Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Wenige Neuinfektionen ++ Althusmann peilt Oster-Lockerungen an

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

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Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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Niedersachsen. Besser frisiert, doch weiterhin auf Distanz – so wird die deutsche Bevölkerung die erste März-Woche erleben. Denn abgesehen von der vorgezogenen Öffnung der Friseursalons bleibt der Lockdown bestehen. In Sachen Kinderbetreuung und Bildung gehen die Länder eigene Wege.

Wie Niedersachsen reagiert und was in Sachen Coronavirus in deiner Region los ist, liest du in unserem Corona-Blog.

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Die aktuellen Fallzahlen zum Virus hast du mit unserer Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Dienstag, 16. Februar

13.42 Uhr: Kommunen fordern Millionenprogramm für die Innenstädte

Niedersachsens Städtetag hat ein 70 Millionen Euro schweres Sofortprogramm gegen den Verfall der Innenstädte gefordert. „Wer da durchgeht, der kann nur heulen“, sagte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) am Dienstag über die Lage der Citys in der Corona-Krise. „Wir müssen jetzt jede Gelegenheit nutzen, den Innenstädten einen Schub zu geben.“

Zu dem Programm sollen unter anderem ein Fonds zur Anmietung leerstehender Geschäfte und die Förderung von Innenstadtmanagern bei den Städten zählen. Der Städtetag hofft außerdem auf erweiterte Öffnungszeiten, eine Entzerrung des Lieferverkehrs, Unterstützung bei digitalen Angeboten und einen Fonds zum Kauf von Grundstücken.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) und Bauminister Olaf Lies (SPD) signalisierten Bereitschaft, das Vorhaben zu unterstützen, legten sich aber noch nicht auf eine Summe fest. „Dass wir uns hier im zweistelligen Millionenbereich bewegen, ist glaube ich allen Beteiligten klar“, sagte Althusmann. Dem Städtetag zufolge soll das Programm von Bund, Land und Kommunen finanziert werden.

13.26 Uhr: Kinobesuche und -umsätze drastisch abgerutscht

Die niedersächsischen Kinos haben im Corona-Jahr 2020 mehr als zwei Drittel ihres Geschäfts verloren und hoffen jetzt auf einen möglichst baldigen Neustart. Nach Angaben der Filmförderungsanstalt (FFA) sackten die Ticketverkäufe im Land im Vergleich zu 2019 um 68,6 Prozent auf knapp 3,3 Millionen ab.

Wie aus den heute veröffentlichten Zahlen der FFA zur Filmwirtschaft in Deutschland hervorgeht, brach der Umsatz sogar noch stärker um 69,3 Prozent auf rund 26,6 Millionen Euro ein. Damit folgten die Kinos in Niedersachsen in etwa dem durchschnittlichen Bundestrend. Zu den konkreten finanziellen Verlusten wurden keine Details genannt.

10.37 Uhr: Die neuen Zahlen!

Das Land Niedersachsen meldet 335 neu nachgewiesene Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Das sind vergleichsweise wenig.

48 weitere Menschen sind verstorben, die Region Hannover meldet sechs Todesfälle, Gifhorn fünf. In Braunschweig und Helmstedt gab es jeweils einen weiteren Corona-Toten. Insgesamt liegt die Zahl der an oder mit dem Virus Verstorbenen in Niedersachsen jetzt bei 3.889.

Die Lage in der Region (Fälle / Inzidenz / Todesfälle):

  • Braunschweig: 3.628 (+1) / 43,3 / 107 (+1)
  • Gifhorn: 3.590 (+1) / 45,3 / 131 (+5)
  • Goslar: 1.585 (+2) / 44,0 / 82
  • Region Hannover: 29.118 (+37) / 106,7 / 682 (+6)
  • Helmstedt: 1.498 (+3) / 87,6 / 53 (+1)
  • Peine: 2.918 (+2) / 89,8 / 60
  • Salzgitter: 2.405 (+7) / 99,7 / 49
  • Wolfenbüttel: 1.557 / 33,4 / 56
  • Wolfsburg: 1.977 (-12) / 44,2 / 67

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Niedersachsen wieder etwas gestiegen; sie liegt heute bei 67,0 (gestern 65,9). Mit Abstand am höchsten ist sie im Kreis Wesermarsch (239,9); Emden dagegen meldet lediglich 20,0. >> HIER geht's zur Inzidenz-Ampel!

447 weitere Menschen gelten als genesen. Insgesamt gibt es damit jetzt 137.864 ehemals Infizierte in Niedersachsen, die als genesen gelten. >> HIER geht es zu allen Zahlen!

