Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Kein neuer Todesfall ++ Flughafen Hannover: „Sommer noch nicht abgeschrieben“

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.895 bestätigte Corona-Infektionen. (Symbolbild)
In Niedersachsen gibt es aktuell 12.895 bestätigte Corona-Infektionen. (Symbolbild)
Foto: imago images/Xinhua
  • Alle aktuellen Entwicklungen zu Corona in Niedersachsen erfährst du hier im Newsblog

Niedersachsen. In Niedersachsen wird das öffentliche Leben weiterhin von der Corona-Pandemie bestimmt. Doch langsam aber sicher kehrt die Normalität wieder ein.

Immer wieder kommt es zu weiteren Infektionen – aktuell ist in Niedersachsen kaum etwas so, wie es vor der Corona-Krise war. Ein Fünf-Stufen-Plan soll die Rückkehr zur Normalität ermöglichen (Hier mehr dazu!).

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Donnerstag, 18.Juni

19.44 Uhr: Corona-Fall in Gaststätte im Kreis Gifhorn

In einem Gastronomiebetrieb im Kreis Gifhorn hat es einen Corona-Fall gegeben. Ein Mitarbeiter ist nach Angaben des Landkreises positiv auf das Virus getestet worden. Die Person stehe bereits unter Quarantäne.

Der Betrieb habe alle geltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten, so dass es sich bei den Gästen um Kontaktpersonen zweiten Grades handele. Die infizierte Person habe während der Bewirtung einen Mund-Nasen-Schutz getragen und zu den Gästen keinen direkten Kontakt gehabt. Außerdem habe die Bewirtung größtenteils im Freien stattgefunden.

Derzeit ermittele das Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen, klärt sie über die aktuelle Situation auf und bietet jedem der rund 300 Gäste einen Abstrich an. Durch die vorgegebene Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste lassen sich die Infektionsketten nun schnell nachvollziehen und unterbrechen.

19.08 Uhr: Niedersachsen mit neuer Corona-Verordnung

Das Land Niedersachsen will morgen die neue Corona-Verordnung vorlegen. Bereits im Laufe der Woche sind allerdings mögliche Lockerungen durchgesickert.

So könnte die Zwei-Haushalte-Regel für Treffen in der Öffentlichkeit erweitert werden, so dass künftig Gruppen von bis zu zehn Menschen erlaubt wären. Außerdem dürfte der Kulturbetrieb profitieren. Einem Entwurf der Landesregierung zufolge sollen Theater und Kinos wieder öffnen dürfen, wenn die Zuschauer einen Mindestabstand wahren und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Die neuen Auflagen sollen vom 22. Juni bis zum 6. Juli gelten. Danach soll die Corona-Verordnung durch eine kompakte Neufassung mit einigen Grundregeln vereinfacht werden.

14.20 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 13.049 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 72 mehr als gestern. 620 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben, den einzigen neuen Todesfall meldet die Region Hannover.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18
  • Kreis Gifhorn: 157(+1)/4
  • Kreis Goslar: 258(+2)/25
  • Region Hannover: 2.718(+10/114)
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Hildesheim: 408(+1)/6
  • Kreis Peine: 160(+1)/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 351(+1)/51

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 282 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 226 Erwachsene auf Normalstationen, 55 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 29 Erwachsene beatmet werden. Ein Kind wird im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 11.329 Menschen ein, das sind 86,8 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

13.04 Uhr: Gifhornerin wettert gegen Corona-Regeln

Eine Frau aus dem Landkreis Gifhorn hat ihrem Corona-Frust freien Lauf gelassen. Sie sei täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs – eine Sache störe sie dabei gewaltig, schreibt sie in einer Facebook-Gruppe. >> Worum es ihr geht, erfährst du hier!

12.01 Uhr: Weiterer Fall in Göttingen: Hochhaus mit 700 Leuten unter Quarantäne

Angesichts von etwa 100 neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Hochhaus wird der Gebäudekomplex sofort vollständig unter Quarantäne gestellt. Von der Maßnahme sind knapp 700 Bewohner betroffen, wie die Stadt mitteilt.

Mit der Maßnahme sollen die Übertragungswege des Virus unterbrochen werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass es eine hohe Zahl an Kontaktpersonen ersten Grades in dem Wohnkomplex gibt.

Ob der neue Fall die Rücknahme weiterer Lockerungen in Göttingen nach sich zieht, wurde zunächst nicht bekannt. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohner stieg für Stadt und Landkreis Göttingen auf 44,86.

Zunächst waren in dem Wohnkomplex zwei Coronavirus-Infektionen bekannt geworden, daraufhin hatte die Stadt am Montag und Dienstag ein mobiles Testzentrum mit Bussen für die Bewohner eingesetzt. Insgesamt wurden knapp 700 Menschen getestet, zum Teil auch von außerhalb des Komplexes. Weitere etwa 60 Testergebnisse liegen noch nicht vor.

Zuvor war es in einem 18-geschossigen Hochhauskomplex am nördlichen Rand der Göttinger Innenstadt, dem Iduna-Komplex, zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Nach Darstellung der Stadtverwaltung hatten dort Mitglieder mehrerer Familien im Mai bei privaten Feiern die Hygiene- und Abstandsregeln verletzt.

9.20 Uhr: Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach Sommerferien noch offen

SPD-Kultusminister Grant Hendrik Tonne lässt vorerst offen, ob die Schulen in Niedersachsen nach den Sommerferien zum normalen Betrieb zurück kehren. Zwar wünschen „wir uns sicher alle“ die Rückkehr zum Präsenzunterricht.

Aber: „Die Festlegung darauf halte ich zehn Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres jedoch für schwierig“, erklärte Tonne der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Man arbeite aber darauf hin, so viel Normalität wie möglich zu gewährleisten.

Vor der Sommerpause wolle man sagen, wie es nach den Sommerferien weitergehen kann. Es gebe einen Plan B, falls die Infektionszahlen wieder nach oben gehen.

Mittwoch, 17. Juni

20.47 Uhr: Stephan Weil äußert sich zu Lockerungen

Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil hat sich zu weiteren Lockerungen geäußert. Auch in Zukunft solle unverändert an den Mindestabstandsregelungen, der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen und den Kontaktbeschränkungen festgehalten werden. „Auf dieser Grundlage werden hoffentlich auch in Zukunft weitere Lockerungen möglich sein“, sagte Weil.

„Einig waren wir uns über alle Länder hinweg, dass spätestens nach den Sommerferien - wenn irgend möglich - der schulische Regelbetrieb wieder aufgenommen werden soll“, sagte der niedersächsische Ministerpräsident. Sehr begrüßt hätten die Länder das Konjunkturprogramm der Bundesregierung.

Zur Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen bis Ende Oktober, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich sind, sagte Weil: „Ich bedauere das, die damit verbundenen Risiken für das Infektionsgeschehen sind aber einfach zu hoch.“

17.17 Uhr: Betrug mit Corona-Soforthilfen

Betrüger haben mit zu Unrecht in Anspruch genommenen Corona-Soforthilfen in Niedersachsen wohl einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Anfang Juni führten die Staatsanwaltschaften landesweit fast 360 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betrugs mit Corona-Soforthilfen, wie das Justizministerium in Hannover mitteilte.

Die Schadenssumme beläuft sich nach Ministeriumsangaben vorläufig auf insgesamt rund 2,9 Millionen Euro. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren vielfach Verdachtsmeldungen der die Gelder auszahlenden NBank. Die Ermittler wurden informiert, weil sich in den Anträgen Hinweise auf vorsätzliche Falschangaben fanden. Am Mittwoch gab es wegen des Betrugsverdachts Razzien in der Stadt und Region Hannover.

Niedersachsen hatte zwischen März und Juni nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Hannover mehr als 825 Millionen Euro an Corona-Soforthilfen für Unternehmen und Selbstständige ausgezahlt.

