Niedersachsen 

A7: Mehr als 60 Kilometer! 80-Jähriger liefert sich irre Verfolgungsfahrt mit Polizei – nur SO kann sie ihn stoppen

Ein 80-Jähriger hat sich auf der A7 eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Symbolbild)
Ein 80-Jähriger hat sich auf der A7 eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Symbolbild)
Foto: imago images/Frank Sorge

Hildesheim. Ein 80-Jähriger hat sich auf der A7 eine irre Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert – und das über eine Strecke von mehr als 60 Kilometern!

Und die Polizei musste zu drastischen Mitteln greifen, um den Rentner auf der A7 zu stoppen.

A7: Rentner liefert sich irre Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Der 80 Jahre alte Mann aus Baden-Württemberg war am Donnerstagmorgen auf der A7 unterwegs. In Richtung Hannover sei er dann immer wieder durch Schlangenlinien und unangemessene Überholmanöver aufgefallen. Grund genug für die Polizei, den Mann in seinem Hyundai zu kontrollieren.

Doch das sollte gar nicht so leicht werden. Eine Streife der Autobahnpolizei Hildesheim konnte den Mann in Höhe der Anschlussstelle Hildesheim ausfindig machen. Sie wollten ihn am Parkplatz „An der Alpe" anhalten und kontrollieren. Doch nicht mit dem Rentner. Der ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und fuhr einfach weiter.

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Sowohl die Autobahnpolizei Hildesheim als auch zwei Streifenwagen der Polizei Hannover setzten sich sogleich in Bewegung, um den Rentner zu stoppen. Der 80-Jährige fiel der Polizei im Laufe der Verfolgungsfahrt immer wieder durch eine gefährdende Fahrweise auf.

Polizei muss A7 sperren, um Rentner zu stoppen

Er überholte die Streifenwagen beispielsweise über den Standstreifen, versuchte, sie abzudrängen und unterschritt bei Tempo 120 mehrfach den Sicherheitsabstand zu den vorausfahrenden Streifenwagen auf unter zehn Meter.

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Nach mehr als 60 Kilometern sah sich die Polizei gezwungen, die A7 kurzzeitig zu sperren, um der Fahrt des Mannes ein Ende zu bereiten. Wie die Polizei berichtet, wirkte der Mann weder zeitlich noch örtlich orientiert, als sie ihn letztendlich kontrollierte. Deshalb wurde er von einem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. (abr)