9.19 Uhr: Althusmann nennt Lockerungen zu Ostern als Ziel

In der Debatte um mögliche Lockerungen der Corona-Regeln zu Ostern hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann für eine Perspektive für den Tourismus geworben.

„Es sollte unser Ziel sein, Ostern Lockerungen zu ermöglichen – uns allen würde der Ausblick auf wieder mögliche Urlaubsreisen zweifellos guttun“, sagte der CDU-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

Prognosen zur Entwicklung der Infektionszahlen hätten nur eine sehr kurze Halbwertszeit. In der nächsten Bund-Länder-Runde am 3. März sollten aber „Aussagen über den Neustart der Tourismusbranche in Deutschland getroffen werden“.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich zuvor zurückhaltender geäußert. Für eine Festlegung zum Thema Osterurlaub sei es noch zu früh. „So gerne ich den an einer Reise Interessierten und dem Beherbergungsgewerbe Orientierung geben würde - definitive Aussagen sind leider noch nicht möglich“, sagte Weil am Montag.

8.50 Uhr: Arzt verweigert Maske - Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach Berichten über einen Hausarzt, der gegen Corona-Hygienregeln verstoßen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe der Anfangsverdacht der versuchten beziehungsweise vollendeten Körperverletzung, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit.

Der Mediziner soll weiter Patienten behandelt haben, obwohl er Corona-Symptome hatte - und soll zumindest teilweise keine Maske getragen haben. Der Landkreis hatte die Praxis bereits Ende Januar wegen Hygienemängeln vorübergehend geschlossen.

Das Verhalten des Arztes aus Goldenstedt soll mit dazu beigetragen haben, dass in der vergangenen Woche der Sieben-Tage-Wert im Landkreis Vechta auf mehr als 200 Neuinfektionen unter 100.000 Einwohnern angestiegen war.

7.53 Uhr: Corona-Ausbruch in Osnabrücker Eisfabrik

In einer Eisfabrik in Osnabrück ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Das Werk sei deswegen geschlossen worden, bestätigte ein Sprecher der Stadt am Dienstagmorgen. Das Gesundheitsamt sei dabei, die Mitarbeiter der Fabrik zu testen. Nach Angaben des Betreibers Froneri handelt es sich beim Standort Osnabrück um eines der größten Eiskremwerke Europas.

Mehrere Medien hatten berichtet, dass sich mindestens 170 Beschäftigte mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Bei einigen von ihnen sei die sogenannte britische Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden, die als besonders ansteckend gilt. Osnabrücks Stadträtin Katharina Pötter nannte die Lage dem NDR zufolge „sehr besorgniserregend“. Dem Bericht zufolge sind 850 Mitarbeiter in Quarantäne. Das Werk bleibe mindestens bis 26. Februar geschlossen.

6.07 Uhr: OVG erklärt Schließung von Friseurläden für rechtens

Die derzeitige Schließung von Friseurgeschäften in Niedersachsen ist rechtens. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden. Damit lehnten die Richter des 13. Senats den Antrag der Inhaber eines Friseurbetriebs im Landkreis Cloppenburg gegen die Corona-Verordnung ab, wie es in einer Mitteilung hieß.

Die Betreiber hatten geltend gemacht, dass in den Läden keine Infektionsgefahr bestehe und sich auf die besondere Bedeutung von Friseurbetrieben und die Ungleichbehandlung gegenüber Optikern und Hörgeräteakustikern berufen. Der Antrag wurde nach einer sogenannten Folgenabwägung abgelehnt. Die flächendeckende Schließung der Friseurbetriebe verhindere zudem einen „Frisiertourismus“.

Der Senat geht zwar davon aus, dass die grundsätzliche Anknüpfung der Maßnahmen an eine 7-Tage-Inzidenz von 50 unter Berücksichtigung aller sonstigen Umstände des Infektionsgeschehens als legitimes Ziel anzusehen sei. Im Hinblick auf künftige Verfahren sei allerdings darauf hinzuweisen, dass die Anknüpfung von Öffnungsschritten an eine Inzidenz von höchstens 35 mit der tatsächlichen Fähigkeit der Gesundheitsämter zur Kontaktverfolgung nicht belegt sei.

Es lasse sich im Eilverfahren nicht abschließend klären, ob die einschneidenden Betriebsverbote im Hinblick auf die immer gewichtiger werdenden Nachteile für die betroffenen Betriebsinhaber noch angemessen seien. Der besonderen Bedeutung der Friseurbetriebe für die Bevölkerung habe das Land hingegen dadurch hinreichend Rechnung getragen, dass deren Öffnung zum 1. März unabhängig von der Erreichung eines Inzidenzwertes vorgesehen sei.

