Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Braunschweiger Weihnachtsmarkt weiter unsicher ++ Corona-Fälle in Wolfenbütteler Seniorenresidenz

Findet der Weihnachtsmarkt in Braunschweig statt oder nicht? Das ist noch offen... (Archivbild)
Findet der Weihnachtsmarkt in Braunschweig statt oder nicht? Das ist noch offen... (Archivbild)
Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/b² werbung & design
  • Hier erfährst du alle Neuigkeiten rund um die Corona-Pandemie

Niedersachsen. Das Coronavirus bestimmt weiterhin das Leben in Niedersachsen. Am Montag kommt nach dem Beschluss von Bund und Ländern ein erneuter Lockdown.

So sollen unter anderem Hotels, Restaurants, Kinos und Theater ab dem kommenden Montag (2.11.) für den gesamten Monat November schließen. Die Corona-Zahlen steigen auch in Niedersachsen weiterhin, immer mehr Kreise und Städte werden zum Risikogebiet erklärt.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Die aktuellen Fallzahlen zum Virus hast du mit unserer Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Donnerstag, 29. Oktober

16.57 Uhr: Braunschweiger Weihnachtsmarkt weiter unsicher

Das in der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene Veranstaltungsverbot betrifft auch den Braunschweiger Weihnachtsmarkt. Ein Beginn des Marktes im November ist damit nicht möglich. Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH hält die Option auf einen späteren und veränderten Markt offen.

„Die Beschlüsse auf Bundesebene wirken sich leider auch auf unseren Weihnachtsmarkt aus. Das Veranstaltungsverbot ist eindeutig und bindend für uns als Veranstalter des Braunschweiger Weihnachtsmarktes. Der Markt kann deshalb nicht wie geplant im November starten“, erklärt Gerold Leppa, Geschäftsführer des Stadtmarketings. „Ob der Weihnachtsmarkt überhaupt stattfinden kann und in welcher Form, ist derzeit unsicher.“

Eine Absage sei das aber nicht. „Wir haben uns dazu entschieden, die Option offen zu halten, im Dezember mindestens ein vergleichbares Angebot zu haben. Aber auch dafür gilt es, die dann geltenden Regelungen abzuwarten“, so Leppa. „Wir werden jetzt so schnell wie möglich alle Beteiligten entsprechend informieren.“

16.50 Uhr: Corona-Fälle in Wolfenbütteler Seniorenresidenz

In der Seniorenresidenz Haus Curanum in Wolfenbüttel gibt es derzeit zwei bestätigte Fälle unter den Bewohnern, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Ein weiterer Verdachtsfall ist in Klärung.

Das Gesundheitsamt hat direkt reagiert.Am späten Mittwochnachmittag wurden alle Mitarbeiter der Einrichtung getestet und Rachenabstrichproben genommen. Mehre Quarantänen für Mitarbeitende wurden ausgesprochen. Weitere Testungen der Bewohner sind geplant.

Das Haus Curanum arbeitet eng mit dem Gesundheitsamt zusammen, alle weiteren Maßnahmen werden abgestimmt. Die Einrichtung informiert derzeit alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige über die aktuelle Situation. Ein Besuch im Haus Curanum ist für Angehörige derzeit nicht möglich.

16.20 Uhr: Gericht kippt Sperrstunde und Außer-Haus-Verkaufsverbot

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat die coronabedingte Sperrstunde sowie das Außer-Haus-Verkaufsverbot für Alkohol in Niedersachsen gekippt und damit einer Antragstellerin aus Delmenhorst in einem Eilverfahren Recht gegeben. Wie das Gericht mitteilt, wurde damit die entsprechende Bestimmung in der Verordnung außer Vollzug gesetzt.

Der 13. Senat stellt deutlich heraus, dass angesichts der derzeit stark steigenden Infiziertenzahlen in weiten Teilen des Bundesgebiets und Niedersachsens die gesetzlichen Voraussetzungen für ein staatliches Handeln durch infektionsschützende Maßnahmen zwar erfüllt seien.

Er findet die Verknüpfung der Verbote allein an den Inzidenzwert aber nicht ausreichend. Es sei nicht sichergestellt, dass das Infektionsgeschehen damit vollständig widergespiegelt sei. Das hatte der 13. Senat auch beim Beherbergungsverbot bemängelt.

Die Untersagung des gegenüber der Sperrzeit zeitlich unbegrenzten Alkohol-Außer-Haus-Verkaufsverbots bewirke schließlich eine Ungleichbehandlung gegenüber nicht gastronomischen Betrieben, denen der der Verkauf alkoholischer Getränke nicht untersagt worden sei.

Die Antragstellerin betreibt in Delmenhorst eine Bar. Die vorläufige Außervollzugsetzung ist allgemeinverbindlich, der Beschluss unanfechtbar. Über die weiteren Verfahren gegen die Sperrstunden-Verordnung des Landes - je ein Antrag aus Delmenhorst und Osnabrück - wurde nicht entschieden, im Kern entsprach das Gericht dem Begehren, hieß es.

Seit vergangenen Freitag galt mit der Corona-Verordnung für Niedersachsen eine Sperrstunde zwischen 23.00 und 6.00 Uhr, wenn eine Kommune über dem kritischen Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegt. Steigt der kritische Wert auf 50, durften Gastronomiebetriebe zudem keine alkoholischen Getränke mehr außer Haus verkaufen.

14.21 Uhr: Stadt Braunschweig appelliert: Besser keine Halloween-Umzüge

Die Stadt Braunschweig appelliert, „das Halloween-Fest in diesem Jahr nach Möglichkeit zu Hause und nur mit dem eigenen Hausstand zu feiern.“

„Zum Wohle aller sollten wir daher in diesem Jahr auf einige liebgewonnene Traditionen verzichten. Das betrifft leider auch Halloween und die Martins-Umzüge im November. Ich bitte Sie daher, verzichten Sie in diesem Jahr auf Umzüge mit ihren Kindern zu Halloween und dem Martinstag!", sagte Gesundheitsdezernentin Dr. Christine Arbogast.

Kontaktbeschränkungen und Mindestabstand gelten auch für Halloween-Umzüge und -Feiern.

14.18 Uhr: Bäder in Braunschweig schließen wieder

Das Freizeitbad Wasserwelt, der BürgerBadePark sowie das Sportbad Heidberg bleiben mindestens vom 02. - 30.11.2020 geschlossen. Damit folgen die Bäder der Verfügung der Landesregierung.

