Niedersachsen 

Corona Niedersachsen: Kitas kehren zu Regelbetrieb zurück – doch einige Einschränkungen gibt es noch

In Niedersachsen startet am Montag wieder der Regelbetrieb in Kindergärten! (Symbolbild)
In Niedersachsen startet am Montag wieder der Regelbetrieb in Kindergärten! (Symbolbild)
Foto: Sebastian Gallnow/dpa
  • Hier erfährst du alle Neuigkeiten rund um die Corona-Pandemie

Niedersachsen. Corona bestimmte die letzten Monate das öffentliche Leben in Niedersachsen. Nun werden immer mehr Regel-Lockerungen bekannt gegeben. Doch für manche wirtschaftliche Betriebe könnte jede Hilfe zu spät kommen. Auch die Zweifel an den Maßnahmen werden immer lauter.

Niedersachsen steht weiter vor der Herausforderung, dem Coronavirus keinen Raum zu geben und Infektionsketten möglichst schnell zu kappen. Daher bleibt es für alle Pflicht, Abstände und Hygieneregeln einzuhalten und beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Offizielle Corona-Warn-App: Was bedeutet anonymes Tracing?
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Die aktuellen Fallzahlen zum Virus hast du mit unserer Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Montag, 3. August

22.06 Uhr: Corona-Gästelisten: Mehr als 90 Beschwerden in Niedersachsen

Der niedersächsischen Landesdatenschutzbeauftragten sind mehr als 90 Beschwerden in Bezug auf Corona-Gästelisten in Restaurants eingegangen. Die Gäste hatten sich mehrheitlich über offen ausliegende Listen beschwert, berichtet der NDR. In anderen Fällen waren mehr Daten abgefragt worden als in der Corona-Verordnung vorgesehen. In Einzelfällen hatten die Betroffenen auch die rechtswidrige Nutzung der personenbezogenen Daten bemängelt.

17.29 Uhr: Spätaussiedler kommen zunächst in Quarantäne

Neu in Deutschland ankommende Spätaussiedler kommen vor ihrer Unterbringung im Grenzdurchgangslager Friedland in Quarantäne. Sie werden unter anderem in einem Hotel in Duderstadt im Landkreis Göttingen untergebracht, wie das Bundesinnenministerium am Montag auf Anfrage mitteilte. Dort würden sie verpflegt und medizinisch betreut. Zudem sind nach Ministeriumsangaben Corona-Tests für Spätaussiedler am Frankfurter Flughafen in Vorbereitung. Zunächst hatte der NDR darüber berichtet.

Im Rosenthaler Hof in Duderstadt ist Platz für 250 Menschen, wie das Ministerium weiter mitteilte. Seit Samstag sind dort demnach 14 Menschen aufgenommen worden. Nach Ablauf der zweiwöchigen Quarantäne kommen sie in das Grenzdurchgangslager Friedland. Dort waren Anfang Juli mehr als 60 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, die meisten davon Spätaussiedler. Zuwanderer mit deutschen Wurzeln aus der ehemaligen Sowjetunion dürfen legal nach Deutschland einreisen.

In der Nähe des Frankfurter Flughafens biete eine weitere Transit-Unterkunft Platz für 330 Spätaussiedler, teilte das Ministerium mit. 35 Menschen könnten zudem in Langenhagen bei Hannover unterkommen sowie 34 in einem Hotel im bayerischen Bad Kissingen.

13.33 Uhr: 36 Tatverdächtige nach Ausschreitungen in Wohnkomplex in Göttingen

Nach den Ausschreitungen Ende Juni an einem Wohnkomplex in Göttingen, der damals wegen vieler Corona-Fälle unter Quarantäne stand, wird gegen 36 Tatverdächtige ermittelt. Das sei die vorläufige Bilanz der Sonderkommission, teilte die Polizei am Montag mit. Bei den Ausschreitungen am 20. und 21. Juni wurden Polizisten unter anderem mit Flaschen, Steinen, Stangen, Haushaltsgegenständen und Pyrotechnik beworfen. Elf Beamte wurden den Angaben zufolge verletzt. Drei von ihnen seien dadurch vorerst nicht mehr dienstfähig gewesen.

Der Gebäudekomplex wurde vor etwa sechs Wochen wegen einer Häufung von Corona-Infektionen durch die Stadt Göttingen für acht Tage unter Quarantäne gestellt. Rund 120 der mehr als 600 Bewohner hatten sich in der Zeit nachweislich mit dem Virus infiziert.

Als die Beamten bei den Ausschreitungen beworfen wurden, hätten Teilnehmer einer zeitgleich stattfindenden Demonstration gegen hohe Mieten Beifall geklatscht, so die Polizei. Eine Sonderkommission ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und versuchter schwerer Brandstiftung.

Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, betonte jedoch am Montag, dass die Gewalt nur von einem kleinen Teil der Bewohner ausging. „Die überwiegende Mehrheit folgte der durch die Stadt und das Gesundheitsamt Göttingen verhängten häuslichen Quarantäne“, sagte Lührig.

10.32 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.555 bestätigte Corona-Fälle, das sind 31 mehr im Vergleich zum Vortag.

So sieht es für unsere Region aus:

  • Braunschweig: 357
  • Gifhorn: 172
  • Goslar: 273
  • Hannover: 2933 (+10)
  • Helmstedt: 143
  • Hildesheim: 448
  • Peine: 170
  • Salzgitter: 166
  • Wolfenbüttel: 191
  • Wolfsburg: 382

5.58 Uhr: Kindergärten kehren zu Regelbetrieb zurück

Niedersachsen nimmt am Montag den Regelbetrieb in Kindergärten wieder auf. So wird die Pflicht zu festen Gruppen aufgehoben, so dass wieder Früh- und Spätgruppen sowie eine Sprachförderung mit Kindern aus unterschiedlichen Gruppen angeboten werden können.

Laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) wird es aber einige coronabedingte Einschränkungen weiterhin geben, wie den Rat an die Eltern, die Kita möglichst nicht zu betreten. Auch die Neuaufnahme von Kindern soll wieder möglich sein.

Befristet dürfen die Kindergärten bis zu den Herbstferien weiterhin fachfremdes Personal einstellen, wenn Erzieherinnen oder Erzieher coronabedingt ausfallen.

Mit dem weitgehenden Regelbetrieb wird laut Tonne nun wieder eine bestmögliche Betreuungssituation geschaffen. Für den Fall eines erneuten Anstiegs der Infektionszahlen hat Niedersachsen allerdings mehrere Szenarien mit einem neuerlichen Shutdown und einer Notbetreuung vorbereitet.

Sonntag, 2. August

13.37 Uhr: Zahl der Infektionen steigt wieder schneller

Die Zahl der Corona-Infektionen in Niedersachsen ist auch am Sonntag erneut um mehrere Dutzend gestiegen. Wie das Sozialministerium in Hannover mitteilte, stieg die Zahl der bestätigten Infektionen um 52 auf 14 524 Fälle seit Beginn der Epidemie, 91,6 Prozent der Betroffenen sind demnach genesen. Binnen einer Woche betrug der Anstieg in Niedersachsen 323 Fälle.

Obwohl die Zahl der Neuinfektionen wieder etwas höher liegt, als vor wenigen Wochen, ist die Zahl der Corona-Patienten in niedersächsischen Krankenhäusern stabil. Sie betrug zuletzt am Freitag 153, lediglich 27 davon mussten auf der Intensivstation behandelt werden.

11.44 Uhr: Polizei darf Gästelisten einsehen

Sogenannte Corona-Gästelisten, die in Restaurants und Cafés zum Nachverfolgen von Infektionsketten ausliegen, können in Niedersachsen und Bremen im Einzelfall auch für Polizeiermittlungen genutzt werden.

Während die Polizei in Bremen in den vergangenen Monaten bereits vereinzelt auf die Listen zurückgegriffen hat, sind solche Fälle in Niedersachsen nicht bekannt, teilten die Innenbehörden beider Länder mit.

7.59 Uhr: Corona-Ausbruch in Studentenwohnheim im Harz

Nach einem Ausbruch mit zunächst fünf bestätigten Corona-Infektionen in einem Studentenwohnheim in Clausthal-Zellerfeld (Kreis Goslar) hat der Landkreis Goslar fünf weitere Infektionsnachweise bekanntgegeben. In zwei der neuen Fälle seien Bewohner der Einrichtung positiv getestet worden, bei den drei weiteren Fällen handele es sich um Kontaktpersonen, teilte der Landkreis am Samstagabend mit. „Die somit aktuell zehn erkrankten Personen lassen sich vollumfänglich dem Ausbruch im Studentenwohnheim zurechnen“, hieß es.

Landrat Thomas Brych erklärte, die angeordnete Quarantäne für den Komplex müsse vorerst bestehen bleiben. Am Freitag hatte der Landkreis weitere Tests durchführen lassen - bei mehr als 60 Personen, darunter 22 Bewohner des Wohnheims, in dem sich Dutzende in Quarantäne befinden.

Samstag, 1. August

16.12 Uhr: Die Corona-Lage in Niedersachsen

Nach Angaben der Landesregierung gibt es in Niedersachsen aktuell 14.472 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 32 mehr als am Vortag. 653 Menschen sind bereits verstorben, 13.246 gelten als genesen.

