Niedersachsen 

Niedersachsen: Alarmierende Studie! HIER in der Region sterben Männer und Frauen früher

Eine alarmierende Studie zeigt, dass es gleich zwei Orte in unserer Region gibt, an denen die Lebenserwartung geringer ist als woanders in Deutschland. (Symbolbild/Collage)
Eine alarmierende Studie zeigt, dass es gleich zwei Orte in unserer Region gibt, an denen die Lebenserwartung geringer ist als woanders in Deutschland. (Symbolbild/Collage)
Foto: imago images/Christian Ohde/imago images/Future Image

Ziemlich bitter!

Gleich zwei Teile unserer Region zählen zu den Landkreisen und Städten, in denen die Lebenserwartung der Menschen am niedrigsten ist. Und das nicht nur im Vergleich anderer Städte und Kreise in Niedersachsen, sondern mit Blick auf ganz Deutschland.

Niedersachsen: HIER sterben Männer und Frauen statistisch gesehen früher

Für die Studie haben Forscher der Max-Planck-Universität für demografische Forschung Sterbedaten der Jahre 2015 bis 2017 ausgewertet – und das für 402 Stadt- und Landkreise in Deutschland. Aus den Daten wiederum haben die Forscher dann die Lebenserwartung geschätzt. Unterschieden zwischen Männern und Frauen.

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Besonders bitter: Gleich ein Landkreis und eine Stadt in unserer Region zählen zu den 10 Prozent der deutschen Landkreise, in denen die Lebenserwartung für Frauen besonders gering ist. Die Rede ist von Helmstedt und Salzgitter. Und Helmstedt findet sich zusätzlich auch noch bei den zehn Prozent der Kreise wieder, bei denen auch die Lebenserwartung der Männer geringer ist im Vergleich zu anderen Städten und Kreisen.

Im Bundesdurchschnitt lag die Lebenserwartung der Männer diesen Angaben nach bei 78,3 Jahren, bei den Frauen waren 83,3 Jahre.

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Darum ist die Lebenserwartung in Helmstedt und Salzgitter geringer

Doch woran liegt das?

Forscher vermuten verschiedene Ursachen. So hätten beispielsweise die Arbeitslosenquote und die Quote der Hartz-IV-Empfänger Einfluss auf die Lebenserwartung. „Wer Unterschiede in der Lebenserwartung reduzieren will, muss vor allem die Lebensbedingungen des ärmsten Teils der Bevölkerung verbessern“, sagte Roland Rau vom Max-Planck-Institut.

Gründe für geringe Lebenserwartung:

  • Arbeitslosenquote
  • Quote der Hartz-IV-Empfänger

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Faktoren wie das Durchschnittseinkommen, die Zahl der Ärzte pro 100 000 Einwohner oder die Bevölkerungsdichte hätten dagegen einen weitaus geringeren Einfluss. Die ganze Studie findest du hier. (abr mit dpa)