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Niedersachsen: Streunende Katzen werden zum Problem – Land greift jetzt hart durch

In Niedersachsen werden streunende Katzen zum Problem. (Symbolbild)
In Niedersachsen werden streunende Katzen zum Problem. (Symbolbild)
Foto: imago images / Cavan Images

Niedersachsen hat ein Problem mit streunenden Katzen. Die meisten Streuner erwartet häufig ein schlimmes Schicksal. Deshalb plant das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium eine gemeinsame Aktion mit dem Deutschen Tierschutzbund!

Niedersachsen: Streunende Katzen werden zum

Die Zahl der streunenden Katzen wächst. Laut Landwirtschaftsministeriums gibt es in Niedersachsen rund 150.000 von ihnen. Viele der Streuner erreichen nicht mal das erste Lebensjahr, sondern sterben an Krankheiten oder verhungern.

Um die verwilderten Tiere vor diesem schlimmen Schicksal zu bewahren und freilaufende Hauskatzen vor Ansteckungen zu schützen, soll die Zahl der streunenden Katzen in Niedersachsen eingedämmt werden.

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Dafür werden in den kommenden Wochen tausende Streuner kastriert. Die Aktion des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums und des Deutschen Tierschutzbundes startet am Montag und soll bis Mitte Dezember andauern.

Niedersachsen: Land greift jetzt hart durch

Insgesamt sollen rund 4000 Katzen operiert, gekennzeichnet und registriert werden, teilte das Ministerium mit. Damit soll verhindert werden, dass sich die Tiere weiter vermehren.

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Die Aktion findet bereits zum dritten Mal statt. Es wurden bereits 7420 Streuner in den letzten beiden Jahren kastriert. Beteiligen können sich Tierschutzvereine, Tierheime und von ehrenamtlichen Betreuern kontrollierte Futterstellen.

Das Land stellt für das Projekt rund 300.000 Euro zur Verfügung. (mia/dpa)