Die Fälle in der Region:

  • Braunschweif: 357
  • Gifhorn: 172
  • Goslar: 268 (+4)
  • Hannover: 2910 (+3)
  • Helmstedt: 143
  • Hildesheim: 446 (+4)
  • Peine: 168
  • Salzgitter: 166
  • Wolfenbüttel: 191
  • Wolfsburg: 382

13.44 Uhr: Kultusminister rechnet mit Regelbetrieb an Schulen

Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) rechnet trotz steigender Corona-Infektionszahlen mit einem Regelbetrieb der Schulen nach den Sommerferien. „Darauf laufen alle Vorbereitungen hinaus“, sagte er in einem Interview der Bremer Zeitung „Weser-Kurier“ vom Samstag. „Aber wir gucken schon mit sehr großer Aufmerksamkeit und ich persönlich mit einer gewissen Sorge auf die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens.“

Die Sommerferien in Niedersachsen dauern noch bis zum 26. August. Sein Ministerium beobachte die Erfahrungen anderer Bundesländer, in denen die Schule jetzt schon wieder beginne, sagte Tonne.

Den Vorschlag, Schülerinnen und Schüler anlasslos vor der Rückkehr in die Schulen zu testen, nannte der Kultusminister schwierig. Er schloss eine solche Maßnahme aber auch nicht völlig aus. Das hänge vom Geschehen der kommenden Wochen ab. „Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, insbesondere bei Reiserückkehrern? Das alles
müssen wir sehr genau beobachten“, sagte er. „Klar ist: Die, die in die Kita oder Schule gehen, müssen sich dort sicher fühlen können.“

8.19 Uhr: Land ordnet Corona-Routinetests an

Das Land Niedersachsen hat Corona-Routinetests unter den Mitarbeitern größerer Schlacht- und Zerlegebetriebe angeordnet. Einen entsprechender Erlass hatte das Sozialministerium vergangene Woche herausgegeben.

Das Sozialministerium hatte einen entsprechenden Erlass in der vergangenen Woche herausgegeben. Einige Landkreise waren aber zunächst irritiert, weil einige Punkte aus ihrer Sicht nicht klar genug gefasst waren.

So hatten eigenen Angaben zufolge etwa die Landkreise Cloppenburg und Emsland noch Nachfragen an das Ministerium, etwa was die Betriebsgröße angeht. Alle Landkreise hätten in dieser Frage selber Entscheidungen treffen müssen, sagte ein Sprecher des Kreises Cloppenburg. Ein Sprecher des Ministeriums verwies wiederum auf das eigene Ermessen der Landkreise. „Wir haben auch nicht gesagt, die Landkreise sollen testen, sondern die Unternehmen sind verpflichtet, selber zu testen.“

Freitag, 31. Juli

15.00 Uhr: Niedersachsen bereitet sich auf zweite Welle vor

Die Gesundheitsbehörden in Niedersachsen bereiten sich auf eine zweite Welle von Corona-Infektionen vor, schätzen die Lage aktuell aber noch als entspannt ein. „Wir bereiten uns im Krisenstab sehr dezidiert auf ein Szenario vor, bei dem Infektionen wieder stärker auftreten“, heißt es aus dem Sozialministerium.

„Wir beobachten das mit Sorge, dass die Leute wieder sorgloser werden.“ Auch wenn die Zahlen im Moment trotz örtlich aufflackernder Infektionsherde moderat seien, werde an die Bevölkerung appelliert, die Corona-Regeln zu beachten.

15.15 Uhr: Corona-Ausbruch in Studentenwohnheim: Dutzende Bewohner in Quarantäne

Nach fünf bestätigten Corona-Infektionen in einem Studentenwohnheim in Clausthal-Zellerfeld im Kreis Goslar befinden sich Dutzende Bewohner in Quarantäne. Das zuständige Studentenwerk geht von insgesamt 40 Bewohnern aus, die sich derzeit in der Anlage aufhalten – teilweise seien auch Besucher dort.

Am Freitag wurden 85 Menschen - Bewohner und bislang ermittelte Kontaktpersonen - getestet, wie ein Sprecher des Landkreises mitteilte. Die Ergebnisse werden am Samstagnachmittag erwartet.

Das Studentenwerk habe die Menschen in dem Haus mit 55 Einzelappartements am Morgen mit Wasser, Reinigungs- und Desinfektionsmittel versorgt, so eine Sprecherin. Die weitere Versorgung in der Quarantänezeit, die laut einem Kreissprecher bis einschließlich 13. August gilt, soll neben Bekannten der Bewohner eine studentische Organisation sicherstellen.

