home-Office. Dies sei eine Sicherheitsmaßnahme. Er habe in der vergangenen Woche auf einer Veranstaltung in Berlin einen kurzen Kontakt zu einem Corona-Infizierten gehabt. Der Corona-Test von Olaf Lies sei negativ ausgefallen. Dennoch bleibe er auf ärztlichen Rat noch einige Tage im Home-Office.

13.49 Uhr: Stadt Braunschweig greift noch härter durch

Die Stadt Braunschweig hat bereits eine Allgemeinverfügung erlassen, doch jetzt greift sie noch härter durch. Was bislang noch erlaubt und verboten ist, kannst du hier nachlesen <<<<.

Dazu kommen jetzt noch folgende Einschränkungen:

  • Betreibern von Hotels und vergleichbaren Einrichtungen ist es ab sofort untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen
  • Werkstätten für behinderte Menschen und vergleichbare Einrichtungen müssen ihren Betrieb grundsätzlich einstellen
  • Verkaufsstellen für den täglichen und gesundheitlichen Bedarf dürfen auch an Sonn- und Feiertagen öffnen

13.37 Uhr: Kommt jetzt die Ausgangssperre?

Nach Angaben des Gesundheitsministerium gebe es derzeit keine konkreten Pläne für eine Ausgangssperre in Niedersachsen. Ein Sprecher betonte: „Ich würde weitere Maßnahmen nicht ausschließen, noch würde ich sagen, sie stehen unmittelbar bevor.„ Die Behörden würden weiterhin darauf hoffen, dass die Menschen bei der Eindämmung mithelfen und Menschenansammlungen meiden.

12.27 Uhr: Schlechte Nachrichten aus Hannover

Wie jetzt bekannt wurde, ist noch ein dritter Spieler der U23-Mannschaft von Hannover 96 am Coronavirus erkrankt. Dieses Mal betrifft es Stürmer Valdrin Mustafa. „Wir haben gestern bereits alle unsere Spieler darauf hingewiesen, Distanz zu Familie, Freunden und Bekannten zu halten und zu Hause zu bleiben“, wird Michael Tarnat, der Sportliche Leiter der 96-Akademie, in einer Vereinsmitteilung vom Mittwoch zitiert.

11.11 Uhr: TU Braunschweig forscht an Therapie-Form

Die TU Braunschweig arbeitet an einem Forschungsprojekt des internationalen Forschungsverbunds ATAC mit. Die Forscher aus Braunschweig wollen helfen, eine neuartige Antikörper-Therapie zur entwickeln, um akute Corona-Infektionen zu behandeln. Das Team übernimmt nach eigenen Angaben die Entwicklung menschlicher Antikörper. Dafür arbeitet es eng mit Forschern aus Schweden, Belgien, Italien und der Schweiz zusammen.

10.40 Uhr: Neuer Fall in Wolfsburg

Wie die Stadt Wolfsburg mitteilt, gibt es mittlerweile den fünften bestätigten Corona-Fall in Wolfsburg. Die Person befinde sich in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt sei dabei, die Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren.

9.03 Uhr: Immer mehr Fälle in Goslar!

Mittlerweile gibt es im Landkreis Goslar immer mehr Infektionen. Wie der Landkreis mitteilt, gibt es nun bereits zehn nachgewiesene Fälle. Neun Personen würden sich in häuslicher Isolation befinden, eine zehnte Person sei seit Dienstagabend im Krankenhaus.

Sechs der bestätigten Fälle seien aus Südtirol zurückgekehrt, zwei aus dem Skigebiet Ischgl. Ein bestätigter Covid-19-Fall hatte Kontakt zu einem Reiserückkehrer aus Ischgl, und eine Person hat sich außerhalb des Landkreises Goslar (indirekter Kontakt zu einem Reiserückkehrer aus Ischgl) infiziert. Landrat Thomas Brych geht davon aus, dass die Zahl der Infektionen in den nächsten Wochen noch steigen wird.

8.50 Uhr: Hoteliers und Restaurantbetreiber schlagen Alarm

Hoteliers und Restaurantbetreiber warnen angesichts der Coronavirus-Krise vor existenziellen Problemen für ihre Betriebe. „Für unser Gewerbe ist das eine Katastrophe, weil plötzlich nicht mehr die Umsätze ins Haus kommen, mit denen man gerechnet hat als Unternehmer. Die Kosten aber laufen weiter“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotels- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Niedersachsen, Rainer Balke, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) am Mittwoch.

07.08 Uhr: Tafeln müssen schließen

Wegen der Coronakrise haben bereits 23 der 106 Tafeln in Niedersachsen und Bremen schließen müssen. Der Grund sei der Schutz der meist älteren ehrenamtlichen Mitarbeiter, die über 60 alt seien, und auch der Schutz der oft älteren Kunden, sagte der Landesvorsitzende der Tafeln in Niedersachsen und Bremen, Manfred Jabs. Die Entscheidung über eine Schließung liege bei den Tafeln selber. „Wir sind dabei, bei vielen Tafeln Notdienste zu organisieren, bis hin zum Lieferservice“, sagte Jabs. Geschlossen seien zum Beispiel die Tafeln in Oldenburg, Hannover, Lüneburg, Stade, Bremervörde oder Wilhelmshaven.

Bei den geöffneten Tafeln würden strenge Hygieneregeln beachtet. Einige Stellen hätten die Ausgabe vor die Tür verlegt, oder es werde immer nur eine Fünfergruppe hereingelassen, die Abstand zu den Ausgabetischen halten müsse. „Im Bereich von Bremen läuft es auch warenmäßig noch gut“, sagt Jabs. Auch die Warenzentrallager des Lebensmittelhandels hätten Interesse daran, überzählige Lebensmittel an die Tafeln abzugeben.

Einige Tafeln hätten bereits einen Aufruf an ältere Schüler gemacht, ob diese nicht helfen wollen - die Schulen sind im Moment geschlossen. „Denn junge Leute sind nicht ganz so gefährdet“, sagte Jabs.

Teils bieten Tafeln auch einen Lieferdienst. Es gebe einige Menschen, die sich anböten, ihre alten Nachbarn zu unterstützen und die Ware für sie abholen, sagte Jabs. Insgesamt helfen in beiden Bundesländern rund 7000 Ehrenamtliche bei den Tafeln mit.

Wie es bei den Tafeln in deiner Region konkret aussieht, kannst du hier nachlesen <<<<.

06.48 Uhr: 563 bestätigte Fälle am Mittwochmorgen

In Niedersachsen gibt es am Mittwochmorgen 563 positiv getestete Menschen. Das hat enorme Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Unter anderem in Braunschweig, Salzgitter, Helmstedt und Goslar gelten strenge Verbote und Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Gleichzeitig hat VW beschlossen, vorerst die Werke zu schließen. Und das Land Niedersachsen will 4,4 Milliarden Euro aufbringen, um das Gesundheitswesen und die Wirtschaft zu unterstützen.

