Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Salzgitter kratzt an kritischem Wert ++ Kommt die Sperrstunde für Hotspots?

Zweite Corona-Welle: Diese Einschränkungen kommen jetzt

Die zweite Corona-Infektionswelle ist da - und bringt strengere Einschränkungen des Alltagslebens mit sich. Bund und Länder haben sich auf Kontaktbeschränkungen für Corona-Schwerpunktgebiete verständigt, die überregional vergleichbar sein sollen.

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  • Hier erfährst du alle Neuigkeiten rund um die Corona-Pandemie

Niedersachsen. Das Coronavirus bestimmte in den vergangenen Monaten das öffentliche Leben in Niedersachsen. Nach den Lockerungen und während der Urlaubszeit steigen die Fallzahlen wieder an. Die Behörden sind alarmiert.

Niedersachsen steht weiter vor der Herausforderung, dem Coronavirus keinen Raum zu geben und Infektionsketten möglichst schnell zu kappen. Daher bleibt es für alle Pflicht, Abstände und Hygieneregeln einzuhalten und beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Offizielle Corona-Warn-App: Was bedeutet anonymes Tracing?
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Die aktuellen Fallzahlen zum Virus hast du mit unserer Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Mittwoch, 21 Oktober:

18.46 Uhr: Kommt die Sperrstunde in Niedersachsen?

Das Land will Sperrstunden in Corona-Hotspots in Niedersachsen einführen, das berichtet die „Braunschweiger Zeitung“ und beruft sich auf Angaben des Gesundheitsministeriums. Demnach soll es in Hotspots Sperrstunden in der Gastronomie geben. Außerdem sei eine erweiterte Maskenpflicht vorgesehen.

Am Donnerstag will die Regierung die neue Verordnung vorstellen.

17.36 Uhr: Salzgitter meldet nochmal sechs Neuinfektionen

Nachdem es in Salzgitter einen signifikanten Anstieg der Corona-Neuinfektionen gab, verzeichnet die Stadt auch heute im Vergleich zum Vortag sechs weitere Infektionen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit bei 36,45.

16.59 Uhr: Positiver Corona-Test bei Wolfsburg Profi Josip Brekalo

Der kroatische Nationalspieler Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg ist positiv auf das Coronavirus getestet und umgehend in eine häusliche Quarantäne geschickt worden. Das gab der Fußball-Bundesligist am Mittwoch bekannt. Nach Angaben der Wolfsburger ist der 22 Jahre alte Offensivspieler aktuell symptomfrei und „fühlt sich gut".

Nach zwei freien Tagen nahm der VfL am Mittwoch wieder das Training auf. Aus diesem Grund wurden alle Spieler, Trainer und Betreuer am Vorabend getestet. Alle Tests bis auf den von Brekalo seien negativ ausgefallen, teilte der Club mit.

12.39 Uhr: Klinikum Peine verschärft Besuchsregelung

Wegen der steigenden Infektionszahlen verschärft jetzt auch das Klinikum Peine wieder die Besucherregelungen. „Diese Maßnahme ist notwendig, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Patienten zu schützen. Leider mussten wir in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt feststellen, dass Besucher in unserem Haus zu locker mit den Corona-Regeln umgegangen sind“, so ein Sprecher.

Die neue Besucherregelung gilt ab sofort. Sie sieht vor, dass jeder Patient nur einmal am Tag von einer Person für maximal eine Stunde Besuch empfangen darf. Besuchszeit ist täglich von 14 bis 18 Uhr, Besuche auf der Intensivstation sind zurzeit nicht möglich.

Palliativmedizinisch betreute Patienten, Menschen im Sterbeprozess sowie in der Sterbebegleitung können weiterhin nur mit vorheriger Zustimmung des behandelnden Arztes besucht werden.

12.16 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen

Die bestätigten Corona-Fälle in Niedersachsen steigen weiter stark an. Seit gestern wurden 514 neue Fälle registriert, berichtet das Gesundheitsministerium.

Demnach wurden bislang 27.026 Covid-19-Infektionen nachgewiesen (Stand: 9 Uhr). 719 Menschen sind nach einer Infektion verstorben.

