Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: 859 neue Infektionen ++ Landkreis in der Region38 hat niedrigsten Inzidenzwert ++

Darum schützt die AHA+L+C-Formel

Wie verbreitet sich das Coronavirus und was genau ist eigentlich die AHA+L+C-Formel? Antworten darauf gibt's im Video!

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Niedersachsen. Führt der Teil-Lockdown zum erhofften Rückgang der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus? In Niedersachsen sind die Fallzahlen weiter hoch.

Ab 1. Dezember gelten neuen Corona-Maßnahmen in Niedersachsen. Diese werden zwischen Weihnachten und Silvester teilweise ausgesetzt. Hier ein Überblick:

  • Kontakte: Unter anderem geht es um die Beschränkung der Kontakte drinnen und draußen auf fünf Personen aus zwei Hausständen, wobei Kinder unter 14 nicht mitzählen. Der Einzelhandel ist von einer reduzierten Zahl an Kunden, die in den Läden erlaubt sind, betroffen. Außerdem wird die Maskenpflicht auf den Bereich vor den Geschäften und Parkplätze ausgedehnt. Über Weihnachten bis Neujahr ermöglicht Niedersachsen gemäß der Bund-Länder-Einigung Kontakte von bis zu zehn Personen, unabhängig von der Familienzugehörigkeit, wobei Kinder unter 14 nicht berücksichtigt werden.
  • Silvester: Das Verbot von Böllern und Feuerwerk betrifft wie im Bund-Länder-Beschluss formuliert belebte öffentliche Straßen, Wege und Plätze sowie öffentlich zugängliche Flächen. Die neue niedersächsische Corona-Verordnung beauftragt die Landkreise und großen Städte, entsprechende Verbotszone mit Allgemeinverfügungen einzurichten. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt.
  • Gottesdienste: Obwohl Kirchen und Landesregierung konkrete Regelungen für Weihnachtsgottesdienste in diesen Tagen noch absprechen wollen, wurde in der neuen Verordnung bereits ergänzt, dass Gottesdienste nicht nur in Kirchen und Gemeindehäusern, sondern auch „in dafür geeigneten Räumen und im Freien“ möglich wären. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass manche Kirchengemeinden Gottesdienste im Freien, etwa in einem Fußballstadion, oder auch in anderen Lokalitäten als der Kirche planen.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Die aktuellen Fallzahlen zum Virus hast du mit unserer Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Samtag, 28. November

14.50 Uhr: 859 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen sind bis Samstagmorgen (9.00 Uhr) 859 weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Gesamtzahl stieg damit auf 70 092 Infektionen, wie das Landesgesundheitsamt in Hannover mitteilte. Die Neuinfektionen lagen aber unter der Zahl von 1033 gemeldeten Fällen am vergangenen Samstag. Gerechnet auf 100 000 Einwohner gab es in den letzten sieben Tagen in Niedersachsen 87,7 Neuinfektionen. Sprecher des Amtes hatten am Freitag von einer „Stabilisierung auf hohem Niveau“ gesprochen.

Die höchsten 7-Tages-Inzidenz-Werte gab es unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen bei den Landkreisen Cloppenburg (240,2) und Vechta (217,8). Die niedrigsten Zahlen weisen die Kreise Goslar (28,6), Göttingen (34,7) und Cuxhaven (39,9) auf.

Von Freitag auf Samstag starben laut Landesgesundheitsamt 19 Menschen an oder mit einer Sars-CoV-2-Infektion. Die Gesamtzahl stieg auf 1140 Tote seit Ausbruch der Pandemie.

09.12 Uhr: Corona-Lage auf Intensivstationen stabil und kontrollierbar

Neben den Neuinfektionen ist in Niedersachsen nun auch der Anstieg der Zahl von Corona-Patienten in den Kliniken ausgebremst worden. „Die Zahl der Covid-Patientinnen und –Patienten in den niedersächsischen Krankenhäusern hat sich in den letzten Tagen bei rund 1000 stabilisiert“, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). „Auch auf den Intensivstationen ist die Lage derzeit stabil und kontrollierbar.“

Zugleich bedeute die Pandemie aber eine große zusätzliche Belastung für das medizinisch-pflegerische Personal. „Ich bedanke mich im Namen der gesamten Landesregierung bei allen, die durch ihre Arbeit und unter großem Einsatz helfen, Patientinnen und Patienten zu behandeln und Menschenleben zu retten“, sagte Reimann.