15.26 Uhr: Keine Corona-Fälle mehr in Braunschweig

Braunschweig ist coronafrei! Die Löwenstadt verzeichnet erstmals seit dem 5. März keinen Fall einer Corona-Erkrankung mehr. Der letzte Erkrankte sei gestern aus der Quarantäne entlassen worden, teilt die Stadt Braunschweig mit.

Insgesamt waren seit Anfang März 331 Menschen aus Braunschweig dem Gesundheitsamt als infiziert gemeldet worden. 18 Braunschweiger sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Alle anderen seien gesund und aus der Quarantäne entlassen, heißt es. Seit dem 4. Juni hat es demnach keine neuen Infektionen in Braunschweig gegeben.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) freut sich über die Entwicklung und bedankt sich bei allen Braunschweigern für deren Geduld und Disziplin in den vergangenen Wochen und Monaten. „Nur weil wir alle uns konsequent an die Vorgaben gehalten haben, war diese gute Entwicklung möglich. Das ermöglicht, dass wir die Lockerungen dieser Tage jetzt auch genießen können – unter Einhaltung der Abstandsregeln“, so Markurth.

Gleichzeitig macht er deutlich, dass dies eine zerbrechliche Sicherheit ist. „Wir müssen sie bewahren. Wir haben bisher auch viel Glück gehabt, dass die Infektionszahlen insgesamt relativ niedrig geblieben sind. Doch auch hier sind Menschen mit und an Corona gestorben.“

Und der Blick in andere Städte, auch in Niedersachsen, zeige, wie schnell sich eine so positive Entwicklung der Zahlen ins Gegenteil verkehren könne. „Ist ein exponentieller Anstieg erstmal da, müssen wir sofort über neue Restriktionen entscheiden. Das möchte ich uns allen ersparen.“

Deshalb seien Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz und auch die neue Warn-App gute und wichtige Maßnahmen, mit der jeder einzelne einen Beitrag für sich und andere leisten könne. Dies weiter einzuüben sei wichtig, denn spätestens dann, wenn die Temperaturen wieder sinken und die Menschen sich wieder stärker in Gebäuden aufhalten müssten, steige eine Übertragungsgefahr.

14.30 Uhr: Datenschutzbeauftragte warnt vor Diskriminierung von App-Verweigerern

Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel hat vor einer Diskriminierung von Menschen gewarnt, die die neue Corona-Warn-App nicht benutzen möchten. „Dieser Ansatz der Freiwilligkeit darf auf keinen Fall untergraben werden“, sagte Thiel am Mittwoch in Hannover.

„Menschen, die die App nicht herunterladen möchten oder können, dürfen auf keinen Fall diskriminiert werden, indem sie zum Beispiel nicht an ihren Arbeitsplatz, in Restaurants oder Geschäfte gelassen werden.“ Denn das wäre eine zweckwidrige Verwendung, die mit dem Konzept der Freiwilligkeit nicht vereinbar sei, so Thiel.

14.00 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.977 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 53 mehr als gestern. Sechs neue Fälle gibt es in Wolfsburg.

619 Menschen sind verstorben, drei Menschen haben den Kampf in den letzten 24 Stunden verloren. Ein 73-Jähriger ist nach dem Corona-Ausbruch in einem Restaurant im Landkreis Leer verstorben. In den vergangenen beiden Tagen hatte es keine Corona-Toten in Niedersachsen gegeben.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18
  • Kreis Gifhorn: 156(+1)/4
  • Kreis Goslar: 256(+1)/25
  • Region Hannover: 2.708(+21/113)
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Hildesheim: 407(+1)/6
  • Kreis Peine: 159(+1)/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 350(+6)/51

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 306 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 253 Erwachsene auf Normalstationen, 52 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 26 Erwachsene beatmet werden. Ein Kind wird im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 11.214 Menschen ein, das sind 86,4 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

9.27 Uhr: 53 Prozent aller Lehrer in Niedersachsen gestresster als vor der Pandemie

Laut einer Umfrage der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Niedersachsen fühlen sich 53 Prozent der befragten Lehrer aktuell gestresster als vor der Pandemie – 21 Prozent der Befragten teilten diese Ansicht nicht.

Auch sorgen sich 42 Prozent der Befragten um ihre Gesundheit, wenn sie an Präsenzunterricht mit Schülern denken, nur 12 Prozent sorgen sich nicht. Nach eigenen Angaben gehören 17 Prozent der Befragten zur Risikogruppe, davon nutzt nur ein Drittel (230 Lehrer) das Recht, ausschließlich im Home Office zu arbeiten.

Nur die Hälfte aller Befragten geht davon aus, dass der Mindestabstand im Unterricht eingehalten werden kann.

Dienstag, 16. Juni

21.03 Uhr: Mehr Infizierte in Ehra Lessien

Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen im Flüchtlingsheim Ehra Lessien hat sich auf neun erhöht. Das habe die zweite Testung ergeben, hieß es vom Landkreis Gifhorn.

Von den ursprünglich 19 Infizierten gelten mittlerweile 13 Personen als genesen. Sie wurden negativ getestet, weisen also keine Infektion mit dem Corona-Virus mehr nach. Sechs der infizierten Personen sind weiterhin erkrankt.

Außerdem haben sich drei weitere Bewohner trotz extrem hoher Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und separaten Aufenthaltsbereichen angesteckt.

18.13 Uhr: VW-Chef Diess nutzt Warn-App

Auch VW-Chef Herbert Diess setzt auf die neue Corona-Warn-App. Er habe sie sich heruntergeladen – und wünsche sich, dass es ihm möglichst viele VW-Mitarbeiter gleichtun, so Diess.

„Die neue Corona-App kann einen erheblichen Beitrag leisten, um Kontakte zu Erkrankten schneller zu erkennen und Infektionsketten zu durchbrechen“, schreibt Diess bei LinkedIn. Je mehr Menschen sie nutzten, desto wirksamer sei sie.

„Wir bei Volkswagen können dazu mit unseren rund 300.000 Beschäftigten in Deutschland einen wesentlichen Beitrag leisten. Für die eigene Gesundheit, die Gesundheit anderer – und auch für eine Erholung der deutschen Wirtschaft“, so Diess.

16.46 Uhr: Neue Lockerungen: Theater und Kinos könnten öffnen

Der Kulturbetrieb in Niedersachsen soll nach Monaten der Corona-Pause von Montag an wieder in Schwung kommen. Der Entwurf der Landesregierung für die nächste Corona-Verordnung sieht wichtige Lockerungen für die Branche vor. Auch die Zwei-Haushalte-Regel für Treffen in der Öffentlichkeit könnten demnach gelockert werden. >> Alle Details dazu findest du hier!

14.55 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.924 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 29 mehr als gestern. Drei neue Fälle gibt es jeweils im Kreis Gifhorn sowie in Wolfsburg.

616 Menschen sind verstorben, das heißt, es gibt in Niedersachsen keinen neuen gemeldeten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus – genau wie gestern schon.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18
  • Kreis Gifhorn: 155(+3)/4
  • Kreis Goslar: 255/25
  • Region Hannover: 2.687(+7/112)
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Hildesheim: 406/6
  • Kreis Peine: 158/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 344(+3)/51

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 314 mit dem Virus infizierte und Patienten behandelt: Davon liegen 252 Erwachsene auf Normalstationen, 57 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 26 Erwachsene beatmet werden.

Vier Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt, ein Kind auf einer Intensivstation.

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 11.166 Menschen ein, das sind 86,4 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

12.34 Uhr: Polizei Diepholz (Niedersachsen) warnt vor zu sorglosem Verhalten

Viele Autofahrer hängen ihren Mund-Nasen-Schutz nach dem Benutzen sorglos an den Rückspiegel ihres Autos. Doch die Polizei Diepholz warnt vor diesem Verhalten jetzt in einer Pressemitteilung: „Was von vielen Autofahrern vielleicht als bequem zu erreichender Aufbewahrungsort gedacht ist, birgt eine mitunter große Unfallgefahr!“

Der Grund dafür: Die Maske baumelt vor der Frontscheibe umher und schränkt damit das Sichtfeld des Fahrers stark ein. Das führe dazu, dass etwa Fußgänger, spielende Kinder, Rad- oder Motorradfahrer schnell übersehen werden können. Die Polizei Diepholz rät daher dringend von dieser Aufbewahrung ab.

