Niedersachsen 

Pistorius zu Moria: So viele Flüchtlinge könnte Niedersachsen aufnehmen

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) spricht in der LAB Kralenriede in Braunschweig mit Geflüchteten. (Archivbild)
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) spricht in der LAB Kralenriede in Braunschweig mit Geflüchteten. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. Kommen Geflüchtete aus Lesbos nach Braunschweig? Gut möglich.

Nach dem Brand des griechischen Flüchtlingslagers Moria könnte das Land Niedersachsen Innenminister Boris Pistorius zufolge „relativ kurzfristig“ bis zu 500 Menschen aufnehmen.

Niedersachsen: Pistorius drängt auf schnelle Moria-Hilfe

Dies habe er prüfen lassen, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und verwies auf die Kapazitäten der Landeserstaufnahmeeinrichtungen. Hier könnten die Flüchtlinge dann „ihr Asylverfahren betreiben“.

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Standorte der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen:

  • Bramsche
  • Braunschweig (Hauptsitz)
  • Celle
  • Fallingbostel-Oerbke
  • Friedland
  • Hannover
  • Langenhagen
  • Lüneburg
  • Oldenburg
  • Osnabrück

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Pistorius drängte auf schnelle Hilfe für die von dem Brand Betroffenen. „Das aktuelle Verhandeln über Zahlen ist befremdlich und wird dem Thema nicht gerecht“, zitiert ihn das RND.

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„Der Herbst steht auch in Griechenland vor der Tür, die Nächte werden immer kälter, und Tausende Menschen brauchen jetzt schnell unsere - europäische - Hilfe“, so der Innenminister von Niedersachsen. (dpa/ck)