Zuerst sei eine Infektion von einem Hausarzt gemeldet worden. Der Bewohner hatte zuvor Kontakt mit einem Infizierten außerhalb des Wohnheims. Danach waren am Mittwoch 14 Menschen auf dessen Etage getestet worden.

Zwar finden derzeit keine Vorlesungen statt, Klausuren werden aber noch geschrieben. Die hohe Zahl der anwesenden Bewohner sei also nicht ungewöhnlich, sagte die Sprecherin des Studentenwerks. „Vielleicht konnten manche auch nicht ausreisen“, erklärte Render mit Blick auf die hohe Zahl ausländischer Studenten an der TU Clausthal.

15.00 Uhr: Neue Corona-Zahlen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.440 bestätigte Corona-Infektionen (Stand 9 Uhr). Das sind 57 mehr als gestern. 652 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben. Es gab einen neuen Todesfall, den meldet der Landkreis Diepholz.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle / Tote):

  • Stadt Braunschweig: 357 (+1) / 18
  • Kreis Gifhorn: 172 (+1) / 4
  • Kreis Goslar: 264 / 27
  • Region Hannover: 2.907 (+16) / 118
  • Kreis Helmstedt: 143 / 1
  • Kreis Hildesheim: 442 (+1) / 8
  • Kreis Peine: 168 / 11
  • Stadt Salzgitter: 166 / 9
  • Kreis Wolfenbüttel: 191 / 14
  • Stadt Wolfsburg: 382 (+1) / 52

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 13.213 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 91,5 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 153 mit dem Virus infizierte Patienten behandelt: Davon liegen 126 Erwachsene auf Normalstationen, 27 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 17 Erwachsene beatmet werden, ein Patient per ECMO. Es werden keine Kinder im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Donnerstag, 30. Juli

18.00 Uhr: Corona-Ausbruch in Studentenwohnheim

In einem Studentenwohnheim in Clausthal-Zellerfeld (Kreis Goslar) sind fünf Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Über die Quelle der Infektionen habe das zuständige Gesundheitsamt noch keine Informationen, so der Landkreis.

Das gesamte Haus mit 55 Einzelappartements wurde unter Quarantäne gestellt. Wie viele Studenten sich in dem Clausthaler Wohnheim derzeit aufhalten, war zunächst unklar und sollte überprüft werden. Getestet worden waren zunächst 15 Menschen.

Die übrigen Bewohner sowie alle noch zu ermittelnden Kontaktpersonen außerhalb des Wohnheims sollen am Freitag untersucht werden.

16.15 Uhr: Erste Corona-Tests für Rückkehrer am Flughafen Hannover

Am Flughafen Hannover haben sich in der Nacht zum Donnerstag die ersten Rückkehrer aus Risikogebieten freiwillig einem Corona-Test unterzogen. Rund 70 Passagiere zweier Maschinen aus der Türkei hätten sich testen lassen, teilte eine Airport-Sprecherin mit.

Die Flugzeuge seien aus Izmir und Antalya zurückgekehrt. An Bord seien rund 250 Passagiere gewesen. Kommende Woche soll der kostenlose Corona-Test bundesweit für alle Rückkehrer aus Risikogebieten Pflicht werden.

Am Hannover Airport ist die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) mit der Organisation der Tests beauftragt. Auf den Kurzzeit-Parkplätzen am Terminal C wurden dazu Container aufgestellt. Dort können sich Passagiere in vier Reihen anstellen. Es sei möglich, Abstriche von mehreren Personen parallel zu nehmen, um Wartezeiten zu vermeiden. Von Hannover aus werden drei Länder angeflogen, die auf der Liste des Robert Koch-Institutes für Risikogebiete stehen: die Türkei, Serbien und Weißrussland. „70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung“, teilte die JUH mit.

15.28 Uhr: Neue Corona-Zahlen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.382 bestätigte Corona-Infektionen (Stand 9 Uhr). Das sind 69 mehr als gestern. 651 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben. Die beiden neuen Todesfälle meldet der Landkreis Goslar.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle / Tote):

  • Stadt Braunschweig: 356 (+1) / 18
  • Kreis Gifhorn: 172 (+1) / 4
  • Kreis Goslar: 263 / 27
  • Region Hannover: 2.891 (+10) / 118
  • Kreis Helmstedt: 143 (+2) / 1
  • Kreis Hildesheim: 441 (+1) / 8
  • Kreis Peine: 168 / 11
  • Stadt Salzgitter: 166 (+2) / 9
  • Kreis Wolfenbüttel: 191 / 14
  • Stadt Wolfsburg: 381 (+4) / 52

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 13.182 Menschen ein, das sind 91,7 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

14.18 Uhr: Regelmäßige Corona-Tests für Pflegekräfte?

Angesichts steigender Infektionszahlen in der Corona-Krise fordert die niedersächsische Pflegekammer regelmäßige Tests für alle Pflegekräfte. Zunächst seien Fußballprofis getestet worden, dann Schlachthof-Mitarbeiter und jetzt auch Urlauber nach der Rückkehr aus Risikogebieten – die Pflegekräfte blieben aber außen vor, kritisierte Kammerpräsidentin Nadya Klarmann am Donnerstag in Hannover. Dabei könne der Ausbruch des Coronavirus in Pflegeheimen besonders verheerend sein.

