Niedersachsen 

Hannover: Er vergewaltigte mehrere Mädchen – und wandert jetzt in den Knast

In Hannover ist am Donnerstag das Urteil gegen diesen Mann gesprochen worden. Er hatte mehrere Mädchen missbraucht und vergewaltigt – ein Opfer stammt aus Wolfenbüttel.
In Hannover ist am Donnerstag das Urteil gegen diesen Mann gesprochen worden. Er hatte mehrere Mädchen missbraucht und vergewaltigt – ein Opfer stammt aus Wolfenbüttel.
Foto: Irving Villegas/dpa

Hannover. Urteil am Landgericht Hannover!

Ein 42-Jähriger Mann aus Hannover muss für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis!

Hannover: Urteil gegen Vergewaltiger – Geständnis war strafmildernd

Das Landgericht Hannover verurteilte ihn am Donnerstag wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs.

Dass der 42-Jährige die Taten gestanden und sich kooperativ habe, habe sich strafmildernd ausgewirkt, sagte ein Gerichtssprecher. Zuvor hatte ihm das Gericht eine Gefängnisstrafe von maximal fünf Jahren und neun Monaten zugesichert.

Der Mann hatte zugegeben, sich im Internet als attraktiver Junge ausgegeben zu haben. Dabei habe er 10- bis 13-jährige Mädchen zu Nacktbildern und Sex-Videos überredet.

Bei späteren persönlichen Treffen kam es zu sexuellen Übergriffen, die der Mann auch filmte. Von acht in der Anklage vorgeworfenen Vergewaltigungen räumte er sechs ein. >> Grausam! Mann soll jahrelang Kinder missbraucht und vergewaltigt haben

Tatort war unter anderem Wolfenbüttel

Ein Tatort: Wolfenbüttel. Aber auch in Hannover, Halle in Sachsen-Anhalt sowie Werder und Schwielowsee in Brandenburg beging der Mann schwere Straftaten.

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Er war vor zwei Jahren wegen der Verbreitung kinderpornografischer Schriften zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Bei der Auswertung der sichergestellten Daten wurde später klar, dass er auf einigen Bildern und Videos auch selbst zu sehen war.

Der 42-Jährige hatte sich von einem Psychiater begutachten lassen. Dem Sachverständigen zufolge liegt keine „Hangtäterschaft“ vor. Das heißt, dass nicht zu erwarten ist, dass der Mann auch in Zukunft Kinder missbraucht. Der Angeklagte hatte erklärt, er habe mit dem Thema abgeschlossen, als sein Sohn geboren wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (ck/dpa)