Montag, 15. Februar:

19.14 Uhr: Weil hält Festlegung bei Osterurlaub für verfrüht

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält es mit Blick auf die Corona-Lage für verfrüht, sich beim Thema Osterurlaub schon jetzt festzulegen. „Wir müssen abwarten, wie sich die Inzidenzen in Deutschland und auch der sogenannte R-Wert, also die Zahl der Menschen, die ein Infizierter im Schnitt ansteckt, weiter entwickeln werden“, sagte Weil am Montag in Hannover.

Zudem sei noch nicht abzusehen, wie schnell und wie intensiv sich die Virusmutationen verbreiten werden. „So gerne ich den an einer Reise Interessierten und dem Beherbergungsgewerbe Orientierung geben würde – definitive Aussagen sind leider noch nicht möglich.“

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte zuvor erklärt, es gebe keine Chance für Urlaubsreisen zu Ostern. „Ich bin dafür, Wahrheiten auszusprechen: Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben“, sagte Kretschmer der „Bild am Sonntag“. Zu große Mobilität bereits im April sei Gift. „Wir würden alles zerstören, was wir seit Mitte Dezember erreicht haben.“

15.00 Uhr: Grüne setzen für Lockerungen auf Open-Air-Veranstaltungen

Die Grünen fordern für Veranstaltungen im Freien eine schnellere Lockerung der Corona-Regeln. Es sei „absurd“, dass der Stufenplan der niedersächsischen Landesregierung kaum zwischen drinnen und draußen unterscheide, sagte Grünen-Fraktionschefin Julia Willie Hamburg am Montag. „Wir müssen diese Stufenpläne auch darauf runterbrechen, dass draußen Aktivitäten künftig möglich sind.“ Das sei besonders wichtig für die Branchen, die von Schließungen betroffen sind, etwa Kultureinrichtungen, Restaurants und Geschäfte. In den wärmeren Monaten müsse gelten: „Draußen ist das neue Drinnen.“

Einen entsprechenden Antrag wollen die Grünen am Mittwoch in den Landtag einbringen. Demnach soll die Landesregierung im Stufenplan insbesondere für die Gastronomie, Messen und Geschäfte stärker auf Außenangebote eingehen. Bisher sind frühere Lockerungen darin vor allem für Draußenangebote wie Freilichtbühnen und Zoos vorgesehen.

10.32 Uhr: Die neuen Zahlen!

Das Land Niedersachsen meldet 556 neu nachgewiesene Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden.

Fünf weitere Menschen sind verstorben, Peine und Wolfenbüttel melden jeweils einen Todesfall. Insgesamt liegt die Zahl der an oder mit dem Virus Verstorbenen in Niedersachsen jetzt bei 3.841.

Die Lage in der Region (Fälle / Inzidenz / Todesfälle):

  • Braunschweig: 3.627 (+9) / 43,7 / 106
  • Gifhorn: 3.589 (+2) / 45,3 / 126
  • Goslar: 1.583 (+8) / 47,7 / 82
  • Region Hannover: 29.081 (+240) / 105,6 / 676
  • Helmstedt: 1.495 (+7) / 84,3 / 52
  • Peine: 2.916 (+12) / 89,8 / 60 (+1)
  • Salzgitter: 2.398 / 93,0 / 49
  • Wolfenbüttel: 1.557 (+7) / 30,9 / 56 (+1)
  • Wolfsburg: 1.989 / 49,0 / 67

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Niedersachsen wieder etwas gestiegen; sie liegt heute bei 65,9 (gestern 62,2). Mit Abstand am höchsten ist sie im Kreis Wesermarsch (254,0); Lüchow-Danneberg dagegen meldet lediglich 18,6. >> HIER geht's zur Inzidenz-Ampel!

327 weitere Menschen gelten als genesen. Insgesamt gibt es damit jetzt 137.417 ehemals Infizierte in Niedersachsen, die als genesen gelten. >> HIER geht es zu allen Zahlen!

9.54 Uhr: Ärzte sollen in Impfzentren geimpft werden

Niedergelassene Ärzte in Niedersachsen sollen von jetzt an unter bestimmten Voraussetzungen in der ersten Gruppe gegen Covid-19 geimpft werden dürfen.

Dies sehe ein Erlass aus dem Sozialministerium in Hannover vom Freitag vor, berichtet die „Ärzte Zeitung“ in ihrer Onlineausgabe. In einem früheren Erlass an die Impfzentren im Land hieß es noch: „Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Versorgung sind grundsätzlich nicht mit höchster Priorität impfberechtigt.“ Das hatte unter Ärzten landesweit für Empörung gesorgt.

Zunächst hätten die Impfungen der Pflegeheimbewohner Vorrang gehabt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Jetzt solle die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) eine Liste mit zu impfenden Ärzten für die Impfzentren zusammenstellen.