Montag, 15. Juni

14.55 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.895 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 26 mehr als gestern. Allein 15 davon kommen aus dem aktuellen Corona-Schwerpunkt Göttingen.

616 Menschen sind verstorben, das heißt, es gibt in Niedersachsen keinen neuen gemeldeten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18
  • Kreis Gifhorn: 152(+1)/4
  • Kreis Goslar: 255/25
  • Region Hannover: 2.680(+4/112)
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Peine: 158/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 341/51

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 287 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 233 Erwachsene und drei Kinder auf Normalstationen. 51 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 26 Erwachsene beatmet werden.

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 11.114 Menschen ein, das sind 86,2 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

13.49 Uhr: Flughafen Hannover: „Sommer noch nicht abgeschrieben“

Der Flughafen Hannover erhofft sich vom Wegfall der Reisewarnungen für die meisten europäischen Länder eine deutliche Belebung des Passagierverkehrs. „Wir haben den Sommer noch nicht abgeschrieben. Nach dem Corona-Shutdown legen wir los“, hieß es.

In den vergangenen Monaten kam an den Airports der Passagierverkehr im Gegensatz zum Frachtverkehr teilweise komplett zum Erliegen. Der Restart funktioniere nicht von heute auf morgen, sagte Kristin Peschel vom Flughafen Hannover.

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„Das geht langsam wieder los. Das klassische Ferienflieger-Programm startet am Donnerstag.“ Dann bringt Tuifly wieder Touristen auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca und ins portugiesische Faro. Ende Juni und Anfang Juli sollen unter anderem mit Eurowings, KLM, Air France, Turkish Airlines und Condor weitere Airlines und Ziele folgen.

Zum Gesundheitsschutz von Passagieren und Mitarbeitern seien zahlreiche Vorkehrungen getroffen worden, hieß es vom Flughafen. In Hannover wie in Bremen gelten in den Terminals Maskenpflicht sowie Abstands- und Hygieneregeln.

09.23 Uhr: Neue Corona-Infektionen in Göttingen

Nach zwei neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Häuserkomplex setzt die Stadt erstmals ein mobiles Testzentrum mit Bussen für die Bewohner ein. Dieses werde „zur Minute“ vorbereitet, sagte ein Sprecher der Stadt am Montagmorgen. Gemeldet in dem Komplex seien rund 700 Menschen, diese sollten bis Dienstag getestet sein. Den Bewohnern würden Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt. Die beiden befreundeten jungen Frauen seien bei einer Routinekontrolle im Krankenhaus getestet worden, dabei sei die Infektion mit dem Virus entdeckt worden. Auch Kontaktpersonen seien getestet worden.

Die Bewohner des Häuserkomplexes hätten einen Brief erhalten, der sie im Detail über die Tests sowie den Ort und den jeweiligen Testzeitpunkt informierte. Auf dem Gelände sowie in den Gebäuden außerhalb der eigenen Wohnung müsse eine Maske getragen werden. Auch Dolmetscher würden eingesetzt, sagte der Sprecher. Neue Schulschließungen sind den Angaben zufolge nicht vorgesehen. Kinder und Jugendliche, die in dem Komplex wohnen, dürften aber bis zum Vorliegen der Testergebnisse nicht die Schule oder die Kita besuchen.

Zuvor war es in einem 18-geschossigen Hochhauskomplex am nördlichen Rand der Göttinger Innenstadt zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Nach Darstellung der Stadtverwaltung hatten Mitglieder mehrerer Familien im Mai bei privaten Feiern die Hygiene- und Abstandsregeln verletzt.

Montag, 15. Juni

14.55 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.895 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 26 mehr als gestern. Allein 15 davon kommen aus dem aktuellen Corona-Schwerpunkt Göttingen.

616 Menschen sind verstorben, das heißt, es gibt in Niedersachsen keinen neuen gemeldeten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18
  • Kreis Gifhorn: 152(+1)/4
  • Kreis Goslar: 255/25
  • Region Hannover: 2.680(+4/112)
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Peine: 158/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 341/51

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 287 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 233 Erwachsene und drei Kinder auf Normalstationen. 51 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 26 Erwachsene beatmet werden.

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 11.114 Menschen ein, das sind 86,2 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

13.49 Uhr: Flughafen Hannover: „Sommer noch nicht abgeschrieben“

Der Flughafen Hannover erhofft sich vom Wegfall der Reisewarnungen für die meisten europäischen Länder eine deutliche Belebung des Passagierverkehrs. „Wir haben den Sommer noch nicht abgeschrieben. Nach dem Corona-Shutdown legen wir los“, hieß es.

In den vergangenen Monaten kam an den Airports der Passagierverkehr im Gegensatz zum Frachtverkehr teilweise komplett zum Erliegen. Der Restart funktioniere nicht von heute auf morgen, sagte Kristin Peschel vom Flughafen Hannover.

„Das geht langsam wieder los. Das klassische Ferienflieger-Programm startet am Donnerstag.“ Dann bringt Tuifly wieder Touristen auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca und ins portugiesische Faro. Ende Juni und Anfang Juli sollen unter anderem mit Eurowings, KLM, Air France, Turkish Airlines und Condor weitere Airlines und Ziele folgen.

Zum Gesundheitsschutz von Passagieren und Mitarbeitern seien zahlreiche Vorkehrungen getroffen worden, hieß es vom Flughafen. In Hannover wie in Bremen gelten in den Terminals Maskenpflicht sowie Abstands- und Hygieneregeln.

09.23 Uhr: Neue Corona-Infektionen in Göttingen

Nach zwei neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Häuserkomplex setzt die Stadt erstmals ein mobiles Testzentrum mit Bussen für die Bewohner ein. Dieses werde „zur Minute“ vorbereitet, sagte ein Sprecher der Stadt am Montagmorgen. Gemeldet in dem Komplex seien rund 700 Menschen, diese sollten bis Dienstag getestet sein. Den Bewohnern würden Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt. Die beiden befreundeten jungen Frauen seien bei einer Routinekontrolle im Krankenhaus getestet worden, dabei sei die Infektion mit dem Virus entdeckt worden. Auch Kontaktpersonen seien getestet worden.

Die Bewohner des Häuserkomplexes hätten einen Brief erhalten, der sie im Detail über die Tests sowie den Ort und den jeweiligen Testzeitpunkt informierte. Auf dem Gelände sowie in den Gebäuden außerhalb der eigenen Wohnung müsse eine Maske getragen werden. Auch Dolmetscher würden eingesetzt, sagte der Sprecher. Neue Schulschließungen sind den Angaben zufolge nicht vorgesehen. Kinder und Jugendliche, die in dem Komplex wohnen, dürften aber bis zum Vorliegen der Testergebnisse nicht die Schule oder die Kita besuchen.

Zuvor war es in einem 18-geschossigen Hochhauskomplex am nördlichen Rand der Göttinger Innenstadt zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Nach Darstellung der Stadtverwaltung hatten Mitglieder mehrerer Familien im Mai bei privaten Feiern die Hygiene- und Abstandsregeln verletzt.

Sonntag, 14. Juni

15.21 Uhr: 35 Neuinfektionen in Niedersachsen

Bislang sind in Niedersachsen insgesamt 12.869 bestätigte Covid-19-Fälle (plus 35 im Vergleich zu gestern) registriert worden. 616 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben.

In der Region38 ist nur im Landkreis Peine eine Neuinfektion hinzugekommen.