Folgende Regionen in Niedersachsen liegen derzeit über dem Corona-Richtwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche:

  • Cloppenburg (126,0)
  • Delmenhorst (205,0)
  • Emsland (51,7)
  • Grafschaft Bentheim (89,7)
  • Northeim (103,6)
  • Oldenburg (65,7)
  • Vechta (108,5)
  • Verden (66,4)

Salzgitter muss zittern – hier ist der Wert auf 44,1 gestiegen. Kommen noch einmal viele Neuinfektionen hinzu, könnte dieser Wert morgen über 50 klettern.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle insgesamt / 7-Tagesinzidenz):

  • Stadt Braunschweig: 629 (+11) / 25,7
  • Kreis Gifhorn: 330 (+4) / 27,2
  • Kreis Goslar: 356 (+9) / 18,3
  • Region Hannover: 5.336 (+66) / 39,1
  • Kreis Helmstedt: 195 (+4) / 14,2
  • Kreis Hildesheim: 732 (+35) / 29,0
  • Kreis Peine: 363 (+11) / 28,9
  • Stadt Salzgitter: 328 (+21) / 44,1
  • Kreis Wolfenbüttel: 265 (+1) / 15,0
  • Stadt Wolfsburg: 496 (+5) / 19,3

Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 20.557 als genesen (76,1 %).

10.16 Uhr: Landeselternrat Niedersachsen fordert Unterstützung

Regelmäßiges Lüften in den Klassenräumen und warme Kleidung für die Schüler - das allein kann nicht die Antwort auf den neuen Anstieg der Corona-Zahlen sein, fordert der Landeselternrat Niedersachsen. „Unsere Schulen und das gesamte Schulsystem brauchen nun endlich und umgehend angemessene Investitionen durch Bund und Länder“, teilte der Verband am Dienstagabend mit. Nicht jede Schule sei baulich geeignet, das Lüften umzusetzen. Außerdem leide der Unterricht darunter. Stattdessen müsse auch digitaler Unterricht ermöglicht werden, ebenso wie die Betreuung der Schüler. Die Eltern dürften nicht wieder mit Homeschooling allein gelassen werden. Schüler aus Familien mit Risikopersonen sollten zudem nicht als Schulschwänzer behandelt werden.

Dienstag, 20. Oktober

17.59 Uhr: Viele Neuinfektionen in Salzgitter

Die Stadt Salzgitter meldet im Vergleich zum Vortag 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Betroffen ist unter anderem ein Kind, das die Kindertagesstätte St. Lukas besuchte. Sowohl die Kitagruppe als auch die Betreuenden befinden sich laut Stadt seit Samstag in Quarantäne.

Drei weitere Infizierte gehören nach Angaben der Stadt zu einer freien, evangelischen Gemeinde.

Die Stadt betont jedoch, dass es sich bei den Infektionen um einzelne Infektionen in Familien unabhängig voneinander handelt. Sie würden nicht im Zusammenhang stehen.

15.40 Uhr: Landkreis Gifhorn verschärft Maßnahmen

Der Landkreis Gifhorn verschärft die Corona-Maßnahmen. Einen Überblick findest du hier:

  • Einzelhandel: Nicht nur Kunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sondern nun auch das Personal – weist der Einzelhandel ein entsprechendes Hygienekonzept auf, könnte auf den Mund-Nasen-Schutz seitens des Personals verzichtet werden (zum Beispiel, wenn geeignete physische Barrieren vorhanden sind)
  • Gastronomie: Wenn Abstandsregeln eingehalten werden können, können bis zu 100 Personen gemeinsam bei einer privaten Zusammenkunft oder Feierlichkeit im Restaurant zusammenkommen (allerdings nur bei einer 7-Tage Inzidenz unter 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner)
  • Alkoholverbot: Gilt bei privaten Zusammenkünften und Feiern in der Gastronomie, an denen mehr als 50 Personen teilnehmen – dann dürfen ab 18 Uhr keine reinen Spirituosen und ab 22 Uhr grundsätzlich gar kein Alkohol mehr ausgeschänkt werden

13.43 Uhr: HIER musst du bald Mund und Nase bedeckt halten

Wegen der steigenden Corona-Zahlen führt die Region Hannover eine Maskenpflicht in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein. Sie soll ab Donnerstag (22. Oktober) gelten, wie die Behörde mitteilte. Der Inzidenzwert der Region lag am Dienstag bei 36,1 Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Die Mund-Nasen-Bedeckung müsse nicht am eigenen Schreibtisch, aber auf den Fluren und Treffpunkten wie in der Küche getragen werden, erläuterte eine Sprecherin. Ausgenommen sind Schulen und Kitas, in denen weiterhin die bestehenden Hygienekonzepte gelten.

