Niedersachsen 

Hannover: Jäger finden Schädel im Wald – sie ahnen nicht, was sie damit auslösen

Hannover: Die Jäger entdeckten einen menschlichen Schädel und lösten damit Ungeahntes aus. (Symbolbild)
Hannover: Die Jäger entdeckten einen menschlichen Schädel und lösten damit Ungeahntes aus. (Symbolbild)
Foto: imago images / Marius Schwarz

Hannover. Erschreckende Entdeckung in Hannover!

Anfang Mai finden Jäger einen menschlichen Schädel in einem Wald bei Kirchhorst. Daraufhin alarmieren sie die Polizei. Da ahnen die Jäger noch nicht, was sie mit dem Fund auslösen werden.

Hannover: Jäger finden menschlichen Schädel im Wald

Am 5. Mai suchten Jäger in einem Wald in Hannover nach einem geschossenen Tier, als sie zufällig einen weiblichen Schädel fanden. Ermittler führten Zahn- und DNA-Abgleiche durch und fanden so heraus, dass der Schädel einer seit 2008 vermissten Person gehörte. Das teilte die Polizei am Dienstagmittag in einer Polizeimeldung mit.

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Dabei handelte es sich um eine 67-jährige Frau aus Langenhagen. Sie war stark dement und orientierungslos, als sie ihr persönliches Umfeld verließ. Die Polizei geht heute davon aus, dass die Frau verunglückte.

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Fund löst Ungeahntes aus

Am Folgetag nach dem Fund des Schädels durchsuchte die Polizei das Waldstück genauer. Nur knapp 100 Meter von dem Fundort des weiblichen Schädels machten die Polizisten eine Entdeckung, mit der sie nicht gerechnet hatten: Sie fanden einen zweiten Schädel, der aufgrund seines Zustands ebenfalls bereits länger in dem Waldstück gelegen haben musste. Auch dieser konnte nun einem Vermissten zweifelsohne zugeordnet werden.

Es handelt sich dabei um einen bereits seit 1994 vermissten Mann aus Isernhagen, der im damaligen Alter von 45 Jahren Suizidabsichten geäußert hatte und verschwand. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bei beiden Fällen nicht vor.

Die Polizei geht zudem davon aus, dass zwischen den beiden Todesfällen kein Zusammenhang besteht. (nk)