Niedersachsen 

Wetter in Niedersachsen: Kracht es am Dienstag erneut? Irre Tornado-Sichtung

In Niedersachsen kann es im Laufe der Woche immer wieder zu Gewittern kommen. (Symbolbild)
In Niedersachsen kann es im Laufe der Woche immer wieder zu Gewittern kommen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Hannover/Seesen. Das Wetter in Niedersachsen hat den Start in eine neue Arbeitswoche nicht gerade leichter gemacht. Schon am Wochenende war es eher ungemütlich. Zu hochsommerlichen Temperaturen prasselte es zwischenzeitlich wie aus Eimern auf das Land.

Am Montag hielt das Wetter in Niedersachsen erneut eine böse Überraschung parat: In einigen Teilen krachte es noch einmal richtig. Außerdem warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor weiteren Gefahren. Und auch die Wettervorhersage für die nächsten Tage klingt nicht gerade einladend.

Wetter in Niedersachsen: Kommende Tage noch verregnet

Nach dem flauen Juli, was die Temperaturen anging, folgt nun offenbar ein August der Extreme: Heiße Sommertage werden von heftigen Unwettern unterbrochen. Nachdem der Montag bereits gezeigt hat, was in ihm steckt, dürfte es auch in den kommenden Tagen noch gelegentlich krachen.

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Das ist der Deutsche Wetterdienst:

  • Bundesbehörde mit Sitz in Offenbach am Main (Hessen)
  • wurde 1952 gegründet
  • hat 2400 Angestellte
  • Leiter der Behörde ist Gerhard Adrian
  • betreibt 51 Wetterwarten und 131 automatische Wetterstationen

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Am Dienstag wird es bewölkt, dazu gibt es gebietsweise Schauer und einzelne Gewitter. Die ziehen von Nordostdeutschland nach Osten ab. Die Temperaturen bleiben konstant bei etwa 25 bis 27 Grad. Die gleiche Vorhersage gilt auch für den Mittwoch. Hier kann es in den Morgenstunden zudem zu Nebel mit Sichtweiten von unter 150 Meter kommen. Erst in der Nacht zum Donnerstag kommt es dann zu auflockernder Bewölkung.

Dann soll es zumindest in der Region38 etwas trockener bleiben. Bei 24 bis 28 Grad lässt es sich dann ja auch schon fast auf das Wochenende einstimmen.

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Chaos-Montag überstanden

Der Montag sorgte in einigen Teilen des Landes bereits für Chaos. Am Vormittag zogen Gewitter in einem Streifen von der Nordsee bis zum Weserbergland auf. Dazu war es im ganzen Land eher bewölkt und es kam zu teils heftigem Starkregen. Bei Temperaturen zwischen 24 und 27 Grad warnte der DWD vor folgenden Gefahren:

  • Starkregen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter
  • Sturmböen zwischen 65 und 85 Stundenkilometern
  • Unwetter mit heftigem Starkregen und schweren Sturmböen
  • Hagel mit bis zu zwei Zentimeter Korngröße

Als mögliche Folge drohen dann mitunter Überschwemmungen. Für die Stadt Braunschweig gab der DWD auch eine amtliche Unwetterwarnung aus, die vor dem schweren Gewitter warnt. Der DWD wies darauf hin, dass es sich um einen „Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential“ handele.

Tornado in Süd-Niedersachsen entdeckt!

Im Süden von Niedersachsen gab es sogar einen kleinen Tornado! Ein Sprecher des DWD bestätigte gegenüber der deutschen Presseagentur: „Es war ein schwacher Tornado.“

Gesichtet wurde das Phänomen südwestlich von Hildesheim. Verletzt wurde niemand.

Auch im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt kamen am Montag heftige Wassermassen vom Himmel.

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Zahlreiche Straßen, Gehwege und Ackerflächen wurden bereits überflutet. Es kam zu Behinderungen im Straßenverkehr. Für Hildesheim veröffentlichte der DWD zudem eine Unwetterwarnung vor Gewitter.

Unwetter setzte Klinik unter Wasser

Bereits am Sonntag hatten Regenmassen in Niedersachsen für Chaos gesorgt. Ein Krankenhaus in Seesen im Landkreis Goslar war vollgelaufen. Auch eine angrenzende Rehaklinik stand bis zu 30 Zentimeter unter Wasser. Mittlerweile hat sich die Lage dort allerdings beruhigt.

Das Wasser sei inzwischen abgepumpt, alle Termine vor Ort könnten eingehalten werden. Lediglich das Aufnahmezentrum müsse umziehen. Verletzt wurde bei dem Unwetter niemand.

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Trotz des gelegentlichen Regens der vergangenen Tage gibt es zudem eine weitere Bedrohung. So bestehe laut DWD zwischen der Aller und der Elbe eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr!

Wenn du nördlich von Wolfsburg in der Natur unterwegs bist, solltest du also besonders achtsam sein. (dav, mit dpa)