Niedersachsen 

Niedersachsen: Bundeswehr-Piloten von Laserpointer geblendet – Täter liefert außergewöhnliche Begründung

Ein Bundeswehr-Hubschrauber war am Donnerstagabend über Niedersachsen unterwegs. Nur knapp ist die Besatzung einer Katastrophe entkommen. (Archivbild)
Ein Bundeswehr-Hubschrauber war am Donnerstagabend über Niedersachsen unterwegs. Nur knapp ist die Besatzung einer Katastrophe entkommen. (Archivbild)
Foto: imago images/Alexa Halada

Celle. Was für ein Schock für die Besatzung eines Bundeswehr-Hubschraubers in Niedersachsen!

Sie flogen gerade über Celle (Niedersachsen), als es plötzlich richtig gefährlich für die Soldaten wurde.

Niedersachsen: Besatzung wird von Laserpointer geblendet

Die Besatzung war am späten Donnerstagabend gegen 23.50 Uhr unterwegs. Als sie über Meßendorf im Bereich Hüttenseepark flog, wurde sie plötzlich von einem Laserpointer geblendet. Dabei handelt es sich wohl nicht um einen Einzelfall. Erst vor drei Monaten war ein Pilot derart geblendet worden, dass er möglicherweise bleibende Schäden davonträgt. Der oder die Täter blieben damals unentdeckt. Doch diesmal ist es anders, berichtet die „HNA“.

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Die Hubschrauberbesatzung hatte direkt ein Bodentrupp informiert, die den Laser-Täter im Blick behielten. Die Polizei schnappte darauf einen 57-Jährigen. Der Täter wollte sich laut eines Bundeswehr-Oberleutnants entschuldigen. Als Grund gab er seine Dummheit an. Die schützt ihn wohl nicht vor einem Strafverfahren. Denn bei gefährlichem Eingriff in den Luftverkehr drohen, je nach Folgen, sechs Monate bis zehn Jahre Haft.

Übrigens: Die Soldaten hatten Glück im Unglück. Da der Pilot einen Blendschutz trug, konnte er laut Polizei Schlimmeres verhindern. Sie wollen die Entschuldigung des 57-Jährigen allerdings nicht annehmen. (abr/mb)