In höchster Priorität geimpft werden dürfen Mediziner, wenn sie entweder regelmäßig Heimpatienten versorgen, regelmäßig Corona-Abstriche vornehmen oder in Dialysepraxen oder in onkologischen Praxen arbeiten. Auch Praxismitarbeiter mit direktem Patientenkontakt sollen demnach mit höchster Priorität geimpft werden dürfen, wie die „Ärzte Zeitung“ schreibt.

8.39 Uhr: Osnabrück bietet kostenlose Corona-Schnelltests an

Die Stadt Osnabrück bietet von Montag an kostenlose Corona-Schnelltests an. Erreicht werden sollen mit dem Angebot vor allem diejenigen Menschen, die beruflich einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind - etwa Kassierer, Lehrkräfte, Erzieher oder Schüler in Abschlussklassen.

Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bürger, die in Osnabrück wohnen oder dort arbeiten. Nach Angaben des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes gibt es keine anderen Städte oder Landkreise in Niedersachsen, die kostenlose Tests in dem Umfang wie Osnabrück anbieten.

Getestet werden soll mit Antigen-Schnelltests. Pro Woche könnten so laut Stadtverwaltung zwischen 1000 und 1500 Menschen getestet werden. Termine für Abstriche werden online angeboten.

Sonntag, 14. Februar

11 Uhr: Weil will Perspektivplan für Niedersachsen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sieht in der Corona-Pandemie das lange Warten von einem Öffnungsschritt zum nächsten skeptisch. „Dass beispielsweise die Gastronomie erst anfangen kann, überhaupt über Umsätze nachzudenken, wenn wir alle weit unter 35 sind, das halte ich schon für sehr schwierig“, sagte der SPD-Politiker dem in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel“ (Sonntag). Er erwarte, dass beim nächsten Bund-Länder-Treffen am 3. März ein substanzieller Perspektivplan beschlossen werde.

Der niedersächsische Regierungschef betonte in dem Interview darüber hinaus die Bedeutung der Öffnung von Kitas und Grundschulen. „Wir müssen sehen, dass die Schäden, die bei den ganz Kleinen entstehen, nach dem Leiden der ganz Alten, aus meiner Sicht das größte Problem
sind“, sagte Weil. „Viele Fachleute sagen, die Kinder werden apathisch. Sie haben wirklich einen Stillstand ihrer Entwicklung.“ Digitaler Unterricht sei keine Alternative für die ganz Kleinen.

10.54 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen meldet 559 neue Fälle in den letzten 24 Stunden. 13 weitere Menschen sind verstorben, 955 weitere Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Niedersachsen bei 62,2.

Die Lage in der Region (Fälle/ Inzidenz/ Todesfälle):

  • Braunschweig: 3.618 (+11)/ 42,1/ 106 (+1)
  • Gifhorn: 3.587 (+15)/ 44,8/ 126
  • Goslar: 1.575 (+3)/ 42,6/ 82
  • Region Hannover: 28.841 (+62)/ 91,9/ 676
  • Helmstedt: 1.488 (+11)/ 84,3/ 52
  • Peine: 2.904 (+13)/ 83,1/ 59
  • Salzgitter: 2.398 (+12)/ 94/ 49 (+1)
  • Wolfenbüttel: 1.550/ 49,3/ 55
  • Wolfsburg: 1.989 (+1)/ 49,9/ 67

7.34 Uhr: Grüne wollen Suche nach Mutanten ausweiten

Die Verbreitung der mutierten Corona-Varianten in Niedersachsen muss nach Einschätzung der Grünen dringend besser erfasst werden. Mindestens jede zehnte positive Corona-Probe müsse auf mögliche Mutanten hin untersucht werden, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion am Mittwoch in den Landtag einbringen will.

Bisher sei über die Ausbreitung zu wenig bekannt, sagte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Meta Janssen-Kucz der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Lockerungen – etwa für Schulen, Kitas und Kultureinrichtungen – könnten jedoch nur gelingen, „wenn wir die Coronaviren stärker unter Kontrolle bekommen und Vorsorge vor steigenden Infektionen treffen“.

7.20 Uhr: Braunschweiger Narren feiern Karneval digital

Ihren Saisonhöhepunkt hatten sich auch die Braunschweiger Karnevalisten anders vorgestellt - da eine komplette Absage für sie aber nicht in Frage kam, wird an diesem Sonntag digital im Netz gefeiert. Über Internetplattformen werde das Projekt „Der Zug findet statt“ präsentiert, kündigte Zugmarschall Gerhard Baller an. Zentrales Ziel sei es, die Vorfreude auf 2022 zu wecken, sagte er.

