Niedersachsen 

Hannover: Opfer mit 100 Messerstichen getötet und auf Friedhof verscharrt – Tatverdächtige überhaupt schuldfähig?

Friedhofsgärtner hatten die Leiche auf einem Friedhof in Hannover entdeckt.
Friedhofsgärtner hatten die Leiche auf einem Friedhof in Hannover entdeckt.
Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Hannover. Diese Tat hat ganz Hannover erschüttert!

Friedhofsgärtner hatten Mitte April eine grausame Entdeckung auf einem Friedhof in Hannover gemacht. In einem frisch ausgehobenen Grab lag eine Leiche. Offenbar ermordet mit mehr als 100 Messerstichen. Jetzt kommen weitere Details ans Licht.

Hannover: Anklage gegen mutmaßliche Mörder erhoben

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat nun Anklage gegen ein junges Paar erhoben – wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Der 25-jährigen Frau und dem 24-jährigen Mann wird vorgeworfen, einen 28-Jährigen heimtückisch getötet zu haben.

Die Frau hatte den 28-Jährigen aus Bielefeld über das Internet kennengelernt und später wegen Vergewaltigung angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld habe dieses Verfahren eingestellt, deshalb habe die Frau mit ihrem neuen Freund beschlossen, den 28-Jährigen zur Rechenschaft zu ziehen, sagte die Sprecherin. Sie sollen das Opfer nach Hannover gelockt haben.

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Der 24-Jährige soll den Mann dann mit mehr als 100 Messerstichen getötet haben. Später soll das Paar die Leiche auf dem Friedhof verscharrt haben. Dort fanden Friedhofsgärtner sie Mitte April.

+++Hannover: Grusel-Details nach Friedhofsmord – Mörder wollte Opfer zerstückeln+++

Sind die mutmaßlichen Täter überhaupt schuldfähig?

Die mutmaßlichen Täter lebten in Wohnungen einer Behinderteneinrichtung und standen unter gesetzlicher Betreuung. Ein psychiatrischer Sachverständiger wird laut Staatsanwaltschaft nun ihre Schuldfähigkeit prüfen. (dpa/abr)