Niedersachsen 

Lidl in Niedersachsen: Mann will vor Ostern einkaufen und ist entsetzt – „...richtiges Theater!"

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Kontaktverbot: Das darfst du und das nicht.

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Vorsfelde. Eigentlich wollte Markus K. aus der Nähe von Wolfsburg nur kurz vor Ostern bei Lidl einkaufen. Doch dieser Einkauf war für ihn ein vollkommen frustrierendes Erlebnis.

Markus K. hat versucht, sich an alle Regeln und Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Doch genau das hat ihm ein Lidl-Markt nahe Wolfsburg dem Niedersachsen ziemlich schwer gemacht.

Der Familienvater plant die Einkäufe für seine Lieben nach eigenen Angaben seit Jahren stets penibel vor. Daher kommt die Familie mit einem Großeinkauf alle paar Wochen locker aus. Meist fährt er wegen des Einkaufs dazu zu Lidl in Vorsfelde.

Lidl in Niedersachsen: Mann darf seinen Einkauf nicht mitnehmen

Gerade in Zeiten von Corona ist das ja eigentlich optimal – je seltener wir das Haus verlassen, desto geringer ist die Gefahr, dass wir uns oder andere anstecken.

Doch der letzte Shopping-Trip endete frustrierend für Markus. Er war extra jetzt schon einkaufen gefahren, um alles Nötige für seine Familie mitzubringen und nicht kurz vor den Osterfeiertagen noch einmal in den Supermarkt zu müssen. Denn dann, davon ging er aus, würden die Läden voll sein. Und die Regale leer. Nicht gut.

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Er belud also den Einkaufswagen mit allem, was er für gewöhnlich einkauft. Und nein: Keine fünf Rollen Klopapier, keine ganze Palette Mehl, nicht einmal Hefe, Desinfektionsmittel oder Mineralwasser wollte er kaufen. Dennoch bekam er an der Kasse ein Problem.

An der Kasse wird er grob zurechtgewiesen

„Meine Einkaufsgewohnheiten seit sechs Jahren im selben Supermarkt: Alle drei Wochen acht Sechserträger Brause und ein Tray mit 21 Dosen Energydrinks", sagt er. Diesmal kam alles jedoch etwas anders. „Die Kassiererin öffnete die Absperrung und entriss dem Einkaufswagen direkt die Getränke." Sie habe ihm grimmig zugerufen: „Davon nur zwei. Und nur fünf Dosen."

Markus K. war nicht nur perplex, weil ihm diese Regel neu war – er fand auch die unhöfliche Behandlung unnötig. „Ohne Hallo, Guten Tag oder ähnliches.", klagt er.

Ihm ist bewusst, dass momentan manche Produkte rationiert werden müssen. „Das Hamsterkäufe nicht erlaubt sind, verstehe ich. Aber ernsthaft. Man soll möglichst zu Hause bleiben, aber alle drei Tage in einen Supermarkt, um Trinken zu kaufen?", kritisiert er.

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Es ging nicht um typische Hamster-Produkte

Zudem seien Brause und Energydrinks ja nun keine Produkte, die Hamsterkäufer in Massen mitnehmen würden.

Auf Nachfrage erklärt Lidl: „Hinsichtlich einer Rationierung von Produkten orientiert sich Lidl an den jeweiligen Vorgaben der Behörden vor Ort und setzt diese entsprechend um." Eine Rationierung von Softdrinks gibt es bisher allerdings nicht.

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Weiter heißt es: „Grundsätzlich bitten wir Kunden in allen Filialen auf Plakaten, beispielsweise an den Türen und Preisleisten, nur haushaltsübliche Mengen einzukaufen." Markus K., der inzwischen ein weiteres Mal den Supermarkt besuchen musste, da er bereits neue Getränke für seine Familie brauchte, nutzte die Gelegenheit, genau nachzuschauen.

Keine Hinweisschilder im Laden

Ergebnis: Auf eine begrenzte Ausgabe von Brause und Getränkedosen wurde nirgends im Markt hingwiesen. Umso verärgerter ist der Niedersachse jetzt. „Seit sechs Jahren der selbe Markt, die selbe Menge ... und nun richtig Theater." (wt)