10 Uhr: Alle Klassen von Montag an wieder in den Schulen

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Corona-Krise haben an Niedersachsens Schulen ab Montag wieder alle Schüler Präsenzunterricht. Als letzte Jahrgänge kehren die Erst-, Fünft- und Sechstklässler zurück.

Der stufenweise Wiederanlauf des Schulbetriebs hatte sich über Wochen gezogen. Allerdings gelten weiter Einschränkungen: So findet der Unterricht in geteilten Gruppen mit maximal 16 Schülern statt, der Sportunterricht ist bis zum 22. Juni untersagt. Der Rahmen-Hygieneplan des Landes sieht zudem weiter einen Mindestabstand von eineinhalb Metern an den Schulen vor.

In den Kindertagesstätten dauert es noch eine Woche länger, bis wieder alle Kinder betreut werden. Vom 22. Juni an soll es aber für alle Kinder einen Betreuungsplatz geben. Das hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag angekündigt.

Am 22. Juni könnte zudem die fünfte und bisher letzte Phase des niedersächsischen Stufenplans für die Corona-Lockerungen greifen. Dann läuft die aktuelle Corona-Verordnung aus. Wenn das Infektionsgeschehen es nötig mache, könne die Verordnung aber auch verlängert werden, hieß es aus dem Krisenstab.

Samstag, 13. Juni

16.45 Uhr: Aktuelle Zahlen

Bislang sind in Niedersachsen insgesamt 12.834 bestätigte Covid-19-Fälle (plus 66 im Vergleich zu gestern) registriert worden. 616 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben.

15.52 Uhr: 28 Infizierte bei Corona-Ausbruch in Pflegeheim

Bei einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Oyten sind nach Angaben des Landkreises Verden bislang 28 Infektionen festgestellt worden. Betroffen seien acht Pflegekräfte und 20 Bewohnerinnen und Bewohner des Heims, teilte der Kreis am Samstag mit. Nur beim Pflegepersonal weise eine Person stärkere Symptome auf, sagte Amtsärztin Jutta Dreyer. Das Heim sei angewiesen worden, infizierte und nicht infizierte Bewohner sofort räumlich zu trennen.

Außerdem wurden die Kontaktpersonen der infizierten Pflegekräfte ermittelt. Einige von ihnen haben Kinder. Deshalb wurden vorsorglich eine Kitagruppe in Bassen und eine Lerngruppe in einer Schule in Oyten geschlossen, bis abschließende Tests vorliegen.

13.47 Uhr: Keine Strand-App in Sicht

Eine Strand-App zur Vermeidung überfüllter Badeorte, wie es sie unter anderem in Scharbeutz in Schleswig-Holstein gibt, hat Niedersachsen als landesweites Projekt bisher nicht in der Mache. Die Kompetenz für den Tagestourismus sehe man in den Tourismusregionen, hieß es aus dem Ministerium. Dort gebe es auch „erste Ansätze und Initiativen für Tourismus-Apps“, die das Land unterstütze. Das Besucheraufkommen müsse mancherorts schließlich nicht nur während der Corona-Pandemie aktiv gesteuert werden.

11 Uhr: Trotz Corona: Urlaub in Niedersachsen!

Die Lockerungen für den Tourismus in Niedersachsen sind gerade noch rechtzeitig für die Sommersaison gekommen. Es gebe „eine gute Buchungslage“, der Ausblick stimme optimistisch, teilte das Wirtschaftsministerium in Hannover auf Anfrage mit.

Insbesondere naturnahe Ziele und Angebote für Radfahrer und Wanderer seien gefragter als sonst. Die Hotspots seien ohnehin auch vor der Corona-Krise schon gut gebucht gewesen.

„Der Sommerurlaub wird sicherlich in diesem Jahr anders aussehen, als wir es bisher erlebt haben“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Trotz der aufgehobenen Reisewarnungen für bestimmte Ziele im Ausland entschieden sich dennoch viele Gäste für einen Urlaub in Niedersachsen.

Wenn die Urlauber sich dabei ebenso wie Hoteliers und Gastronomen an die Abstände und Hygienemaßnahmen hielten, sei er „sehr zuversichtlich, dass es möglich sein wird, einen schönen und erholsamen Urlaub an der Nordsee, im Harz, in der Lüneburger Heide und auch in den anderen tollen Reiseregionen Niedersachsens zu verbringen“.

Freitag, 12. Juni

20.16 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Kliniken sinkt stark

Die Zahl der Corona-Patienten in niedersächsischen Krankenhäusern ist in dieser Woche weiter spürbar zurückgegangen. Während am Montag noch 330 Patienten im Krankenhaus lagen, waren dies am Freitag nur noch 254, wie das Sozialministerium in Hannover mitteilte. 49 der Betroffenen liegen auf der Intensivstation, 27 von ihnen müssen künstlich beatmet werden.

17.27 Uhr: Grünes Licht für Leichtathletik-DM in Braunschweig

Die Stadt Braunschweig hat grünes Licht für die Leichtathletik-Meisterschaften am 8./9. August gegeben. DLV-Präsident Jürgen Kessing sagte am Freitag: „Unser 45-seitiges Durchführungs- und Hygiene-Konzept wurde positiv beurteilt. Ab sofort können wir die Vorbereitungen auf die Titelkämpfe fortführen.“

Zuschauer im Eintracht-Stadion sind wegen der Corona-Verordnung jedoch nicht zugelassen. „Wir verfolgen natürlich die aktuellen Lockerungen, und wenn eine Möglichkeit besteht, planen wir Wettbewerbe der Mittel- und Langstrecke ein. Entscheidend ist auch künftig, die Gesundheit der Sportler im Auge zu behalten und die Diskussionen sachlich und zielorientiert zu führen.“

14.07 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.768 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 38 mehr als gestern. Allein 15 davon kommen aus der Region Hannover, Wolfsburg meldet am Freitag vier neue Fälle.

613 Menschen sind verstorben, das heißt, es gibt einen neuen Todesfall – und den meldet Cuxhaven.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18
  • Kreis Gifhorn: 151(+1)/4
  • Kreis Goslar: 255/25
  • Region Hannover: 2.636(+15)/112
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Peine: 156(+2)/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 335(+4)/51

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 10.995 Menschen ein, das sind 86,1 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

14.02 Uhr: UPS in Langenhagen bleibt Corona-Hotspot

Die Zahl der infizierten Menschen im niedersächsischen Corona-Hotspot Langenhagen ist erneut gestiegen. Unter den Beschäftigten des Paketdienstleisters UPS seien 156 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, heißt es von der Region Hannover.

49 Menschen seien inzwischen genesen, insgesamt 307 seien seit dem Ausbruch im Mai getestet worden. Weitere Tests seien nicht vorgesehen, zusätzliche Ergebnisse stünden abgesehen von einigen Nachtests nicht mehr aus.

Ende Mai waren dem Bericht zufolge 72 Coronavirus-Infektionen bei UPS bekanntgeworden - die Gewerkschaft Verdi forderte flächendeckende Tests der gesamten Belegschaft, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ schrieb.

Die Region Hannover plant dies nach Angaben des Sprechers aber nicht. Es sei auch nicht sinnvoll, weil die Infektionen in den räumlich getrennten Abteilungen gut zurückzuverfolgen gewesen seien. Der Austausch mit dem Unternehmen, das stark den Kontakt gesucht habe, sei gut gewesen, sagte Borschel.

11.05 Uhr: Niedersachsen ermöglicht wieder Schulsport und Abschlussfeiern

Niedersachsen ermöglicht vom 22. Juni an wieder den Schulsport, Abschluss- und Einschulungsfeiern sowie Zeugnisübergaben. Die Feiern müssten allerdings unter freiem Himmel organisiert werden, es sei denn das bis dahin größere Veranstaltungen auch wieder drinnen erlaubt werden, heißt es aus dem Kultusministerium.