„Alle Kurse werden bis zum Ende des Jahres abgesagt. Die Stadtbad GmbH zahlt ausgefallene Kursstunden aus“, heißt es in einer Mitteilung. Teilnehmer soll benachrichtigt werden. Die Gültigkeit von bereits erworbenen Eintrittskarten oder Gutscheinen verlängert sich jeweils um den Zeitraum der verfügten Schließung der jeweiligen Einrichtung.

14.15 Uhr: Weil richtet drastische Worte an die Bürger

Ministerpräsident Stephan Weil hat sich mit eindringlichen Worten an die Bevölkerung gewandt. Die Lage sei ernst. Der SPD-Politiker nennt Zahlen, die zum Nachdenken anregen sollen. >> Hier mehr dazu!

12.55 Uhr: Nächstes Besuchsverbot!

Immer mehr Kliniken in der Region38 erlassen Besuchsverbote. Jetzt auch das Klinikum Peine. Dort hat die Geschäftsführung des Klinikums mit sofortiger Wirkung ein generelles Besuchsverbot erlassen. Patienten können daher ab sofort keine Besuche mehr empfangen.

Einzige Ausnahme: Besuche von palliativmedizinisch betreuten Patienten, Menschen im Sterbeprozess sowie in der Sterbebegleitung.

12.14 Uhr: Besuchsverbot auch in Klinik in Helmstedt

Nachdem gestern das Klinikum Wolfsburg ein Besuchsverbot angekündigt hat, setzt nun auch die Helios Klinik in Hemstedt auf ein solches Verbot, um die Corona-Infektionszahlen zu senken. Ab morgen gilt es in der Einrichtung.

„Es ist unsere Pflicht, unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen. Daher haben wir keine andere Wahl, als frühzeitig zu reagieren“, so Matthias Hahn, Klinikgeschäftsführer. Das Besuchsverbot gilt dabei auch für werdende Väter während der Geburt ihres Kindes. Im Kreißsaal darf keine Begleitperson dabei sein. Für werdende Väter gibt es jedoch eine Ausnahme: Zwischen 15 und 18 Uhr darf er oder eine Begleitperson nach Anmeldung die Klinik besuchen. Auch für palliativ versorgte Patienten gibt es Ausnahmen.

11.57 Uhr: Kulturbranche von zweitem Lockdown hart getroffen

Die geplanten Schließungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern in der Corona-Krise treffen die Kulturbranche nach Einschätzung der Intendantin der Staatsoper Hannover, Laura Berman, hart. „Ich hoffe, dass damit die weitere Ausbreitung des Coronavirus wirksam durchbrochen werden kann und wir so schnell wie möglich wieder zu einem aktiven Kultur- und Gesellschaftsleben zurückkehren können“, sagte Berman am Donnerstag.

„Wir werden den November nutzen, um neue Produktionen weiter zu proben, damit wir unserem Publikum im Dezember wieder verschiedene Stücke zeigen können.“ Auch sollten Produktionen filmisch aufgezeichnet werden, um sie dann auf Streaming-Plattformen zu zeigen.

11.12 Uhr: Gastronomen aus Braunschweig berichten

„Ich kann nur für mich sprechen, aber das Jahresende wird ordentlich ungemütlich und es geht weiter an die Reserven“, sagt Lars Nussbaum, der diverse Lokale in Braunschweig betreibt. Wie sieht die Lage für Gastronomen in Braunschweig aus? >> Wir haben mit zwei Betreibern gesprochen.

11.01 Uhr: Aktuelle Zahlen aus der Region38

Gesamtzahl der Fälle/ 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner/ Todesfälle

  • Braunschweig: 792 (+29) / 56,5 / 18
  • Gifhorn: 428 (+43) / 55 / 7 (+1)
  • Goslar: 415 (+17) / 41,1 / 27
  • Helmstedt: 228 (+5) / 27,4 / 2
  • Peine 466 (+13) / 72 / 13
  • Salzgitter: 423 / 85,3 / 11
  • Wolfenbüttel: 335 (+16) / 46,8 / 14
  • Wolfsburg: 561 (+9) /45,8 / 52

10.58 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Niedersachsen

  • Fälle: 33.895 (+1.266)
  • Verstorbene an und mit SARS-Cov2: 741 (+6)
  • Genesene: 23.198 (+465)
  • 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner: 71,8

06.02 Uhr: Kritik an Corona-Paket in Niedersachsen

Das öffentliche Leben wird von Montag an auch in Niedersachsen und Bremen wegen der Corona-Pandemie wieder stark heruntergefahren. Die harten Maßnahmen stoßen vor allem in der Wirtschaft auf Bedenken. „Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten gehen einen risikoreichen Weg“, kritisierte der Unternehmerverband Niedersachsenmetall. Ein Großteil des Mittelstands stehe bereits auf der Kippe, jedes zweite Unternehmen allein in der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie stecke in den roten Zahlen. „Für manche Unternehmen wird sich in den kommenden Wochen mehr denn je die Existenzfrage stellen“, sagte der IHK-Hauptgeschäftsführer in Osnabrück, Marco Graf.

Der Landtag in Hannover will nach Worten von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitagmittag in einer Sondersitzung zusammenkommen, um über die aktuelle Lage zu beraten.

In Niedersachsen stieg die Zahl der Neuinfektionen zuletzt auf einen Rekordwert. Von den 45 Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen gelten inzwischen 19 als Hotspot. Das Land will den Kommunen nun bis zu 1200 Landesbeamte zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infizierten zur Verfügung stellen.

Mittwoch, 28. Oktober

21.16 Uhr: Niedersächsischer Fußballverband setzt Spielbetrieb aus

Der Niedersächsische Fußballverband wird seinen Spielbetrieb ab Montag vorerst aussetzen. Das teilte der NFV soeben nach einer virtuell anberaumten außerordentlichen Präsidiumssitzung mit. Damit folgt der Verband dem Ergebnis der Bund-Länder-Zusammenkunft. >> Das sind die neuen Lockdown-Maßnahmen!

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist demnach bis Ende November untersagt. In den Gebieten Niedersachsens, wo die Corona-Situation eine Austragung der Partien zulässt, darf am kommenden Wochenende aber noch gespielt werden.

NFV-Präsident Günter Distelrath appellierte an alle Beteiligten, sich in den kommenden Wochen an die Kontaktbeschränkungen zu halten. Er wisse, dass die Spielpause die Vereine hart treffe. Aber es sei „wesentlich, dass wir uns die nächsten Wochen diszipliniert verhalten, um möglichst schnell wieder in den Spielbetrieb einsteigen zu können.“

21.13 Uhr: VW verschärft Maskenpflicht

Auch VW reagiert auf die steigenden Corona-Fallzahlen. Zwar will VW die Produktion aufrecht erhalten – die Mitarbeiter in den Werken müssen sich aber auf einige Neuerungen einstellen. >> Mehr dazu liest du HIER!