Zur Einstimmung sollen ab 10 Uhr Grußworte von Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Zugmarschall Gerhard Baller und Prinz Martin I. online zu sehen sein. Ab 13.00 Uhr läuft ein Kurzfilm eines Miniatur-Umzugs als Corona-Variante des „Schoduvel“ 2021. Dafür hat der Künstler Torsten Koch elf kleine Motivwagen aus Styropor gebaut. Angetrieben von einem kleinen Motor werden sie mit Magneten durch eine Braunschweig-Kulisse gezogen. HIER gibt's alle Infos >>>.

In normalen Jahren zieht der „Schoduvel“ – niederdeutsch für „Scheuch den Teufel!“ - oft mehr als 200.000 Zuschauer auf die Straßen und gilt daher als größter Straßenkarneval Norddeutschlands.

Samstag, 13. Februar

13.49 Uhr: Corona-Ausbruch mit Mutation im Kreis Helmstedt

Der Landkreis Helmstedt meldet einen Corona-Ausbruch mit der britischen Virus-Mutation. Betroffen ist laut Landkreis eine Einrichtung des DRK. Dort hatte es zuvor einen sprunghaften Anstieg der Infiziertenzahlen gegeben. Schwere Verläufe seien bis jetzt nicht zu verzeichnen.

10.09 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen

Niedersachsen meldet 912 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Anbeginn der Pandemie auf 152.918. Außerdem muss das Land 36 weitere Todesfälle beklagen. 1.135 weitere Personen gelten als genesen, damit steigt die Zahl auf 136.135. Die 7-Tage-Inzidenz für Niedersachsen liegt somit bei 66,1.

Die Lage in der Region (Fälle/Inzidenz/Todesfälle):

  • Braunschweig: 3.607 (+23)/ 46,1/ 105 (+1)
  • Gifhorn: 3.572 (+25)/ 44,8/ 126 (+5)
  • Goslar: 1.572 (+14)/ 46,2/ 82 (+3)
  • Region Hannover: 28.779 (+245)/ 105,3/ 676 (+9)
  • Helmstedt: 1.477 (+5)/ 90,9/ 52
  • Peine: 2.891 (+26)/ 100,1/ 59 (+2)
  • Salzgitter: 2.386 (+13)/ 94/ 48 (+1)
  • Wolfenbüttel: 1.550 (+4)/ 49,3/ 55
  • Wolfsburg: 1.988 (+9)/ 53,1/ 67

7.03 Uhr: Neue Corona-Verordnung tritt in Kraft

Von Samstag an gelten in Niedersachsen einige kleinere Lockerungen der Corona-Auflagen. Kurz vor dem Valentinstag an diesem Sonntag ist beispielsweise der Kauf von Blumen beim Floristen oder im Gartencenter wieder möglich. Außerdem werden Kinder bis sechs Jahre bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgerechnet. Bisher galt diese Ausnahme nur für Kleinkinder bis drei Jahre.

Bis zum nächsten professionellen Haarschnitt müssen sich die Niedersachsen dagegen noch gut zwei Wochen gedulden: Die Friseure dürfen erst am 1. März wieder zur Schere greifen. Die meisten anderen Lockdown-Regelungen wurden bis zum 7. März verlängert.

Freitag, 12. Februar

19.13 Uhr: Braunschweig präzisiert Infektionsgeschehen in Altenheimen

Nach wie vor gibt es leider auch Corona-Fälle in Braunschweiger Alten- und Pflegeheimen. Insgesamt sind neun Einrichtungen betroffen, die meisten mit Einzelfällen.

Unter anderem gibt es im Marienstift 20 aktuelle Covid-19-Fälle. Insgesamt waren es schon 84. Immerhin: Pflegedienste sind nicht mehr betroffen, so die Stadt Braunschweig.

Das Gesundheitsamt stehe in engem Austausch mit den Heimen, habe täglich Kontakt zu den betroffenen Einrichtungen und bespreche nötige Maßnahmen.

„Bei einer Häufung von Fällen wird ein Betretungsverbot als wichtigste Maßnahme vereinbart, aber auch die stärkere Trennung von Wohnbereichen auch in Bezug auf das pflegende Personal. Außerdem gelten verstärkte Hygieneregelungen und die Verpflichtung zu regelmäßigen Schnell- und Kontrolltestungen.“

11.35 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen meldet 1.038 neue Fälle in den letzten 24 Stunden. 49 Menschen sind verstorben, 1.009 weitere Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 65,4.