Auch sollen in den Schulen wieder Theater- und Filmaufführungen, Projekttage sowie Fahrten zu außerschulischen Lernorten möglich sein. Dies sei jeweils in den Kleingruppen geplant, in denen derzeit der Präsenzunterricht stattfindet.

Vor der Sommerpause wolle das Ministerium über den Neustart der Schulen nach den Ferien entscheiden. Der Wunsch sei, soviel Präsenzunterricht wie möglich anzubieten und zugleich den Gesundheitsschutz optimal zu wahren. „Wir arbeiten in Szenarien“, sagte der Sprecher.

Auch über den Umfang des Kita-Betriebs nach den Ferien will das Ministerium bis vor der Sommerpause entscheiden. Am 22. Juni endet das Angebot von Notgruppen. Es wird ein eingeschränkter Regelbetrieb wieder aufgenommen mit dem Ziel, dass sämtliche Kinder wieder ihre Kita besuchen können. In dieser Woche sei die Betreuungsquote bereits auf 45,6 Prozent gestiegen.

9.00 Uhr: Grundschulen erwarten vorläufig keinen Ganztagsbetrieb

Trotz weitreichender Lockerungen der Corona-Regeln haben Grundschulen die gewohnte Ganztagsbetreuung vorläufig ausgeschlossen. Solange es keinen Impfstoff gebe, sei kein Unterricht im Klassenverband wie vor der Corona-Krise umzusetzen, sagte Klaus-Michael Solf vom Verband der Niedersächsischen Grundschulleitungen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

Wichtig blieben versetzte Pausen und die möglichst geringe Durchmischung der Klassen. Damit entfalle das Ganztagsangebot auch nach den Sommerferien. Nur im Notfall könne Nachmittagsbetreuung angeboten werden - wer ein Notfall sei, müsse das Land definieren.

Ganztagsgrundschulen sind seit Jahren vielerorts Standard und die Voraussetzung für die Berufstätigkeit von Mutter und Vater. Erst-, Fünft- und Sechstklässler kehren in der kommenden Woche in die Schulen zurück.

Donnerstag, 11. Juni

21.41 Uhr: Gute Nachrichten für Agrarbetriebe mit Saison-Arbeitern

Gute Nachrichten für Agrarbetriebe mit Saisonarbeitern. Denn das Land Niedersachsen zahlt Agrarbetrieben, die Saisonarbeiter einsetzen, eine Corona-Pauschale. Pro Arbeiter gibt es 150 Euro, um Ausgaben für die höheren Auflagen zur Unterbringung und Hygiene in der Viruskrise auszugleichen. Bisher beantragten 190 Betriebe das Geld für den Einsatz von etwa 14 000 Saisonkräften – insgesamt also 2,1 Millionen Euro, wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Donnerstag mitteilte.

Die Auszahlung soll kommende Woche beginnen. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung. Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) dankte den Landwirten für die Aufrechterhaltung der regionalen Erzeugung von Lebensmitteln.

13.39 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.730 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 45 mehr als gestern. Allein zehn davon kommen aus Wolfsburg. Zuletzt waren es noch 104 neue Fälle gewesen.

612 Menschen sind verstorben, das heißt, es gibt einen neuen Todesfall – und den meldet die Stadt Braunschweig.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/18(+1)
  • Kreis Gifhorn: 150(+1)/4
  • Kreis Goslar: 255/25
  • Region Hannover: 2.636(+24)/112
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Peine: 154/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 190/14
  • Stadt Wolfsburg: 331(+10)/51

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 296 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 228 Erwachsene und zwei Kinder auf Normalstationen. 66 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 30 Erwachsene beatmet werden

10.957 Menschen gelten als genesen, das sind 86,1 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl. >> Details hier!

12.37 Uhr: DLRG warnt vor unbewachten Badestellen

Beim Baden sollten die Menschen in diesem Corona-Sommer besonders vorsichtig sein. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnte am Donnerstag vor der Benutzung von unbewachten Badestellen.

Die Organisation befürchtet, dass die Schwimmfertigkeit durch die wochenlang geschlossenen Schwimmbäder und die ausgefallenen Schwimmkurse gesunken ist.

Da Freibäder nicht wie gewohnt zugänglich seien und Menschen wegen Corona Abstand suchten, ziehe es viele Menschen an offene Badestellen, so die DLRG. Dies berge große Risiken.

Mittwoch, 10. Juni

15.59 Uhr: Aktuelle Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 12.685 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 104 mehr als am Vortag. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen nach Tagen zum ersten Mal wieder im dreistelligen Bereich. 611 Menschen sind verstorben. 10.887 Menschen gelten als genesen.

Die Fälle in der Region:

  • Landkreis Gifhorn: 149
  • Landkreis Goslar: 255
  • Landkreis Helmstedt: 141
  • Landkreis Peine: 154
  • Landkreid Wolfenbüttel: 190
  • Region Hannover: 2612
  • Stadt Braunschweig: 331
  • Stadt Salzgitter: 145
  • Stadt Wolfsburg: 321

11.06 Uhr: Autozulieferer Continental muss Mitarbeiter entlassen

Der Autozulieferer Continental kommt infolge der massiven Auswirkungen der Corona-Krise aller Voraussicht nach nicht um betriebsbedingte Kündigungen herum. Bei dem Dax-Konzern läuft bereits ein Stellenabbau wegen des allgemeinen Umbruchs in der Auto- und Maschinenbauindustrie, der möglichst sozialverträglich geschehen soll.

Auch weiterhin gelte das Ziel, eventuell nötige Entlassungen zu minimieren, erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart in einer internen Videobotschaft. Aber die Lage werde zunehmend kritisch: „Wir können aktuell keine Jobgarantien geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir über Kündigungen sprechen müssen, ist sehr, sehr hoch“, sagte der Manager nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ (Mittwoch).

8.10 Uhr: Niedersachsen gehen Tausende Touristen verloren

Viele Niederländer krempeln angesichts der Corona-Epidemie die Pläne für ihren Sommerurlaub um, Niedersachsen wird nach einer Umfrage aber kaum auf viel zusätzliche Urlauber aus dem Nachbarland hoffen können.

Beinahe die Hälfte der vom „Dagblad van het Noorden“ in den Grenzprovinzen Drenthe und Groningen befragten Menschen wollen dieses Jahr in den Niederlanden Urlaub machen. Nur 5,9 Prozent planen demnach eine Reise nach Deutschland.

Noch geringer ist das Interesse an Urlaub in Frankreich, Spanien oder Italien. 21 Prozent der Befragten gaben an, diesen Sommer nicht in Urlaub zu fahren. 35 Prozent erklärten, eine ursprünglich geplante Auslandsreise abgesagt zu haben und nun im eigenen Land zu bleiben

Dienstag, 9. Juni

21.39 Uhr: Leichte Entwarnung nach Corona-Ausbruch in Göttingen

Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen hat sich am Dienstag erstmals die Lage etwas entspannt. Der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in Stadt und Kreis Göttingen innerhalb von sieben Tagen sei von zuletzt 42,72 auf 35,4 gesunken, sagte Sozialdezernentin Petra Broistedt (SPD) als Leiterin des Krisenstabes.

Ab einem Wert von 50 könnte es wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens geben. Von Montag auf Dienstag seien nur noch drei neue Infektionen hinzugekommen.

19.44 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es nach aktuellem Stand 12.581 bestätigte Corona-Infektionen. 610 Menschen sind verstorben. 10.825 gelten als genesen.

Die Fälle in der Region:

  • Landkreis Gifhorn: 149
  • Landkreis Goslar: 255
  • Landkreis Helmstedt: 141
  • Landkreis Peine: 151
  • Landkreis Wolfenbüttel: 190
  • Region Hannover: 2573
  • Stadt Salzgitter: 145
  • Stadt Braunschweig: 331
  • Stadt Wolfsburg: 319

19 Uhr: Corona-Ausbruch in Wolfsburger Flüchtlingsunterkunft

In Wolfsburg haben sich sechs Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft mit dem Coronavirus infiziert, das berichtet der „NDR". Die Bewohner würden sich in Quarantäne befinden. Die bislang ermittelten Kontaktpersonen seien nicht erkrankt.