Gleichzeitig appellierte die Gesundheitsministerin an alle, sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten und die sozialen Kontakte so weit wie irgend möglich zu beschränken. „Wir alle können dazu beitragen, dass die Zahl der Patientinnen und Patienten in unseren Krankenhäusern nicht weiter steigen.“

Unterdessen wird das Gesundheitsministerium allen Krankenhäusern auch weiterhin das Vorhalten von Kapazitäten auf Intensiv- und Normalstationen für die Behandlung von Covid-Patienten vorschreiben. Durch die neue Bundesregelung werde die Zahlung eines finanziellen Ausgleichs für freigehaltene Betten an den 7-Tages-Inzidenzwert (mindestens 70 über sieben Tage) im jeweiligen Kreis oder in der jeweiligen kreisfreien Stadt gekoppelt, sowie an die zur Verfügung stehenden Intensivkapazitäten (weniger als 25 Prozent), erklärte das Ministerium.

Eine neue Landesverordnung, die in der kommenden Woche vorgestellt werden und in Kraft treten soll, soll den für Ausgleichszahlungen in Frage kommenden Kliniken ermöglichen, verschiebbare Operationen auf Initiative des Landes abzusagen.

Freitag, 27. November

21.49 Uhr: Impfungen ab Dezember?

Das Land Niedersachsen hat insgesamt 500.000 Impf-Dosen reserviert, das berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Demnach plane das Bundesland erste Impfungen bereits im Dezember. Zumindest rechne das Land damit, das die ersten Impfstoffe zwischen Mitte und Ende Dezember zugelassen würden. Dann könnte mit dem Impfen auch begonnen werden.

Rund 60 Impfzentren in Niedersachsen soll es geben. Zuerst soll das Personal im Gesundheitswesen geimpft werden. Welche Bevölkerungsgruppen dann den Schutz erhalten sollen, sei noch nicht geklärt.

18.40 Uhr: Salzgitter meldet neue Fälle in Einrichtungen

Das Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter hat 34 Neuerkrankungen registriert. Darunter auch zwei neue Fälle in Alten- und Pflegeheimen. Betroffen ist das Awo Wohn- und Pflegeheim Am Eikel, dort gibt es einen Fall im Kreise des Personals. Außerdem gibt es einen neuen Fall in der Bewohnerschaft des Pflegezentrums Irenenstift.

Eine 90 Jahre alte Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheims ist verstorben.

Wie die Stadt Salzgitter mitteilt,

17.31 Uhr: Diese Beschlüsse setzt Niedersachsen in neuer Verordnung um

In seiner neuen Corona-Verordnung, die am 1. Dezember in Kraft tritt und über die am Tag zuvor noch der Landtag debattieren wird, setzt Niedersachsen die in den Beschlüssen gefassten Verschärfungen der Corona-Regeln und die für die Weihnachtszeit und bis Neujahr geplanten Lockerungen um.

Kontakte: Unter anderem geht es um die Beschränkung der Kontakte drinnen und draußen auf fünf Personen aus zwei Hausständen, wobei Kinder unter 14 nicht mitzählen. Der Einzelhandel ist von einer reduzierten Zahl an Kunden, die in den Läden erlaubt sind, betroffen. Außerdem wird die Maskenpflicht auf den Bereich vor den Geschäften und Parkplätze ausgedehnt.

Über Weihnachten bis Neujahr ermöglicht Niedersachsen gemäß der Bund-Länder-Einigung Kontakte von bis zu zehn Personen, unabhängig von der Familienzugehörigkeit, wobei Kinder unter 14 nicht berücksichtigt werden.

Silvester: Das Verbot von Böllern und Feuerwerk betrifft wie im Bund-Länder-Beschluss formuliert belebte öffentliche Straßen, Wege und Plätze sowie öffentlich zugängliche Flächen. Die neue niedersächsische Corona-Verordnung beauftragt die Landkreise und großen Städte, entsprechende Verbotszone mit Allgemeinverfügungen einzurichten. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt.