11.31 Uhr: Lösung für die angeschlagene Gastronomie?

Der Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen (Dehoga) hofft auf ein Einsehen der Politik bei den umstrittenen Heizpilzen. „Es ist ein sehr sensibles Thema, überall versucht man Emissionen herunterzufahren“, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Rainer Balke der Deutschen Presse-Agentur. Es solle kein Dauerzustand sein, sondern zunächst für Herbst und Winter gelten. „Es ist in der Diskussion und wir hoffen, dass man über seinen politischen Schatten springt und uns unterstützt.“ Gasbetriebene Heizpilze und elektrische Heizstrahler verbrauchen zusätzliche Energie.

Gastronomen müssten ihren Teil beitragen und die Hygienemaßnahmen nicht zu lax handhaben. „Da sind wir auf einem guten Weg“, betonte Balke. Die Gefahr eines zweiten Lockdowns gehe angesichts steigender Infektionszahlen in der Pandemie trotzdem um. „Zweidrittel des Gastgewerbes halten sich für existenzbedroht, ein Lockdown könnte zur Schließung führen. Das wollen wir vermeiden.“

Einen genauen Überblick über die Regelungen mit Gas-Heizpilzen und Elektro-Wärmestrahlern hat der Dehoga nicht - zu regional seien die Regelungen auf öffentlichem Grund. In vielen Gemeinden sei man für Kompromisse bereit, das sei Ausdruck des Verständnisses, dass es dem Gastgewerbe schlecht gehe. In Hannover sei der Dehoga-Bezirksverband in der Diskussion mit der Stadt - bisher gilt ein Verbot.

Die teilweise verbotenen Wärmespender sollen in der Corona-Krise gar vom Bund gefördert werden. „Auch in den Herbst- und Wintermonaten ist eine funktionierende Außengastronomie ein Teil der Lösung“, sagte der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU). „Deshalb möchten wir Heizpilze nicht nur ermöglichen, sondern in den laufenden Überbrückungshilfen II wird die Anschaffung sogar finanziell unterstützt.“ Damit solle der „stark gebeutelten“ Gastronomie geholfen werden.

10 Uhr: Städte hoffen auf Hilfe von der Bundeswehr

Die niedersächsischen Städte hoffen auf Hilfe der Bundeswehr in großem Stil zur Unterstützung der Gesundheitsämter in der Corona-Pandemie. Derzeit prüfe das Land den Bedarf, sagte Thorsten Bullerdiek, Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, am Dienstag in Hannover. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete, es gehe um 500 bis 600 Soldatinnen und Soldaten.

„Bei der Kontaktnachverfolgung macht es Sinn, Soldaten einzusetzen“, sagte Bullerdiek der Deutschen Presse-Agentur. Auch Bundeswehrärzte würden gebraucht. Unter anderem hat Delmenhorst um Hilfe der Bundeswehr gebeten. Die Stadt bei Bremen ist derzeit im Land am heftigsten von Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 betroffen.

8.31 Uhr: Stimmung gegen Polizeibeamte wird aggressiver

Die Gewerkschaft der Polizei beklagt, dass die Stimmung gegen die Corona-Regeln immer aggressiver wird. Immer öfter werden Beamte demnach angepöbelt und beleidigt, wenn sie die Regeln durchsetzen. „Besonders abstoßend empfinde ich, dass bei so einer Gesundheitsbeschränkung auch noch angehustet und angespuckt wird“, sagt Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, dem „NDR“.

6.40 Uhr: Ministerpräsident erteilt Absage

Nach Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat auch Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil trotz steigender Corona-Zahlen eine Abriegelung von Risikogebieten abgelehnt. „Davon halte ich nichts“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung (Dienstag).

„Wir sind nicht in China und haben es auch bis jetzt im Rahmen unseres offenen Systems geschafft, die Pandemie in Grenzen zu halten.“ Zuvor hatte der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, eine Sperre für Risikogebiete ins Spiel gebracht. Söder hatte dazu gesagt: „Das halte ich für überzogen und nicht für angemessen.“

6.29 Uhr: SIE kamen finanziell gesehen super durch die Kirse

Für die Kutschfahrer in der Lüneburger Heide hat die Corona-Saison 2020 Höhen und Tiefen gehabt. Das sagte Hilke Feddersen, Geschäftsführerin des Naturparks Lüneburger Heide, in Winsen. Anfangs habe es für alle Beteiligten Unsicherheiten gegeben, bis klargestellt worden sei, „dass Kutschen zu behandeln sind wie öffentlicher Personennahverkehr“. Also galt eine Maskenpflicht wie im Bus - trotz der frischen Luft.

