Niedersachsen 

Niedersachsen: Mutmaßlicher Doppelmörder auf der Anklagebank – die Details sind erschreckend

Ein Mann soll seine damalige Ex-Frau erst angezündet und dann erstochen haben. Auch die Arbeitskollegin der Ex-Frau soll dem Mann zum Opfer gefallen sein. Jetzt beginnt der Prozess gegen den mutßmalichen Doppelmörder. (Archivbild)
Ein Mann soll seine damalige Ex-Frau erst angezündet und dann erstochen haben. Auch die Arbeitskollegin der Ex-Frau soll dem Mann zum Opfer gefallen sein. Jetzt beginnt der Prozess gegen den mutßmalichen Doppelmörder. (Archivbild)
Foto: dpa

Göttingen. Ab dem heutigen Mittwoch muss sich ein mutmaßlicher Doppelmörder vor dem Gericht in Göttingen (Niedersachsen) verantworten.

Die Details zu seiner mutmaßlichen Tat, die am 26. September 2019 ganz Niedersachsen erschütterte, sind einfach nur erschreckend.

Niedersachsen: Mann zündet Ex-Freundin an

Der 52-Jährige soll seine damalige Ex-Freundin auf offener Straße attackiert haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Frau erst mit Brandbeschleuniger überschüttet und sie anschließend angezündet zu haben.

Die 44-Jährige habe zur Flucht angesetzt, doch der mutmaßliche Täter sei ihr hinterhergerannt und habe mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen. Dabei soll er auch ihr Herz getroffen haben. Doch damit nicht genug. Anschließend soll er einen Feuerlöscher auf den Kopf des Opfers geworfen haben. Die Frau verstarb an den schweren Verletzungen.

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52-Jähriger ersticht Arbeitskollegin des Opfers

Und sie sollte nicht sein einziges Opfer bleiben. Eine 57 Jahre alte Kollegin sei der 44-Jährigen zur Hilfe geeilt. Doch dabei habe der mögliche Täter auch mehrfach auf ihren Oberkörper eingestochen und auch ihr Herz getroffen. Die Frau erlag ihren Verletzungen wenig später im Universitätsklinikum Göttingen.

Nach der grausamen Tat ist dem Mann zunächst die Flucht gelungen. In einer groß angelegten Fahndung suchten Beamten nach dem vermeintlichen Täter. Einen Tag später gelang es den Beamten letztendlich, den 52-Jährigen zu stellen.

Seither sitzt er in Untersuchungshaft. Nun, Monate später, wird ihm der Prozess gemacht. Und das trotz der Corona-Krise. Während viele Gerichtsverhandlungen ausgesetzt werden, kann dieser Prozess nicht verschoben werden. Warum, das kannst du hier nachlesen <<<<<<. (abr mit dpa)