Gottesdienste: Obwohl Kirchen und Landesregierung konkrete Regelungen für Weihnachtsgottesdienste in diesen Tagen noch absprechen wollen, wurde in der neuen Verordnung bereits ergänzt, dass Gottesdienste nicht nur in Kirchen und Gemeindehäusern, sondern auch „in dafür geeigneten Räumen und im Freien“ möglich wären. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass manche Kirchengemeinden Gottesdienste im Freien, etwa in einem Fußballstadion, oder auch in anderen Lokalitäten als der Kirche planen.

>>> Die Verordnung im Detail findest du hier.

17.08 Uhr: Hotelübernachtungen in Niedersachsen möglich

In Niedersachsen sollen in der Corona-Pandemie Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche möglich sein. Für den Besuch von Verwandten und auch engen Freunden zum Fest soll es möglich sein, sich im Hotel einzuquartieren, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Explizit geht die am Freitag fertiggestellte neue Corona-Verordnung des Landes darauf zwar nicht ein. Dort heißt es wie bislang, dass Übernachtungen zu touristischen Zwecken untersagt, allerdings „zu notwendigen Zwecken“ erlaubt seien, was Auslegungsspielraum bietet.

Klar ist laut der Regierungssprecherin aber, dass der Besuch von Verwandten zu Weihnachten in Niedersachsen nicht als eine touristische Übernachtung betrachtet wird. Da etliche Menschen Weihnachten mit engen Freunden feierten, sei auch in diesem Fall eine Hotelübernachtung möglich. Nicht jeder habe zudem Verwandte, mit denen er feiern könne. Noch ist nicht definitiv klar, ob Hotelübernachtungen auch für Silvesterbesuche erlaubt sind. „Ich gehe davon aus, dass diese Regelung dann auch an Silvester gilt“, sagte Pörksen.

15.32 Uhr: Braunschweig testet in Altenheimen

Die Testergebnisse aus einem Alten- und Pflegeheim am Schwarzen Berge sowie aus einer entsprechenden Einrichtung in Querum sind da!

Mehr als 100 Bewohner und Mitarbeiter wurden getestet, nachdem jeweils ein Corona-Fall aufgetreten war, meldet die Stadt Braunschweig.

Demnach haben sich jetzt auch zwei Mitarbeiter im Heim im Schwarzen Berge infizizuiert. Aus Querum gab es bisher keinen Positivfall, ein Ergebnis steht noch aus.

14.30 Uhr: Todesfall in Lautenthal

Im Landkreis Goslar hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Heute erhielt das Gesundheitsamt die Mitteilung, dass schon vor zwei Wochen eine 76-jährige Frau aus Lautenthal an den Spätfolgen ihrer Covid-19-Infektion verstorben ist. Die Gesamtzahl der durch Corona bedingten Todesfälle im Landkreis Goslar liegt damit bei 29.

14.00 Uhr: Kein Weihnachtsgottesdienst im Eintracht-Stadion

Aus dem geplanten Weihnachtsgottesdienst im Stadion von Eintracht Braunschweig wird nichts. Das teilt die Landeskirche mit. Ursprünglich hätten hier rund 3.000 Person gemeinsam einen Open-Air Gottesdienst feiern sollen. In Anbetracht der aktuellen Corona-Entwicklung sei dieser Plan jedoch verworfen worden.

Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer: „Die Entscheidung schmerzt uns, aber der Gesundheitsschutz muss vorgehen.“ Alternativ soll der Weihnachtsgottesdienst um 18 Uhr aus dem Braunschweiger Dom via Livestream ins Internet übertragen werden.

