Niedersachsen 

Kaufland in Niedersachsen: Kunde schaut besorgt ins Supermarkt-Regal – dann hat er eine wichtige Frage

Kaufland: Der zweite Lockdown beginnt – und in den Supermärkten führt der große Andrang wieder vermehrt zu Hamsterkäufen. (Symbolbild)
Kaufland: Der zweite Lockdown beginnt – und in den Supermärkten führt der große Andrang wieder vermehrt zu Hamsterkäufen. (Symbolbild)
Foto: imago images / CTK Photo

Helmstedt. Zweite Welle, neuer Lockdown – mit den verschärften Corona-Maßnahmen nehmen auch die Meldungen über Hamsterkäufe in Supermärkten wie Kaufland wieder zu.

Ein Kunde aus Niedersachsen berichtet diesbezüglich auf der Facebook-Seite von Kaufland von einem Erlebnis, das ihn „irritiert“ zurückgelassen hat – und hat dabei eine Frage an den Supermarkt.

Kaufland: Einschränkungen trotz voller Regale? Kunde ist irritiert

Eigentlich sollte sich der Kaufland-Kunde keine Sorgen machen, dass bei ihm Toilettenpapier, Reis, Nudeln oder Konserven wegen Hamsterkäufen knapp werden könnten. Er verweist auf ein Statement von Kaufland, die in der vergangenen Woche mögliche Engpässe bei den genannten Artikeln ausschließen. Und er berichtet sogar, dass er selbst beim Einkauf in einer Filiale in Helmstedt (Niedersachsen) nur „gut bestückte“ Regale gesehen hat.

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Doch es sind eben diese fehlenden Anzeichen auf Hamsterkäufe, die den Kunden so irritieren. Sein Gedankengang: Wenn niemand panisch alles wegkauft, dann müsse die Filiale auch keine maximal erlaubte Einkaufsmenge festlegen.

Kunde wollte zwei Packungen Klopapier kaufen

„Warum darf meine Frau für zwei Haushalte (mit einem alleinlebenden, unterstützungsbedürftigen Rentner), also für fünf Personen, dann nicht zwei mittlere Pakete Toilettenpapier zu je acht Rollen erwerben?“, fragt der Kunde auf Facebook. „Ist diese Stückelung bereits ein Hamsterkauf? Oder gibt es doch Engpässe?“

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Ironisch fragt er, ob es ratsam sei, dass jede der fünf Einzelpersonen aus den zwei Haushalten alleine mit je einem Einkaufswagen bei Kaufland erscheinen solle, um alle nötigen Produkte als Solo-Kunden zu erwerben.

Facebook-Nutzer sind anderer Meinung

Die anderen User teilen die Auffassung des Kunden jedoch eher weniger. Stattdessen versuchen sie, ihn davon zu überzeugen, dass die begrenzte Artikelmenge eine vorbeugende Maßnahme von Kaufland sei, um mögliche Hamsterkäufe zu verhindern. Zudem fragt ein User mit einem Augenzwinkern, ob acht Rollen Klopapier nicht doch für fünf Personen ausreichen könnten.

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Doch der unzufriedene Kunde will davon offenbar nichts hören. „Wenn Sie 200g Käse bestellen und kaufen wollen, aber nur 100g bekommen – fragen Sie da nicht auf Ihre eigene Art und Weise nach?“, erwidert er, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. „Oder sind Sie zufrieden, wenn aus dem Geldautomaten nicht die verfügten 100 Euro sondern nur 50 Euro verausgabt werden?“

Das Social-Media-Team von Kaufland hat den Kunden mit seiner Frage nach möglichen Engpässen an das Kundenmanagement weiter verwiesen. (at)