Niedersachsen 

Hannover: Mann steckt 16 Stunden in Sumpf fest – jetzt erzählt er die unglaubliche Geschichte

16 Stunden lang kämpfte in Hannover ein Rentner ums Überleben, nachdem er in einen Sumpf gefallen war. (Symbolbild)
16 Stunden lang kämpfte in Hannover ein Rentner ums Überleben, nachdem er in einen Sumpf gefallen war. (Symbolbild)
Foto: imago images / CHROMORANGE / Petra Schneider (Montage: News38)

Hannover. Unglaubliche Geschichte aus der Nähe von Hannover! Ende September wurde ein Mann (79) aus Isernhagen (Region Hannover) als vermisst gemeldet. Was der Mann durchlebte, ist ein echter Alptraum.

16 Stunden lang steckte der 79-Jährige in einem Sumpf unter einer Autobahnunterführung der A7 in Isernhagen fest. Die Feuerwehr musste den Rentner befreien. News38 hatte bereits über den Vorfall berichtet. Hier liest du mehr <<<

Hannover: Seine Schreie blieben unerhört

Der Rentner aus der Nähe von Hannover wurde sogar mit einem Hubschrauber gesucht – doch erst der Hinweis eines Freundes brachte die Beamten letztlich am nächsten Morgen auf die Spur des Vermissten.

Der 79-Jährige war bis zum Oberkörper eingesunken und laut Polizei lebensgefährlich unterkühlt. Nun berichtet Jürgen Helm aus der Region Hannover bei „Bild“ von seiner unglaublichen Geschichte.

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Das ist die Stadt Hannover:

  • ist die Landeshauptstadt von Niedersachsen
  • wurde erstmal 1150 erwähnt und erhielt 1241 das Stadtrecht
  • ist 204,14 Quadratkilometer groß und hat 536.925 Einwohner in 51 Stadtteilen und 13 Stadtbezirken
  • Sehenswürdigkeiten: Erlebnis-Zoo Hannover, der Maschsee, die Herrenhäuser Gärten
  • ist eine der führenden Messestädte Europas
  • Oberbürgermeister ist Belit Onay (Die Grünen)

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Mit dem Rad wollte der Tourleiter beim Fahrradclub ADFC eine neue Route erkunden, die von deinem Arbeitgeber geplant ist. Er verabschiedete sich an diesem ganz normalen Montagmorgen noch von seiner Frau und radelte los.

Die Tour führte ihn zu einer Brücke unter der A7 in der Nähe von Hannover. „Als ich in Gummistiefeln unter der Brücke nach Altwarmbüchen langging, merkte ich, dass der Boden nachgab. Ich dachte, jetzt bloß nicht die Hose dreckig machen, sonst schimpft meine Frau mit mir.“

Dass er jedoch 16 Stunden bis zum Oberkörper dort festecken würde, hatte er anfangs nicht gedacht. Denn zuerst steckte er nur mit den Gummistiefeln fest. Der Boden gab nach, Jürgen Helm sank immer weiter runter.

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Hannover: „Es wäre ein schöner Tod gewesen“

„Ich habe geflucht, aber durch den Autolärm über mir hörte mich keiner. Um Kraft zu sammeln, lehnte ich mich zurück. Dabei muss ich eingenickt sein.“

Nach 16 Stunden fand die Polizei den Rentner, der von seiner Frau als vermisst gemeldet wurde. Er war bereits bewusstlos, lebensgefährlich unterkühlt. Nach seiner Rettung kam er ins Agnes-Karll-Klinikum.

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„Erst auf der Intensivstation wurde ich wieder wach. Es wäre ein schöner Tod gewesen, denke ich im Nachhinein“, sagt der Mann aus der Region Hannover.

Doch noch möchte er diese Welt nicht verlassen und Zeit mit seiner Familie verbringen, schreibt „Bild“. „Aber ich will ja noch etwas von meinem Urenkel haben, der vor einem Monat geboren wurde – und miterleben, dass genau dort endlich ein schöner Radweg gebaut wird, wo ich fast zu Tode kam.“ (ldi)