Niedersachsen 

A2: Nach tödlichem Unfall kritisiert Feuerwehr andere Autofahrer – „große Probleme zur Unfallstelle zu kommen“

Auf der A2 bei Helmstedt hat es einen tödlichen Unfall gegeben.
Auf der A2 bei Helmstedt hat es einen tödlichen Unfall gegeben.
Foto: Matthias Strauß

Auf der A2 zwischen Helmstedt und Marienborn ist am Samstagmorgen ein Autofahrer bei einem schlimmen Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Gegen halb vier am Morgen sind auf der A2 ein vollbesetzter Kleinbus mit Anhänger und ein Auto miteinander kollidiert. Die Insassen des Kleinbusses blieben nahezu unverletzt, während der Autofahrer den Crash nicht überlebte.

Tödlicher Unfall auf A2 – Autos bilden keine Rettungsgasse

Durch den Crash wurde das Auto gegen die Leitplanke geschleudert und vollständig zerstört. Der Fahrer des Wagens wurde laut Polizei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstorben ist.

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„Als wir an der Unfallstelle eingetroffen sind, war die Person auf der Fahrerseite unter der Leitplanke eingeklemmt. Wir haben mit hydraulischen Rettungsgerät das Dach entfernt und das Opfer geborgen. Im Laufe des Einsatzes hat sich durch den Notarzt herausgestellt, das der Fahrer bereits verstorben war. In dem Auto waren noch zwei weitere Personen – eine wurde leicht und eine schwer verletzt“, sagt Alexander Weis von der Feuerwehr Helmstedt.

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Unfallursache noch völlig unklar

Die Unfallursache ist bisher noch vollkommen unklar. Für die Feuerwehr und Polizei sei es schwierig gewesen zur Unfallstelle zu gelangen. Denn es sei keine Rettungsgasse gebildet worden.

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„Selbst ich mit meinem kleinen VW-Bus hatte große Probleme durch den Stau zu kommen", so Alexander Weis. Deshalb appelliert der Feuerwehrmann nochmal an alle: „Wenn der Verkehr stockt, bitte zügig eine Gasse bilden und dies bereits bevor sich Rettungsfahrzeuge nähern."

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Unfallstatistik A2 in Niedersachsen

  • 2019 gab es neun Verkehrstote auf A2 in Niedersachsen
  • 2018 waren es noch 24 Menschen
  • mehr junge Erwachsene unter den Toten
  • Hauptunfallursachen: zu hohe Geschwindigkeit, Vorfahrt-Missachtung, Fehler beim Überholen

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Kilometerlanger Stau

Wegen des Unfalls war die A2 in Richtung Berlin für mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Neben der Feuerwehr, den Notärzten und der Polizei kam auch ein Gutachter vor Ort. Derzeit laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. (fb)