Niedersachsen 

Corona-Ausbruch in Göttingen: So dramatisch trifft er Kinder und Eltern wirklich

Der Corona-Ausbruch in Göttingen trifft Schulkinder besonders schlimm. (Archivfoto)
Der Corona-Ausbruch in Göttingen trifft Schulkinder besonders schlimm. (Archivfoto)
Foto: picture alliance/dpa

Der Corona-Ausbruch nach mehreren privaten Feiern in Göttingen trifft nicht nur die Infizierten selbst, sondern auch viele andere Beteiligte hart. So müssen sich wegen der wiederaufkeimenden Corona-Pandemie in der Stadt auch viele andere Menschen in Corona-Quarantäne begeben.

Corona-Ausbruch in Göttingen mit schlimmen Folgen für Familien

Nachdem sich auf privaten Feiern in Göttingen mehrere Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, sind auch viele Schulkinder von dem Corona-Ausbruch betroffen.

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Denn unter den 120 Menschen, die sich konkret bei Feiern des muslimischen Zuckerfestes infiziert hatten, befinden sich auch 39 Schülerinnen und Schüler.

Schüler müssen für zwei Wochen in Quarantäne

Zwar sollen die Schulen in Göttingen, die diese Woche in der Folge des Corona-Ausbruchs geschlossen hatten, laut Sozialdezernentin Petra Broistedt ab kommenden Montag wieder öffnen – unter strengen Auflagen.

Doch die Klassen der 39 Kinder, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, müssen sich in zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

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Wie viele Schüler genau von der häuslichen Quarantäne betroffen sind, konnte ein Sprecher der Stadt Göttingen zunächst nicht sagen.

Bei dem am Freitagmorgen gestarteten Massentest in einem Hochhauskomplex, der als Schwerpunkt des Ausbruchs gilt, hätten sich bis zum Mittag rund 120 der 700 Bewohner beteiligt. Bis Sonntag sollen die Tests abgeschlossen sein, so Sozialdezernentin Petra Broistedt. (kv)