Niedersachsen 

Hannover: Kliniken greifen zu radikaler Maßnahme – alle, die KEIN Corona haben, müssen...

Rund um Hannover haben Kliniken sich zu einer radikalen Maßnahmen entschieden (Symbolbild).
Rund um Hannover haben Kliniken sich zu einer radikalen Maßnahmen entschieden (Symbolbild).
Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa

Hannover. Die Corona-Pandemie bringt Arztpraxen und Kliniken an ihr Limit, auch rund um Hannover.

Und es scheint noch kein Ende in Sicht zu sein. Erst am Montag gab der Krisenstab des Landes Niedersachsen einen düsteren Ausblick: „Wir sind noch nicht über den Berg."

Um sich auf noch mehr Infektionen vorzubereiten, haben die Kliniken rund um Hannover nun eine radikale Entscheidung verkündet.

Hannover: Patienten ohne Corona werden verlegt

Alle Patienten, die nicht an Corona leiden, sollen demnach in Reha-Kliniken verlegt werden, unter anderem in die Staatsbäder Pyrmont und Nenndorf.

Die beiden Einrichtungen sollen den Patienten aus den Krankenhäusern in Hameln, Bad Pyrmont und Bad Münder zur Verfügung stehen.

Entlastung für Krankenhäuser

Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers sieht in der Maßnahme einen wichtigen Beitrag zum Entlasten der Kliniken. Das Personal in den Reha-Einrichtungen sei zudem bestens auf die Situation vorbereitet.

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„Dort sind qualifizierte Ärzte vorhanden, die auch gute therapeutische Kenntnisse und Erfahrung haben und auch Pflegekräfte, die diese Erfahrung haben“, sagt er dem NDR.

Bereits gestern seien die ersten Patienten in Bad Pyrmont angekommen. (lh)