Niedersachsen 

Hannover: Polizei kontrolliert Verkehrssünder – einer lässt die Beamten sprachlos zurück

Hannover: Die Polizisten spürten am Wochenende einen besonders dreisten Temposünder auf. (Symbolbild)
Hannover: Die Polizisten spürten am Wochenende einen besonders dreisten Temposünder auf. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jochen Tack

Hannover. Das Coronavirus sorgt derzeit in Hannover für deutlich leerere Straßen. Manch ein Autofahrer nutzt das aus, um jetzt mal so richtig Gas zu geben.

Pech für sie ist, dass die Polizei Hannover derzeit verstärkt sowohl in Hannover als auch im Umland die Geschwindigkeit kontrolliert. Ein Temposünder fiel ihnen dabei nicht nur wegen seiner rasanten Fahrt, sondern auch durch sein besonders dreistes Verhalten auf.

Polizei Hannover führt vermehrt Verkehrskontrollen durch

Bei einer Kontrolle auf der A7 bei Hannover in Richtung Hamburg blitzten die Beamten diesen Raser. Der 35-Jährige bretterte dort bei erlaubten 100 km/h mit einer Geschwindigkeit von 225 km/h über die Autobahn.

Besonders frech: Trotz der extrem hohen Geschwindigkeit plauderte der Fahrer mit Handy am Ohr ununterbrochen mit einem Bekannten.

Das ist nicht nur für ihn, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer gefährlich, mahnt die Polizei. „Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang. Geschwindigkeitsverstöße sind daher kein Kavaliersdelikt. Die Höhe der Geschwindigkeit entscheidet über die Schwere der Verletzungen", erklärt Polizeivizepräsident Jörg Müller.

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Er war nicht der einzige in dieser Woche, der mit extremer Geschwindigkeit auffiel: Ein 28-jähriger Autofahrer war auf der Celler Straße in Hannover mit 124 Sachen unterwegs – erlaubt sind dort 50 km/h.

Verstärkte Kontrollen auf Straßen in und um Hannover

Die Polizei Hannover kündigte an, auch in den kommenden Wochen verstärkt nach Rasern Ausschau halten zu wollen. Außerdem kontrollieren die Beamten vermehrt im Hinblick auf Abstandsverstöße.

Neben der mobilen Geschwindigkeitskontrolle und Abstandsmessungen seien dazu auch Videofahrzeuge unterwegs, um scherwiegende Verstöße zu dokumentieren. (vh)