Niedersachsen 

Hannover: Grusel-Details nach Friedhofsmord – Mörder wollte Opfer zerstückeln

Hannover: Warum musste Kadir sterben?
Hannover: Warum musste Kadir sterben?
Foto: Julian Stratenschulte/dpa, Polizei (Montage: News38)

Hannover. Diese Tat aus Hannover gleicht einem Horrorfilm! Der 28-Jährige Kadir A. aus Bielefeld wurde im April auf einem Friedhof tot aufgefunden. Nun kommt heraus, was die Täter aus Hannover vorhatten.

Am 5. April verschwand Kadir A. spurlos. Zehn Tage später wurde seine Leiche von Gärtnern auf dem Kirchroder Jakobifriedhof in Hannover entdeckt. Sie war übel zugerichtet und halb in einer Grabstelle verscharrt. News38 berichtete über den Vorfall. Hier der komplette Artikel <<<

Hannover: Kadir A. soll Tanja W. vergewaltigt haben

Kadir A. getötet haben sollen Tanja W. (25) und Emre A. (23). Seit Anfang Mai sitzen sie wegen Verdacht des Mordes in U-Haft.

Das Pärchen soll Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus, haben. Beide wohnten in einem Haus für betreutes Wohnen, nur 350 Meter vom Friedhof in Hannover entfernt.

Laut „Bild“ gibt es nun neue Details zum Mord. So sollen bei der Obduktion der Leiche über 100 Stiche am Körper festgestellt worden sein. Der Oberschenkel von Kadir A. war fast abgetrennt.

Das Krasse: Die mutmaßlichen Täter wollten ihr Opfer zerstückeln! Sie wollten Selbstjustiz ausüben und sich an Kadir A. in Hannover rächen.

Der Grund: Tanja W. behauptet, dass sie Anfang des Jahres 2019 von Kadir A. vergewaltigt worden sein soll. Anfang 2020 wurden die Ermittlungen eingesetzt. Das wollte die Frau so nicht hinnehmen.

Hannover: Emre A. soll sich nur verteidigt haben

Laut Staatsanwaltschaft nahm die 25-Jährige mit ihrem späteren Opfer über ein Dating-Portal Kontakt auf und lockte Kadir A. nach Hannover.

Tanja W.s Freunde Emre A. soll in der Stadt den Verkäufer mit einem japanischen Kampfmesser mit einer 34 Zentimeter langen Klinge getötet haben. In der Nacht zu Karfreitag sollen sie ihn dann in einem Koffer zum Friedhof gebracht haben.

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Während des Verhörs gab das Duo an, den Bielefelder zwar getötet, aber nicht ermordet zu haben. Emre A. soll ihn nicht geplant umgebracht haben, sondern sich bei einem Kampf in seiner Wohnung in Hannover nur verteidigt haben.

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Das Unfassbare: Nach dem Kadir A. tot war, sprach Emre A. am Telefon mit seinem Betreuer darüber, wie man nach einem Mord eine Leiche verschwinden lassen könne – natürlich alles nur hypothetisch.

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Seine Lösung: Zerstückeln und begraben. Laut „Bild“ gab er den Plan aber später auf. Diese Art fand der 23-Jährige aus Hannover dann doch zu „unmenschlich“. (ldi)