Die Lage in der Region (Fälle/Inzidenz/Todesfälle):

Braunschweig: 3.584 (+23)/ 44,9/ 104 (+5)

Gifhorn: 3.547 (+12)/ 44,2/ 121

Goslar: 1.558 (+15)/ 49,9/ 79 (+4)

Region Hannover: 28.534 (+210)/ 101,1/ 667 (+8)

Peine: 2.865 (+26)/ 110,5/ 57 (+1)

Salzgitter: 2.373 (+14)/ 96,8/ 47

Wolfenbüttel: 1.546 (+5)/ 45,1/ 55 (+3)

Wolfsburg: 1.979 (+8)/ 54,7/ 67

10.32 Uhr: Niedersachsen stellt neue Verordnung vor

Das Land Niedersachsen stellt die neue Corona-Verordnung vor. Die Verordnung tritt ab Samstag, 13. Februar in Kraft. Ausnahme: Friseure dürfen erst ab 1. März wieder öffnen!

Das Wichtigste für dich im Überblick:

Kontaktbeschränkungen bleiben erhalten! Allerdings gibt es Ausnahmeregelungen. So werden Kinder bis einschließlich sechs Jahren nicht mit eingerechnet. Auch für berufliche Fahrgemeinschaften gelten die nach Angaben des Landes Beschränkungen nicht. Allerdings müssen die Mitfahrenden eine medizinische Maske im Fahrzeug tragen, außer, der Abstand könne beim Sitzen eingehalten werden.

Private Zusammenkünfte: Es bleibt bei einem Hausstand plus eine weitere Person. Auch hier werden Kinder mit bis zu einschließlich sechs Jahren nicht mit eingerechnet.

Maskenpflicht: Wer Kontakt zu Patienten oder Pflegebedürftigen hat, muss neuerdings ebenfalls eine medizinische Maske tragen – auch als Besucher. Das soll den Schutz dieser gefährdeten Gruppen erhöhen.

Religiöse Zusammenkünfte in geschlossenen Räumlichkeiten: Immer dann, wenn Räume ausgelastet werden könnten, müssen sich Teilnehmer vorher anmelden. Es muss eine Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Veranstaltung getragen werden. Gesang bleibt untersagt. Sind mehr als zehn Personen da, muss die Veranstaltung mindestens zwei Tage vorher bei den Behörden angemeldet werden.

Ausnahmen für Verkaufsstellen, die öffnen dürfen: Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, landwirtschaftlicher Hof-Verkauf, Gartencenter und Blumenläden. Öffnen dürfen auch Auto- und Fahrradhändler wieder - allerdings nur für Probefahrten, an denen auch immer nur ein Haushalt teilnehmen darf. Die Verkaufsstellen müssen geschlossen bleiben. Ab 1. März dürfen Friseure wieder öffnen.

Quarantänezeit: Bislang waren es zehn Tage. Das Land Niedersachsen hat die Zeit nun auf 14 Tage verlängert. Alle Reisende aus Regionen mit den Mutanten müssen die 14 Tage in Quarantäne bleiben und dürfen die Zeit nicht verkürzen. Verkürzt werden kann die Quarantäne ansonsten nach fünf Tagen, wenn ein PCR-Test negativ ist.

8.31 Uhr: Ärzte kritisieren Impf-Reihenfolge scharf

Niedersachsens Hausärzte protestieren scharf gegen die Corona-Impfverordnung. Viele Hausärzte und Fachärzte ärgerten sich darüber, dass sie weiter nicht vorrangig geimpft würden, Beschäftigte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung mit direkten Patientenkontakten aber schon, berichtete die „Braunschweiger Zeitung“. Die Impfverordnung sei ein Skandal, sagte Carsten Gieseking, Chef des Landesverbands Braunschweig des Deutschen Hausärzteverbandes.

Die etwa 5000 Hausärzte in Niedersachsen stünden „in der ersten Reihe“, sagte Gieseking. Er betonte: „Wir machen Hausbesuche, gehen in die Altenheime, die Menschen kommen in unsere Praxen.“ Sieben von acht Corona-Patienten würden ambulant von Hausärzten versorgt.

6.36 Uhr: Braunschweiger Epidemiologe bei Markus Lanz

Braunschweiger Epidemiologe Gérard Krause hat bei Markus Lanz davor gewarnt, nur die Fallzahlen zu bewerten und andere Parameter bei der Bewertung der Pandemie außenvor zu lassen. Die Fallzahlen, so der Epidemiologe, seien ein wichtiger Messparameter – allerdings nicht der einzige. Der Wert sei schlussendlich „nicht der einzig relevante“. „Ich glaube auch, dass uns das schaden wird langfristig, dass wir in eine Lage geraten, wo die Lage eigentlich okay und erträglich ist, aber die Fallzahlen noch hoch sind, weil wir wie die Teufel testen“, mahnt der Braunschweiger.