14.20 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Corona-Hotspots wieder angestiegen

Die Zahl der in den niedersächsischen Corona-Hotspots Göttingen und Langenhagen infizierten Menschen ist weiter angestiegen. In Göttingen seien inzwischen 171 Personen erkrankt, in Langenhagen bei Hannover 118, teilte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Dienstag mit.

145 Testergebnisse im Umfeld des betroffenen Verteilzentrums von UPS in Langenhagen stünden noch aus. Bislang hätten Stadt und Kreis Göttingen alles Nötige zum Eingrenzen des Infektionsgeschehens getan. Im Moment gebe es keinen Anlass für weitere Maßnahmen wie etwa die Rückkehr zu einem Lockdown in Göttingen.

11.15 Uhr: Gastronomie darf öffnen, doch Shisha-Bars müssen wieder schließen

In der Gastronomie gelten nach den Vorgaben des Landes Niedersachsen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab sofort neue Regelungen, die weitere Lockerungen umfassen. So dürfen Bars - gemeint sind Schankwirtschaften - ab sofort wieder öffnen und unter den schon bisher für die Restaurantbetriebe geltenden Voraussetzungen ihre Gäste bewirten. Clubs, Diskotheken und ähnliche müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Eine Klarstellung ist für Shisha-Bars und ähnliche Betriebe erfolgt. Während diese nach der bisherigen Regelung geöffnet sein durften, wenn ein Speisenangebot vorhanden war, hat das Land jetzt ein eindeutiges Schließungsgebot verordnet. Das ist für die Betriebe richtig bitter.

Und auch das Grillen im öffentlichen Raum ist immer noch verboten.

7.10 Uhr: Kita-Öffnungen stehen auf der Kippe

Die für Mitte Juni in Niedersachsen angekündigte weitreichende Öffnung von Kitas steht auf der Kippe. „Die nächste Änderung der Corona-Verordnung des Landes voraussichtlich zum 22. Juni ist mein Wunschzeitpunkt für spürbare Kita-Öffnungen“, sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Ende Mai hatte der SPD-Politiker noch gesagt, dass er im Zuge weiterer Corona-Lockerungen anstrebe, bereits Mitte Juni allen Kindern ein Angebot zum zeitlich eingeschränkten Besuch einer Kita machen zu können. „Die Träger brauchen auch Vorlauf“, begründete der Minister die Verzögerung und bekräftigte: „Wir wollen raus aus der Notbetreuung und rein in einen Kita-Betrieb, der ermöglicht, dass jedes Kind wieder in die ursprüngliche Kita-Gruppe kann.“

Montag, 8. Juni

14.59 Uhr: Aktuelle Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es nach Angaben des Landes 12.549 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 83 mehr als am Vortag. 609 Menschen sind verstorben. 10.776 gelten bereits wieder als genesen.

Die Fallzahlen für die Region:

  • Landkreis Gifhorn: 149
  • Landkreis Goslar: 255
  • Landkreis Helmstedt: 141
  • Landkreis Peine: 150
  • Landkreis Wolfenbüttel: 190
  • Region Hannover: 2561
  • Stadt Braunschweig: 331
  • Stadt Salzgitter: 145
  • Stadt Wolfsburg: 319

Im Vergleich zum Vortag hat es in unserer Region fast keine Neuinfektionen gegeben. So waren nur noch die Region Hannover mit vier neuen Fällen und der Landkreis Wolfenbüttel mit einem neuen Fall betroffen.

8.20 Uhr: Vierte Stufe tritt in Kraft trotz erneuter Corona-Ausbrüche

In Niedersachsen werden trotz örtlicher Corona-Ausbrüche am Montag die nächsten Einschränkungen aufgehoben. Im fünfstufigen Lockerungsplan des Landes ist es die vierte Stufe.

Profitieren kann vor allem das Gastgewerbe, etwa mit der Öffnung von Bars und einer höheren Auslastung für Hotels. Auch der Kulturbetrieb kann langsam wieder anlaufen - allerdings nur im Freien und unter strengen Auflagen.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) begründete die Lockerungen mit einem landesweit stabilen Infektionsgeschehen. Allerdings müssten insbesondere die Abstands- und Hygieneregeln weiter befolgt werden, um dem Virus keinen Raum zu geben.

Sonntag, 7. Juni

15.42 Uhr: Schweden-Rückkehrer müssen in Quarantäne

Wer aus Schweden an seinen Wohnort in Niedersachsen zurückkehrt, muss wegen der Corona-Entwicklung in dem skandinavischen Land in eine zweiwöchige Quarantäne.

Das hat das Gesundheitsministerium in Hannover am Sonntag mitgeteilt. Hintergrund sei, dass es in Schweden in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner gegeben habe.

Die Rückkehrer müssen demnach unverzüglich in die eigene Wohnung oder an ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort und dort 14 Tage bleiben - selbst Einkäufe sind untersagt. Außerdem muss das Gesundheitsamt informiert werden.

14.00 Uhr: Die neuen Fallzahlen

Bislang sind in Niedersachsen insgesamt 12.466 bestätigte Covid-19-Fälle (plus 43 im Vergleich zu gestern) registriert worden. 608 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben. Seit gestern gibt es keinen neuen Todesfall.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 315 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 256 Erwachsene und ein Kind auf Normalstationen. 58 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 30 Erwachsene beatmet werden.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle/Tote):

  • Stadt Braunschweig: 331/17
  • Kreis Gifhorn: 149/4
  • Kreis Goslar: 255/25
  • Region Hannover: 2.557 (+21)/111
  • Kreis Helmstedt: 141/1
  • Kreis Peine: 150/11
  • Stadt Salzgitter: 145/8
  • Kreis Wolfenbüttel: 189/14
  • Stadt Wolfsburg: 319 (+5)/51

Die geschätzte Zahl der Corona-Genesenen liegt in Niedersachsen bei10.765. Das sind 86,4 Prozent der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle.

13.10 Uhr: Eltern nach Corona-Ausbruch gegen Schulöffnung in Göttingen

Der Elternrat in Göttingen hat sich nach dem Corona-Ausbruch in der Stadt gegen eine Öffnung der Schulen morgen ausgesprochen. Die Entscheidung, ob die Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen oder zu Hause lernen, solle alleine von den Erziehungsberechtigten getroffen werden, fordert der Stadtelternrat.

Die Verantwortung für das Wohl der Schüler liege nicht beim Kultusministerium oder anderen Behörden. Eine uneingeschränkte Öffnung der Schulen bei steigenden Infektionszahlen spreche zudem für ein „unzureichendes Krisenmanagement“ der Stadt.

Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen mit 120 Fällen waren sämtliche Schulen und einige Kindertagesstätten geschlossen worden, weil sich unter den Infizierten auch viele Kinder und Jugendliche befinden. Die Stadt lässt derzeit die Bewohner eines Hochhauses auf das Virus testen.

Über die Ursache für den Ausbruch gibt es Streit. Sozialdezernentin Petra Broistedt hatte von Verstößen gegen die Abstands- und Hygienevorschriften bei privaten Feiern gesprochen. In einem als „Gegendarstellung“ betitelten Facebook-Post, der mit „die betroffenen Familien“ unterzeichnet ist, wurde der Vorwurf, es habe beim Zuckerfest zum Abschluss des muslimischen Ramadan private Feiern gegeben, dagegen zurückgewiesen.

12.18 Uhr: Polizei Goslar: Menschen werden unvorsichtiger

Die Corona-Lockerungen lassen einige Menschen unvorsichtiger werden. Das zumindest ist der Eindruck der Polizei Goslar. Demnach haben die Beamten am Wochenende vor allem junge Erwachsene dabei beobachtet, wie sie sich in großen Gruppen trafen.