„Als es lief, haben die Kutschen eine extrem hohe Nachfrage gehabt“, sagte Feddersen der Deutschen Presse-Agentur. „Es konnten gar nicht alle Kunden bedient werden.“ Allerdings mussten die Kutscher meist ihre großen Gefährte für über 20 Personen im Stall lassen und mit kleinen Kutschen fahren. Das lag daran, dass in dieser Saison viel weniger Reisebusse kamen. Auch wollten viele Gäste nicht zu dicht gedrängt auf der Kutsche sitzen. Sie seien aber bereit gewesen, für das Alleinsein tiefer in die Tasche zu greifen, sagte Feddersen.

Gleichzeitig seien den Heide-Kutschern Einnahmen entgangen wie die Teilnahme an Umzügen in anderen Städten. Deshalb sei noch nicht klar, ob alle Betriebe wirtschaftlich überleben könnten. Für die Zukunft komme es darauf an, die Angebote für Kleingruppen oder ungewöhnliche Fahrstrecken auszubauen. „Man darf nicht darauf setzen, dass nächstes Jahr wieder der große Bus kommt“, sagte Feddersen.

Die Lüneburger Heide ist eine fast 7000 Quadratkilometer große hügelige Landschaft zwischen Harburg und Celle, Rotenburg und Uelzen. Große Flächen sind mit Heidepflanzen bewachsen. Fahrten in der Kutsche sind ein beliebtes Mittel, diese Landschaft zu erkunden.

Montag, 19. Oktober

17.40 Uhr: Künstler wollen in Hannover gegen Hamsterkäufe protestieren

„Schuppen 68“, ein Künstler- und Satirenetzwerk, will an verschiedenen Plätzen in Hannover Klopapier verbrennen, das berichtet die „Bild“. Insgesamt 68 Rollen Klopapier sollen der Aktion „zum Opfer fallen“. Damit will das Netzwerk auf die Hamsterkäufe aufmerksam machen, die sich

16.49 Uhr: Niedersachsen will Schulen und Kitas offen halten

Der Betrieb in Schulen und Kindertagesstätten in Niedersachsen soll trotz steigender Corona-Zahlen weitergehen. In einer gemeinsamen Mitteilung der Landesregierung und der kommunalen Spitzenverbände vom Montag heißt es, Schulen und Kitas sollten „wenn irgend möglich offen bleiben“. Schließungen seien „das letzte denkbare Mittel“, die bisherigen Schutzvorkehrungen hätten sich bewährt. Allerdings solle in den Räumen unbedingt regelmäßig gelüftet werden. Auch die Maskenpflicht im Schülertransport bleibe bestehen.

Insgesamt betrachten die Regierung und die Kommunen die Corona-Entwicklung „mit Sorge“, heißt es. Die von Bund und Ländern vereinbarten Verschärfungen der Corona-Regeln sollen daher überall, wo es zu größeren Ausbrüchen kommt, schnell umgesetzt werden.

13.45 Uhr: Polizei kontrolliert Shisha-Bar – was sie finden, führt zu einer Anzeige gegen den Besitzer

Bei einer Kontrolle in einer Shisha-Bar in der Braunschweiger Innenstadt am Sonntagabend überprüften die Beamten die Einhaltung der Corona-Vorschrifte. Die Beamten stellten jedoch fest, dass die Shisha-Pfeifen der Gäste ohne die erforderlichen Einmal-Schläuche ausgegeben und verwendet wurden, die in der Bar gegen Aufpreis erhältlich und vorrätig waren.

Mängel stellten die Polizisten auch in Bezug auf die Dokumentationspflicht fest. Die erfassten Daten der Gäste und Besucher waren unvollständig, Listen konnten während der Kontrolle zum Teil gar nicht vorgelegt werden. Eine Anzeige nach der niedersächsischen Verordnung zur Eindämmung der Corona Pandemie wurde gegen den 36-jährigen Verantwortlichen gefertigt.

13.19 Uhr: Kürzung bei Hartz 4 möglich – trotz Corona-Sonderregelung

Trotz einer Sonderregelung, nach der vorübergehend nicht geprüft werden soll, ob Hartz-IV-Empfänger in einer zu teuren Wohnung leben, kann es mitunter trotzdem Kürzungen geben. Das gilt etwa, wenn Zahlungen fehlerhaft sind. So entschied das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in Celle.