Er plädiert dafür, noch andere Parameter mit einzubeziehen. So zum Beispiel, welche Altersgruppen betroffen sind, wie hoch die Sterblichkeit ist, wie es um die Versorgungskapazitäten in Krankenhäusern steht, wie die Impfabdeckung ist und wie die Situation drumherum ist. Dann müsste Deutschland „letztendlich nicht Laborbefunden hinterherrennen, sondern das gesamte Bild betrachten“.

Der Braunschweiger Epidemiologe spach zuletzt in einem ARD Extra über die Corona-Pandemie. Alles dazu liest du hier >>>.

Donnerstag, 11. Februar

19.39 Uhr: Hunderttausende warten weiter auf Impftermine

Wer auf eine Corona-Impfung hofft, muss sich weiter in Geduld üben. Die Impfkampagne kommt in Niedersachsen nur schleppend in Fahrt. Doch die Landesregierung verbreitet Zuversicht. >> Alle Details dazu gibt's hier!

15.18 Uhr: Gastwirte und Hoteliers entsetzt über Corona-Beschlüsse

Mit Entsetzen und Enttäuschung hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Niedersachsen (Dehoga) auf die jüngsten Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern reagiert. Es sei festzustellen, dass erste Mitgliederreaktionen auf die Beschlüsse zunehmend aggressiver und ablehnender ausfielen als bisher, hieß es. Der Verband wertete dies als Zeichen, dass die Corona-Politik der Landesregierung in der Branche an Zustimmung verliere.

Der Stufenplan der Landesregierung sei mit Blick auf eine Öffnungsperspektive für das Gastgewerbe von einem stabilen Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche plus einem R-Wert von unter 0,8 ausgegangen. Nun liege der grundsätzliche Einstiegswert für Öffnungen bei 35. Ein Wiedereinstieg werde so um weitere Wochen nach hinten verschoben.

Für „blankes Entsetzen“ habe es zudem in der Branche gesorgt, dass das Gastgewerbe in dem Beschluss nicht einmal als Branche adressiert werde, die ab der Inzidenz 35 wieder öffnen könne. Der Verband fordert die Landesregierung auf, dem Gastgewerbe eine belastbare Öffnungsperspektive noch vor Ostern zu geben. „Das Gastgewerbe will endlich wieder mit seiner eigenen Hände Arbeit sein Geld verdienen“, sagte Dehoga-Präsident Detlef Schröder.

14.22 Uhr: Blumenläden und Gartencenter dürfen öffnen!

Blumenläden und Gartencenter dürfen in Niedersachsen von Samstag an wieder öffnen. Das hat die Staatskanzlei am Donnerstag vor der Veröffentlichung der neuen Corona-Verordnung bestätigt. Für die Floristen kommt die Lockerung damit gerade noch rechtzeitig vor dem für die Branche wichtigen Valentinstag am 14. Februar. Offiziell vorgestellt werden sollen die neuen Corona-Regeln des Landes am Freitag. Einen Tag später treten sie in Kraft.

Ein Entwurf der überarbeiteten Verordnung sah neben der Öffnung der Blumenläden auch eine Lockerung der Kontaktregel für Kinder vor. Künftig sollen demnach zum Haushalt gehörende Kinder bis sechs Jahre nicht mehr von der Kontaktbeschränkung erfasst werden. Bisher gilt diese Ausnahme nur für Kinder bis drei Jahre. Außerdem sollten auch Autohändler wieder öffnen dürfen, allerdings nur für Probefahrten.

13.45 Uhr: Wöchentliche Corona-Tests für Schulen und Kitas

Alle Lehrkräfte und Kita-Beschäftigten in Niedersachsen können bis zu den Osterferien einmal wöchentlich kostenlos einen Corona-Schnelltest machen lassen. Dafür hat das Land bis zu 40 Millionen Euro reserviert, kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover an. Die Tests, die in Arztpraxen vorgenommen werden, beginnen in der kommenden Woche. Ein ähnliches Testangebot war im vergangenen Jahr von den Lehrkräften nur schwach genutzt werden. Über Tests auch für Schülerinnen und Schüler denke das Land nach, sobald Selbsttests verfügbar seien, sagte Tonne.

Der Minister stellte am Donnerstag einen Zehn-Punkte-Plan zum weiteren Betrieb von Schulen und Kindertagesstätten in der Corona-Krise vor. Bei weiter sinkenden Infektionszahlen sollen im März weitere Schuljahrgänge im Wechselunterricht in die Schulen zurückkehren. Der Zeitpunkt soll in der kommenden Woche ausgelotet werden. Bis Ende Februar gibt es einen Wechselunterricht für Grundschulen sowie die Prüfungsklassen an den weiterführenden Schulen. Die Präsenzpflicht bleibt bis Ende Februar aufgehoben, sagte Tonne. Eltern können ihre Kinder zu Hause halten, wenn sie das für sicherer halten.

