Niedersachsen 

Niedersachen: Corona-Krise zwingt Tierpark zu tragischem Schritt

Niedersachsen: Der Tierpark Essehof bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das zwingt den Inhaber zu einer drastischen Maßnahme (Symbolbild).
Niedersachsen: Der Tierpark Essehof bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das zwingt den Inhaber zu einer drastischen Maßnahme (Symbolbild).
Foto: Friso Gentsch/dpa

Das Coronavirus bringt zahlreiche Unternehmen in Niedersachsen in eine finanzielle Notlage. Besonders hart hat es auch den Tierpark Essehof getroffen.

Der Inhaber des Zoo in Niedersachsen hat sich deshalb zu einem tragischen Schritt entschieden.

Niedersachsen: Zoo kündigt Personal

Tierpark-Chef Gregor Wilhelm kündigte 31 Mitarbeiter! „Die Entscheidung war unumgänglich“, sagt er der Wolfsburger Allgemeinen.

Momentan kümmere er sich nur mit seiner Familie um die den Tierpark. Zwar sei das Wohl der 340 Tiere gesichert, von seiner eigenen Existenz hingegen kann Wilhelm das nicht behaupten.

Fehlende Einnahmen und zu hohe Ausgaben

Die Kombination aus fehlenden Einnahmen und monatlichen Ausgaben von rund 60 000 Euro bringen den Zoo in eine äußerst missliche Lage.

Noch tragischer: Wie Wilhelm der Wolfsburger Allgemeinen berichtet, falle durch das Virus die besucherstarke Sommersaison aus. Selbst wenn sich der Tierpark die wirtschaftliche Krise überstehe, stehe danach der nächste Winter vor der Tür.

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Wilhelm hofft nun auf zwei Dinge: Zum einen auf einen finanziellen Rettungsschirm der Regierung und zum anderen, dass die Coronakrise schnell vorbei ist. Dann wolle der Zooinhaber auch seine Mitarbeiter zurückholen. (lh)