Niedersachsen 

Niedersachsen: Spektakulärer Prozess MUSS trotz Corona beginnen - aus diesem Grund

In Niedersachsen wird ein brutales Verbrechen trotz Coronakrise vor dem Gericht verhandelt (Symbolbild).
In Niedersachsen wird ein brutales Verbrechen trotz Coronakrise vor dem Gericht verhandelt (Symbolbild).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Göttingen. Ihm wird ein absolut grausamer Doppelmord vorgeworfen: Ein 52-Jähriger soll seine ehemalige Lebensgefährtin in Niedersachsen angezündet und mit einem Messer auf sie und ihre Arbeitskollegin eingestochen haben.

Am Mittwoch wird das brutale Verbrechen trotz Corona-Krise vor dem Landgericht Göttingen in Niedersachsen verhandelt – aus einem simplen Grund.

Niedersachsen: Frist für Prozess droht abzulaufen

Einen Tag nach der brutalen Tat (mehr über das Verbrechen liest du hier) konnte der Tatverdächtige am 27.September 2019 von der Polizei gestellt werden. Seitdem sitzt der 52-Jährige in Untersuchungshaft.

Die Strafprozessverordnung sieht vor, dass das Gerichtsverfahren spätestens ein halbes Jahr nach Beginn der Haft starten soll.

Gericht trifft Sicherheitsvorkehrungen

Da die Frist Ende mit dem Ende des Monats abzulaufen droht, wird der Prozess trotz Corona-Krise beginnen. Allerdings nicht ohne die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.

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Wie ein Gerichtssprecher mitteilt, solle die Zahl der im Verhandlungssaal anwesenden Personen auf ein Mindestmaß beschränkt werden, so dass der von Medizinern empfohlene Mindestabstand gewährleistet sei. (dpa/lh)