Niedersachsen 

Hannover: Motorradfahrer kracht in zwei Autos – Polizei hat schlimme Vermutung

Hannover: Schwerer Motorradunfall auf der B3 am Dienstag.
Hannover: Schwerer Motorradunfall auf der B3 am Dienstag.
Foto: dpa

Hannover. Schwerer Motorradunfall am Dienstagnachmittag bei Hannover.

Auf der B3 ist ein Motorradfahrer (30) zunächst mit einem vorausfahrenden Auto kollidiert. Bei dem Unglück bei Hannover hat sich der 30-Jährige schwere Verletzungen zugezogen.

Hannover: Motorradfahrer verliert Kontrolle über seine Maschine

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 30-Jährige mit seiner Honda auf der B 3 von Hannover kommend in Richtung Hildesheim unterwegs. Kurz hinter der Kreuzung zur L 460 setzte der Motorradfahrer zum Überholvorgang an, um einen vorausfahrenden Audi zu überholen.

Dabei touchierte er das Auto des 68-Jährigen am linken Fahrzeugheck. Der Motorradfahrer verlor die Kontrolle über seine Maschine und geriet dann in den Gegenverkehr.

Er schrammte dadurch mit seinem Motorrad an der linken Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Wagens entlang und prallte gegen die zwei Fahrräder, die am Heckgepäckträger des Autos befanden.

Motorradfahrer rutscht durch Leitplanke

Nach dieser Kollision stürzte der 30-Jährige auf die Fahrbahn, rutschte unter der linken Schutzplanke hindurch und kam erst im Grünstreifen zum Liegen. Seine Honda rutschte währenddessen weiter auf der Gegenfahrbahn und prallte gegen das Auto eines 69-jährigen Mannes.

Durch den Aufprall wurde das Motorrad 20 Meter zurückgeschleudert, bevor es auf der Fahrbahn liegen blieb.

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Die Rettungskräfte versorgten den Motorradfahrer an der Unfallstelle. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Schwerverletzte in ein Krankenhaus geflogen.

Die Autofahrer blieben unverletzt.

Polizei mit schlimmem Verdacht

Die B3 musste bis etwa 19 Uhr vollgesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 17.000 Euro.

Die Beamten stellten bei den weiteren Ermittlungen fest, dass der Motorradfahrer derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der 30-Jährige bei dem Unfall unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe.

Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an. (vh)