Niedersachsen 

Hannover: Polizei lässt Bande hochgehen – unfassbar, was die Beamten entdecken

Polizeibeamte haben 14 Häuser in Hannover und der Region durchsucht und dabei eine irre Entdeckung gemacht! (Symbolbild/Collage)
Polizeibeamte haben 14 Häuser in Hannover und der Region durchsucht und dabei eine irre Entdeckung gemacht! (Symbolbild/Collage)
Foto: imago images/ Tim Oelbermann/Landeskriminalamt Hannover/Collage news38

Großeinsatz für die Polizei in Niedersachsen! Mehr als 200 Einsatzkräfte haben am Dienstag 14 Häuser in Region und Stadt Hannover und in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden durchsucht.

Und bei den Durchsuchungen hat die Polizei Hannover eine irre Entdeckung gemacht!

Hannover: Polizei lässt Drogenbande hochgehen

Bereits seit Frühjahr 2019 haben die Ermittler nach eigenen Angaben schon eine fünfköpfige Gruppe auf dem Radar, Sie stand im Verdacht, Teil des organisierten Drogengeschäfts zu sein. Am heutigen folgte dann der Paukenschlag!

Mehr als 200 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteilgt. 14 Wohnungen wurden durchsucht. Die Ermittlungen richteten sich dabei gegen vier Tatverdächtige im Alter von 24 bis 44 Jahren.

Das wird ihnen vorgeworfen:

  • Betrieb einer Indoorplantage zum Anbau von Marihuana in einer ehemaligen Gaststätte in Holzminden
  • Einfuhr und Handel mit circa 400 Kilogramm Marihuana sowie Koks im Kilogrammbereich

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Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten nach eigenen Angaben auch noch Pläne sicherstellen, die laut Polizei auf die Vorbereitung von mindestens zwei weiteren Plantagen hindeuten.

Außerdem entdecken die Beamten noch:

  • eine Schusswaffe
  • Bargeld um unteren fünfstelligen Bereich
  • geringe Menge Marihuana

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Kopf der Bande bereits in Frankreich festgenommen

Der gesamte Verkaufswert des Marihuanas, das die Polizei am Dienstag beschlagnahmt hat, liegt bei 500.000 Euro! Gegen drei Beschuldigte wurden nach Angaben der Polizei Haftbefehle des Amtsgerichts Hannover vollstreckt. Zwei weitere vorläufig festgenommene Personen sind hingegen wieder auf freiem Fuß.

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Der Kopf der Gruppierung sei bereits im Oktober 2019 von Fahndern des französischen Zolls festgenommen worden. Die Beamten hatten seinerzeit 117 Kilogramm Marihuana im Lkw des 42-Jährigen entdeckt, das er wohl von Spanien über Frankreich nach Deutschland bringen wollte. Die französische Justiz habe ihn mittlerweile zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. (red)