Dienstag, 17. März

21.30 Uhr: Ernährungsindustrie: Nahrungsproduktion weiterhin sichergestellt

Die Nahrungsmittelproduktion in Niedersachsen ist nach Einschätzung der Industrie auch in der Coronakrise sichergestellt.

Versorgungsengpässe seien trotz der zahlreichen Einschränkungen und der momentan hohen Nachfrage nach Lebensmitteln derzeit nicht zu erwarten, teilt der Ernährungswirtschafts-Verband mit. Der derzeit hohe Bedarf an Lebensmitteln stelle die Betriebe und ihre Mitarbeiter jedoch vor Herausforderungen.

Der Verband appellierte auch deshalb an die Kunden, weiterhin möglichst normal einzukaufen. Die Verunsicherung in der Bevölkerung sei zwar „überaus nachvollziehbar“, teilte Vize-Verbandschef Vehid Alemic mit. „Gleichzeitig ist es sehr wichtig, Ruhe zu bewahren und sich wie üblich mit Lebensmitteln einzudecken und einzukaufen“, so Alemic. „Ein Grund für Hamsterkäufe ist nach wie vor nicht ersichtlich!“

17.35 Uhr: Vierter Coronafall in Wolfsburg

In Wolfsburg gibt es den vierten Coronafall. Eine weitere Person wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Wolfsburger Gesundheitsamt bearbeitet aktuell den Fall. Der Patient wird im Klinikum Wolfsburg behandelt. Der Gesundheitszustand ist bislang unkritisch.

17.04 Uhr: Niedersachsen mobilisiert Milliarden Euro

Niedersachsen mobilisiert zur Bekämpfung der Coronakrise kurzfristig insgesamt 4,4 Milliarden Euro. 1,4 Milliarden Euro werden zur Stützung des Gesundheitswesens sowie der Wirtschaft über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt, wie Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Finanzminister Reinhold Hilbers (beide CDU) am Dienstag in Hannover ankündigten.

Die ursprünglich geplante Hilfe von 400 Millionen Euro wurde damit massiv aufgestockt. Außerdem wird der Bürgschaftsrahmen des Landes von zwei auf drei Milliarden Euro erhöht. Dafür nimmt das Land eine Milliarde Euro neue Schulden auf.

Der Finanzminister sicherte sämtlichen Unternehmen und Selbstständigen Unterstützung zu. “Wir lassen niemanden in Niedersachsen in Stich“, sagte der Minister. “Wir handeln schnell, wir handeln entschlossen, wir handeln wirkungsvoll.“

16.26 Uhr: Städte und Kommunen setzen Verbote um

Immer mehr Städte und Kommunen in Niedersachsen setzen die Beschlüsse der Landesregierung um. Unter anderem in Braunschweig, Salzgitter, Helmstedt und Goslar gelten strenge Verbote und Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Gleichzeitig zieht es viele Menschen auf die Straßen und in die Parks. Sogar von „Corona Partys“ war die Rede. Eine davon artete etwas aus. >> Mehr dazu hier!

15.36 Uhr: Supermärkte in der Region rüsten auf

Immer mehr Supermärkte in der Region verkaufen nur noch zwei Packungen Klopapier pro Kunden. Edeka in Königslutter hat diese Information bei Facebook allerdings noch mit einem persönlichen Appell versehen.

Dort heißt es: „Meine Mitarbeiter geben alles, um die Regale wieder mit Ware zu bestücken. Haben auch Kinder in Grundschulen und Kindergärten. Angehörige in Altenheimen oder Krankenhäuser. Meine Kollegen sind immer mit Freundlichkeit und Elan bei der Arbeit ... gerade in solchen Tagen hat es keiner Verdient hier beschimpft oder sogar beleidigt zu werden! (...) Solch ein Verhalten wird von uns nicht toleriert!„

15.09 Uhr: Braunschweig verbietet Krankenhaus-Besuch

Die Stadt Braunschweig verfügt Besuchsverbote für Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime. Ausgenommen sind Besuche von werdenden Eltern, Eltern von Neugeborenen, Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern auf Kinderstationen und Besuche enger Angehöriger von Palliativpatienten.

Wenn medizinisch oder ethisch-sozial vertretbar, seien die Besuche bei erwachsenen Patienten zeitlich zu beschränken, so die Stadt Braunschweig. Ausnahmen könnten zudem im Einzelfall für Seelsorger oder Urkundspersonen zugelassen werden.

Der Betrieb für alle Einrichtungen der Tagespflege in Braunschweig wird verboten. Ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. >> Hier kannst du die Allgemeinverfügung lesen (PDF)

Ähnliche Maßnahmen wurden unter anderem in den Landkreisen Goslar und Gifhorn ergriffen.

14.24 Uhr: Niedersachsen plant Milliardenpaket

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung von Niedersachsen schnelle Hilfen mobilisiert. 4,4 Milliarden Euro sieht ein entsprechender Entwurf eines Nachtragshaushaltes vor. „Die Sicherung der Gesundheit der Bevölkerung steht an erster Stelle. Die Niedersächsische Wirtschaft braucht schnell unsere Unterstützung. Um dafür unsere Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, werden wir die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen sehr kurzfristig erweitern„, erklärte Finanzminister Reinhold Hilbers die Notwendigkeit.

14.09 Uhr: Fünf neue Fälle in Peine

Im Landkreis Peine gibt es fünf neue Coronavirus-Patiente. Das teilte der Landkreis soeben mit. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Peine auf acht. Nun sollen die Kontaktpersonen der Infizierten ermittelt werden.

11.54 Uhr: Erste Infektion in Wolfenbüttel

„Am Dienstag, den 17. März 2020 wurde erstmals bei einer Einwohnerin des Landkreises Wolfenbüttel eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen“ - dies teilte der Landkreis am Dienstagmittag in einer Pressemitteilung mit. Bei der Frau andelt es sich um eine Reiserückkehrererin aus Südtirol.

„Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Wolfenbüttel weiterhin bitten besonnen zu bleiben. Achten Sie auf die Hygieneregeln und gehen Sie achtsam mit Ihrem Umfeld um“, so Landrätin Christiana Steinbrügge.

11.33 Uhr: Stadtverwaltung in Braunschweig liegt brach, Salzgitter schließt Rathaus

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bekämpfen, schließt die Braunschweiger Stadtverwaltung ihre Dienststellen ab sofort weitgehend für Bürgerinnen und Bürger. Im Bedarfsfall soll per Mail oder telefonisch Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen werden. Das betrifft unter anderem die Stadtkasse, de fachbereich Steuern und Liegenschaften sowie die Öffnungszeiten der Bürgerservices. Offene Sprechzeiten werden dort beispielsweise eingestellt.