20.31 Uhr: Braunschweiger Wintertheater 2020 abgesagt

Das Wintertheater 2020 in Braunschweig muss kurz vor dem Start abgesagt werden. „Die rapide ansteigenden Infektionszahlen und die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern lassen uns keine andere Wahl“, heißt es am Abend.

„Nach Monaten intensiver Arbeit, nach einer emotionalen Achterbahnfahrt durch Ämter, Hygienekonzepte und Prognosen, nach unzähligen Meetings, Proben und gegenseitigem Mutmachen, hatten wir uns unfassbar auf den Start des Wintertheaters 2020 gefreut.“

Die Enttäuschung sei unbeschreiblich groß, aber der Versuch sei es wert gewesen. „Wir werden uns
auch in Zukunft nicht unterkriegen lassen und alles dafür geben, im nächsten Jahr wieder unsere geliebten Stücke wie Die Braunschweiger Weihnachtsgeschichte, Winterklater und Co. auf die Bühne zu bringen.“

Die Stadt Braunschweig brauche Kultur, ohne Kultur verkümmere ihre Seele. „Wir ziehen den Hut vor unserem Ensemble, allen Soloselbstständigen und Dienstleistern für die uneingeschränkte Bereitschaft, trotz schwieriger Umstände, die Türen unseres Spiegelzeltes öffnen zu wollen“, so das Wintertheater-Team.

Die Eintrittskarten würden in den nächsten drei Wochen unaufgefordert zurückerstattet. „Wir sind traurig – wir hätten so gerne für euch gespielt.“

20.11 Uhr: Schulen und Kindergärten sollen offen bleiben

Während des neuen temporären Lockdowns sollen in Niedersachsen Schulen und Kindergärten möglichst uneingeschränkt geöffnet bleiben. Das betonte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vor wenigen Minuten.

„Neben dem Schutz von Leben und Gesundheit bei immer mehr Menschen ist es unser vordringlicher Wunsch, so lange wie irgend möglich Krippen, Kitas und Schulen im Präsenzbetrieb zu halten und den größten Teil der Wirtschaftsunternehmen weiterlaufen zu lassen“, sagte Weil.

„Wir haben jetzt noch die Chance, die Infektionsdynamik zu durchbrechen und in der Weihnachtszeit wieder halbwegs normale Verhältnisse zu haben.“

19.53 Uhr: Weil: Corona-Lage in Niedersachsen entspannter als im Bundesschnitt

In Niedersachsen ist die Corona-Lage nach Worten von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) immer noch entspannter als anderswo. Das Land sei bei den Fallzahlen 30 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, sagte Weil soeben in Berlin.

Trotzdem würden auch hier die Zahlen deutlich nach oben gehen. „Immer größere Teile unserer Landkarte sind rot“, sagte Weil. „Wenn wir es nicht schaffen, die Dynamik bei den Infektionen zu brechen, können wir uns ziemlich klar ausrechnen, wo wir dann Weihnachten stehen.“

In Anbetracht der ernsten Situation seien die von den Ländern und dem Bund beschlossenen Maßnahmen ohne Alternative, betonte Weil.

19.42 Uhr: Klinikum Wolfsburg erlässt Besuchsverbot

Das Klinikum Wolfsburg macht seine Türen zu. Wegen der ansteigenden Corona-Zahlen sind Besuche hier ab morgen erstmal nicht mehr möglich. Ein entsprechendes Verbot hat das Klinikum erlassen.

Ausnahmen können nach vorheriger Rücksprache aus medizinischen oder palliativmedizinischen Gründen sowie in der Geburtshilfe, der Kinderklinik und für Blutspenderspender ermöglicht werden, teilt das Klinikum mit.

„Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und insbesondere, um die uns anvertrauten Patienten, aber auch unsere Mitarbeitenden zu schützen, haben wir diese Entscheidung treffen müssen. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, erklärt die stellvertretende Klinikumsdirektorin Katrin Stary.

Klinikumsdezernentin Monika Müller erläutert: „Wir bitten alle Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen um Verständnis für diesen Schritt. Mit dem Besuchsverbot reagieren wir auf die aktuelle Infektionslage - auch um zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Sobald wie möglich werden wir das Verbot natürlich wieder lockern."

Das Klinikum sagt zudem zahlreiche geplante Veranstaltungen, Vorträge und Schulungen ab. Auch die gerade erst von der Geburtshilfe wieder angebotenen Infoveranstaltungen für werdende Eltern müssen erneut ausgesetzt werden.

Dagegen bieten die Ambulanzen vorerst weiter Sprechstundentermine an. Das Klinikum weist darauf hin, dass Patienten zu den Terminen möglichst ohne Begleitung kommen sollen. Ausnahmen für hilfsbedürftige Personen seien nach Rücksprache möglich.

Grundsätzlich gilt im Klinikum die Pflicht mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Alltagsmasken sind nicht gestattet. Zu den geltenden Hygienebestimmungen gehören auch die Händedesinfektion und das Einhalten von Mindestabständen zu anderen Personen.

19.04 Uhr: Inzidenz in Goslar steigt auf 40,7

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Goslar ist erneut gestiegen. Im Vergleich zu gestern registrierte das Gesundheitsamt 16 neue Fälle, so dass seit Beginn der Pandemie 418 bestätigte Fälle vorliegen.

In den letzten sieben Tagen sind 40,7 Meldungen pro 100.000 Einwohner erfasst worden, meldet der Landkreis. 316 Personen, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben, gelten inzwischen als genesen. 25 Bürger des Landkreises sind an oder mit Corona verstorben. Somit sind gegenwärtig 77 Personen mit Covid-19 infiziert. 408 Krankheitsverdächtige befinden sich in häuslicher Isolation.

18.58 Uhr: Karnevalisten beugen sich

Das Coronavirus trifft auch Braunschweigs Karnevalisten bis ins Mark: Sie haben heute die öffentliche Prinzenproklamation, den Prinzensudanstich und das Biwak auf dem Kohlmarkt abgesagt. Die aktuellen Covid-19-Zahlen ließen nichts anderes zu, erklärte Zugmarschall Gerhard Baller.

Die Braunschweiger Karnevalisten planen stattdessen am 11.11. eine digitale, nicht-öffentliche Prinzenproklamation im „kleinsten Kreis“ in der Dornse. Auch der traditionelle Prinzensud-Anstich solle nicht fehlen.