13.15 Uhr: Gifhorn appelliert: Nicht an privaten Weihnachtsfeiern teilnehmen

Der Landkreis Gifhorn bittet in einer Meldung darum, Einladungen zu privaten Weihnachtsmörkten nicht zu folgen. In den Sozialen Medien
erfolgen Einladungen auf private Höfe, um dort gemeinsam einen heißen Glühwein zu trinken oder eine Bratwurst zu essen, heißt es vom Landkreis. Landrat Dr. Andreas Ebel appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger: „Diese Einladungen entsprechen nicht den aktuellen Verordnungen, die im Landkreis Gifhorn gelten. So gut die Ideen gemeint sein mögen, bitte ich dennoch jede Bürgerin und jeden Bürger, an ihre eigene Gesundheit zu denken und sich und ihre Mitmenschen zu schützen.“

11.15 Uhr: Die neuen Zahlen!

Das Land Niedersachsen meldet 1.438 neu nachgewiesene Covid-19-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Das sind wie schon in der letzten Tagen vergleichsweise viele neue Fälle.

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie gibt es damit 69.234 laborbestätigte Fälle in Niedersachsen (Stand: 9 Uhr).

28 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 seit gestern in Niedersachsen gestorben, davon fünf in der Region Hannover und zwei in Wolfsburg. Somit gibt es 1.121 Corona-Tote in unserem Bundesland.

48.568 Menschen gelten als genesen, das sind 1.655 mehr als gestern. Es gibt also wieder mehr Genesene als Neuinfizierte.

Die Zahlen für unsere Region (bestätigte Fälle / Sieben-Tages-Inzidenz)

  • Braunschweig: 1.489 (+34) / 54,9
  • Gifhorn: 9465(+19) / 74,8
  • Goslar: 650 (+7) / 35,2
  • Region Hannover: 12.089 (+210) / 106,6
  • Helmstedt: 454 (+4) / 54,8
  • Peine: 1.191 (+25) / 129,8
  • Salzgitter: 1.266 (+34) / 169,7
  • Wolfenbüttel: 703 (+27) / 55,2
  • Wolfsburg: 961 (+36) / 103,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Niedersachsen liegt jetzt bei 94,9.

In unserer Region meldet Goslar (35,2) den mit Abstand niedrigsten Wert. Salzgitter (169,7) meldet weiterhin den höchsten Wert. >> HIER geht's zu allen Zahlen!

Hinweis: Wegen zeitlicher Verzögerungen in den Meldeketten kann es vorkommen, dass das Land Niedersachsen, die Städte und Kommunen sowie das Robert-Koch-Institut unterschiedliche Infektionszahlen melden. Als maßgeblich gelten die Zahlen des Landes Niedersachsen.

10.59 Uhr: Hotelübernachtung bei Weihnachtsbesuch möglich

Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche sollen auch in Niedersachsen möglich sein. Für den Besuch von Verwandten und auch engen Freunden zu Weihnachten soll es möglich sein, sich im Hotel einzuquartieren, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover.

Die neue Corona-Verordnung des Landes befinde sich noch in der Endabstimmung. Klar sei aber, dass der Besuch von Verwandten zu Weihnachten keine touristische Übernachtung sei. Da etliche Menschen Weihnachten mit engen Freunden feierten, sei auch in diesem Fall eine Hotelübernachtung möglich. Nicht jeder habe zudem Verwandte, mit denen er feiern könne.

Noch nicht definitiv klar ist, ob Hotelübernachtungen auch für Silvesterbesuche erlaubt sind. „Ich gehe davon aus, dass diese Regelung dann auch an Silvester gilt“, sagte Pörksen.

10.15 Uhr: Quartier Dammgarten in Helmstedt wieder geöffnet

Gestern konnte der Krisenstab den Geschäftsbereich Gesundheit bei der Übermittlung der Befunde der 93 Abstriche im Quartier Dammgarten unterstützen. Lediglich noch eine siebenköpfige Familie muss in Quarantäne verbleiben. Eine Art Schleuse wird bestehen bleiben um sicher zu stellen, dass es keine weiteren Infektionen geben wird. Der Sicherheitsdienst wird, mit einer deutlich reduzierten Stärke, die Dienste aufrechterhalten.

10.10 Uhr: VW will Wolfsburg weiter unter die Arme greifen

Volkswagen und die Stadt Wolfsburg arbeiten noch enger bei der Erkennung von Corona-Fällen zusammen. Das hat der Konzern am Freitag auf seiner Firmenwebseite mitgeteilt. Ab sofort könne das städtische Gesundheitsamt den Testcontainer am Werkstor Ost nutzen. Das biete Vorteile den Vorteil zeitnaher Ergebnisse. Im Regelfall würde bereits nach 24 Stunden ein Ergebnis bei Tests im Container vorliegen. Dadurch sollen Infektionsketten einfacher verfolgt und unterbrochen werden.