„In den meisten Fällen reichte ein Gespräch, um auf die nach wie vor anhaltende Ansteckungsgefahr hinzuweisen“, so die Polizei Goslar. Gegen drei Personen aus verschiedenen Haushalten wurde jedoch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Nichteinhaltung der Mindestabstände eingeleitet.

8.38 Uhr: Bisher 300 Hochhausbewohner in Göttingen getestet

Nach den ersten beiden Tagen des Massentests unter den Bewohnern eines Hochhauses in Göttingen ist die Gesamtzahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in der Stadt vorerst nur geringfügig gestiegen.

Die Auswertung der meisten Tests liege noch nicht vor, hieß es. Bis Samstag wurden 300 der 600 offiziell gemeldeten Bewohner untersucht. Nach den vorliegenden Ergebnissen seien drei davon positiv getestet worden.

Der Gebäudekomplex am Rande der Innenstadt gilt als Schwerpunkt des Corona-Ausbruchs. Die Stadt geht davon aus, dass Regelverstöße bei Privatfeiern von Großfamilien zum muslimischen Zuckerfest die Ursache sind. Im Zusammenhang damit waren bis zum Freitag bei 120 Menschen Infektionen bekannt geworden, darunter bei 39 Schulkindern.

Samstag, 6. Juni

16.19 Uhr: Neue Fallzahlen

Bislang sind in Niedersachsen insgesamt 12.423 bestätigte Covid-19-Fälle (plus 67 im Vergleich zu gestern) registriert worden. 608 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 325 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt. Davon liegen 257 Erwachsene und zwei Kinder auf Normalstationen.

66 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 32 Erwachsene beatmet werden.

Die geschätzte Zahl der Genesenen leigt bei 10.733 (86,4 Prozent) der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle.

9.40 Uhr: Niedersachsen lockert Corona-Regeln

Ab kommendem Montag gilt in Niedersachsen die vierte von fünf Corona-Lockerungsstufen.

Der Krisenstab hat in Hannover vorgestellt, was dann alles wieder erlaubt sein wird. Gleichzeitig wurde betont, dass für alles Erlaubte Auflagen gelten.

Diese Änderungen gelten ab Montag:

  • Gastronomie: Bars und Kneipen dürfen wieder öffnen.
  • Freizeit: Schwimm-, Hallen- und Spaßbäder dürfen wieder öffnen.
  • Kinder und Jugendliche: Indoor-Spielplätze und ähnliche Einrichtungen dürfen unter Auflagen öffnen.
  • Sport: Sportler dürfen wieder Umkleiden und Dusch- und Waschräume sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten nutzen.
  • Märkte: Spezialmärkte, zum Beispiel Flohmärkte, dürfen wieder stattfinden – unter Auflagen
  • Religion: Beerdigungen, Hochzeiten und Taufen müssen nicht mehr ganz so einsam stattfinden – ab Montag sind bis zu 50 Personen bei religiösen Feiern erlaubt.
  • Kultur: Draußen sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern unter Auflagen wieder erlaubt. Jeder Besucher muss einen Sitzplatz haben – und seine Kontaktdaten angeben.
  • Tourismus: Hotels, Jugendherbergen sowie Campingplätze dürfen ihre Belegungsquote auf bis zu 80 Prozent ausweiten. Bisher lag die Grenze bei 60 Prozent. Auch Busreisen sind wieder erlaubt: Fahrgäste müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Clubs, Discotheken, Shisha-Bars sowie Opern- und Konzerthäuser, Messen und Kinos müssen weiterhin geschlossen bleiben. Das gilt auch für Bordells und Saunas.

Die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen sollen bis zum 22. Juni gelten.

8.11 Uhr: Sondererlaubnis für Leichtathleten in Braunschweig?

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hofft trotz der strengen Corona-Auflagen weiter auf eine Austragung der deutschen Meisterschaften in Braunschweig.

Für eine Durchführung am 8. und 9. August habe man die erforderliche Sondererlaubnis bei den Behörden beantragt, teilte der DLV mit.

Genehmigt sei die Veranstaltung aber noch nicht. Wenn überhaupt können die Meisterschaften im Eintracht-Stadion nur ohne Zuschauer stattfinden.

Freitag, 5. Juni

20 Uhr: VW lockert Corona-Schutzmaßnahmen

Bei VW sollen ab Montag einige Schutzmaßnahmen wieder gelockert werden. Mehr dazu hier: VW lockert Corona-Bestimmungen – das ist jetzt wieder erlaubt

18.55 Uhr: Kann die Leichtathletik-DM in Braunschweig stattfinden?

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hofft trotz der strengen Corona-Auflagen weiter auf eine Austragung der deutschen Meisterschaften in Braunschweig. Für eine Durchführung am 8. und 9. August habe man die erforderliche Sondererlaubnis bei den Behörden beantragt, teilte der DLV am Freitag mit.

Genehmigt sei die Veranstaltung aber noch nicht. Wenn überhaupt können die Meisterschaften im Eintracht-Stadion nur ohne Zuschauer stattfinden.

„Für alle Titelkämpfe, die durchgeführt werden sollen, muss neben einem Sonderantrag an die Behörden ein Durchführungs- und Hygienekonzept erstellt werden auf der Basis der behördlichen Anordnungen“, heißt es in dem DLV-Statement. Darüber hinaus habe der Verband ein allgemeines Hygiene- und Durchführungskonzept erarbeitet, „welches als Empfehlung dient und auch von Landesverbänden, Kreisen/Bezirken und Vereinen als Grundlage für die Ableitung eigener Konzepte verwendet werden kann“.

16.31 Uhr: Sporthallen in Salzgitter dürfen wieder öffnen

In Salzgitter dürfen Turn- und Sporthallen ab dem 8. Juni wieder für den Vereinssport öffnen.

Nach der aktuell gültigen niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen können die städtischen Turn- und Sporthallen unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregelungen sowie sportartspezifischer Vorgaben der Landessportverbände wieder von unseren Sportvereinen genutzt werden, teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Schulsportbetrieb ist allerdings weiterhin verboten.

14.28 Uhr: Freizeitbad Wasserwelt öffnet am 8. Juni

Am kommenden Montag dürfen die ersten Badegäste endlich wieder die Wasserwelt nutzen. Wie auch in den Braunschweiger Freibädern gibt es Zeitfensterregelungen, die von Reinigungsintervallen unterbrochen werden.

Um den Zutritt zu steuern und Warteschlangen möglichst zu vermeiden, wird der Verkauf der Eintrittskarten wie schon in den Freibädern online erfolgen. Schwimmbadtickets sind bereits ab diesem Samstag unter shop.stadtbad-bs.de buchbar.

Ab sofort kann in der Wasserwelt und in den Freibädern Bürgerpark und Raffteich auch ein geringes Kontingent an Eintrittskarten bis zu zwei Tage im Voraus gekauft werden. Dieses Angebot richtet sich an Gäste, die über keinen Internetzugang verfügen.

Allgemein gilt es, Erfahrungen zu sammeln, da der Schwimmbadbetrieb in einer Halle anders funktioniert als im Freibad. Alle Maßnahmen der Öffnung werden laufend überprüft, so dass eventuell ab Juli Änderungen vorgenommen werden können.

Auch der Gastronomiebereich in der Wasserwelt öffnet wieder ab dem 8. Juni, der Sauna- und Wellnessbereich muss jedoch weiter geschlossen bleiben und kann frühestens ab dem 22.Juni 2020 wieder öffnen. Der Reisemobilstellplatz öffnet mit einer maximalen Auslastung von 80 Prozent.

14.00 Uhr: Die neuen Fallzahlen

Bislang sind in Niedersachsen insgesamt 12.356 bestätigte Covid-19-Fälle (plus 124 im Vergleich zu gestern) registriert worden. Vier neue Fälle gibt es in Wolfsburg. 608 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 340 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 274 Erwachsene auf Normalstationen. 66 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 35 Erwachsene beatmet werden.