In dem Fall ging es um einen Mann aus Celle, der seit Jahren vom Jobcenter Geld für einen Mietkaufvertrag eines Hauses bekam, wie am Montag bekannt wurde (Az.: L 11 AS 415/20 B ER). In diesem Vertrag wird nicht nur die Miete abgerechnet, sondern auch Kaufpreisraten für einen späteren Kauf des Hauses. Da vom Jobcenter aber grundsätzlich nur die Miete übernommen werde, wurden weitere Zahlungen eingestellt, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts.

Der Mann wehrte sich mit Verweis auf die coronabedingten Sonderregelungen dagegen. Das Gericht entschied aber jetzt, dass Leistungen auch unter den Sonderregelungen gekürzt oder eingestellt werden könne, wenn die Leistungsbewilligung, wie in dem aktuellen Fall, fehlerhaft sei. Man wolle damit verhindern, dass ein Jobcenter „sehenden Auges“ Leistungen zu Unrecht gewähre, hieß es in der Mitteilung.

11.11 Uhr: Kritischer Wert in Niedersachsen überschritten!

Der Inzidenzwert in unserem Bundesland hat die 35er-Marke überschritten – er liegt jetzt bei 35,1. Das teilte das Land am Montag mit. In der Region Hannover wurde der Wert mit 36,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern außerdem überschritten. Über dieser Schwelle liegen außerdem Celle, Oldeburg, Nienburg, Verden und die Stadt Osnabrück. Jenseits der 50er-Marke liegen in Niedersachsen Cloppenburg, Northeim, Vechta, Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnbarück.

Die Region will nun mit den Bürgermeistern der Kommunen über das weitere Vorgehen beraten. Im Fokus sollen dabei voraussichtlich Maskenpflicht und eine Verstärkung der Kontrollen stehen, berichtet der „NDR“.

11.01 Uhr: Steigende Zahlen – verstärkte Kontrollen

Verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen im Landkreis Northeim! Polizisten werden zusammen mit Mitarbeitern des Landkreises Northeim und den örtlichen Ordnungsämtern die Einhaltung der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetztes und der Corona-Verordnung in allen Städten und Kommunen des Landkreises Northeim überprüfen.

Bereits in der letzten Woche wurden durch mehr als 20 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Northeim Schwerpunktkontrollen, insbesondere im Bereich der Stadt Bad Gandersheim, als auch im gesamten Landkreis durchgeführt. Hierbei konnten nur vereinzelt Verstöße hinsichtlich der Verpflichtung des Tragens des Mund-Nasen-Schutzes festgestellt und geahndet werden. Im Umfeld des Glaubenszentrums zeigten die aktualisierten Regelungen des Landkreises Northeim eine deutliche Wirkung. Trotz des verstärkten Personalansatzes wurden genau in diesem Bereich keinerlei Verstöße festgestellt.

„Im engen Schulterschluss zwischen Polizei, Landkreis Northeim, den Ordnungsämtern der Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir auch zukünftig die Rahmenbedingungen für ein gesundes Miteinander positiv gestalten“, sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der PI Northeim.

6.53 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern

Wie ist die Corona-Lage in den Krankenhäusern? Dieser Frage ist der NDR nachgegangen. Inzwischen sind es mehr aktuell Infizierte als zu der ersten Hochzeit. Die positive Nachricht: Schaut man auf die Krankenhauseinweisungen, scheint es weniger schwere Fälle zu geben als damals. Doch es gibt eine gute Nachricht aus den Krankenhäusern: Mitte April waren mehr Intensivbetten belegt als heute. Am 16. April waren es 237, am 16. Oktober waren es 51. Dennoch: Die Zahl der erkrankten steigt an – „Das Argument 'mehr Tests, deswegen höhere Zahlen zieht nicht mehr“, heißt es bei „Hallo Niedersachsen“.

Im April lag der Anteil der positiv getesteten bei rund neun Prozent, heute sind es nur drei Prozent. Das liegt daran, dass sich generell mehr Menschen aus Vorsicht testen lassen.

Sonntag, 18. Oktober

17.15 Uhr: Viel Arbeit für Polizei in Hannover

Die Polizei Hannover hatte im Zuge der Kontrolle der Einhaltung der Abstandregeln und anderer Auflagen jede Menge Arbeit am Wochenende. 65 Identitätsfeststellungen, 45 Gefährderansprachen, 23 Personendurchsuchungen und 26 Platzverweise waren die Bilanz der Beamten. Im Fokus die Bereich Steintor, Marstall und Stellwerk. Gaststätten und Bars, aber auch Shisha-Bars wurden kontrolliert.

