Niedersachsen 

Warntag 2020 in Niedersachsen: So kannst du deinen Hund vor dem ohrenbetäubenden Lärm schützen

Warntag 2020 in Niedersachsen: Hier erfährst du, wie du deinen Hund vor dem ohrenbetäubenden Lärm schützen kannst. (Symbolbild)
Warntag 2020 in Niedersachsen: Hier erfährst du, wie du deinen Hund vor dem ohrenbetäubenden Lärm schützen kannst. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Niedersachsen. Am Donnerstag ist es soweit: Der bundesweite Warntag 2020 wird stattfinden. Auch in Niedersachsen werden um Punkt 11 Uhr alle Sirenen des Landes aufheulen.

Für Tiere ist das nicht nur ohrenbetäubend laut, sondern die Sirenen können auch Stress auslösen. Hier liest du, wie du deinen Hund vor dem Lärm schützen kannst.

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Warntag 2020 in Niedersachsen: Schütze deinen Hund vor ohrenbetäubendem Lärm

Innerhalb von 20 Minuten werden an dem Warntag 2020 in Niedersachsen alle Warnungsmöglichkeiten genutzt, sodass neben Sirenen auch Lautsprecher-Durchsagen und die Warn-App Nina ein Warnsignal an die Öffentlichkeit abgeben werden. Weiterhin werden Medien und Rundfunksender ihr Programm unterbrechen bzw. an der bundesweiten Warnung teilnehmen.

So sollen „in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel (für den Ernstfall) erprobt“ werden, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf seiner Website schreibt. Doch der Warntag hat auch einen negativen Aspekt: Für Tiere sind die Warnsignale alles andere als angenehm. Für sie könne der Lärm zu Stressreaktionen, wie starkem Zittern, nervösem Herumlaufen oder auch Wegrennen führen, wie die „Notnasen-Hilfe“ warnt.

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DAS kannst du am Warntag zum Schutz tun

Du solltest deinen Hund deshalb unbedingt vor dem ohrenbetäubenden Lärm schützen. Landesbeauftragte für den Tierschutz, Michaela Dämmrich sagt gegenüber dem „NDR“: „Die Töne sind sehr laut und anhaltend, Tiere können sie nicht einordnen und verstehen. Einige Tiere können in Panik verfallen, weglaufen, von der Weide ausbrechen, Hunde sich losreißen und weglaufen oder ausdauernd bellen und jaulen.“

Aus diesem Grund solltest du deinen Vierbeiner rechtzeitig sichern und nach Möglichkeit mit dem Hund zu Hause bleiben. Das Tier sollte nicht alleine gelassen und es sollten Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden. Dies könne zum Beispiel ein abgedunkelter, ruhiger und bekannter Raum sein, so die „Notnasen-Hilfe“.

Und das gilt natürlich auch für andere Tiere: Sie sollten an dem Tag im Stall oder Zuhause an einem sicheren Ort untergebracht sein, wie der „NDR“ weiter schreibt. Bei Kleintieren und Vögeln könne der Käfig abgedeckt werden, damit die Laufstärke etwas abgedämpft werde, rät die „Notnasen-Hilfe“. (nk)