Auch die Stadt Salzgitter hat angekündigt, dass am Dienstag ab 14 Uhr das Rathaus geschlossen werden soll. Ab dem morgigen Tag befindet sich die Behörde dann im Notbetrieb.

10.54 Uhr: Höheres Kurzarbeitergeld gefordert

Arbeitnehmern droht aufgrund des Produktionsstopp Kurzarbeitergeld. Das beträgt 60 Prozent des letzten Lohns. Zu wenig - aus Sicht der Gewerkschaft (Nahrung Genuss Gaststätten) NGG. Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellte könnten von diesem Geld kaum leben. Die Gewerkschaft fordert jetzt, das Kurzarbeitergeld per Tarifvertrag deutlich aufzustocken.

9.20 Uhr: Ikea macht dicht!

Wie Ikea auf seiner Facebook-Seite bekanntgegeben hat, macht Ikea erst einmal alle Läden dicht. So auch das Einrichtungshaus in Braunschweig!

9.00 Uhr: VW mit Hammer-Entscheidung!

Bei VW hat es eine Hammer-Entscheidung in Bezug auf Europa gegeben. Der Konzern will die allermeisten Werke in Europa und somit auch in Deutschland vorübergehend dicht machen. >> Mehr dazu liest du hier

7.30 Uhr: Dritter Fall in Peine

Der Landkreis in Peine gab am Dienstagmorgen bekannt, dass dort ein dritter Patient positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Man arbeite bereits auf Hochtouren daran, die Kontaktpersonen zu identifizieren. Der Corona-Patient befindet sich nach Angaben des Landkreises bereits in Quarantäne.

6.36 Uhr: Innenminister fordert Bestrafung für Verbreiter von Fake-News

„Fake News zur Versorgungslage in Zeiten der Coronakrise sind brandgefährlich“, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) dem „Spiegel“. „Sie können Panik, Hamsterkäufe und Konflikte auslösen und sind daher auf das Schärfste zu verurteilen. Daher müssen wir mit Bußgeldern oder sogar Strafandrohungen abschrecken“, führte er aus.

Er forderte eine Anpassung der entsprechenden Gesetze. So müsse es verboten werden, öffentlich unwahre Behauptungen die Versorgungslage der Bevölkerung, die medizinische Versorgung oder Ursache, Ansteckungswege, Diagnose und Therapie der Erkrankung Covid-19 zu verbreiten.

Montag, 16. März

20.07 Uhr: Keine Ersatzfreiheitsstrafen mehr

Zur Entlastung der Justizvollzugsanstalten sollen in Niedersachsen vorerst keine Ersatzfreiheitstrafen mehr angetreten werden. Diese Regel gelte zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten, teilt das Justizministerium. Ersatzfreiheitsstrafen werden verhängt, wenn eine Geldbuße nicht bezahlt wird.

Bislang seien keine Gefangenen bekannt, die am Covid-19-Virus erkrankt sind. Allerdings gibt es einen Verdachtsfall in der Abteilung Braunschweig der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Der Gefangene sei bereits in der vergangenen Woche getestet worden, das Ergebnis stehe noch aus.

19.41 Uhr: Dax-Beben: Auch VW-Aktie schmiert ab!

Der Dax fällt um 9,56 Prozent nach unten. Ein Albtraum für alle Börsianer! Die VW-Aktie ist sogar um 16,30 Prozent nach unten gerauscht!

19.21 Uhr: Das sagen Rossmann und dm

Die großen Drogerie-Ketten sehen sich gut gerüstet. Rossmann und dm haben nach eigenen Angaben spezielle Pläne aktiviert.

Man habe aber bereits reagiert und entsprechende Maßnahmen entlang der gesamten Lieferkette ergriffen, betont dm. Die Filialen seien gehalten, diese Artikel „nur in haushaltsüblichen Mengen“ an die Kunden herauszugeben. Ähnliche Töne kommen von Rossmann.

In den vergangenen Tagen waren in etlichen Läden etwa Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel, Seifen oder Toilettenpapier nicht zu erhalten, ebenso bei anderen Händlern. Auf die Preise habe die hohe Nachfrage keine Auswirkung, so die Drogerie-Riesen. >> Corona-Krise: Klopapier online zum Verkauf – der Preis ist völlig irre

19.00 Uhr: Kein Katastrophenfall in Niedersachsen

Niedersachsen wird keinen Katastrophenfall ausrufen. „Wir planen das nicht und sehen uns da in Übereinstimmung mit den meisten Ländern“, sagt Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Bayern hatte am Vormittag wegen der Corona-Welle den Katastrophenfall ausgerufen. Keine Einschränkungen seien in Niedersachsen für die Arbeit in Callcentern oder an den Fließbändern großer Industriebetriebe wie VW geplant.

18.25 Uhr: Desinfektionsmittel-Diebstähle häufen sich

Immer mehr Menschen stehlen offenbar Desinfektionsmittel in Krankenhäusern – auch das Klinikum Braunschweig ist davon betroffen. Besonders perfide: Laut „Braunschweiger Zeitung“ wurde sogar auf der Kinderkrebsstation Desinfektionsmittel geklaut.

Nach Angaben von Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) gilt für Krankenhäuser und Altenheime ab Dienstagfrüh ein Besuchsverbot. Davon ausgenommen: Frischgewordene Väter, Angehörige auf Palliativstationen sowie Eltern von kleinen Patienten.

17.29 Uhr: Weiter kein Corona-Fall in Wolfenbüttel

Hier kommen die aktualisierten Fallzahlen aus der Region38 (Stand 16.03.2020, 15.30 Uhr):

  • 8 Fälle in Braunschweig
  • 3 Fälle in Wolfsburg
  • 2 Fälle in Salzgitter
  • 7 Fälle im Kreis Gifhorn
  • 7 Fälle im Kreis Goslar
  • 2 Fälle im Kreis Helmstedt
  • 2 Fälle im Landkreis Peine

Auffällig: In unserer Region gibt es demnach keine Neu-Infektionen. Anders ist das etwa im Kreis Hildesheim (28 / +18). Im Kreis Wolfenbüttel gibt es noch keinen registrierten Corona-Fall.

17.01 Uhr: Statement des Landes Niedersachsen

„Wir sind uns bewusst, dass zum Teil tiefe Eingriffe in das Privatleben und auch Geschäftsleben betroffen ist. Wir machen das nicht leichter Hand, sondern aus leider triftigen Gründen„, betont Stephan Weil bei einer Pressekonferenz des Landes Niedersachsen.

Für Niedersachsen bedeutet das jetzt: Es gibt Leitlinien der Bundesregierung zum einheitlichen Vorgehen, gemeinsam verabredet mit den 16 Bundesländern. Morgen sollen diese Leitlinien ab 6 Uhr rechtlich umgesetzt werden.

