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Niedersachsen: Lautes Schweigen in Hannover und Braunschweig – „Rassismus geht uns alle an!“

NBC News
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Hannover/Braunschweig. Die rassistische Polizeigewalt in den USA erreicht Niedersachsen. Unter anderem in Hannover und Braunschweig sind Demos geplant. In Hannover am Samstag, in Braunschweig am Sonntag.

In der Landeshauptstadt wollen am Nachmittag rund 1.000 Menschen mit einer stillen „Silent Demo“ gegen Rassismus protestieren.

Niedersachsen: Demos in Hannover und Braunschweig

In schwarzer Kleidung wollen sie am Opernplatz laut schweigen. Diese Art des Protests soll es am Samstag in rund 20 Städten geben, auch in Osnabrück.

In Braunschweig wollen die Menschen am Sonntag um 16 Uhr unter dem Motto „Black Lives Matter“ gegen Rassismus demonstrieren – friedlich, gewaltfrei und mit Abstand.

George Floyd – Opfer von Polizeigewalt in den USA

„Wir trauern um George Floyd, dessen Leben gewaltsam durch amerikanische Polizeibeamte beendet wurde. Seite an Seite stehen wir mit allen, die Schmerz und Trauer empfinden. Rassismus, Hass und Hetze töten“, so die Grüne Jugend Braunschweig.

Rassismus sei ein globales Problem und man müsse überall – auch in Braunschweig – für eine solidarische, antirassistische Gesellschaft kämpfen. Von Rassismus bei der Polizei und Polizeigewalt gehe nicht nur in den USA Gefahr aus, sondern auch in Deutschland.

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„Rassismus geht uns alle an! Unsere Gesellschaft kann es sich nicht länger leisten, im 21. Jahrhundert zu denken und zu handeln als wären wir Politneandertaler“, so Adama Logosu-Teko, der auf der Kundgebung in Braunschweig sprechen wird.

Anlass der Demos ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai in den USA qualvoll starb, nachdem ihm ein Polizist minutenlang ein Knie auf den Hals gedrückt hatte. (ck)