Eine Bar in der Kramerstraße war am Freitagabend stark gefüllt. Die Beamten nahmen Kontakt zum Betreiber auf und führten eine Gefährderansprache durch. Am Samstag konnten die Betreiber von insgesamt 13 Gaststätten kein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen und erhielten daher eine Gefährderansprache sowie eine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Auch sonst übliche Einsätze wegen Prügeleien und Drogendelikten vermeldete die Polizei. Mehrere Prostituierte erhielten in der Herschelstraße außerdem Platzverweise.

15.37 Uhr: Hannover berät über erweiterte Maskenpflicht

Auch in der Region Hannover hat die Zahl der Corona-Infizierten in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Am Montag will die Region daher mit den Bürgermeistern der Kommunen das weitere Vorgehen beraten. „Im Fokus hierbei werden sicherlich eine erweiterte Maskenpflicht sowie Verstärkungen der Kontrollen vor Ort stehen“, teilte ein Sprecher am Sonntag auf Anfrage mit.

14.07 Uhr: Weil kündigt härtere Corona-Regeln für Niedersachsen an

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat erneut bekräftigt, dass das Land seine Corona-Regeln weiter verschärfen wird. „Wir werden die Sperrstunde, wie alle anderen Ergebnisse der Berliner Konferenz, in Niedersachsen Punkt für Punkt umsetzen und im Zweifel auch in die nötigen Gerichtsverfahren gehen“, sagte der SPD-Politiker.

Eine Sperrstunde für die Gastronomie sei ein milderes Mittel als die Schließung von Restaurants und Lokalen. Auch die Teilnehmergrenze für private Feiern werde gesenkt, sagte Weil, ohne konkret zu werden.

Insgesamt versuche die Regierung, den Schutz vor Ansteckungen mit möglichst milden Mitteln zu gewährleisten. „Milde Maßnahmen erzielen aber naturgemäß nur überschaubare Wirkungen. Wenn das allerdings dazu führt, dass diese Maßnahmen wegen genau dieser überschaubaren Wirkung von den Gerichten kassiert werden, dann landen wir ganz automatisch bei härteren Maßnahmen“, sagte der Regierungschef. Zuletzt hatten Gerichte in mehreren Bundesländern, auch Niedersachsen, unter anderem das Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots gekippt.

8.59 Uhr: Bald einheitliche Sperrstunden-Regelung?

Trotz hoher Infektionszahlen gibt es derzeit nur drei Landkreise in Niedersachsen, die auf eine Sperrstunde setzen. Neben den beiden Kreisen des Oldenburger Münsterlandes, Vechta und Cloppenburg, hat auch die Grafschaft Bentheim diese Maßnahme genutzt, um die Zahlen einzudämmen. Andere Landkreise und die Stadt Delmenhorst – allesamt Regionen mit Werten von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen – haben bislang keine solche Maßnahme beschlossen.

Am längsten gibt es die Sperrstunde bereits im Landkreis Cloppenburg, wo sie schon in der vergangenen Woche verfügt wurde. Dort müssen die Gaststätten und Kneipen ab 23.30 Uhr schließen – möglicherweise werde das noch auf 23 Uhr verlegt, sagte ein Sprecher. Beim Corona-Gipfel im Berliner Kanzleramt hatten sich die Teilnehmer auf die bundesweite Regel verständigt, in Hotspots ab 23 Uhr eine Sperrstunde zu verhängen.

Im Nachbarlandkreis Vechta wurde ab Samstag eine Sperrstunde eingeführt. In der Grafschaft Bentheim gilt die Sperrstunde seit Donnerstag. Kneipen, Restaurants und Cafés müssen von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetags geschlossen sein.

Seitens des Landes ist den Städten und Landkreisen die Einrichtung von Sperrstunden schon längst erlaubt. Sie haben einen Handlungsspielraum, abhängig vom konkreten Infektionsgeschehen in ihrer Region, heißt es dazu aus der Landesregierung. Ob es kurzfristig eine neue Corona-Verordnung gibt, will das Land Anfang der Woche beraten.