„Müssen Pflegebeschäftigte jetzt erst in ein Risikogebiet fliegen, um einen Corona-Test zu bekommen?“, fragte Klarmann. Sie forderte auch, dass Urlauber die Kosten für die Tests selbst tragen müssten.

Mittwoch, 29. Juli

16.35 Uhr: Teststation am Flughafen Hannover geht in Betrieb

Am Flughafen Hannover können sich Rückkehrer aus Risikogebieten von Donnerstag an kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Auf den Kurzzeit-Parkplätzen am Terminal C wurden dazu am Mittwoch Container aufgestellt.

Wie eine Airport-Sprecherin sagte, werden die Rückkehrer nach ihrer Ankunft mit Schildern zur Teststation auf dem Parkdeck geleitet. Dort könnten sie sich in vier Reihen anstellen. Es sei möglich, Abstriche von mehreren Personen parallel zu nehmen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Von Hannover aus werden drei Länder angeflogen, die auf der Liste des Robert Koch-Institutes für Risikogebiete stehen: die Türkei, Serbien und Weißrussland. In der Nacht zum Donnerstag gegen 2 Uhr wurde der erste Flug aus der Türkei erwartet.

Derzeit rechnet das Gesundheitsamt der Region Hannover mit 800 Reisenden aus Risikogebieten täglich. Bis Sonntag (2. August) sind die Testungen nach Behördenangaben freiwillig. Die Johanniter-Unfall-Hilfe wurde mit der Organisation beauftragt. Eine bundesweite Testpflicht soll voraussichtlich kommende Woche in Kraft treten.

16.00 Uhr: Kein Corona-Anstieg nach Aufstiegs-Party

Die nicht immer unter den geltenden Hygiene-Bestimmungen verlaufene Aufstiegs-Party von Eintracht Braunschweig in die 2. Liga war nach Aussage des Gesundheitsamts kein Corona-Treiber. >> Mehr dazu liest du hier!

14.15 Uhr: 59 Neuinfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.313 bestätigte Corona-Infektionen (Stand 9 Uhr). Das sind 59 mehr als gestern. 649 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben, ein neuer Todesfall ist nicht hinzugekommen. Genau wie schon an den Vortagen.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle / Tote):

  • Stadt Braunschweig: 355 (+1) / 18
  • Kreis Gifhorn: 172 (+1) / 4
  • Kreis Goslar: 263 / 25
  • Region Hannover: 2.881 (+26) / 118
  • Kreis Helmstedt: 141 / 1
  • Kreis Hildesheim: 440 (+2) / 8
  • Kreis Peine: 168 (+4) / 11
  • Stadt Salzgitter: 164 (+1) / 9
  • Kreis Wolfenbüttel: 191 / 14
  • Stadt Wolfsburg: 377 (+1) / 52

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 13.148 Menschen ein, das sind rund 92 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

10.00 Uhr: Kaum noch Masken nachgefragt

Im Frühjahr haben viele Unternehmen aus Niedersachsen wegen weltweiter Lieferschwierigkeiten kurzfristig die Produktion von Atemmasken aufgenommen - inzwischen ist die Nachfrage deutlich zurückgegangen.

„Die Lager sind voll“, sagt eine Sprecherin des Autozulieferes Zender aus Osnabrück, der im März zu Beginn der Corona-Pandemie mit der Produktion von virenschützenden Masken begonnen hatte.

Im April und Anfang Mai wurden nach Schätzungen des Textil-Branchenverbands rund 22 Millionen Masken in Deutschland hergestellt, davon allein 2,5 Millionen der hochschützenden FFP-Masken. Über die derzeitige Situation gebe es keinen Überblick, sagte eine Verbandssprecherin.

Die Bundesregierung will die Produktion von Masken in Deutschland fördern, um künftig unabhängiger von ausländischen Herstellern zu sein. Bislang haben rund 220 Unternehmen Förderanträge gestellt, hieß es aus dem Bundeswirtschaftsministerium.