„Für die Stadt Wolfsburg ist die Möglichkeit, den Testcontainer von Volkswagen zusätzlich nutzen zu können, eine großartige Unterstützung.“, sagt Monika Müller, Gesundheitsdezernentin der Stadt Wolfsburg. „Es zeigt sich auch hier wieder, dass sich Volkswagen im Kampf gegen die Pandemie eben nicht nur für die eigene Mitarbeiterschaft, sondern für die Gesundheit aller in unserer Stadt engagiert. Diese bewährte Zusammenarbeit und Solidarität zwischen Stadt und Werk lässt uns gemeinsam der Pandemie entgegentreten. Dafür danken wir allen Beteiligten!“

Ein entsprechender Vertrag zwischen dem Gesundheitswesen von Volkswagen und der Stadt Wolfsburg ist nun unterzeichnet.

Donnerstag, 26. November

19.01 Uhr: 27 neue Fälle in Salzgitter

Das Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter musste aufgrund von bestätigten Corona-Fällen zwei Klassenteile der IGS Salzgitter sowie zwei Klassen der BBS Fredenberg un häusliche Quarantäne schicken.

Außerdem meldet die Stadt fünf neue Infektionsfälle in der Bewohnerschaft des Pflegezentrums Irenenstift. Auch im Alloheim Senioren-Residenz Am Lindenberg“ gibt es vier neue Fälle unter den Mitarbeitern. Ebenso vier neue Fälle gibt es in der Geras Seniorenpflege „Am Fredenberg“ unter den Mitarbeitern. Auch fünf wietere Bewohner sind erkrankt.

Insgesamt meldet die Stadt Salzgitter 27 neue Fälle.

17.46 Uhr: AfD klagt gegen Maskenpflicht im Landtag

Zwei Abgeordnete der AfD wollen die coronabedingte Maskenpflicht im niedersächsischen Landtag gerichtlich stoppen. Wie Christopher Emden und Stephan Bothe am Donnerstag mitteilten, haben sie beim Staatsgerichtshof in Bückeburg Klage gegen Landtagspräsidentin Gabriele Andretta (SPD) erhoben, die die Maskenpflicht Ende Oktober angeordnet hatte.

Die AfD-Politiker halten die Anordnung formal für verfassungswidrig und zweifeln zudem am Infektionsschutz durch Mund-Nase-Bedeckungen. Es gehe nicht um Sonderrechte für Abgeordnete, sondern darum, „klar aufzuzeigen, dass eine Maskenpflicht Unsinn ist und sich die Bürger dringend gegen diese Schikane wehren müssen“, sagte Bothe.

Mehrere Studien zeigen allerdings, dass das Tragen auch von Alltagsmasken hilft, die Corona-Pandemie einzudämmen. Sie senken demnach insbesondere das Risiko, andere mit dem Virus anzustecken.

13.11 Uhr: Polizei Wolfsburg kündigt konsequente Überwachung an

Morgen ist „Black Friday“ – der Großkampftag aller Schnäppchenjäger. Natürlich wissen das auch die Polizei und der Ordnungsdienst in Wolfsburg.

Wegen der Corona-Pandemie und den geltenden Regeln soll es daher in diesem Jahr verstärkte Kontrollen in der Stadt und am Heinenkamp geben. 45 Beamte sollen aufpassen, teilt die Polizei mit.

„Wir werden in der Innenstadt die Fußgängerzone, den Willy-Brandt-Platz, den Haupt- und den Zentralen Omnibusbahnhof, den Sara-Frenkel-Platz, das Phaeno-Gelände sowie den Bereich des Designer-Outlets besonders im Blick haben“, heißt es vom Polizeirat.

Zunächst hätten sich die meisten Wolfsburger an die AHA-Regeln gehalten. Aber allein in den letzten fünf Tagen habe es 202 Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz gegeben. Kontrollieren werde man nicht nur am „Black Friday“, sondern auch in den kommenden Wochen.

