Niedersachsen 

Hund: Züchter aus Niedersachsen verkaufen in der Corona-Krise immer mehr Tiere – doch eine Sache bereitet Sorge

Die Nachfrage nach Hunden in der Corona-Krise steigt. Doch ein Verband blickt dem Kaufverhalten mit Sorge entgegen.
Die Nachfrage nach Hunden in der Corona-Krise steigt. Doch ein Verband blickt dem Kaufverhalten mit Sorge entgegen.
Foto: imago images/Panthermedia

Wochenlang stand das öffentliche Leben aufgrund der Corona-Krise still. Kaum Aktivitäten draußen, keine Freunde treffen, keine Schule, keine Kita,... nichts. Und in eben jener Zeit, so scheint es, sind die Menschen auf den Hund gekommen.

Denn die Nachfrage nach den niedlichen Vierbeinern sei so groß wie nie, sagen Züchter gegenüber „Bild". Doch der Verband für das deutsche Hundewesen schlägt Alarm und blickt vor allem der zweiten Jahreshälfte mit Sorge entgegen. Denn da könnte es für den ein oder anderen Hund traurig enden...

Hund: Nachfrage steigt in der Corona-Krise

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Die Nachfrage nach Hunden sei während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Und habe Züchter zeitweise sogar vor ein Problem gestellt. Denn viele der Tiere würden aus dem Ausland kommen. Doch durch die Grenzschließungen sei das nicht möglich gewesen.

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Das sind die beliebtesten Hunderassen in Deutschland:

  1. Mischling
  2. Labrador Retriever
  3. Deutscher Schäferhund
  4. Chihuahua
  5. Französische Bulldogge
  6. Jack Russel Terrier
  7. Australian Shepherd
  8. Golden Retriever
  9. Yorkshire Terrier
  10. Havaneser

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Preise für Hunde steigen drastisch an

Die Folge: Die Preise für die Vierbeiner steigen an. Gegenüber „Bild" berichtet der Verband sogar von Preisen von bis zu 4000 Euro für einen Golden Retriever Welpen. Eine Züchterin aus Martfeld kann die Nachfrage bestätigen. Sie sagt: „Die Menschen kaufen in diesen Zeiten quasi alles was vier Pfoten hat."

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Doch irgendwann wird es eine Zeit geben, in der die Corona-Pandemie in den Hintergrund tritt. Und dann ist der Hund noch immer da. Der Verband blickt da vor allem in Richtung Herbst mit Sorge. „Im Herbst werden wir viele dieser Hunde wieder im Tierheim sehen. Traurig." (abr)