13.17 Uhr: Braunschweiger Epidemiologin zum Lockdown

Die neuen Vorgaben für mögliche Corona-Lockerungen stoßen bei einer Expertin aus Braunschweig auf Zustimmung. Angesichts der Risiken durch mutierte Viren müssten regional aber auch schärfere Regeln durchsetzbar bleiben, sagt Berit Lange, Epidemiologin am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Deutschen Presse-Agentur. „Natürlich musste man den Lockdown verlängern, darum kamen wir nicht herum“, betonte sie.

Die Orientierung an einer Sieben-Tages-Inzidenz von 35 statt bisher 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner halte sie für „keine schlechte Idee“. Ein präziser Stufenplan müsse jedoch ebenso „nach oben durchdekliniert“ sein - „falls, auch innerhalb des aktuellen Lockdowns, wieder Verschärfungen bei höheren Werten nötig werden sollten“.

Die Politik müsse bei womöglich wieder anschwellenden Zahlen mit neuen Beschränkungen gegensteuern können, betonte Lange. Dies sei wichtig, um die insgesamt erzielten Fortschritte nicht zu gefährden – gerade mit Blick auf infektiösere Varianten des Erregers Sars-CoV-2. „Wir brauchen da Abstufungen in beide Richtungen“, so die Braunschweiger Medizinerin.

„Wenn die neuen Virus-Varianten deutlich zunehmen, wird man das in den überregionalen Daten erst mit einer gewissen Verzögerung sehen. Die Frage ist dann: Um wie viel kann ich die Entwicklung noch abmildern?“

10.21 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen

Niedersachsen meldet für die letzten 24 Stunden 1.079 neue Fälle. Außerdem muss das Land 42 weitere Todesfälle beklagen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 65,3.

Die Lage in der Region (Fälle/ Inzidenz/ Todesfälle):

  • Braunschweig: 3.561 (+25)/ 47,3/ 99 (+1)
  • Gifhorn: 3.535 (+12)/ 52,7/ 121 (+1)
  • Goslar: 1.543 (+17)/ 49,2/ 75
  • Region Hannover: 28.324 (+228)/ 101,3/ 659 (+4)
  • Helmstedt: 1.445 (+9)/ 82,1/ 52
  • Peine: 2.839 (+16)/ 108,3/ 65 (+3)
  • Salzgitter: 2.359 (+45)/ 101,6/ 47 (+1)
  • Wolfenbüttel: 1.541 (+23)/ 49,3/ 52
  • Wolfsburg: 1.971 (+29)/ 56,3/ 67 (+1)

9.33 Uhr: Weil warnt vor „Worst Case“-Szenario

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) verteidigt die Lockdown-Verlängerung. „Wir können mit Hinblick auf die Mutationen niemandem schnelle Öffnungen versprechen, so sehr ich den Druck und das Leiden nachvollziehen kann“, sagte er der „Wirtschaftswoche“. „Eines haben wir doch alle schmerzlich gelernt: Der Anstieg kann schnell und plötzlich kommen, ein Abstieg hingegen ist mühsam und schwierig.“

Für die Betriebe und Firmen wäre es „hochschädlich, wenn wir nach dem mühsamen Kampf der vergangenen Monate in eine dritte Welle hineinlaufen würden“, betonte Weil. „Das wäre der Worst Case.“

Zugleich forderte Weil zügig „Klarheit über die weitere Perspektive“. Es müsse bis Anfang März ein Konzept geben, „im Rahmen dessen aus den bekannten Fakten transparent abgeleitet wird, was möglich ist und was nicht. Das kann je nach Lage Öffnung bedeuten oder, wenn nötig, leider auch weitere Einschränkungen.“

6.06 Uhr: Tonne will Plan für Kitas und Schulen vorstellen

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) will nach den Bund-Länder-Beschlüssen zur Corona-Krise am Donnerstag (12.30 Uhr) einen 10-Punkte-Plan zum weiteren Vorgehen in Schulen und Kitas vorstellen. Dabei geht es unter anderem um ein freiwilliges Corona-Schnelltestangebot für das Personal.

Außerdem soll über den Schul- und Kitabetrieb der kommenden Wochen informiert werden. Zudem werden Weiterentwicklungen beim Distanzlernen und der Digitalisierung, Maßnahmen zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen, zum Entlasten von Schulleitungen sowie der Erhöhung des Infektionsschutzes in den Einrichtungen vorgestellt.

(news38.de mit dpa)