12.10 Uhr: Auch Kultusminister Tonne äußert sich auf Pressekonferenz

Im Anschluss an Ministerpräsident Weil spricht nun Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Er äußert sich zum Bereich Bildung und Schule.

Die beschlossenen Maßnahmen gingen im Bereich Schule nicht über das hinaus, was das Land ohnehin schon beschlossen hatte. Tonne betonte zudem noch einmal die Notwendigkeit, Schulen und Kitas möglichst lange geöffnet zu lassen. Mehr als 2300 Schulen in Niedersachsen könnten demnach aktuell unbeeinträchtigt ihrer Arbeit nachgehen, das umfasse 80 Prozent der Schulen. An mehr als 570 gibt es aktuell Maßnahmen.

In Hotspots werde es demnächst auch in Grundschulen und Horten Maskenpflicht geben, ab der 7. Klasse gebe es zudem Wechselunterricht. Bei einem Trend nach unten und einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 200 würden die Maßnahmen wieder ausgesetzt. „Diese Schritte sind noch einmal durchgreifend, aber ich glaube auch, dass sie im Rahmen eines hohen Infektionsgeschehens die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig Bildung und Betreuung gewährleisten“, so Tonne. Er begrüßte das nun einheitliche Vorgehen und den beschlossenen klaren Ablauf.

11.55 Uhr: Weil äußert sich nach Bund-Länder-Gipfel: Verzicht auf große Weihnachtsfeiern

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist um 11.30 Uhr vor die Presse getreten und hat sich zu den Maßnahmen geäußert. Dabei betonte er, dass das Plateau aktuell noch „wesentlich zu hoch“ sei. Die getroffenen Maßnahmen aufzuheben sei demnach „unvertretbar“ gewesen. Man müsse so gut es geht, weitere Einschränkungen vornehmen, um am Jahresanfang ein niedrigeres Niveau als jetzt zu erreichen. Dabei sei natürlich auch die Gefahr von Zusammentreffen an Weihnachten und Silvester zu berücksichtigen.

Weil forderte erneut zum Verzicht auf. Er selbst werde auch auf sein persönliches Weihnachtsfest im üblichen Umfang verzichten. In den vergangenen Jahren habe er stets mit 20 bis 30 Leuten gemeinsam gefeiert. „Jetzt geht es nun einmal nicht.“ Weil hoffte, dass sich viele Menschen daran ein Beispiel nehmen würden.

In Richtung all derer, die ihre Geschäfte schließen mussten, sagte Weil, man habe das „ungern und schweren Herzens getan“. Er sicherte jedoch weitere Unterstützungen zu.

Er schloss mit einem dringenden Appell: „Wir verstehen unsere Beschlüsse gestern nicht nur als Schutzmaßnahmen, sondern auch als wirklich dringenden Appell an alle Menschen in unserem Land, ihren Teil dazu beizutragen: ihre Kontakte zu reduzieren, ihre Vorsicht noch einmal zu verstärken, Damit wir dann auch wirklich auf einem deutlich niedrigen Infektionsniveau in die Weihnachts- und Festtage gehen können.“

11.45 Uhr: Braunschweiger Nahverkehr wird eingeschränkt

Wegen der coronabedingt geringen Nachfrage in den Wochenendnächten endet der Busverkehr der VLG in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag früher als gewöhnlich.

Das betrifft folgende Linien:

Linie 170

  • Richtung Wolfsburg: Fahrten nach 22.30 Uhr entfallen
  • Richtung Gifhorn: Fahrten nach 23.45 Uhr entfallen

Linie 180

  • Richtung Wolfsburg: Fahrten nach 23.00 Uhr entfallen
  • Richtung Gifhorn: Fahrten nach 23.45 Uhr entfallen

Linie 191

  • Beide Richtungen: Fahrten nach 22:00 Uhr entfallen

11.00 Uhr: Die neuen Zahlen!

Das Land Niedersachsen meldet 1.331 neu nachgewiesene Covid-19-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Das sind erneut vergleichsweise viele neue Fälle.

