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Niedersachsen: Experten verraten – SO sparst du in der Corona-Krise richtig Geld

Die Corona-Krise belastet auch die Haushaltskassen – denn wer viel zu Hause ist, verbraucht auch viel Energie.
Die Corona-Krise belastet auch die Haushaltskassen – denn wer viel zu Hause ist, verbraucht auch viel Energie.
Foto: imago images / Panthermedia (Montage)

Das Leben in Niedersachsen spielt sich seit Corona überwiegend zu Hause ab. Das treibt – ganz logisch – auch die Energie-Kosten in die Höhe. Wie du trotz Homeoffice, Fernseh-Marathons und Koch-Sessions Geld sparen kannst?

Dazu gibt die Verbraucherzentrale Niedersachsen jetzt Tipps!

Niedersachsen: Strom, Heizung Wasser – Corona treibt Kosten in die Höhe

Je mehr Zeit man zu Hause verbringt, desto mehr Energie wird verbraucht. Das klingt erst einmal einleuchtend. Damit du bei der nächsten Abrechnung jedoch nicht aus allen Wolken fällst, kannst du mit nur ein paar Kniffen die Kosten gut in den Griff bekommen. So verspricht die Verbraucherzentrale Niedersachsen in ihren Handlungsempfehlungen.

Zunächst geht es der guten alten Glühbirne an den Kragen!

Das empfehlen die Energie-Sparer

Wer Glüh- oder Halogenlampen für Arbeitsplatzbeleuchtung verwendet, verbraucht fünf bis sechsmal so viel Strom wie mit LED-Lampen, heißt es von den Verbraucherschützern. Zwar seien die LED-Birnen im Handel teurer als ihre Vorgänger, nach weniger als zwei Jahren soll das Geld aber längst wieder eingespart sein, so die Versprechung.

Auch auf abschaltbare Mehrfach-Steckdosen sollten Haushalten jetzt umrüsten. Durch das Abschalten der Mehrfachsteckdose würde etwa unnötiger Verbrauch im Standby-Modus vermieden.

Sowieso sollten Geräte lieber ganz ausgeschaltet anstatt nur in Standby gesetzt werden.

Homeoffice: Lieber Laptop statt PC

Im Homeoffice empfehlen die Energie-Berater auf den Laptop auszuweichen. PCs verbräuchten demnach deutlich mehr Strom.

Wer viel zu Hause ist, kocht wahrscheinlich auch mehr. Auch da können Haushalte ein wenig darauf achten, Energie zu sparen.

Kochen im Corona-Arrest: So geht's günstiger

Angefangen wird hier schon beim Einkauf: Denn Tiefkühlprodukte verbrauchen während Lagerung sowie Zubereitung deutlich mehr Energie als Lebensmittel, die frisch und nicht tiefgefroren sind.

Weiter empfiehlt die Verbraucherzentrale zum Erhitzen von Wasser etwa Wasserkocher zu benutzen anstelle der Herdplatte. „Nur ein Induktionsherd kann das genauso effizient“, verraten die Energie-Berater. Beim Wasserkocher sollte aber nur die benötigte Menge Wasser aufgeheizt und nicht immer maximal gefüllt werden.

Wer trotzdem lieber auf dem Herd brutzelt, sollte darauf achten, dass das Kochgeschirr im Durchmesser so groß ist die Platte, um nicht unnötig Energie zu verlieren. Es lohne sich außerdem, die Restwärme des Herds zu nutzen und Kochstellen früher auszustellen.

Beim Backofen sollte laut der Energie-Sparer, wenn immer möglich, die Heiß- oder Umluftfunktion genutzt werden. Das spare das Vorheizen und in der Regel könne so eine 20 bis 30 Grad niedrigere Backtemperatur gewählt werden.

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Heizung: Gezieltes Sparprogramm

Weil der Sommer noch auf sich warten lässt, laufen in vielen Haushalten die Heizungen rund um die Uhr. Auch da, kann der Verbraucher die Kosten reduzieren!

So rät die Energie-Beratung, die Raumtemperatur gezielt nach Bedarf einzustellen. Nachts oder bei längeren Arbeitspausen im Arbeitszimmer etwa die Heizung runter fahren. Die gewünschte Temperatur wird entweder am Thermostatventil des Heizkörpers eingestellt oder über einen elektronischen Heizkörperthermostat reguliert.

Zusätzlich sei regelmäßiges Lüften ist für ein angenehmes Raumklima wichtig. Zimmertüren zu weniger beheizten Räumen sollten, beim Lüften jedoch geschlossen bleiben.

Und zu guter Letzt lohnt sich natürlich immer ein regelmäßiger Check der Zähler von Strom, Heizung und Wasser. (aj)