Dienstag, 28. Juli

21.52 Uhr: Airport Hannover startklar für Corona-Tests

Rückkehrer aus Risikogebieten können sich am Airport Hannover ab Mittwochabend kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das teilt die Region Hannover mit. Die erste Teststation werde bis Mittwochabend auf einem der Parkdecks des Flughafens eingerichtet.

Bis Sonntag seien die Testungen freiwillig. Eine bundesweite Testpflicht soll voraussichtlich kommende Woche in Kraft treten. Mit der Durchführung der Tests ist am Flughafen die Johanniter-Unfall-Hilfe beauftragt.

Von Hannover aus werden derzeit drei Länder angeflogen, die auf der Liste des Robert Koch-Institutes für Risikogebiete stehen: die Türkei, Serbien und Weißrussland. Eine Airport-Sprecherin schätzte die Zahl der rückkehrenden Passagiere aus diesen Ländern nach Hannover auf rund 10.000 im Monat.

Das niedersächsische Gesundheitsministerium rechne derzeit mit rund 800 Reisenden aus Risikogebieten täglich, wie die Region weiter mitteilte. „Der Test für Reisende aus Risikogebieten trägt dazu bei, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen“, erläuterte Cora-Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover.

19.35 Uhr: Unternehmen rechnen mit 20 Prozent weniger Azubis

Die Unternehmen in Niedersachsen rechnen im Zuge der Corona-Krise in diesem Jahr mit mehr als 20 Prozent weniger Auszubildenden als im Vorjahr. Angesichts der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren in Niedersachsen hatten die Betriebe ohnehin schon mit knapp 14 Prozent weniger Ausbildungsplätzen geplant, so die Niedersächsische Industrie- und Handelskammer (IHKN).

Eine Umfrage unter Ausbildungsbetrieben ergab nun, dass angesichts der Pandemie nun rund 23 Prozent weniger Lehrstellen vorgesehen sind. Trotzdem gebe es weiterhin mehr freie Plätze als unvermittelte Bewerber. Auch kurzfristig seien angesichts der Lage noch Ausbildungsplätze frei.

16.16 Uhr: Sparkassen in Niedersachsen trotzen Corona-Krise

Die große Nachfrage nach Krediten von Geschäfts- und Privatkunden hat den Darlehensbestand der niedersächsischen Sparkassen auf einen neuen Höchststand klettern lassen.

In der ersten Jahreshälfte 2020 sei das Gesamtkreditvolumen um 2,8 Prozent beziehungsweise 2,5 Milliarden Euro auf 88 Milliarden Euro gestiegen, so der Sparkassenverband Niedersachsen. Den Zugang an neuen Krediten bezifferte der Verband für den Zeitraum auf 10 Milliarden Euro, das waren 20 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2019.

Besonders groß war die Nachfrage nach Liquidität bei Unternehmen und Selbstständigen, auf die sechs Milliarden Euro Neukredite entfielen. „In den ersten Wochen des Lockdowns war die finanzielle Not bei vielen unserer mittelständischen Kunden sehr groß. Bis die Beantragung der Fördermittel von Bund und Land möglich war, haben wir unseren Kunden schnell und unkompliziert mit Liquidität ausgeholfen“, heißt es.

14.56 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.254 bestätigte Corona-Infektionen (Stand 9 Uhr). Das sind 26 mehr als gestern. 649 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben, ein neuer Todesfall ist nicht hinzugekommen. Genau wie schon an den beiden Vortagen.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle / Tote):

  • Stadt Braunschweig: 354 / 18
  • Kreis Gifhorn: 171 / 4
  • Kreis Goslar: 263 / 25
  • Region Hannover: 2.849 (+3) / 118
  • Kreis Helmstedt: 141 / 1
  • Kreis Hildesheim: 438 / 8
  • Kreis Peine: 16 (+1) / 11
  • Stadt Salzgitter: 164 (+1) / 9
  • Kreis Wolfenbüttel: 191 / 14
  • Stadt Wolfsburg: 376 (+1) / 52

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 13.118 Menschen ein, das sind rund 92 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

14.35 Uhr: Shisha-Bars dürfen wieder öffnen

In Niedersachsen ist die Corona-Zwangspause für Shisha-Bars vorerst vorbei. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg setzte per Beschluss das coronabedingte Öffnungsverbot vorläufig außer Vollzug und folgte damit dem Antrag einer Restaurantbetreiberin in Hannover, die Shisha-Pfeifen zum Rauchen angeboten hatte.

Das Gesundheitsministerium sei im Falle der Shisha-Bars seiner Verpflichtung nicht nachgekommen, die erlassenen Schutzmaßnahmen fortlaufend zu überprüfen und zu hinterfragen, so die Begründung.