  • Einzelhandel: Nicht geschlossen werden die Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Wochenmärkte, etc. – für sie soll das Sonntagsverkaufsverbot aufgehoben werden, Öffnungszeiten sollen erweitert werden
  • geschlossen werden sollen: eine Vielzahl mit Einrichtung von Publikumsverkehr, zum Beispiel: Bars, Clubs, Discotheken, Kneipen, Kultureinrichtungen, Fitnessstudios, etc.; auch soll es ein Nutzungsverbot für Kindergärten geben, ebenso sollen Spielplätze dicht bleiben
  • Verboten werden Zusammenkünfte in Glaubensstätten und öffentlichen Gebäuden wie Sporttreffen, etc.
  • es werden Besuchsregelungen getroffen, Besuche sollen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. eingeschränkt werden
  • Auflagen für den Betrieb von Mensen, Restaurants, etc. Gaststätten sollen ab 18 Uhr geschlossen werden

Außerdem teilt Carola Reimann mit, dass es aktuell, Stand 16 Uhr am Montag, 16. März, 391 bestätigte Corona-Infektionen in Niedersachsen gibt. Das seien 104 mehr als gestern.

16.25 Uhr: Bund und Länder vereinbaren Maßnahmen

Wie der „NDR“ berichtet, haben Bund und Länder vereinbart, Geschäfte in Deutschland weitesgehend zu schließen. Davon ausgenommen seien Supermärkte, Apotheken, Banken und Tankstellen. Auch Spielplätze sollen bundesweit geschlossen werden.

16.10 Uhr: Diese Maßnahmen ergreift Salzgitter

Die Stadt Salzgitter ergreift nun verschiedenste Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dazu zählen nach Angaben des Oberbürgermeisters Frank Klingebiel folgende Maßnahmen:

  • Stadtbibliotheken, das städtische Museum Schloss Salder, das Stadtarchiv, die Musikschule, die Vokshochschule Salzgitter und alle städtischen Veranstaltungsstätten bleiben dicht
  • öffentliche Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 50 Personen sind untersagt
  • Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime, Besuche von Angehörigen seien nur in gut begründeten Fällen zugelassen
  • alle Sitzungen werden bis Ende April 2020 abgesagt
  • Im Standesamt finden nur noch Trauungen im kleinen Kreis statt. Das heißt, dass aus Infektionsschutzgründen bei Trauungen neben dem Brautpaar die Trauzeuginnen und Trauzeugen anwesend sein dürfen, jedoch die Hochzeitsgesellschaft nicht anwesend sein kann
  • die Kfz-Zulassungsstelle wird ab Mittwoch in das Rathaus in Salzgitter-Lebenstedt verlegt

15.31 Uhr: Designer Outlets mit konsequenter Maßnahme

Auch die Designer Outlets Wolfsburg reagieren auf die Corona-Krise. Ab sofort gelten neue Öffnungszeiten. Du kannst die Outlets von 11 bis 18 Uhr besuchen. „Aktuell merken wir natürlich einen Rückgang in der Frequenz, wir haben aber weiterhin auch einige Kunden“, betont Michael Ernst, Sprecher der Designer Outlets.

15.14 Uhr: Stadt Braunschweig mit dringendem Appell

Die Stadt Braunschweig appelliert an alle Einwohner. „Wenn diese Strategie erfolgreich sein soll, muss sie JETZT beginnen. Und JEDER muss daran mitwirken.“ Und weiter heißt es: „ Schränkt Euch bitte ein, so weit das geht. Bleibt zuhause, haltet euch an die Hygienehinweise, schränkt eure sozialen Kontakte so weit wie möglich ein.“

13.42 Uhr: Stadt Braunschweig greift durch

Die Stadt Braunschweig verbietet ab sofort Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 100 Leuten, heißt es auf Facebook.

13.38 Uhr: Wolfenbüttel mit Appell an Geschäftsinhaber

Die Stadt Wolfsburg appelliert an die Solidarität aller. Auch die lokalen Wirtschaftsbetriebe werden gebeten, die Stadt bei den bisherigen Entscheidungen zu unterstützen, heißt es seitens der Stadt.

„Konkret bitten wir darum, Mitarbeitern zu ermöglichen, sich zuhause um ihre Kinder zu kümmern. Auch sollten zum Beispiel Fitness-Studios überlegen, ob sie den Betrieb nicht auch ein paar Wochen pausieren lassen. Gaststätten sollten ihre Räumlichkeiten schließen und alternativ die Speisen liefern oder im Außer-Haus-Verkauf anbieten. Läden, die nicht der unmittelbaren Grundversorgung dienen, sollten zum Schutz ihrer Kunden und Mitarbeiter auch ernsthaft über eine Pause nachdenken. Je weniger Personen sich aufgrund sozialer Kontakte anstecken können, desto beherrschbarer bleibt die Lage für unser Gesundheitssystem“, erklärt Bürgermeister Thomas Pink.

12.33 Uhr: Regionaler Bahnverkehr wird eingeschränkt

Der regionale Bahnverkehr wird in Niedersachsen in den kommenden Tagen eingeschränkt. Um Umstellung des Fahrplans brauche etwas Vorlauf. Die Landesnahverkehrsgesellschaft stehe in engem Austausch mit den Bahnunternehmen.

Trotz Notfallfahrplan soll darauf gedachtet werden, dass Anschlüsse weiterhin sichergestellt werden und zu den Hauptverkehrszeiten weiterhin genügend Plätze zur Verfügung stehen.

11.54 Uhr: Kreis Wolfenbüttel mit neuem Verbot

Der Kreis Wolfenbüttel verbietet ab Dienstag, 17. März, Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern. Das gelte für öffentliche und private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Osterfeuer, Gottesdienste, Partys und ähnliche Veranstaltungen.

11.50 Uhr: KVG geht drastischen Schritt

Die KVG Braunschweig stellt ab Dienstag, 17. März, alle Linien nach dem Ferienfahrplan um! Das Angebot an Samstagen und Sonn- und Feiertagen bleibe unverändert.

Außerdem ergreift die KVG folgende Maßnahmen:

  • Vorderste Tür zum Busfahrer bleibt geschlossen, dort gibt es keinen Ein- und Ausstieg mehr; Fahrgäste sollen die hinteren Türen benutzen
  • Tickets können nicht mehr beim Fahrer gekauft werden, Fahrgäste sollen sich die Tickets am Automaten oder in den Vorverkaufsstellen besorgen
  • Fahrgäste sollen außerdem die Flächen hinter dem Fahrerarbeitsplatz und die erste Sitzreihe freihalten

11.43 Uhr: Wird in Niedersachsen der Katastrophenfall ausgerufen?

Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen. Zieht Niedersachsen jetzt nach? Nach Angaben des Krisenstabs der Landesregierung soll das noch nicht der Fall sein. Auch der bayerische Schritt, die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse temporär außer Kraft zu setzen, ist in Niedersachsen nicht unbedingt erforderlich. Grund dafür ist, dass es im Nordwesten für Notfalllagen Ausnahmen bei den Regelungen zur Schuldenbremse gibt. Am Dienstag will die Regierung über einen Nachtragshaushalt beraten, um in allen Bereichen auf die Herausforderungen der Corona-Krise reagieren zu können.

