Niedersachsen 

Hannover: Frau entlarvt Autohändler als Betrüger – doch dann kommt heraus, dass...

Ein Autokauf bei einem Händler in Duisburg brachte einer Frau (28) gleich mehrere böse Überraschungen ein. (Symbolbild)
Ein Autokauf bei einem Händler in Duisburg brachte einer Frau (28) gleich mehrere böse Überraschungen ein. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Duisburg / Hannover. Ein Autokauf bei einem Händler in Duisburg brachte einer Frau (28) gleich mehrere böse Überraschungen ein!

Die Frau aus Hannover ist frisch gebackene Mutter eines kleinen Sohnes und braucht entsprechend der neuen Lebensumstände auch ein neues Auto. Im Netz stieß sie auf ein verlockendes Angebot aus Duisburg – doch schon bald beschleicht sie ein ungutes Gefühl.

Duisburg: Frau will Auto bei Händler kaufen – doch ein Detail macht sie stutzig

Der Wagen, ein Mazda CX 5, wurde der Hannoveranerin für 17.500 Euro angeboten. Doch ein Detail machte die junge Mutter stutzig: Statt der üblicherweise vorhandenen zwei Autoschlüssel gab der Verkäufer an, dass er nur ein Exemplar besitze.

Die Frau untersuchte das Angebot daraufhin genauer und holte sich schlussendlich Rat bei der Polizei in Hannover-Lahe – die richtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.

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Denn beim Blick auf den Wagen konnten die Beamten feststellen, dass es sich bei dem Mazda um ein Auto handelte, welches seit dem 13. August als gestohlen gemeldet ist. Eigentümer sei ein 59-Jähriger aus dem Rhein-Erft-Kreis. Der Mann konnte beide Original-Autoschlüssel vorzeigen und bezifferte den Marktwert des Autos auf 25.000 Euro.

Unfassbar, was die Frau zuhause erwartet...

Der Polizei geholfen und einer fiesen Betrugsfalle ausgewichen – also ein Happy End für die junge Mutter? Leider nicht, denn als sie zuhause ankam, wartete bereits die nächste böse Überraschung auf sie. Denn ihr Ehemann (28) wusste natürlich über ihren Autowunsch Bescheid... und hatte sich entschlossen, seine Gattin zu überraschen.

Unfassbar, aber war: Genau den Mazda, den seine Frau von der Polizei hatte überprüfen lassen, hatte der Ehemann nur einen Tag zuvor bei einem kurzfristig vereinbarten Treffen in Leverkusen für die volle Summe von 17.500 Euro gekauft! Offenbar war er gegenüber dem Anbieter deutlich weniger skeptisch gewesen als seine Frau.

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Die Polizei in Hannover-Lahe stellte den Wagen nebst falschem Schlüssel und den Fahrzeug- und Kaufunterlagen sicher. Bei den ausgehändigten Zulassungsbescheinigungen und dem Ausweis des Verkäufers handelt es sich um Totalfälschungen. Die Ermittlungen in der Sache führt das Kriminalkommissariat 22 in Kerpen (NRW) fort. (at)