Niedersachsen 

Wetter in Niedersachsen: Tief aus Skandinavien im Anmarsch! Hier kommt es zu Sturmböen

Wetter in Niedersachsen: Ein Tief aus Skandinavien bringt heftige Sturmböen ins Land. (Symbolbild)
Wetter in Niedersachsen: Ein Tief aus Skandinavien bringt heftige Sturmböen ins Land. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Niedersachsen. Der Herbst zeigt sich in Niedersachsen bislang nicht von seiner besten Seite. Jetzt wird das Wetter richtig ungemütlich. Ein Tief aus Skandinavien befindet sich im Anmarsch! Es kommt zu Sturmböen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung herausgegeben.

Wetter in Niedersachsen: Tief aus Skandinavien bringt Sturmböen

Am Samstag bringt das Wetter in Niedersachsen zunächst vor allem Wolken. Es ist oft stark bewölkt, vereinzelt fallen auch ein paar Tropfen Regen. Größere Auflockerungen gibt es in der Nordwesthälfte. Die Temperaturen erreichen dazu maximal 9 bis 13 Grad. Die höchsten Werte werden nahe der Ems und der Elbe erreicht. Dazu weht schwacher Wind, der sich von nördlicher auf westlicher Richtung dreht.

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In der Nacht zu Sonntag ist es dann weiter stark bewölkt. Später gibt es von der Nordsee und der Elbe auch etwas Regen. Dazu nähert sich ein Tief aus Skandinavien, welches eine schwache Kaltfront nach Niedersachsen bringt.

In der zweiten Nachthälfte zum Sonntag warnt der DWD schließlich vor starken Sturmböen. An der See wehen Sturmböen bis 60 km/h. Sie kommen zunächst aus West, später aus Nordwest. In ungeschützten Lagen erreicht der Sturm sogar Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h.

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Ab Sonntag freundlicheres Wetter

Im Laufe des Sonntags lässt der Sturm dann langsam nach. Es ist weiter stark bewölkt und zeitweise fällt Regen. Im Norden gibt es hingegen auch freundliche Abschnitte mit etwas Sonne. Die Temperaturen steigen dabei auf maximal 11 bis 13 Grad. In den Hochlagen ist bei 9 Grad Schluss.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Ähnlich wird das Wetter auch zum Start in die neue Woche. An der Küste gibt es am Montag einzelne Schauer, ansonsten kommt neben der vielen Wolken auch mal die Sonne raus. Die Temperaturen sind unverändert und der Wind ist schwach bis mäßig.

Eine 10-Tagestrend-Prognose sagt dann ab Dienstag allmählich steigende Temperaturen voraus. (nk)