Die Antragstellerin hatte argumentiert, dass die vollständige Schließung von Einrichtungen, in denen Shisha-Pfeifen zum Konsum angeboten werden, als infektionsschutzrechtliche Maßnahme nicht mehr notwendig sei. Etwaigen Infektionsgefahren könne mit Hygienekonzepten und anderen Beschränkungen hinreichend begegnet werden. Das Gericht folgte in der am Dienstag veröffentlichen Entscheidung im Wesentlichen dieser Argumentation.

Der Passus für Shisha-Bars in der Corona-Verordnung des Landes sei unverändert fortgeschrieben worden. Nachvollziehbare Anhaltspunkte dafür, dass Shisha-Bars sogenannte Hotspots der Virusverbreitung sein könnten, ergäben sich weder aus bisherigen Ereignissen in Niedersachsen noch in anderen Bundesländern, in denen die Shisha-Bars seit geraumer Zeit wieder mit Beschränkungen öffnen dürften.

11.09 Uhr: 150 Millionen Euro für Schutzausrüstung ausgegeben

Die Landesregierung hat seit März 68 Aufträge zur Anschaffung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln für mehr als 150 Millionen Euro vergeben. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“, Dienstag) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Hannover. Ein Großteil der Lieferungen sei bereits erfolgt, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Das Gesamtvolumen für die Corona-Aufträge liege bei 153.181.000 Euro. In einem Fall sei wegen Betrugsverdachts Anzeige erstattet worden.

Laut „NOZ“ sollen bei den Ausschreibungen auch ein Kekshersteller und ein Autohaus als Lieferanten zum Zuge gekommen sein. Nach Angaben des Ministeriums hat sich die Lage auf dem Markt für Medizinprodukte inzwischen wieder beruhigt. Zu Beginn der Pandemie war es zu Engpässen etwa bei Mundschutzmasken gekommen. Allein Schutzkittel seien derzeit noch schwer zu bekommen, hieß es.

Im zweiten Nachtragshaushalt, der Mitte Juli beschlossen wurde, hat das Land für das Gesundheitssystem insgesamt rund 600 Millionen Euro vorgesehen. 200 Millionen Euro stehen für Schutzausrüstung und die Umsetzung von Hygienevorkehrungen bereit.

Montag, 27. Juli

15.31 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.228 bestätigte Corona-Infektionen (Stand 9 Uhr). Das sind 28 mehr als gestern. 649 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben, ein neuer Todesfall ist nicht hinzugekommen. Genau wie schon am Vortag.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle / Tote):

  • Stadt Braunschweig: 354 / 18
  • Kreis Gifhorn: 171 / 4
  • Kreis Goslar: 263 / 25
  • Region Hannover: 2.846 (+6) / 118
  • Kreis Helmstedt: 141 / 1
  • Kreis Hildesheim: 438 / 8
  • Kreis Peine: 163 / 11
  • Stadt Salzgitter: 163 / 9
  • Kreis Wolfenbüttel: 191 / 14
  • Stadt Wolfsburg: 375 / 52

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 13.089 Menschen ein, das sind rund 92 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

8.15 Uhr: Schausteller haben Zweifel an Corona-Maßnahmen

Seit den Weihnachtsmärkten hatten die meisten keine Einnahmen mehr: In Niedersachsen geraten immer mehr Schausteller in Existenznot. „Die ersten Betriebe haben schon Insolvenz angemeldet“, sagte Rudolf Robrahn, Vorsitzender des Schaustellerverbandes des Landes Bremen, der Deutschen Presse-Agentur. „Es wird tagtäglich schwieriger.“ Die Betreiber von Riesenrädern, Karussells und Losbuden befürchteten, dass auch im Spätsommer und Herbst keine Volksfeste veranstaltet werden können, auf denen Geld zu verdienen ist.

Frühlingsfest, Schützenfest und Maschseefest fielen wegen des Verbots von Großveranstaltungen in der niedersächsischen Landeshauptstadt bereits aus. Die für Oktober geplante Hannover Wiesn wurde vorige Woche abgesagt. Ihr Oktoberfest, das am 25. September starten soll, haben die Schausteller noch nicht aufgegeben. Doch die Behörden seien zögerlich, sagte Klaus Wilhelm, Chef des Schaustellerverbandes Niedersachsen. Temporäre Freizeitparks oder Kirmes-to-Go-Konzepte sind aus seiner Sicht keine Lösung.