Die geschätzte Zahl der Genesenen lautet 10.634. Das sind 86,1 Prozent der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle.

12.44 Uhr: Krisenstab pocht auf bessere Besuchsmöglichkeiten in Heimen

Der Corona-Krisenstab in Niedersachsen pocht auf bessere Besuchsmöglichkeiten in Alten- und Pflegeheimen. „Die Menschen haben ein Recht auf Besuch“, sagt die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder.

Es gingen vielfältige Beschwerden von Heimbewohnern und Angehörigen über viel zu restriktive Besuchsregelungen ein. „Wir wollen gute und praktikable Besuchsmöglichkeiten“, betonte Schröder. Es gehe nicht an, wie in einem konkreten Fall nur ein Mal pro Woche einen Besuch von 15 Minuten Dauer zu gewähren.

Außerdem hätten die Bewohner das Recht, das Heim etwa für Spaziergänge zu verlassen. Die Heime müssten diese Möglichkeit gewährleisten, forderte Schröder.

In der neuen Corona-Verordnung, die ab Montag gilt, ist deshalb die Forderung an die Heimbetreiber aufgenommen worden, ihre Hygienekonzepte unverzüglich fertigzustellen und darin Regelungen für das zeitweilige Verlassen der Heime durch die Bewohner aufzunehmen.

Nur in der Anfangsphase der Epidemie mit rapide ansteigenden Corona-Zahlen sei es gerechtfertigt gewesen, auf die Bewohner einzuwirken, damit diese die Heime zu ihrem eigenen Schutz nicht verlassen.

10.44 Uhr: Badeland Wolfsburg öffnet wieder

Das Badeland Wolfsburg will am Samstag, 13. Juni, wieder öffnen. Neben den ohnehin geltenden Hygiene- und Abstandsregeln gibt es noch strenge Auflagen.

Es darf immer nur eine bestimmte Anzahl an Gästen gleichzeitig im Badeland sein. Um zu verhindern, dass sich lange Schlangen an den Kassen bilden, musst du dein Ticket vor dem geplanten Besuch online kaufen.

Dabei musst du auch deine Kontaktdaten angeben, damit sie im Zweifelsfall zur Kontaktverfolgung von Corona-Fällen an das Gesundheitsamt weitergegeben werden können.

Der Onlineverkauf soll laut badeland etwa vier Tage vor der Wiedereröffnung starten – der Link soll noch veröffentlicht werden. Du kannst dann Zwei- oder Drei-Stunden Tickets kaufen.

Der Saunabereich sowie alle gastronomischen Bereiche bleiben vorerst geschlossen. Kurse können vor den Sommerferien nicht mehr stattfinden.

8.21 Uhr: Neues Festival in Wolfenbüttel

Weil das Summertime-Festival in Wolfenbüttel coronabedingt ausfällt, hat sich die Stadt eine Alternative überlegt. Am 4. Juli soll es stattdessen das „Summertime CARantäne Festival“ am Exer geben.

„Seit wir wissen, dass das Summertime Festival in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden kann, arbeiten wir an dieser Alternative. Es wird anders sein als das Summertime Festival, aber sicher auch ein unvergessliches Erlebnis“, hieß es aus Wolfenbüttel.

Du kannst wie beim Autokino mit deinem Wagen anrollen und mehreren Bands bei ihren Bühnenshows zusehen – welchen genau, steht noch nicht fest. Außerdem kannst du dir Snacks und Getränke kaufen.

Das Programm ist von 16 bis 23.30 Uhr geplant. Die Anzahl der Fahrzeuge auf dem Gelände ist begrenzt, daher lohnt es sich, frühzeitig ein Ticket zu kaufen. Die Tickets kosten 20 Euro pro Fahrzeug. Erhältlich sind sie unter www.summertimefestival.de

7.44 Uhr: Flüchtlingsrat fordert Schließung der Sammelunterkunft Ehra-Lessien

Nach 19 nachgewiesenen Corona-Infektionen in der Sammelunterkunft Ehra-Lessien im Kreis Gifhorn fordert der Flüchtlingsrat Niedersachsen, dass die Unterkunft geschlossen wird.

Die Sammelunterbringung in großen Lagern berge die Gefahr von Masseninfektionen und setze Geflüchtete einem hohen Risiko aus. Die von der Landesregierung angeordneten Abstands- und Hygienemaßnahmen könnten in beengten Unterkünften und Mehrbettzimmern mit geteilten Sanitäranlagen nicht eingehalten werden.

Der Flüchtlingsrat forderte von der Landesregierung sowie den Landkreisen und kreisfreien Städte, die enge Unterbringung in vielen Sammelunterkünften zu entzerren und Menschen dezentral, am besten in eigenen Wohnungen, unterzubringen.

Unterdessen wehrt sich Landrat Andreas Ebel gegen Gerüchte, dass einige Bewohner der Unterkunft in Ehra-Lessien untergetaucht seien.

Eine entsprechende Anfrage des Gifhorner AfD-Vorsitzenden Stefan Marzischewski-Drewes verneinte Ebel. Vor der Quarantäne hätten einige Bewohner die Unterkunft aus verschiedensten Gründen bereits verlassen.

Die rückkehrenden Bewohner seien separat und nicht in ihren regulären Wohnbereichen untergebracht, um mögliche Infektionen zu vermeiden. Wie alle anderen Bewohner seien auch diese getestet worden.

7.30 Uhr: Neue Corona-Verordnung wird vorgestellt

Heute Vormittag wird in Hannover die neue Corona-Verordnung vorgestellt. Sie gilt vom kommenden Montag an bis zum 1. Juli. Es handelt sich um die vierte von fünf geplanten Lockerungsstufen in Niedersachsen.

Aus dem Entwurf der neuen Verordnung ging bereits hervor, dass unter anderem Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Teilnehmern unter Auflagen wieder erlaubt werden könnten. Das gilt auch für Kulturangebote, während Theater und Kinos weiter geschlossen bleiben sollen.

Auch für den Tourismus sind weiterreichende Möglichkeiten vorgesehen. So könnten Hotels von kommender Woche an mit einer Auslastung von 80 Prozent planen statt wie bisher mit 60 Prozent. Auch Anbieter touristischer Busreisen sollen ihr Geschäft wieder aufnehmen können.

In der Gastronomie könnten Bars wieder Gäste empfangen.

6.06 Uhr: Göttingen startet Massentest in Hochhaus

Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen in Folge von Regelverstößen bei Privatfeiern zum muslimischen Zuckerfest will die Stadt heute einen ungewöhnlichen Massentest starten.

Alle Bewohner des hauptbetroffenen Hochhauskomplexes sollen auf Infektionen mit dem Coronavirus untersucht werden. In der Anlage hatten mehrere Großfamilien, die aus dem früheren Jugoslawien stammen, am 23. Mai bei Feiern zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gegen die Hygiene- und Abstandsregeln verstoßen. >> Corona-Ausbruch in Göttingen: Die Spur führt auch nach Salzgitter!

Obwohl die Zahl der in dem Zusammenhang Infizierten am Donnerstag auf 120 stieg, habe die Stadt vorerst keine neuen Einschränkungen verfügt, hieß es am Donnerstagabend.

Die Verwaltung hatte Anfang dieser Woche die Schließung aller Schulen angeordnet. Die Zahl der infizierten Kinder lag am Donnerstag bei 57. Außerdem muss in den Göttinger Sportvereinen der Trainings- und Wettkampfbetrieb für zwei Wochen ruhen.

Die Corona-Tests in dem Hochhauskomplex sollen bis Sonntag abgeschlossen sein. In der Anlage am Rand der Innenstadt sind rund 600 Menschen gemeldet. Die Verwaltung geht aber davon aus, dass dort sehr viel mehr Personen leben. Die Stadt will zur Not mit Hilfe der Polizei durchsetzen, dass alle Bewohner zu den Test erscheinen.

(news38.de mit dpa)