Niedersachsen 

Streik in Niedersachsen: Verdi startet Aufruf – in diesen Städten in der Region wird heute gestreikt!

Verdi ruft zum Warnstreik in Niedersachsen auf. Auch in Städten in unserer Region! (Symbolbild)
Verdi ruft zum Warnstreik in Niedersachsen auf. Auch in Städten in unserer Region! (Symbolbild)
Foto: imago images/Cord

Vereinzelte Warnstreiks hat es bereits gegeben, jetzt ruft Verdi konkret zum Streik in Niedersachen auf.

Und von dem Streik in Niedersachsen könnten am heutigen Dienstag vor allem Städte in unserer Region betroffen sein.

Streik Niedersachsen: Diese Städte in der Region sind betroffen

Hintergrund der Streiks ist der Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes. Bislang hat es in Niedersachsen nur vereinzelt Warnstreiks gegeben, das will die Gewerkschaft Verdi nun ausweiten.

Darum ruft Verdi am Dienstag, 29. September, zur Arbeitsniederlegung in unserer Region auf. der Aufruf richtet sich konkret an Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg.

Diese Bereiche sind unter anderem betroffen:

  • Entsorgungsunternehmen
  • Straßenreinigungen
  • Stadtverwaltungen
  • ÖPNV (in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg)
  • mehr als 20 Kliniken

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Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Verdi: Kitas sind nicht zum Streik aufgerufen

Ein Verdi-Sprecher betonte im Vorfeld, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Kitas zum Streik aufgerufen würden. Das sei eine Reaktion auf die lange angespannte Betreuungssituation für viele Eltern während der Corona-Pandemie.

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Auch Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr

Parallel müssen sich Pendler ab kommenden Dienstag bundesweit auf Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr einstellen. Verdi hatte am Freitag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um bundesweite Tarifverhandlungen für die 87 000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr durchzusetzen.

Hannover: Busse und Bahnen stehen still

Wegen eines Warnstreiks im Nahverkehr stehen Busse und Bahnen in der Region Hannover still. Es werde davon ausgegangen, dass kein Bus und keine Bahn im Nahverkehr fahren wird, sagte ein Sprecher des Verkehrsbetriebs Üstra am Dienstagmorgen. Schätzungsweise seien rund 400.000 Fahrgäste betroffen.

Üstra hatte zuvor seinen Gästen geraten, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen. Die Warnstreiks sollen den Angaben zufolge von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss andauern. Zu den laufenden Tarifverhandlungen wolle man sich nicht äußern, da die kommunalen Arbeitgeberverbände die Verhandlungen führen, sagte der Sprecher. (abr mit dpa)