11.10 Uhr: Bäcker aus Wolfenbüttel geht jetzt diesen Schritt

Die Bäckerei Reuss aus Wolfenbüttel bietet jetzt einen Quarantäne-Lieferdienst an! Das teilt der Betrieb auf seiner Facebook-Seite mit. Wer sich in Quarantäne befindet, Teil der Risikogruppe ist oder nicht die Möglichkeit hat, einzukaufen, kann sich bei dem Bäcker melden. Die Bäckerei Reuss würde dann Brot, Brötchen, Milch, Kuchen, Mehl und Zucker an die Haustür liefern. So erreichst du die Bäckerei <<<<.

9.59 Uhr: Pastor aus Gifhorn infiziert – SO reagiert seine Gemeinde

Seit nunmehr 18 Tagen lebt Pastor Lothar Krauss aus Gifhorn mit seiner Ehefrau Heike in häuslicher Quarantäne. Der Grund: Er hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Resultat: Ausgangssperre. Seither erlebt Lothar Krauss eine Welle der Nächstenliebe.

Wie die „Bild“ berichtet, hat er seine Gemeinde per Rundmail über die Erkrankung informiert. Und die greift ihm und seiner Frau nun tatkräftig unter die Arme. So habe er eine Whatsapp-Gruppe erstellt ,in der er dreimal die Woche eine Einkaufsliste stellt. Wer zuerst antworte, der gebe seine Kontonummer an, bekomme von ihm das Geld und würde dann für seine Frau und ihn einkaufen fahren.

Der volle Einkaufskorb werde ihm dann vor die Tür gestellt. Erst, wenn die Tür wieder ins Schloss fällt, holt das Ehepaar den Korb rein.

6.20 Uhr: Aktuell 287 Fälle in Niedersachsen

Bisher gibt es in Niedersachsen 287 Personen, bei denen eine Covid-19-Infektion im Labor festgestellt wurde. Die meisten Fälle gibt es in der Region Hannover (59), im Landkreis Stade (22), im Landkreis Diepholz (19) und i Oldenburg (15).

Sonntag, 15. März

16.23 Uhr: Pflegekammer kritisiert Klinikeinsatz von Studenten

Die Pflegekammer in Niedersachsen kritisiert den von Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) ermöglichten Aushilfseinsatz von Medizinstudenten in Kliniken während der Corona-Krise. „Es ist sicher notwendig in der aktuellen und zukünftigen Situation, Hilfspersonal einzusetzen, um die professionell Pflegenden bei pflegefernen Tätigkeiten zu entlasten“, so die stellvertretende Kammerpräsidentin Nora Wehrstedt.

„Es darf allerdings nicht der Eindruck entstehen, dass Medizinstudierende oder sonstige Hilfskräfte ohne pflegerische Ausbildung von heute auf morgen hochkomplexe Pflegeaufgaben übernehmen könnten.“Den rund 6.000 Medizinstudenten in Göttingen, Hannover und Oldenburg war am Freitag das Angebot gemacht worden, als Pflegehilfskräfte zu arbeiten. Ziel ist eine Entlastung des Klinikpersonals, das durch die Corona-Epidemie besonders gefordert ist.

15.54 Uhr: Sechs Mitarbeiter von Uniklinik Groningen infiziert

In der Universitätsklinik im niederländischen Groningen nahe der Grenze zu Niedersachsen haben sich sechs Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell werde überprüft, mit welchen Patienten und weiteren Mitarbeitern die Betroffenen Kontakt gehabt hätten, teilte die Klinik mit.

Die sechs Menschen arbeiten in der Radiotherapie, Zahnheilkunde, Chirurgie, der Kinderabteilung sowie auf der Intensivstation. Auf der Chirurgie soll am Montag nur in reduziertem Umfang gearbeitet werden, um eine mögliche Weiterverbreitung der Krankheit zu verringern.

14.00 Uhr: Vier Neu-Infektionen in Braunschweig

In Braunschweig gibt es inzwischen acht erkrankte Personen. Das teilte die Stadt auf ihrer Homepage mit. Das sind vier Corona-Infizierte mehr als noch am Samstag.

„Alle sind in Absprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Isolation. Wie bisher schon ermittelt das Gesundheitsamt jeweils die Kontaktpersonen und klärt mit diesen das weitere Vorgehen“, so die Stadt Braunschweig.

Die anderen Städte und Kommunen in der Region38 melden bislang keine weiteren Fälle – beziehungsweise haben noch keine aktuellen Zahlen veröffentlicht.

11.44 Uhr: Fahren Behörden auf Notbetrieb runter?

Der Niedersächsische Beamtenbund (NBB) fordert von der Landesregierung, aufschiebbare Behördenarbeiten einzustellen und die Mitarbeiter nach Hause zu schicken – auf Basis einer „allgemeinen Dienstbefreiung“.

In der Justiz und an den Gerichten sollte ähnlich verfahren werden, auch auf die Gefahr hin, dass etwa Bußgeldsachen verjährten, hieß es. Die Kommunen müssten ebenfalls umgehend reagieren und alle Einrichtungen, die nicht zwingend für die Grundsicherung seien, schließen oder maximal mit Notbetrieb besetzen.

Der NBB forderte zudem, Beschäftigte unbürokratisch von der Arbeit freizustellen, wenn es Probleme bei der Kinderbetreuung gibt.

10.33 Uhr: VW mit Angebot für Eltern

VW reagiert auf die Kita- und Schulschließungen. Hier erfährst du, was der Konzern den betroffenen Eltern anbietet.

9.23 Uhr: Übersicht der Fallzahlen

Neue Corona-Fallzahlen gab es zunächst nicht. Hier findest du eine Übersicht, wie viele registrierte Infizierte es in unserer Region gibt (Neubestätigungen seit Freitag):

  • 4 Fälle in Braunschweig (+2)
  • 3 Fälle in Wolfsburg (+1)
  • 2 Fälle in Salzgitter (+1)
  • 7 Fälle im Kreis Gifhorn (+2)
  • 5 Fälle im Kreis Goslar (+5)
  • 2 Fälle im Kreis Helmstedt (+2)
  • 2 Fälle im Landkreis Peine

Samstag, 14. März

20.54 Uhr: 253 Fälle

In Niedersachsen gibt es 253 mit dem Coronavirus Infizierte. Das gab das Robert-Koch-Institut am Samstagabend bekannt.

17.13 Uhr: Bäckermeister wettert gegen Lidl, Aldi und Co.

Indirekt kommen hunderte Kunden tagtäglich bei den großen Discountern in Kontakt miteinander. An einer Stelle sei das besonders ausschlaggebend, findet ein Bäckermeister aus Niedersachen. Was ihn so sehr stört, liest du hier!

