Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Alarmierende Studie! So geht es den Menschen in der Krise wirklich

Eine Studie zeigt jetzt, wie es den Menschen in Niedersachsen während der Corona-Krise wirklich geht. (Symbolbild)
Eine Studie zeigt jetzt, wie es den Menschen in Niedersachsen während der Corona-Krise wirklich geht. (Symbolbild)
Foto: imago images/photothek

Hannover. Corona hat den Alltag vieler Menschen in Niedersachsen auf den Kopf gestellt.

Auch wer nicht an Corona erkrankt ist, leidet trotzdem auch unter den Folgen der Pandemie. Das zeigt nun eine alarmierende Studie.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) aus Niedersachsen hat nun erste Ergebnisse dieser Studie veröffentlicht, die untersuchen soll, welche psychischen Auswirkungen die Corona-Krise auf die Menschen hat.

Corona Niedersachsen: So leiden die Menschen unter der Krise

Für die Studie zu den seelischen Corona-Auswirkungen haben Wissenschaftler aus Hannover die Aussagen von 3545 Freiwilligen ausgewertet. Es sei eine der ersten und größten Umfragen in Deutschland gewesen, berichtet die Bild-Zeitung.

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Vor allem Angst, Schlaflosigkeit, Depression und Konflikten innerhalb der Familien seien die Gründe dafür gewesen, dass es den Befragten in den vergangenen Wochen nicht gut ging.

Durch die Kontaktbeschränkungen und Corona-Verbote hat sich das soziale Leben vieler stark eingeschränkt. „Die Restriktionen während der Coronavirus-Pandemie und die damit assoziierte räumliche Enge in Familien können zu einem erheblichen Aufflammen dieser Probleme führen,“ schilderte der Leiter der Studie, Prof. Tillmann Krüger, gegenüber der Bild.

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Häusliche Gewalt während Corona-Krise gestiegen

Das hat zum Teil auch gefährliche Folgen. Fünf Prozent aller Teilnehmenden hätten angegeben, häusliche Gewalt auf verbaler (98,4 Prozent), körperlicher (41,9 Prozent) oder sexueller (30,2 Prozent) Ebene zu erleben.

Weitere Auswirkungen

  • 45,3 Prozent der Befragten schlafen seit der Krise schlechter
  • 50,9 Prozent fühlen sich reizbarer
  • 29 Prozent seien wütender und aggressiver


Immerhin: 60 Prozent der Befragten gaben laut Bild-Zeitung an, gut mit der Situation klar zu kommen.

Die Studie geht jetzt in die zweite Runde. Auch du kannst teilnehmen, mehr dazu hier! (fno)