Auf einem YouTube-Kanal sowie den Facebook-Seiten aller Karnevalsgesellschaften in und um Braunschweig soll es ab 11 Uhr einen Livestream geben.

Jetzt hoffen die Braunschweiger Karnevalisten, dass sich das Infektionsgeschehen in
den nächsten Tagen nicht soweit dramatisch verschärft, dass auch diese interne Veranstaltung abgesagt werden muss.

18.00 Uhr: Verdi wendet sich an Maskenverweigerer

Mit Blick auf angekündigte neue Demonstrationen von Corona-Skeptikern, Maskenverweigerern und angeblichen Querdenkern macht die Gewerkschaft Verdi sich Sorgen um den Schutz der Beschäftigten in einigen Branchen.

Insbesondere im Dienstleistungsbereich sei der direkte Kontakt zu Kunden, zu Ratsuchenden, zu Patienten, zu Pflegebedürftigen, zu Kindern und Jugendlichen und Heimbewohnern elementar.

Geschäftsführer Sebastian Wertmüller appelliert zuallererst an die Arbeitgeber: „Die Arbeit im Dienstleistungsbereich ist unverzichtbar. Deswegen muss alles dafür getan werden, dass die Beschäftigten sich selber schützen können und vor Infektionen durch Dritte geschützt werden.“

Und weiter: „Wer keine Maske trägt, wer sogar gegen den Mund- und Nasenschutz öffentlich agitiert, wer Abstandsregeln etc. nicht einhält, gefährdet die Menschen, deren Arbeit unverzichtbar ist.“

Deswegen fordert der Verdi-Bezirk auch alle Skeptike und Kritiker auf: „Halten Sie sich – bei aller legitimer Kritik - an die Spielregeln! Unsere Kolleginnen und Kollegen haben es nicht verdient, durch bewussten Verzicht auf Schutzmaßnahmen gefährdet zu werden. Also lasst bitte den Quatsch!“ >> Mehr zur geplanten Demo in Braunschweig!

17.14 Uhr: Landtag kommt eventuell zu Sondersitzung zusammen

Der niedersächsische Landtag wird möglicherweise noch in der laufenden Woche in einer Sondersitzung über die neuen Einschränkungen in der Corona-Krise beraten.

Eine entsprechende Forderung der FDP fand heute die Unterstützung der übrigen Landtagsfraktionen. FDP-Fraktionschef Stefan Birkner hatte angesichts der Konsequenzen für die Bevölkerung eine Sondersitzung verlangt. „Wir wollen, dass sich der Landtag mit den Beschlüssen und ihrer Umsetzung in Niedersachsen befasst. Wir blicken auf schwerwiegende Konsequenzen für die Wirtschaft und die Bevölkerung, dazu muss der Landtag beraten.“

Die SPD-Fraktionschefin Johanne Modder erklärte, mit den anderen Fraktionen noch am Mittwoch über einen möglichen Termin zu beraten, um den Landtag möglichst schnell einberufen zu können. Der Höchststand an Infektionen und die bevorstehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens machten eine kurzfristige Beteiligung des Parlaments notwendig, so Modder.

Wie der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion Jens Nacke sagte, zeichneten sich erneut schwere Eingriffe in das öffentliche und private Leben ab. „Es ist wichtig, dass wir das im Parlament diskutieren und alle Meinungen gehört werden.“

„Wir gehen davon aus, dass die Landesregierung den Landtag umgehend über die weitreichenden Lockdown-Maßnahmen unterrichtet“, erklärte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg. Hierfür komme eine Sondersitzung des Landtags in Frage. „Dort erwarten wir von der Landesregierung auch ein erstes Konzept, wie gerade mit dem Blick auf die Wintermonate endlich mehr Vorsorge geschaffen wird, so dass nicht immer nur kurzfristig reagiert wird.“

16.49 Uhr: Kreis Helmstedt fährt Krisenstab wieder hoch

Der Landkreis Helmstedt fährt den Corona-Krisenstab wieder hoch. Zweimal wöchentlich will sich der Krisenstab künftig wieder treffen. Aktuell wird nach Angaben des Landkreises diskutiert, ob und an welchen belebten Orten im öffentlichen Raum auch im Freien eine Maskenpflicht gelten soll. Aktuell liegt der Inzidenz-Wert in Helmstedt bei 31,8.

15.38 Uhr: Eintracht plant gegen Nürnberg mit Zuschauern

Eintracht Braunschweig plant für das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag mit Zuschauern. Allerdings wackelt das neue Konzept noch. >> Mehr zum aktuellen Stand erfährst du hier!

14.14 Uhr: Polizei Hannover schließt Geschäfte und Bordell

In Hannover hat die Polizei nach Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen elf Geschäfte, Restaurants, Friseurläden und ein Bordell geschlossen. Über mehrere Stunden hätten Polizeibeamte am Dienstag Geschäfte in der Innenstadt überprüft und seien „deutlich sichtbar“ in der Fußgängerzone unterwegs gewesen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Mehrere Menschen seien auf die Maskenpflicht angesprochen worden. Allein in der Markthalle in der Innenstadt wurden 19 Betriebe geprüft, in 15 Fällen kam es zu „Gefährderansprachen“ wegen einzelner Mängel. In drei Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

In einem Café wurden keine Kundendaten erfasst, mehrere Friseursalons wurden wegen diverser Verstöße geschlossen, wie die Polizei mitteilte. Das galt auch für mehrere Restaurants, in einem Fall wurde die Gaststätte versiegelt, weil sich der Betreiber uneinsichtig zeigte. Ein Bordell wiederum wurde erneut geschlossen, weil es keine Einlasskontrollen gab und gegen die vorherige Schließungsverfügung verstoßen wurde.

Weil es kein Hygienekonzept gab, musste zudem eine Shisha-Bar schließen. Die Wasserpfeifen wurden zudem unzureichend gereinigt und der Tabak unversteuert abgegeben, wie es weiter hieß.

12.43 Uhr: Althusmann warnt vor zu harten Beschränkungen

Trotz massiv steigender Corona-Infektionszahlen hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann vor zu harten Beschränkungen abgeraten. Es sei nicht nötig, etwa die Gastronomie zu schließen oder die Produktion bei Volkswagen stillzulegen, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. „Wir brauchen keine Wiederholung des harten Lockdowns wie im Frühjahr.“

Es gebe gute Hygienekonzepte. Wichtig sei, Gesundheitsämter besser auszustatten, den Datenaustausch zu verbessern „und dann lokal begrenzt zu reagieren“. Althusmann betonte: „Wir müssen mit Verstand und kühlem Kopf an die Sache herangehen. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel muss gewahrt bleiben.“

Der Minister verwies auf eine Studie der KfW-Bankengruppe, wonach coronabedingt im Mittelstand eine Million Arbeitsplätze verloren gehen könnten. „Da mache ich mir große Sorgen“, sagte Althusmann.