13.27 Uhr: Müssen Sparkassen-Kunden jetzt bangen?

Am Freitag ließ der niedersächsische Sparkassen-Verbandschef ein paar Sätze zur gebeutelten Wirtschaft fallen. Dabei fand er eindeutige Worte, wie du hier nachlesen kannst.

11.30 Uhr: Ministerpräsident Weil rät vom öffentlichen Nahverkehr ab

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil rät, den öffentlichen Nahverkehr zu meiden. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte er: „Ich empfehle uns allen, das eigene Leben nach Möglichkeit so zu organisieren, dass die Risiken begrenzt sind, also beispielsweise besser Fahrrad statt Bus oder Bahn zu fahren“.

>> Auch die Braunschweiger Verkehrsbetriebe haben die Reißleine gezogen und erste Maßnahmen in die Wege geleitet. Mehr dazu erfährst du hier!

10.53 Uhr: Coronavirus geht nicht spurlos an VW vorbei

Die Corona-Krise und die schwächere Konjunktur in vielen Ländern haben die Verkäufe des VW-Konzerns nach einem ersten Einbruch im Januar auch im Februar schwer belastet. >> Wie hoch die Einbußen sind, erfährst du hier.

08.18 Uhr: Schulen und Kitas zu - was können Eltern tun?

In Niedersachsen werden aus Vorsichtsmaßnahme wegen des Coronavirus alle Schulen und Kindertagesstätten für mehrere Wochen geschlossen. Das bedeutet nicht nur Proleme zum Beispiel für Abiturienten, die in den letzten Wochen auf ihre Prüfung vorbereitet werden. Sondern auch vor allem Betreuungsprobleme seitens der Eltern, wenn die Kinder noch klein sind. >> Was Eltern jetzt tun können, erfährst du hier!

Freitag, 13. März

21.33 Uhr: Zwei VW-Mitarbeiter aus Wolfsburg erkrankt

Bei Volkswagen gibt es die ersten drei bestätigten Fälle einer Coronavirus-Infektion in Deutschland. Zwei Beschäftigte des Standorts Wolfsburg und ein Mitarbeiter des Standorts Baunatal bei Kassel seien nach Rückkehr von privaten Reisen positiv auf den neuen Erreger getestet worden, hieß es am Freitag aus dem Konzern. Sie befänden sich jeweils in häuslicher Quarantäne. Zwischen den drei Fällen gebe es keine Verbindung, teilte ein VW-Sprecher mit.

Dem Mann in Baunatal gehe es gut, nähere Angaben machte das Unternehmen nicht. Fünf Kollegen, die Kontaktpersonen waren, seien vorsorglich ebenfalls nach Hause geschickt worden.

Im Zusammenhang mit den beiden Wolfsburger Fällen seien keine weiteren vorsorglichen Quarantänemaßnahmen erforderlich. Beide Betroffene hätten nach ihrer Rückkehr von den Reisen Symptome entwickelt und seien positiv getestet worden, ohne vorher Kontakt zum Werk oder zu Kollegen gehabt zu haben, hieß es.

19.28 Uhr: Weitere Frau aus Salzgitter positiv getestet

Eine Frau aus Salzgitter im Alter zwischen 50 und 60 Jahre ist positiv auf Corona getestet worden.

Die Frau ist, wie die erste bestätigte Erkrankte, Reiserückkehrerin aus einem Österreich-Urlaub und war mit dieser auch in einem Fahrzeug unterwegs.

Sozialdezernet Dr. Dirk Härdrich zur aktuellen Situation: "Ich legte allen Salzgitteranerinnen und Salzgitteranern ans Herz besonnen zu reagieren und größere private Veranstaltungen zu verschieben. Die weitreichenden Maßnahmen, die das Land und wir als Stadtverwaltung heute auf den Weg gebracht haben, sind angebracht und notwendig, um die Ausbreitung des Virus deutlich zu verlangsamen."

18.54 Uhr: Zwei neue Corona-Infizierte in Braunschweig

In der Stadt Braunschweig sind heute zwei weitere Fälle von Corona festgestellt worden. Damit erhöht sich die Zahl bestätigten Infektionen auf vier. Es handelt sich bei beiden Fällen um Reiserückkehrer aus Italien beziehungsweise Österreich. Beide haben nur geringe Symptome und sind daher - wie die beiden anderen Fälle - in häuslicher Isolation.

Das Gesundheitsamt hat bereits jeweils alle Kontakte ermittelt und diese ebenfalls angewiesen, zu Hause zu bleiben und sich zu melden, wenn bei ihnen Symptome auftreten, bzw. hat andere Gesundheitsämter über die Kontaktpersonen informiert.

18.40 Uhr: Was fällt aus, was bleibt geschlossen?

Du hast den Überblick verloren, was in Niedersachsen noch auf hat und was zu? Du willst du wichtigsten Informationen auf einen Blick? >> Dann hier entlang.

18.23 Uhr: Zwei weitere Corona-Erkrankte im Landkreis Gifhorn

Im Landkreis Gifhorn sind zwei weitere Personen positiv getestet worden. Damit gibt es im Landkreis insgesamt sieben Menschen, die infiziert sind.

Die beiden Personen sind Reiserückkehrer aus Skigebieten, wo sie sich offenbar infiziert haben. Sie haben sich direkt nach ihrer Rückkehr aus den Skigebieten selbständig in häusliche Quarantäne begeben. Beide zeigten leichte Symptome, weshalb am Donnerstag, 12. März, Abstriche beim Gesundheitsamt Gifhorn gemacht wurden, die sich jetzt als positiv erwiesen haben. Die Personen bleiben weitere 14 Tage in häuslicher Quarantäne.

18.10 Uhr: 230 Infizierte in Niedersachsen

Die Zahl nachgewiesener Infektionen mit dem Coronavirus stieg in Niedersachsen innerhalb eines Tages von 129 auf 230. „Jetzt sehen wir eine massive Entwicklung seit gestern“, sagte Reimann. Zu der Zahl der Menschen, die sich wegen eines Kontaktes zu einem infizierten Menschen in Quarantäne befinden, gibt es keine Angaben. Mal handelt es sich nur um einzelne Angehörige oder Kollegen, mal um Dutzende.

Im Land Bremen gab es 42 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus - 38 in der Stadt Bremen, 4 in Bremerhaven.

16.23 Uhr: Zwei Infizierte im Landkreis Peine

Im Landkreis Peine gibt es zwei Fälle des Coronavirus. Zwei Personen, deren Abstriche gestern entnommen worden, sind an dem Virus erkrankt. Das Gesundheitsamt des Landkreises Peine arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu identifizieren und informieren sowie geeignete Maßnahmen zu treffen. Die erkrankten Personen wurden in Quarantäne gesetzt.

