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Niedersachsen: Ostern zu Corona-Zeiten – was darfst du jetzt noch und was nicht?

Ostern in Niedersachsen: Lies hier, was trotz Corona erlaubt ist und was nicht.
Ostern in Niedersachsen: Lies hier, was trotz Corona erlaubt ist und was nicht.
Foto: imago images / CHROMORANGE

Niedersachsen. Ostern ist in Niedersachsen in diesem Jahr ganz anders als zuvor, All das, was wir zu Ostern eigentlich gern machen, ist wegen der Corona-Pandemie entweder verboten – oder jedenfalls nicht zu empfehlen.

Was geht und was geht nicht an den Feiertagen in Niedersachsen? Hier kommen die Antworten!

Mit wem darf ich mich zu Ostern treffen?

Kontakte zu Menschen, die nicht im eigenen Haushalt wohnen, sollen auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden. Das heißt, der traditionelle und geliebte Familien- und Freundesbesuch sollte über Ostern ausfallen.

Oma oder Opa besuchen ist in diesem Jahr leider nicht erlaubt. In vielen Krankenhäusern und Altersheimen gilt auch über die Feiertage das Besuchsverbot. Alternativ bieten sich aber Telefon-, Videoanrufe oder auch Gruppenchats an, damit die gemeinsame Feier nicht ganz ausfallen muss.

Wo darf ich hinfahren?

In Niedersachsen sind Tagesausflüge unter Beachtung der Kontaktauflagen wie etwa der Zwei-Personen-Regel grundsätzlich erlaubt. Aber: Es empfiehlt sich vor der Fahrt, bei Landkreisen und Kommunen nachzufragen oder im Internet nachzulesen, welche Bestimmungen vor Ort gelten. Die landesweiten Regeln dürfen von Kreisen und Städten nicht gelockert, aber verschärft werden.

Im Harz ist die Lage etwas vertrackt, weil er sich über über Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstreckt. In Sachsen-Anhalt sind touristische Reisen und Ausflüge in das Bundesland und auch innerhalb Sachsen-Anhalts untersagt – und der Harz dort auch für Tagesausflügler aus Niedersachsen tabu.

„Das ist für uns eine eigenartige Situation“, heißt es vom Harzer Tourismusverband, der mit den unterschiedlichen Länderregelungen konfrontiert ist. „Natürlich blutet mein Herz“, sagt Schmidt. „Der Schutz der Gesundheit hat hier aber ganz klar Priorität.“

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Mal eben rüberfahren auf die ostfriesischen Inseln? Geht nicht. Urlaubern der Insel-Zugang über Ostern verboten – die Zugangswege über Wasser wie aus der Luft werden kontrolliert. Auch auf dem Festland sind auswärtige Wohnmobile und -wagen mancherorts nicht willkommen: In den Landkreisen Aurich und Wittmund ist für sie das Parken zwischen dem 9. und 14. April auf öffentlichen Flächen verboten.

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Und Reisen in die Niederlade? Die Grenzen sind zwar noch offen, allerdings rät die Bundespolizei, nicht ins Nachbarland zu reisen. Zumal die Niederlande als Risikogebiet eingestuft wird. Und: Auch dort hat Covid-19 das öffentliche Leben zum Erliegen gebracht.

Angrillen, Picknick, Osterfeuer?

All das fällt über Ostern im öffentlichen Bereich aus: Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit, die das Abstandsgebot von 1,5 Meter gefährden, sind untersagt. „Dies gilt insbesondere für Gruppenbildungen, Picknick oder Grillen im Freien“, heißt in der niedersächsischen Verordnung.

Erlaubt ist das Grillen oder Picknicken im heimischen Garten oder auf dem Balkon – aber nur mit der Kernfamilie.

Was ist mit den Gottesdiensten?

Das Coronavirus trifft auch die Kirche. Klassische Oster-Gottesdienste wird es nicht geben. Die Behörden haben Zusammenkünfte in den Kirchen verboten. Es gibt aber zahlreiche Streaming-Angebote oder Video-Predigten, zum Beispiel in Braunschweig.

Immerhin: Kirchengebäude in Niedersachsen dürfen für ein stilles Gebet unter Wahrung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln geöffnet sein. Einige Kirchen werden auch weiterhin in den Abendstunden ihre Glocken läuten. (dpa/ck)