12.32 Uhr: Goslar kippt Weihnachtsmarkt

Er gehört zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten in der Region – der Weihnachtsmarkt in Goslar. Jetzt aber ist es offiziell: Die Stadt hat den Goslarer Weihnachtsmarkt 2020 offiziell abgesagt.

„Wir können keinen Weihnachtsmarkt verantworten“, sagte Oberbürgermeister Oliver Junk am Mittwoch. Es wird also auch keine alternative Lösung geben. Immerhin: Die Stadt soll weihnachtlich beleuchtet werden, berichtet die „Goslarsche Zeitung“.

12.24 Uhr: Aktuelle Zahlen für Niedersachsen

In den vergangenen 24 Stunden hat es in Niedersachsen 1059 neue Corona-Fälle gegeben. Damit zählt Niedersachsen seit Beginn der Pandemie 32.629 Fälle.

Das sind sie Zahlen für unsere Region:

  • Braunschweig: 763 (+27), Inzidenz von 53,3
  • Gifhorn: 385, Inzidenz von 30,6
  • Goslar: 398 (+10), Inzidenz von 30,8
  • Region Hannover: 6.158 (+1528), Inzidenz von 70,4
  • Helmstedt: 231 (+5), Inzidenz von 16,4
  • Peine: 453 (+23), Inzidenz von 66,8
  • Salzgitter: 423 (+28), Inzidenz von 91,1
  • Wolfenbüttel: 319 (+10), Inzidenz von 45,1
  • Wolfsburg: 552 (+11), Inzidenz von 45

12.22 Uhr: Corona-Fall in Flüchtlingsunterkunft im Kreis Gifhorn

Der Kreis Gifhorn meldet einen positiven Corona-Fall in der Flüchtlingsunterkunft „Pastor-Bammel-Haus“ im Kreis Gifhorn. Alle 52 Bewohner des Hauses stehen nach Angaben des Kreises ab sofort unter Quarantäne. Betroffen sind außerdem vier Mitarbeiter. Ab dem kommenden Donnerstag will das Gesundheitsamt alle Bewohner und Mitarbeiter testen.

10.58 Uhr: Braunschweig übersteig 50er-Grenze

Bislang sind insgesamt 761 Fälle (+27 seit gestern) in Braunschweig nachgewiesen worden. Davon sind aktuell 162 (-6 seit gestern ) Personen mit dem Virus "SARS-CoV-2" infiziert. 581 festgestellte Infektionsfälle sind bereits genesen (+ 33 seit gestern). Bisher hat es in Braunschweig 18 Todesfälle (+0 seit 11. Juni) in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Die verstorbenen Personen waren zwischen 55 und 96 Jahren alt.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 53,7. Damit gilt die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen Braunschweigs. Damit du den Überblick behältst, haben wir HIER alle Regeln zusammengefasst.

07.13 Uhr: Reimann erwartet zeitnah striktere Corona-Einschränkungen

Angesichts der Verschärfung der Corona-Krise rechnet Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) zeitnah mit strikteren Beschränkungen und Eingriffen in das öffentliche Leben. „Wenn die Zahlen flächendeckend weiter steigen, werden wir in bestimmten Lebensbereichen wieder stärkere Einschränkungen vornehmen müssen“, sagte Reimann der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. „Aus meiner Sicht sollten die Schulen und Kitas davon jedoch so lange wie irgend möglich ausgenommen sein.“

Eine Ausgangssperre sollte das letzte Mittel der Beschränkungen sein. Oberstes Ziel sei es, die Zahl der persönlichen Kontakte zu reduzieren, so Reimann. Auch wenn die Lage in den Kliniken derzeit noch vergleichsweise entspannt sei und die Zahl der Beatmungsgeräte erhöht worden sei, seien die Kapazitäten dort nicht unendlich, sagte Reimann. „Die mittelfristige Entwicklung in den Krankenhäusern ist das, was mir am meisten Sorgen macht.“

Dienstag, 27. Oktober

21.15 Uhr: Zu Corona-Zeiten wird Grippeimpfung in Niedersachsen stark nachgefragt

In der Corona-Pandemie ist die Grippeimpfung in Niedersachsen besonders gefragt. Zwar werde der aktuell vorhandene Impfstoff knapp, bis Mitte November sollten aber zusätzliche Impfstoffdosen auf dem Markt sein, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sind die ersten 1,2 Millionen Impfstoffdosen bereits ausgeliefert - von rund 1,4 Millionen ursprünglich bestellten Dosen. Aber: "Wer jetzt keine Impfung bekommt, sollte sich etwas gedulden - wir rechnen mit Nachschub."

Niedersachsen könne bis zu 1,2 Millionen weitere Impfdosen bis Mitte November über den Bund bekommen. Klare Angaben zur Menge und zum Lieferzeitpunkt gebe es aber bisher nicht, sagte der Sprecher.

Auch in Apotheken soll künftig gegen die Grippe geimpft werden können. Bereits im September hätten theoretische Schulungen für Apothekerinnen und Apotheker begonnen, in dieser Woche starte der praktische Teil, sagte eine Sprecherin der Apothekerkammer Niedersachsen. Weitere Schulungstermine seien für November und Dezember geplant.

18.36 Uhr: Erneuter Corona-Ausbruch in niedersächsischem Schlachthof

Erneut sind bei Reihentestungen in einem Schlachthof Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Wie der Landkreis Vechta am Dienstag mitteilte, wurden in einem Geflügelschlachthof in Steinfeld unter 150 Beschäftigten bei 14 Menschen Infektionen festgestellt. Das Gesundheitsamt des Landkreises sei in dem Betrieb gewesen und ermittele alle engen Kontaktpersonen der Infizierten. Weitere Maßnahmen würden geprüft.

Zuletzt waren in Schweine-Schlachthöfen in den Kreisen Cloppenburg und Emsland zahlreiche Beschäftigte positiv auf Covid-19 getestet worden.

18.20 Uhr: Maskenpflicht in Braunschweig!

Die Stadt Braunschweig weist ab morgen Bereiche in der Innenstadt aus, in denen du ab einem Inzidenzwert von 50 eine Maske tragen musst. Liegt der Wert bei über 35, wird laut Stadt „dringend empfohlen“, Mund und Nase zu bedecken. Am Dienstag liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 47,3. Eine entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Donnerstag, 29. Oktober in Kraft.