16.14 Uhr: Erster Corona-Fall bei VW

Erster Fall von Corona-Infektion nun auch bei Volkswagen gemeldet. Ein Mitarbeiter des Standorts Baunatal bei Kassel (Hessen) wurde nach der Rückkehr von einer privaten Reise positiv auf den Virus getestet, teilte der Autobauer am Freitag mit.

Der Mann sei nun in häuslicher Quarantäne, es gehe ihm gut. Fünf Kontaktpersonen im Unternehmen wurden vorsorglich ebenfalls nach Hause geschickt. Die schon länger geltenden Vorschriften zu Hygiene und Gesundheitsschutz an den einzelnen VW-Standorten seien weiterhin in Kraft. so der Konzern.

15.38 Uhr: Die aktuelle Übersicht in Salzgitter

In Salzgitter gibt es einen bestätigten Erkrankungsfall. 16 Verdachtsfälle sind in Abklärung und häuslicher Quarantäne. 26 Kontaktpersonen sind ebenfalls in häuslicher Quarantäne.

13.18 Uhr: Erster Corona-Fall in Wolfsburg!

Auch ein Bewohner Wolfsburgs wurde jetzt positiv auf das Coronavirus getestet. Die Person befindet sich laut dem Gesundheitsamt der Stadt in häuslicher Quarantäne. Derzeit werden die Personen kontaktiert, die in letzter Zeit Kontakt zu dem Betroffenen hatten. Die positiv gesteste Person soll Kontakt zu einer anderen infizierten Person in Deutschland gehabt haben.

11.34 Uhr: Kitas dicht!

Die Kitas folgen auf die Schulen: Auch die sollen am Montag nicht mehr öffnen,gab Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Freitag in Hannover bekannt. Die SPD-Politikerin betonte, es gehe darum, Zeit gewinnen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen.

„Wir wollen damit vor allem die Älteren und die chronisch Kranken schützen“, sagte Reimann. „Es wird sehr auf die nächsten Wochen ankommen.“ Kultusminister Grant Henrik Tonne (SPD) sagte, der am Montag beginnende landesweite Schulausfall dauere voraussichtlich bis zum 18. April.

11.25 Uhr: Zahl der Infizierten in Niedersachsen stark angestiegen

Die Zahl nachgewiesener Infektionen mit dem Coronavirus sind in Niedersachsen binnen einem halben Tag von 129 auf 173 gestiegen. Das teilte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Freitagvormittag in Hannover mit. „Jetzt sehen wir eine massive Entwicklung seit gestern.“ Auch mit drastischen Maßnahmen müsse nun eine weitere Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden.

11.10 Uhr: Unis in Niedersachsen verschieben Vorlesungsstart

Der Vorlesungsbeginn an den niedersächsischen Universitäten wird wegen des Coronavirus auf den 20. April verschoben. Auch der Lehrbetrieb in Präsenzform an den Fachhochschulen wird bis zum 19. April ausgesetzt. Das gab Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) am Freitag in Hannover bekannt.

Medizinstudenten in Göttingen, Hannover und Oldenburg wird das Angebot gemacht, als Pflegehilfskräfte zu arbeiten. Dabei handelt es sich um insgesamt rund 6000 bis 6500 Studentinnen und Studenten.

11.04 Uhr: Besondere Maßnahmen im Nahverkehr in Braunschweig

Die Verkehrsbetriebe in Braunschweig ziehen die Reißleine: Zum Schutz vor Corona musst du beim Bus- und Bahnfahren in Braunschweig einige Änderungen in Kauf nehmen.

>> Hier << haben wir sie für dich aufgeschrieben.

10.50 Uhr: Erster Infizierter im Landkreis Goslar

Im Landkreis Goslar ist der erste bestätigte Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus aufgetreten. Die Persin stammt aus Bad Harzburg.

09.50 Uhr: Niedersachsen schließt Schulen

Niedersachsen schließt als nächstes Bundesland wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Schulen. Sie bleiben nach dpa-Informationen von Montag an dicht. Nach zwei Wochen außerplanmäßiger Schließung würden am 30. März nahtlos zwei Wochen Osterferien beginnen.

6.30 Uhr: 129 Erkrankte in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es bislang 129 bestätigte Covid-19-Fälle, in ganz Deutschland stieg die Zahl am Donnerstag auf 2369. Fünf Menschen starben bislang an dem Virus, drei von ihnen aus NRW, einer aus Bayern und einer aus Baden-Württemberg.

Die Zahl der Infizierten ist übrigens in Bremen im Schnitt am höchsten: Auf 100.000 Einwohner kommen knapp 4,7 infizierte Personen. Dort leben viele Menschen auf kleinem Raum, daher ist das Infektionsrisiko dort höher.

Donnerstag, 12. März

16.31 Uhr: Basketball Bundesliga stellt Spielbetrieb ein

Jetzt ruht auch der Spielbetrieb der Basketball-Bundesliga bis auf weiteres. Das trifft auch die Basketball Löwen Braunschweig.

Die Entscheidung sei alternativlos, sagt Löwen-Geschäftsführer Sebastian Schmidt. „Die Gesundheit von Spielern, Mitarbeitern und Zuschauern hat für uns oberste Priorität. Wir arbeiten weiter an einer Lösung, um die Saison sportlich zu Ende zu bringen.“

16.18 Uhr: Bericht: Schulen in Niedersachsen ab Montag dicht!

Schulen in Niedersachsen sollen ab kommendem Montag geschlossen bleiben. Das habe ein Krisenstab der Landesregierung beschlossen, berichtet das Politikjournal „Rundblick“. Demnach werde das Kultusministerium in Hannover die Entscheidung in Kürze bekanntgeben.

Dem Bericht zufolge sollen die Schulen bis zum 30. März zu bleiben, dann starten in Niedersachsen die Osterferien, die bis zum 14. April gehen. Was danach ist, ist noch nicht absehbar.

16.12 Uhr: Theater macht Zwangspause

Das Scharoun Theater Wolfsburg stellt seinen Spielbetrieb bis zum 15. April ein. „Wir sind uns als Theater unserer Verantwortung bewusst und bitten um Verständnis, dass wir der Gesundheit und dem Wohlergehen unserer Gäste unsere höchste Priorität zukommen lassen wollen“, heißt es aus Wolfsburg

16.00 Uhr: Drei neue Fälle in Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn meldet drei neue Corona-Fälle. Fünf Menschen sind hier insgesamt infiziert, hinzu kommen vier Verdachtsfälle.

15.36 Uhr: Corona-Verdacht bei Eintracht Braunschweig

Laut „Braunschweiger Zeitung“ hat die Coronavirus-Angst nun auch Eintracht Braunschweig erwischt. Demnach gebe es im Betreuer-Team einen ersten Verdacht einer Erkrankung. >>> Alles dazu erfährst du >>> hier.

