Niedersachsen 

Niedersachsen: Großalarm! Nach Coronavirus jetzt auch noch DAS

Seuchen-Alarm nahe der niedersächsischen Grenze!
Seuchen-Alarm nahe der niedersächsischen Grenze!
Foto: Matthias Strauß

Börde. Das Coronavirus bringt derzeit nicht nur in Niedersachsen viele an ihre Grenzen. Doch ausgerechnet jetzt droht eine neue Seuche auch nach Niedersachsen überzuschwappen. Im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt nahe der Landesgrenze herrscht am Montag Großalarm.

In einem landwirtschaftlichen Betrieb ist die Geflügelpest ausgebrochen.

Bei Niedersachsen: Geflügelpest ausgebrochen – Tausende Tiere betroffen

Die Geflügelpest, besser bekannt als die „Vogelgrippe“, ist in einem Betrieb in Wieglitz nahe der niedersächsischen Grenze nachgewiesen worden. Das habe ein Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens am Montagnachmittag bestätigt.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, Tierärzten und Seuchenbekämpfern waren am Montag bereits im Einsatz. Tragischerweise soll der ganze Betrieb mit mehreren tausend Puten betroffen sein – alle Tiere müssen nun getötet werden, um ein Ausbreiten der Pest zu verhindern.

Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt und Schleusen errichtet.

-------------------------

Mehr aus Niedersachsen:

-------------------------

Vogelgrippe unweit von Niedersachsen nachgewiesen

Die Geflügelpest bevorzugt Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse.

Zuletzt hatte die Vogelgrippe 2017 in Deutschland gewütet. Nach Angaben der Verbraucherzentrale mussten Hunderttausende Vögel getötet werden. Eingeschleppt werde das Virus durch Zugvögel. Aus diesem Grund sollten Heim- und Nutztiere von Futter- und Wasserstellen ferngehalten werden, an denen sich Wildvögel aufhalten.

Auch in Sachsen und Brandenburg sind in diesem Jahr bereits Fälle aufgetreten. (red)