Betroffen von der Maskenpflicht sind im Falle eines Wertes von 50 und höher:

  • Die Innenstadt zwischen 10 und 23 Uhr an Werktagen
  • Das Magniviertel
  • Auf der Westseite des Bohlwegs, nördlich begrenzt durch die Dankwardstraße, südlich begrenzt durch den Waisenhausdamm, der Münzstraße nördlich begrenzt durch den Platz der Deutschen Einheit, südlich begrenzt durch Damm sowie in der Schlosspassage werktags in der Zeit zwischen 10 und 23 Uhr
  • Auf Wochenmärkten

Radfahrer müssen die Maske in diesen Bereichen nur tragen, wenn sie ihr Rad schieben.

Welche Bereiche genau betroffen sind, siehst du in der Karte:

„In der Braunschweiger Fußgängerzone, der Münzstraße und der Schlosspassage treffen Passanten, die die Innenstadt durchqueren wollen, auf die dort beschäftigten Personen, Schüler der nahen Schulen und Besucher, auch aus dem Umland, die Braunschweig als Oberzentrum mit einem attraktiven Angebot in der Innenstadt als Einkaufsziel wählen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Auch in den betroffenen Bereichen des Magniviertels befinden sich neben einer Reihe von Einzelhandelsbetrieben eine Vielzahl unterschiedlichster Gastronomiebetriebe, die auch nach Geschäftsschluss noch für eine hohe Kundenfrequenz sorgen. Der Bohlweg verfügt über eine Reihe von Gastronomiebetrieben mit Freisitzflächen, und stellt eine Hauptverbindung zwischen dem Einkaufszentrum Schloss Arkaden und der Fußgängerzone, dar, so dass auch hier ein hohes Personenaufkommen herrscht, das die Einhaltung der Mindestabstände regelmäßig verhindert.“

17.20 Uhr: Ministerpräsident Weil findet klare Worte für die Krisenlage in Niedersachsen

Im Kampf gegen die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen will Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) weitere und bundesweit einheitliche Maßnahmen. „Es gibt nichts drum herum zu reden, die Situation ist besorgniserregend“, sagte Weil am Dienstag in Hannover der Deutschen Presse-Agentur. „Die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen zeigen keinerlei Bremsspuren bei den Infektionen.“ Deswegen seien weitere Schritte nötig.

„Und es hilft nichts, wir müssen das Ansteckungsrisiko noch weiter absenken und deshalb den Menschen wohl weitere Einschränkungen zumuten“, sagte der Ministerpräsident. „Je einheitlicher die Anti-Corona-Maßgaben in Deutschland gehandhabt werden, umso höher ist die Akzeptanz.“ Am Mittwoch beraten die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Video-Schalte über den weiteren Kurs in der Corona-Krise.

„Meine vordringlichsten Ziele für die nächsten Wochen sind: so lange wie irgend vertretbar Präsenzbetrieb in Krippe, Kita und Schule, Weiterarbeiten in möglichst vielen Wirtschaftsbereichen und das Verhindern von Engpässen in der Krankenhausversorgung“, so Weil.

16.36 Uhr: Peine macht Kita dicht!

Eine Kita in Peine schließt ihre Pforten auf Zeit. Der Grund dafür: In der städtischen Kita „Abenteuerland“ in Stederdorf hat es drei neue positive Corona-Tests gegeben. Vom Gesundheitsamt sollen nunmehr alle Kinder und Mitarbeitenden der Einrichtung getestet werden.

Daher schließt die Stadt Peine die Einrichtung vorerst bis zum Ende dieser Woche, also bis einschließlich Freitag, 30. Oktober 2020.

„Wir konnten die Eltern im Laufe des Dienstags über die bevorstehende Schließung informieren“, sagt Kita-Leiterin Marion Bordtfeldt, „natürlich sind die Eltern ebenso wie wir angesichts der aktuellen Entwicklung betroffen. Sehr froh und dankbar sind wir aber für das große Verständnis, das uns für die Schließung entgegengebracht wurde.“

16.29 Uhr: Corona-Kampagne der AfD sorgt für Debatte!

Die AfD Niedersachsen will eine Corona-Kampagne starten. Die kommt nicht bei allen gut an... Wieso sich viele Menschen im Bundesland darüber aufregen, liest du hier bei News38 >>>>

14.59 Uhr: Stufenweiser Lockdown in Niedersachsen?

Wie der „Spiegel“ exklusiv berichtet, diskutieren SPD-geführte Bundesländer über einen stufenweisen Lockdown, sollten die zuvor ergriffenen Maßnahmen nicht wirken.

Der Entwurf sehe zunächst einmal vor, dass die privaten Kontakte erneut eingedämmt werden. Außerdem solle die Anzahl der Teilnehmer bei Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen und Co. auf 15 begrenzt werden. Sollten all diese Maßnahmen nicht ausreichen, würden die Länder einen schrittweisen Lockdown herbeiführen.

Zunächst würden Kultureinrichtungen wie Theater und Museen schließen müssen. Auch erneute Einschränkungen für die Gastronomie seien vorgesehen, sollte alles andere nicht helfen. Ebenso das Aussetzen des Vereinssports sowieso die Schließung von Fitnessstudios und Co. Im schlimmsten Fall würden Geschäfte des Einzelhandels erneut geschlossen werden.

Ob ein solcher Vorschlag angenommen wird, wird dann wohl die Konferenz zwischen Bund und Ländern am Mittwoch zeigen.

13.46 Uhr: Gesundheitsministerin rät von Halloween-Umzügen ab

Wenige Tage vor Halloween am 31. Oktober mehren sich Aufrufe, in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie auf das von Tür-zu-Tür-Laufen zu verzichten. So rief Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann Kinder und Jugendliche dazu auf, an Halloween nicht von Haus zu Haus zu gehen. „Wir sind alle aufgerufen, unsere Kontakte so weit wie möglich zu beschränken, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, sagte die SPD-Politikerin dem Radiosender „Antenne Niedersachsen“.

Unter Einhaltung der Abstandsregel von mindestens anderthalb Metern und anderer Vorsichtsregeln sind Halloween-Umzüge nach wie vor erlaubt. Dabei spielt auch die Quote der Neuinfektionen in einer Region eine Rolle: Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche sind maximal 25 Teilnehmer erlaubt, bei mehr als 50 Neuinfektionen sind es höchstens 10 Teilnehmer, die aber maximal aus zwei Haushalten stammen dürfen.