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie gibt es damit 67.797 laborbestätigte Fälle in Niedersachsen (Stand: 9 Uhr).

18 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 seit gestern in Niedersachsen gestorben, davon zwei in der Region Hannover.

46.913 Menschen gelten als genesen, das sind 1.635 mehr als gestern. Es gibt also mehr Genesene als Neuinfizierte.

Die Zahlen für unsere Region (bestätigte Fälle / Sieben-Tages-Inzidenz)

  • Braunschweig: 1.455 (+20) / 50,9
  • Gifhorn: 946 (+8) / 75,9
  • Goslar: 643 (+10) / 30,8
  • Region Hannover: 11.879 (+225) / 115,5
  • Helmstedt: 450 (+14) / 66,8
  • Peine: 1.166 (+32) / 120,9
  • Salzgitter: 1.232 (+27) / 168,8
  • Wolfenbüttel: 676 (+11) / 52,7
  • Wolfsburg: 925 (+15) / 94,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Niedersachsen liegt jetzt bei 98,0 – und damit seit längrer Zeit mal wieder im zweistelligen Bereich.

In unserer Region meldet Goslar (30,8) den mit Abstand niedrigsten Wert – er liegt sogar weiter unter dem ersten Grenzwert 35. Salzgitter (168,8) meldet weiterhin den höchsten Wert, aber immerhin ist er etwas gesunken. >> HIER geht's zu allen Zahlen!

Hinweis: Wegen zeitlicher Verzögerungen in den Meldeketten kann es vorkommen, dass das Land Niedersachsen, die Städte und Kommunen sowie das Robert-Koch-Institut unterschiedliche Infektionszahlen melden. Als maßgeblich gelten die Zahlen des Landes Niedersachsen.

10.20 Uhr: Wirtschaftsminister Althusmann gegen zu strenge Auflagen im Handel

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sieht Teile der coronabedingten Einschränkungen als zu hart an. Er hätte sich weniger strenge Auflagen für den Einzelhandel gewünscht, sagte Althusmann nach den Bund-Länder-Beratungen vom Mittwoch. Dort sei im ersten Lockdown bereits umfangreich in Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen investiert worden. Angesichts weiterhin vieler Coronavirus-Neuinfektionen hatten sich Bund und Länder am Mittwochabend auf weitere Einschränkungen verständigt.

10.00 Uhr: Weiterer Todesfall in Goslar gemeldet

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist ein weiterer Todesfall im Landkreis Goslar zu beklagen. Die Gesamtzahl der Verstorbenen steigt somit auf 28 Fälle, heißt es vom Landkreis.

9.15 Uhr: Mehr als 700 Corona-Klagen in Niedersachsen

Mehr als 760 Verfahren mit Corona-Bezug haben die niedersächsischen Verwaltungsgerichte inzwischen registriert. Justizministerin Barbara Havliza rechnet auch in Zukunft mit weiteren Klagen. Die CDU-Politikerin der "Bild"-Zeitung: "Wir plagen uns seit März mit dieser Pandemie. Kein Wunder, dass die Geduld der Menschen schwindet. Wahrscheinlich wird die Zahl der Gerichtsverfahren sogar zunehmen."

9.00 Uhr: Ministerpräsident Weil blickt hoffnungsvoll aufs Jahr 2021

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat nach der Bund-Länder-Runde an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen im Umgang mit den Corona-Einschränkungen appelliert. Es sei zwar wichtig, was in solchen Runden entscheiden wird, sagte Weil am Mittwochabend. „Aber noch wichtiger ist das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft“, betonte er.

Jeder Einzelne ist für den Regierungschef auch selbst mit in der Verantwortung, dazu beizutragen, dass ruhige Weihnachten und ein guter Jahreswechsel möglichen werden. Positiver blickt Weil auf das kommende Jahr. 2020 sei sehr anstrengend gewesen. „Aber wenn ich nach vorne gucke, kann ich auch sagen: Es gibt jede Menge Anzeichen dafür, dass 2021 besser werden wird“, sagte Weil. Er setzt dabei auf mehr Impfschutz, mehr Schnelltests und bessere Medikamente.

(news38.de mit dpa)