Niedersachsen 

C&A: Corona-Razzia in Hannover – DAS wird der Modekette jetzt vorgeworfen

Hat C&A mit Kurzarbeitergeld betrogen?
Hat C&A mit Kurzarbeitergeld betrogen?
Foto: imago images/localpic

Hannover. Laut Medienberichten hat es eine Zoll-Razzia bei C&A sowohl in Hannover als auch in Düsseldorf gegeben.

Der Vorwurf: Betrug mit Kurzarbeitergeld in Zeiten der Corona-Krise. Am Mittwoch sollen Beamte nun zahlreiche Büros von C&A durchsucht haben, berichten „Business Insider“ und „Focus“.

C&A: Razzien in Hannover und Düsseldorf

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Demnach habe es vor gut zwei Wochen anonyme Hinweise gegeben, dass C&A mit Kurzarbeitergeld betrogen haben soll. So soll der Modekonzern die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt haben, intern jedoch auf Mehrarbeit gepocht haben. Das hätten Mitarbeiter in einem anonymen Brief kritisiert.

Wie „Business Insider" erfahren haben will, habe die Bundesagentur für Arbeit die Zahlungen des Kurzarbeitergeldes derzeit eingestellt. C&A indes habe die Vorwürfe zurückgewiesen.

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C&A weist Vorwürfe zurück

Dennoch habe der Zoll am Mittwoch mehrere Büros von C&A durchsucht.

Auch Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit seien aktuell vor Ort und würden stichprobenartig untersuchen, wie die Arbeit in dem Konzern wirklich laufe. (red)