Samstag, 17. Oktober

12.29 Uhr: Aktuelle Zahlen – Hier haben sich besonders viele infiziert

In Niedersachsen gibt es derzeit 25.453 bestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 554 mehr als am Vortag!

Besonders hoch ist die Zahl der Neuinfizierungen in

  • Cloppenburg (+85/insgesamt 1125)
  • Region Hannover (+80/insgesamt 5131)
  • Northeim (+57/insgesamt 332)
  • Grafschaft Bentheim (+49/insgesamt 563)

In der Region 38 gibt es 11 neue Fälle in Gifhorn, 2 in Helmstedt, 4 in Peine, 5 in Salzgitter und 3 in Wolfsburg.

In Braunschweig und Wolfenbüttel sind laut Zahlen der niedersächsischen Landesregierung seit gestern keine neuen Fälle hinzugekommen.

9.19 Uhr: Befürchtung: Zahl der Obdachlosen könnte durch Corona steigen

Die Zahl der Obdachlosen in Niedersachsen wird nach Einschätzung der Landesarmutskonferenz während der kommenden Monate steigen. „Nach allen Erfahrungen, die wir unter Corona haben, muss man das leider annehmen“, sagte der Geschäftsführer des Gremiums, Klaus-Dieter Gleitze, der Deutschen Presse-Agentur.

„Für Obdachlose wird es ganz bitter werden“, sagte er mit Blick auf den Winter. „Es steht zu befürchten, dass bei massiv steigenden Infektionszahlen die Hilfsangebote reduziert werden – auch aus Schutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Für Wohnungslose, die bislang bei Freunden oder Verwandten untergekommen sind, könnte die Situation härter werden – wenn solche Angebote wegen der Corona-Pandemie wegfallen. Dann würden diese wohnungslosen Menschen zu Obdachlosen. Für Menschen mit wenig Geld werde dieser Winter besonders schwer, so Gleitze. Ohne Kündigungsschutz sei zu befürchten, dass manche ihre Wohnung verlieren.

Um obdachlosen Menschen in den kalten Wintermonaten zu helfen, sollten Gleitze zufolge nicht ausgelastete Hotels oder andere Unterkünfte angemietet werden. „Wir müssen sofort handeln. Bald kommen die ersten Nächte mit Frost.“

Freitag, 16. Oktober

18.40 Uhr: Landkreis Oldenburg gilt als Corona-Risikogebiet

Der Landkreis Oldenburg gilt seit Freitag als Corona-Risikogebiet. Der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sei überschritten worden, teilte der Kreissprecher am Freitag mit.

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, gelten für die Bürgerinnen und Bürger von diesem Samstag an strengere Regeln. So dürfen sich höchstens zehn Menschen zu privaten Zusammenkünften oder Feiern treffen – egal ob in der eigenen Wohnung, in privat zur Verfügung gestellten Räumen oder draußen. Bei privaten Treffen an öffentlich zugänglichen Orten oder in Gastronomiebetrieben ist die Zahl auf 25 Menschen begrenzt.

Als Regionen, die die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten, wies das Land am Freitag auch folgende Orte aus:

  • Landkreis Cloppenburg (90,8)
  • Emsland (68,5)
  • Grafschaft Bentheim (72,2)
  • Northeim (64,3)
  • Osnabrück (51,1)
  • Vechta (84,7)
  • Stadt Delmenhorst (172,8)

16 Uhr: Verstöße gegen Corona-Regeln: Polizei löst Feier in Shisha-Bar auf

Wegen zahlreicher Verstöße gegen Corona-Auflagen hat die Polizei eine nächtliche Feier in einer Shisha-Bar in Osnabrück aufgelöst. Die Gäste hätten weder den Mindestabstand eingehalten, noch Mund-Nasen-Bedeckungen getragen, teilte die Polizei am Freitag mit. Auch beim Personal wurden Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Der Betreiber konnte kein Hygienekonzept vorlegen, die Besucherliste enthielt keine aktuellen Gästedaten.

12.44 Uhr: Corona-Fall im Ausbildungszentrum am Marienstift

Im Ausbildungszentrum am Marienstift gibt es einen Corona-Fall. Laut der Stadt Braunschweig befinden sich die Klasse und die Lehrkräfte (als Kontaktpersonen K1 eingestuft) der Infizierten in Quarantäne. Sie werden auf Covid-19 gestestet.