Vor allem ältere Menschen haben Angst, sich anzustecken. Der Virologe Andreas Dotzauer von der Universität Bremen forderte in der „Nordsee-Zeitung“ aus Bremerhaven, dass die Politik das Laufen von Haustür zu Haustür verbieten sollte. „Wenn man sich die Infektionszahlen, die sich nah an einem exponentiellen Verlauf bewegen, nüchtern anschaut, würde ich dazu aufrufen, das Halloween-Laufen in diesem Jahr nicht durchzuführen.“ Auch kleine Kinder können ihm zufolge das Virus übertragen und sich selbst anstecken.

9.50 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen

Die bestätigten Corona-Fälle in Niedersachsen steigen nach wie vor an. Seit gestern wurden 616 neue Fälle registriert, berichtet das Gesundheitsministerium.

Demnach wurden bislang 31.570 Covid-19-Infektionen nachgewiesen (Stand: 9 Uhr). 733 Menschen sind nach einer Infektion verstorben.

Folgende Regionen in Niedersachsen liegen derzeit über dem Corona-Richtwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche:

  • Cloppenburg (210,3)
  • Delmenhorst (232,2)
  • Diepholz (66,8)
  • Emsland (77,7)
  • Grafschaft Bentheim (134,1)
  • Region Hannover (66,3)
  • Hildesheim (111,3)
  • Kreis Oldenburg (110,0)
  • Kreis Osnabrück (72,9)
  • Stadt Osnabrück (84,1)
  • Osterholz (87,8)
  • Peine (57,1)
  • Salzgitter (79,6)
  • Schaumburg (65,3)
  • Vechta (193,3)
  • Verden (116,7)

Ein neues Risikogebiet kam nicht dazu – Northeim liegt wieder bei unter 50. Salzgitter liegt inzwischen bei fast 80. Braunschweig (47,3) und Wolfsburg (39,4) müssen nach wie vor zittern. Wolfenbüttel hat die erste Marke (35) überschritten. Im Landkreis Helmstedt (15,3) ist der Wert dagegen eher niedrig.

Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Holzminden (4,3). >> Aktuelle Inzidenz-Ampel für Niedersachsen

Die Zahlen für unsere Region (Fälle insgesamt / 7-Tagesinzidenz):

  • Stadt Braunschweig: 736 (+15) / 47,3
  • Kreis Gifhorn: 385 / 33,4
  • Kreis Goslar: 388 (+9) / 30,1
  • Region Hannover: 6.030 (+153) / 66,3
  • Kreis Helmstedt: 208 / 15,3
  • Kreis Hildesheim: 1.010 (+69) / 111,3
  • Kreis Peine: 430 (+3) / 57,1
  • Stadt Salzgitter: 395 (+27) / 79,6
  • Kreis Wolfenbüttel: 309 (+8) / 35,9
  • Stadt Wolfsburg: 541 / 39,4

Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 22.308 als genesen (70,7 %). Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein.

8.12 Uhr: Landtag will mehr Mitsprache in Corona-Politik

Der niedersächsische Landtag will künftig mehr Einfluss auf die Corona-Politik der Landesregierung nehmen. Wie das gelingen kann, wollen die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag gemeinsam beraten. Ziel ist es, den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung zu verhelfen.

Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU betonten aber, dass der Staat weiter in der Lage sein müsse, schnell zu handeln. Bisher erlässt die Landesregierung die Corona-Regeln in Form von Verordnungen. FDP-Fraktionschef Stefan Birkner hatte das mehrfach kritisiert und zuletzt in einem Brief an die anderen Fraktionen für eine stärkere Beteiligung des Parlaments geworben.

7.14 Uhr: Weihnachtsmärkte in Niedersachsen stehen auf der Kippe

In Niedersachsen wird es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Weihnachtsmärkte geben. Viele Kommunen haben sich nach Angaben des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) bereits zu einer Absage entschlossen. Manche warten demnach noch auf das Rahmenhygienekonzept des Wirtschaftsministeriums in Hannover, das bis Ende Oktober fertiggestellt werden soll.

Darin soll unter anderem festgelegt werden, ob Glühwein beziehungsweise Hochprozentiges auf den Märkten verkauft werden darf. Wo es enge Gassen gibt, seien die Abstände nicht einzuhalten, sagte ein NSGB-Sprecher. Vor allem kleine, von Ehrenamtlichen organisierte Märkte seien bereits abgesagt worden.

Montag, 26. Oktober

18.12 Uhr: Maskenpflicht in der Fußgängerzone! Diese Region schreibt Mund-Nasen-Schutz vor

Wegen der weiterhin hohen Infektionszahlen soll ab Mittwoch eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen der Region Hannover samt Landeshauptstadt gelten. Die Corona-Maßnahme gelte für öffentliche Orte unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum begegnen oder sich nicht nur vorübergehend aufhalten und an denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann, teilte eine Sprecherin der Region am Montag mit.

Dazu gehörten auch Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte, Ladengebiete, Einkaufszentren, Einkaufsstraßen sowie die dazugehörenden Parkplätze. Ausnahmen gelten etwa für die Ausübung einer andauernden beruflichen schweren körperlichen Tätigkeit, für kleine Kinder oder während sportlicher Betätigung.

Die Allgemeinverfügung für die 1,15 Millionen Menschen in der bevölkerungsreichsten Region in Niedersachsen untersagt zudem den Verkauf von Alkohol zwischen 23.00 und 6.00 Uhr auch im Einzelhandel, in Kiosken, Trinkhallen oder Tankstellen. Dieses Verbot galt bereits seit Freitag vergangener Woche für Gastronomiebetriebe.

Nach Angaben des Landesgesundheitsamts lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche in der Region am Montag bei 55,4 (Stand 9.00 Uhr). Demnach überschritten 17 Kommunen in Niedersachsen die kritische 50er-Marke, was schärfere Regeln im betroffenen Kreis oder der kreisfreien Stadt zur Folge hat.

16.09 Uhr: Peine überschreitet 50er-Wert – neben schärferen Maßnahmen bittet der Landkreis jetzt noch um DAS

Die Überschreitung des 50er-Werts in Peine sorgt für erweiterte Corona-Maßnahmen, darunter

  • Sperrstunde in Gastrobetrieben
  • Private Feiern nur noch mit bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten
  • Wo Abstände nicht eingehalten werden können, muss Maske getragen werden – in der Fußgängerzone ist das zwischen 10 und 19 Uhr der Fall, ebenso auf den Wochenmärkten in der Stadt

Traurige Nachrichten bedeutet die Überschreitung des Wertes auch für die Kinder: Die Stadt bittet Eltern, von Halloween-Umzügen und Martinssingen abzusehen. „Angesichts der derzeitigen Pandemie-Lage können wir nur an die Vernunft jedes Einzelnen appellieren und dringend davon abraten, sich daran zu beteiligen“, erklärt Kreissprecher Fabian Laaß. Laternenumzüge in größerem Rahmen seien nach der Rechtsverordnung des Landes untersagt. „Wir raten aber auch von kleinen Umzügen und auch dem Martinssingen ab“, so Fabian Laaß.