Otfried Hanstein hat in Absprache mit den Behörden zwei seiner Riesenräder in Bremen und Bremerhaven aufgestellt. „Das ist kein Ersatz für große Volksfeste, aber es hilft“, sagte der Senior-Chef des Familienbetriebs. Auch er verzweifelt zusehends in Corona-Zeiten: „Warum dürfen Kinder in der Kita oder auf dem Spielplatz zusammen spielen, aber nicht nebeneinander im Autoscooter sitzen?“

Sonntag, 26. Juli

15.38 Uhr: Prostitution trotz Corona - Polizei kontrolliert Steintorviertel

Die Polizei hat in Hannovers Rotlichtviertel Steintor zahlreiche Platzverweise ausgesprochen. Dabei ging es hauptsächlich um Verstöße im Bereich der Prostitution, wie die Beamten am Sonntag mitteilen. Sie trafen mehrere Sex-Arbeiterinnen an, die zu ihren Kunden in die Autos stiegen.

Aufgrund der Corona-Krise ist Prostitution in Niedersachsen zur Zeit verboten. Das gilt für Bordelle wie auch für die Straßenprostitution. Die Beamten klärten auch die wartenden Kunden auf. Zudem wurde in zwei Bars Prostitutionsbetriebe festgestellt.

In anderen Fällen wurde wegen Aufenthaltsverbots und unerlaubten Drogenbesitz ermittelt. Insgesamt musste die Polizei Hannover am Wochenende 53 Platzverweise aussprechen und elf Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz einleiten.

15.15 Uhr: Tui streicht Flüge von Großbritannien aufs spanische Festland

Tui streicht wegen der Quarantänepflicht von Montag an seine Flüge von Großbritannien aufs spanische Festland. Die Kanarischen Inseln und die Balearen würden aber weiter angeflogen, so der niedersächsische Reiseveranstalter.

Die Flüge von Großbritannien aufs spanische Festland würden voraussichtlich bis zum 9. August gestrichen. Es handele sich um sieben bis acht Flüge pro Woche. „Rückflüge von Spanien nach Großbritannien finden ganz normal statt“, sagte der Sprecher. Für deutsche Reisende gebe es keine Auswirkungen.

Großbritannien hatte eine zweiwöchige Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Spanien beschlossen. Dem Tui-Sprecher zufolge setzen sich Reiseveranstalter in Gesprächen mit der britischen Regierung für regionale Reisekorridore ein. „Auf den Inseln ist eine ganz andere Lage als in Nordspanien“, betonte der Sprecher.

10.00 Uhr: Neue Zahlen für Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es aktuell 14.200 bestätigte Corona-Infektionen (Stand 9 Uhr). Das sind 18 mehr als gestern. 649 Menschen sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus verstorben, ein neuer Todesfall ist nicht hinzugekommen.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle / Tote):

  • Stadt Braunschweig: 354 / 18
  • Kreis Gifhorn: 171 / 4
  • Kreis Goslar: 263 / 25
  • Region Hannover: 2.846 (+9) / 118
  • Kreis Helmstedt: 141 / 1
  • Kreis Hildesheim: 438 (+2) / 8
  • Kreis Peine: 163 (+1) / 11
  • Stadt Salzgitter: 163 / 9
  • Kreis Wolfenbüttel: 191 / 14
  • Stadt Wolfsburg: 375 / 52

Als genesen schätzt das Gesundheitsministerium 13.082 Menschen ein, das sind 92,1 Prozent bezogen auf die bisherige Gesamtfallzahl.

8.37 Uhr: Werkstätten haben nur wenig zu tun

Weil in Corona-Zeiten viele Menschen weniger Auto fahren, haben die Werkstätten in Niedersachsen und Bremen weniger zu reparieren. Die Kfz-Werkstätten seien derzeit nur zu 60 bis 80 Prozent ausgelastet, teilt der Landesverband des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen mit.

Dabei gebe es Unterschiede zwischen den Vertragswerkstätten einzelner Automarken und auch zu den freien Betrieben. Aber insgesamt werde es schwierig sein, die Durchschnittsauslastung von 85 Prozent aus dem Vorjahr zu erreichen.

„Wenn weniger gefahren wird, verschieben sich die Wartungsintervalle, und es gibt weniger Reparaturen“, sagte auch der Leiter einer VW-Werkstatt bei Hannover. „Auch die Unfallschäden nahmen stark ab aufgrund der deutlich geringeren Verkehrsdichte. Für uns hat das einen starken Rückgang der Auftragslage bedeutet. Zwischenzeitlich waren es 30 Prozent weniger, wobei sich die Lage jetzt aber erholt.“

Besonders schlecht lief es für das niedersächsische Kfz-Gewerbe mit dem Verkauf von Neuwagen. Im ersten Halbjahr habe es einen Rückgang um 32,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gegeben. „Positiver sieht es im Geschäft mit Gebrauchtwagen aus“, teilte der Verband mit. Dort liege das Halbjahres-Ergebnis 7,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

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(News38 mit dpa)