Die Auszubildenden der Parallelklasse hatten demnach keinen engen Kontakt zu der Corona-Infizierten, sie gelten daher als K2. Dennoch mussten auch sie in häusliche Quarantäne. Bei negativen Ergebnissen können sie wieder in den Unterricht und die Einrichtungen, in denen sie arbeiten, zurückkehren.

Wenn positive Testergebnisse vorliegen sollten, wird das Gesundheitsamt in Braunschweig Kontakte nachverfolgen und Quarantänemaßnahmen veranlassen. Das Ausbildungszentrum liegt in direkter Nachbarschaft zum Seniorenheim sowie zum Krankenhaus Marienstift.

10.00 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen

Es bleibt bei dem Trend: Genau wie bundesweit steigen die Corona-Zahlen auch in Niedersachsen weiter stark an. Seit gestern wurden 532 neue Fälle registriert – so viele wie noch nie.

Laut Gesundheitsministerium gibt es damit jetzt 24.899 nachgewiesene Covid-19-Infektionen (Stand: 9 Uhr). 708 Menschen sind nach einer Infektion verstorben. Der Kreis Hildesheim korrigierte einen Todesfall. Er stehe nicht im Zusammenhang mit dem Virus.

Der Inzidenzwert ist über Nacht unter anderem in Braunschweig von 8,8 auf 20,8 angestiegen – das liegt an 38 neuen Corona-Fällen, die hier registriert wurden.

Folgende Regionen in Niedersachsen liegen derzeit über dem Corona-Richtwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche:

  • Cloppenburg (90,8)
  • Delmenhorst (172,8)
  • Emsland (68,5)
  • Grafschaft Bentheim (72,2)
  • Northeim (64,3)
  • Osnabrück (51,1)
  • Vechta (84,7)

Damit gelten diese Regionen als Risikogebiete.

Die Zahlen für unsere Region (Fälle insgesamt / 7-Tagesinzidenz):

  • Stadt Braunschweig: 586 (+38) / 20,8
  • Kreis Gifhorn: 308 (+12) / 27,8
  • Kreis Goslar: 335 (+2) / 11,0
  • Region Hannover: 5.051 (+81) / 32,3
  • Kreis Helmstedt: 184 (+3) / 9,9
  • Kreis Hildesheim: 656 (-1) / 13,1
  • Kreis Peine: 337 (+5) / 18,5
  • Stadt Salzgitter: 298 (+3) / 25,9
  • Kreis Wolfenbüttel: 255 (+4) / 10,9
  • Stadt Wolfsburg: 483 (+7) / 20,9

Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 19.604 als genesen (78,7 %).

6.12 Uhr: Brockengarten leidet besonders unter Krise

Späte Eröffnung und kleine Gruppen: Der Brockengarten im Harz hat in der Corona-Saison 2020 nur knapp ein Sechstel der Besucherzahl des Vorjahres erreicht. „Weil wir erst am 24. Juni starten konnten und alles eingeschränkt war, haben wir nur 950 Besucher gezählt“, sagte Gartenleiter Gunter Karste.

Im Vorjahr waren es 5.650 gewesen. Maximal zehn Besuchern pro Führung konnte Karste in den zurückliegenden Monaten den botanischen Garten auf dem 1.141 Meter hohen Brocken zeigen, in dem rund 1500 Pflanzen aus den Hochgebirgen dieser Welt wachsen. Heute Nachmittag steht die letzte Führung an, wo auch der blau blühende Wellensittich-Enzian bestaunt werden kann, der aus dem Hochland Tibets kommt.

Ohne telefonische Anmeldung ging 2020 nichts, sagte Karste. „Ich hätte nie gedacht, dass wir die Saison noch so gut über die Bühne bringen. Die Leute waren trotz der Einschränkungen sehr zufrieden.“ Normalerweise beginnt die Saison Mitte Mai. Den rund 5000 Quadratmeter großen Schau- und Versuchsgarten gibt es seit 1890, ein Teil der Anlage ist begehbar.

Auf ausgewählten Flächen des Brockenplateaus wurden Karste zufolge in diesem Jahr 5.000 Heidepflanzen in die Erde gebracht. 2021 und 2022 sollen jeweils 5.000 weitere Brockenheiden dort gepflanzt werden, wo Gräser die seltene Brockenanemone verdrängen. Auch die versuchsweise Beweidung von ausgewählten Flächen mit dem Harzer Roten Höhenvieh war ein Erfolg. „Dort, wo die Rinder die Grasnarbe durchgetreten haben, wurden erste Brockenanemonen angepflanzt.“

(news38.de mit dpa)