Auch im kleinsten Kreis mit der Familie könne man Kürbisse verzieren und schnitzen oder sich Schauergeschichten erzählen. Tolle Anregungen zum herbstlichen Basteln und Handarbeiten, sowohl für Halloween-Deko sind in den Büchereien des Landkreises Peine zu finden.

10.07 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen

Die bestätigten Corona-Fälle in Niedersachsen steigen weiter an. Seit gestern wurden 495 neue Fälle registriert, berichtet das Gesundheitsministerium.

Demnach wurden bislang 30.954 Covid-19-Infektionen nachgewiesen (Stand: 9 Uhr). 732 Menschen sind nach einer Infektion verstorben.

Folgende Regionen in Niedersachsen liegen derzeit über dem Corona-Richtwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche:

  • Cloppenburg (221,5)
  • Delmenhorst (217,9)
  • Diepholz (68,8)
  • Emsland (71,6)
  • Grafschaft Bentheim (127,6)
  • Region Hannover (55,4)
  • Hildesheim (88,5)
  • Lüchow-Dannenberg (55,8)
  • Northeim (55,9)
  • Kreis Oldenburg (116,1)
  • Kreis Osnabrück (69,3)
  • Stadt Osnabrück (86,5)
  • Osterholz (86,9)
  • Peine (55,6)
  • Salzgitter (58,5)
  • Schaumburg (65,9)
  • Vechta (189,8)
  • Verden (119,6)

Nach Salzgitter, Hildesheim und Hannover hat es nun also auch den Kreis Peine erwischt. Braunschweig (45,7) muss weiter zittern. Kommen noch einmal viele Neuinfektionen hinzu, könnte dieser Wert morgen über 50 klettern. Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Holzminden (4,3). >> Aktuelle Inzidenz-Ampel für Niedersachsen

Die Zahlen für unsere Region (Fälle insgesamt / 7-Tagesinzidenz):

  • Stadt Braunschweig: 721 (+9) / 45,7
  • Kreis Gifhorn: 385 (+3) / 34,6
  • Kreis Goslar: 379 / 25,7
  • Region Hannover: 5.877 (+70 / 55,4
  • Kreis Helmstedt: 208 (+1) / 19,7
  • Kreis Hildesheim: 941 (+23) / 88,3
  • Kreis Peine: 427 (+9) / 55,6
  • Stadt Salzgitter: 368 (+15) / 58,5
  • Kreis Wolfenbüttel: 301 (+10) / 29,3
  • Stadt Wolfsburg: 541 (+12) / 40,2

Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 22.037 als genesen (71,2 %). Als vom Coronavirus genesen gilt, wer die zweiwöchige Isolation durchlaufen hat, keine Symptome mehr aufweist oder bei dem ein erneuter Test negativ ausgefallen ist. Dass jemand als genesen gilt, ist nicht meldepflichtig. Die tatsächlichen Zahlen können also höher sein.

6.35 Uhr: Es geht wieder los – noch ohne Maskenpflicht

In Niedersachsens Schulen startet heute wieder Unterricht. Anders als im Nachbarland Nordrhein-Westfalen gibt es aber bisher keine Verpflichtung, dass Schüler jetzt auch im Unterricht zwingend eine Maske tragen müssen. Das Kultusministerium empfiehlt allerdings Mädchen und Jungen ab der fünften Klasse, das zu tun, wenn ihre Schule in einem Corona-Hotspot liegt.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) schrieb in einem Brief an die Schüler, der am Wochenende verteilt wurde, er habe die Lehrer gebeten, derzeit nicht zuviel Druck zu machen. „Ich habe von einigen von euch gehört, dass momentan besonders viele Klassenarbeiten und Tests in den Schulen geschrieben werden. Das sollte nicht so sein“, schrieb der Minister.

Auch wenn einzelne Klassen, Jahrgänge oder auch ganze Schulen wieder für eine bestimmte Zeit nicht mehr in der Schule seien, könnten Leistungen bewertet werden, betonte Tonne. „Es besteht also kein Grund zu der Sorge, dass Gelerntes nicht mehr abgetestet werden kann, sobald kein Präsenzunterricht stattfindet.“

Niedersachsen versuche, auf eine erneute komplette Schließung der Schulen zu verzichten. Stattdessen sollen nun alle 20 Minuten die Fenster im Unterricht geöffnet werden. „Die Temperatur im Raum sinkt dadurch nur um etwa 2 bis 3 Grad, da wird niemand zu sehr frieren, aber auch nicht im dicken Mantel in der Klasse sitzen müssen“, schrieb der Minister.

Der Landeselternrat hatte zuletzt betont, dass das regelmäßige Lüften der Klassenräume und warme Kleidung nicht die Antwort auf die steigenden Infektionszahlen sein könne. Die Eltern dürften nicht wieder mit dem Homeschooling allein gelassen werden.

6.04 Uhr: Regierung prüft „Vorquarantäne“ für Schüler vor Weihnachten

Unsere Landesregierung erwägt wegen der Corona-Krise nach einem Zeitungsbericht, Schulen bereits zwei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien zu schließen. Stattdessen sollen die Schüler zu Hause lernen.

Damit soll das Risiko verringert werden, dass Kinder ältere Verwandte an Weihnachten mit dem Coronavirus anstecken. „Wenn das als präventive Quarantäne ausreicht, werden wir das umsetzen“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Zuvor hatte der Koalitionspartner CDU die sogenannte Vorquarantäne vorgeschlagen. Laut Tonne werde der Vorschlag bereits geprüft.

Die Weihnachtsferien beginnen in diesem Jahr am Mittwoch, dem 23. Dezember. CDU-Generalsekretär Kai Seefried zufolge könnte aber schon der Freitag in der Vorwoche der letzte offizielle Präsenztag in den Schulen sein. So gebe es sechs Tage Vorquarantäne vor Heiligabend.

„Die beiden Tage sind aber nicht einfach frei“, sagte Seefried. Es seien Tage mit verpflichtenden Aufgaben, die Zuhause erledigt werden sollen. Für Familien, die eine Betreuung für ihre Kinder benötigen, müsse diese durch die Schulen in den Kohorten angeboten werden.

(news38.de mit dpa)