15.13 Uhr: Erster bestätigter Corona-Fall in Salzgitter

Es scheint als sei es nur eine Frage der Zeit gewesen: Jetzt hat sich auch der erste Verdacht in Salzgitter bestätigt. Laut Stadt ist eine Frau zwischen 50 und 60 Jahren an grippeähnlichen Symptomen erkrankt. Ihr Testergebnis auf das Coronavirus war positiv.

Die Frau soll am 7. März aus einem Österreich-Urlaub zurückgekehrt sein. Inzwischen steht sie mit ihren Angehörigen in Quarantäne und wird dort ambulant versorgt. Ihre Kontaktpersonen seien bereits ermittelt – auch ihnen wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Vier von ihnen würden ebenfalls grippeähnliche Symptome zeigen. Bei den zwei Fällen davon, die nicht in Salzgitter leben, seien die zuständigen Gesundheitsämter informiert.

14.15 Uhr: Schulen in Niedersachsen komplett geschlossen?

„Fakt ist, dass sich das Coronavirus auch in Niedersachsen sehr stark ausbreitet. Ebenso rasant verbreiten sich zurzeit Meinungen und Spekulationen über geeignete Schutzmaßnahmen, die nicht alle zur Beruhigung der Lage beitragen. Es spricht einiges für die vorübergehende Schließung von Schulen, gerade auch wenn man die Absagen im Sport- und im Kulturbereich sieht", so Torsten Neumann, Vorsitzender des Verbandes Niedersächsischer Lehrkräfte.

Deshalb sei es gerade für die Arbeit an unseren Schulen wichtig, dass klare, verlässliche Entscheidungen zeitnah getroffen und umgesetzt werden. Die Schulen dürfen nicht im Ungewissen gehalten werden. Eine schnelle Entscheidung der Politik müsse her.

11.30 Uhr: 119 Fälle bekannt

In Niedersachsen haben sich am Donnerstagmorgen 119 Fälle bestätigt. Das teilte das Gesundheitsministerium mit.

11.11 Uhr: Bürgermeister in Quarantäne

Ein Bürgermeister aus Niedersachsen ist positiv getestet worden. Es betrifft Peter Gausmann aus Hagen. Der Bürgermeister war am vergangenen Samstag aus dem österreichischen Ischgl zurückgekehrt und entwickelte am Sonntag Schüttelfrost und Fieber.

Seit Mittwochmittag befinden sich Gausmann und Ehefrau Doris in häuslicher Quarantäne – genauso wie die anderen Teilnehmer des Ski-Urlaubs. Auch Hagener, mit denen er seit der Rückkehr zwischenzeitlich längeren Kontakt hatte, mussten sich zu Vorsicht in freiwillige häusliche Absonderung begeben – bis Testergebnisse vorliegen. Auch ein Mitglied des Verwaltungsteams betroffen.

9.12 Uhr: Wolfenbüttel: Verdachtsfall in JVA

In der JVA Wolfenbüttel gibt es einen Verdachtsfall auf das Coronavirus. Das bestätigte das Justizministerium. Der Mann sei vor kurzem in Haft gekommen und erfülle alle Kriterien für einen Test auf die Erkrankung.

Alle Insassen bleiben nun unter Generaleinschluss – bis das Ergebnis vorliegt.

8.02 Uhr: Ministerien rüsten sich für den Ernstfall

Die niedersächsischen Ministerien rüsten sich dafür, eine größere Zahl von Mitarbeitern wegen der Corona-Epidemie vorsorglich von zu Hause arbeiten zu lassen. Großzügigere Lösungen für den Wechsel ins Homeoffice seien ermöglicht worden, ergab eine Umfrage des Radiosenders Antenne Niedersachsen. Im Agrarministerium arbeiten demnach bereits 52 Mitarbeiter teilweise im Homeoffice, 82 haben die Genehmigung dazu im Sozialministerium.

Andere Ministerien könnten kurzfristig Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten lassen. Laut Umweltministerium ist dies für 120 Angestellte schnell umsetzbar, das Justizministerium sieht die Möglichkeit für 80 Prozent der Belegschaft. Darüber hinaus prüfen die Häuser der Umfrage zufolge derzeit, inwieweit die Zahl noch erhöht werden kann und welche technische Voraussetzung dafür nötig ist.

06.28 Uhr: 78 Menschen in Niedersachsen haben das Virus

Insgesamt sind am Donnerstagmorgen 78 Corona-Fälle in Niedersachsen bekannt. Das hat das Gesundheitsministerium des Landes bekannt gegeben.

Mittwoch, 11. März

19.30 Uhr: Ministerpräsident kündigt Krisenstab im Innenministerium an

Im Kampf gegen eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Niedersachsen wird die bisher tätige Koordinierungsgruppe in einen Krisenstab umgewandelt.

Wann der Krisenstab genau seine Arbeit aufnimmt, konnte ein Sprecher des Sozialministeriums am Mittwochabend noch nicht sagen.

16.55 Uhr: Weiterer Positiv-Test in Niedersachsen!

Der Landkreis Gifhorn informierte am Mittwoch über zwei Corona-Erkrankungen. Demnach haben sich bei sechs Verdachtsfällen zwei Infektionen bestätigt.

Auf der Internetseite des Landkreises Gifhorn wurden die aktuellen Zahlen veröffentlicht:

  • Anzahl Fälle Deutschland: 1.296
  • Anzahl Tote Deutschland: 2
  • Anzahl Fälle Niedersachsen: 74
  • Anzahl Erkrankungen Landkreis Gifhorn: 2
  • Anzahl Verdachtsfälle Landkreis Gifhorn: 6
  • Anzahl getesteter Personen Landkreis Gifhorn: 29

Dienstag, 10. März

21.59 Uhr: Der aktuelle Stand in Niedersachsen:

  • 66 bestätigte Corona-Fälle in Niedersachsen
  • 1 Fall in Braunschweig
  • Vielerorts werden Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern abgesagt
  • Corona-Testzentren in Braunschweig und Peine eingerichtet

Montag, 9. März

Gesundheitsministerin fordert Quarantäne

17.51 Uhr: Mit einer Reihe von Maßnahmen will Niedersachsen eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verhindern. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg landesweit bis Montagnachmittag auf 38. Landesweit einheitliche Vorgaben gibt es nun für Schüler.

Alle Schüler, die von Reisen in Risikogebiete zurückkehren, sollen vorsorglich für zwei Wochen in Quarantäne gehen. Dies gilt auch für die begleitenden Lehrer. Ziel sei es, den Schulbetrieb nicht zu gefährden und eine weitere Ausbreitung des Virus in Niedersachsen zu verhindern, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Montag.

„Bei uns zirkuliert das Virus ja nicht. Das ist etwas anderes als in Norditalien zum Beispiel“, sagte die SPD-Politikerin aus Braunschweig am Montag im Interview mit NDR Info.

(abr, ck, mb mit dpa)