Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Spontane Sonder-Impfaktion – Braunschweig hat AstraZeneca übrig

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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Hannover. Die Corona-Lage in Niedersachsen entspannt sich weiter. In zahlreichen Kreisen und Städten gilt seit Montag keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Raum.

Alle aktuellen Beschlüsse in Niedersachsen, und was in Sachen Corona-Virus in deiner Region los ist, liest du in unserem Corona-Blog.

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Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Dienstag, 22. Juni

15.19 Uhr: Braunschweig hat AstraZeneca übrig

Das Impfzentrum Braunschweig in der Stadthalle bietet Braunschweigern ab 18 Jahren ab sofort eine Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca an. Das Angebot gilt zunächst für diese und kommende Woche, jeweils zwischen 8.30 Uhr und 17 Uhr.

Anmelden kannst du dich per Mail unter Impfzentrum@Braunschweig.de (mit Angabe deiner Telefonnummer) oder telefonisch über das Corona-Bürgertelefon der Stadt Braunschweig (0531/470-7000).

Anschließend nimmt das Impfzentrum dann Kontakt mit dir auf. Das Angebot richtet sich sowohl an Personen, welche bereits auf der Warteliste des Landes registriert sind und noch keinen Termin für einen anderen Impfstoff erhalten haben, als auch an Personen, die sich noch nicht registriert haben.

Warum gibt es das Angebot auf einmal? Bund und Land haben Braunschweig 2.000 AstraZeneca-Impfdosen bereitgestellt, denen weitere folgen sollen. „Mit der Sonder-Impfaktion wollen wir impfwilligen Braunschweigerinnen und Braunschweigern ab 18 Jahren ermöglichen, auch ohne Termin eine Corona-Impfung mit AstraZeneca zu bekommen. Wir können so verfahren, da aktuell die Warteliste für die Altersgruppe der Über-60-Jährigen weitgehend abgearbeitet ist“, sagt der für das Impfzentrum zuständige Dezernent Thorsten Kornblum.

Der Einsatz von AstraZeneca unterhalb der Altersgrenze von 60 Jahren ist nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz des oder der Impfwilligen gemäß der gültigen Empfehlung der Ständigen Impfkommission möglich. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Sonderaktion viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger ansprechen und die Impf-Kampagne ein Stück weit beschleunigen können. Wir haben uns dazu entschieden, für diese Sonderaktion kein Zeitfenster vorzugeben. Jeder, der sich mit AstraZeneca impfen lassen möchte, kann nach kurzer Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon während der Öffnungszeiten des Impfzentrums vorbeikommen. Unsere Kapazitäten haben wir entsprechend angepasst und separate Impfstraßen eingerichtet, um so kurzfristig auf eine erhöhte Nachfrage reagieren zu können", so Kornblum.

Personen, die sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen möchten, benötigen ihren Personalausweis sowie, wenn vorhanden, ihren Impfausweis. Zur Beschleunigung beim Anmeldeverfahren sollten die erforderlichen Formulare für die Impfung mit dem Vektor-Impfstoff von der Homepage des Impfzentrums Braunschweig heruntergeladen und ausgefüllt werden. >> Download!

11.37 Uhr: Testzentrum in den Peiner Festsälen schließt

Das Corona-Schnelltestzentrum in den Peiner Festsälen schließt zum 30. Juni. Durch das aktuelle Infektionsgeschehen und die damit verbundenen Lockerungen der Corona-Verordnung sind Testungen derzeit in vielen Bereichen nicht notwendig und das Testzentrum daher nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

„Ich möchte mich im Namen des Corona-Krisenstabs beim Kulturring für die Unterstützung bei der Einrichtung und dem Betrieb des Testzentrums und die wirklich tolle Zusammenarbeit bedanken. Gemeinsam haben wir es vor einigen Monaten geschafft, kurzfristig das erste Schnelltestzentrum für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis einzurichten“, erklärt Erster Kreisrat Henning Heiß, Leiter des Corona-Krisenstabs.

Auch andere Testzentren haben den Betrieb derzeit eingeschränkt oder eingestellt. „Unsere Vorgabe lautet allerdings, dass die von uns beauftragten Testzentren, sollte das Infektionsgeschehen wieder ansteigen, innerhalb von 48 Stunden wieder einsatzbereit sind“, berichtet Heiß.

08.12 Uhr: Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen geht weiter zurück

In Niedersachsen werden weiter sehr wenige Corona-Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Dienstag auf 4,5 nach 4,7 am Vortag, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner infizierten. Eine Inzidenz über der Schwelle von 10, die maßgeblich für weitere Lockerungen ist, hatte nur noch der Landkreis Holzminden mit 19,9. Im Landkreis Goslar lag der Wert bei 0. Es wurden landesweit 36 neue Fälle sowie 6 Todesfälle gemeldet.

Im Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 6,6 - eine leichte Steigerung im Vergleich zu Montag (6,3). Das Stadtgebiet Bremen verzeichnete 7,2 und Bremerhaven 3,5. Im Land Bremen wurde kein weiterer Todesfall gemeldet.

Montag, 21. Juni

14.26 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen fällt zum Wochenstart auf 4,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist auch zum Wochenstart weiter zurückgegangen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen sank der Wert auf 4,7 - am Vortag hatte er bei 4,9 gelegen. Die Zahl der bestätigten Corona-Neuansteckungen binnen eines Tages betrug den Angaben nach 6. Ein weiterer Todesfall wurde nicht gemeldet; insgesamt starben bisher in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger 5727 Menschen.

Im Bundesland Bremen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz wie am Sonntag bei 6,3. Auch dort wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt starben den Angaben zufolge 483 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

09.15 Uhr: Die aktuellen Regeln ab Montag

Ab Montag können sich Einwohner zahlreicher Kommunen auf noch mehr Kontaktmöglichkeiten, Erleichterungen beim Gastro-Besuch und vielleicht sogar die ein oder andere erste Partynacht freuen.

>> Hier mehr zu den neuen Regeln ab Montag und wo sie gelten.

Sonntag, 20 Juni

13.05 Uhr: Inzidenz ist noch weiter zurückgegangen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in allen niedersächsischen Kommunen ist am Sonntag weiter zurückgegangen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Morgen sank der Wert auf 4,9 - am Vortag hatte er bei 5,2 gelegen. Die Zahl der bestätigten Corona-Neuansteckungen binnen eines Tages betrug den Angaben nach 54. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet, insgesamt starben bisher in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger 5727 Menschen.

Weiterhin hielten sämtliche Kreise und Städte bis Sonntag ein Inzidenzniveau von unter 20. Der Landkreis Holzminden hatte statistisch mit 19,9 Fällen die vergleichsweise meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über eine Woche. Es folgten der Kreis Stade (13,7) sowie die Städte Delmenhorst (10,3) und Emden (10,0). Alle anderen Kommunen lagen unter 10. Für die Kreise Goslar und Lüchow-Dannenberg gab das RKI einen Wert von Null an.

Samstag, 19. Juni

10.30 Uhr: Mehr Kontakte, weniger Test und keine Masken mehr beim Tanzen

Eine Reihe zusätzlicher Erleichterungen gibt es ab Montag (21. Juni) - auch hier vor allem bei den Kontaktregeln. Grundsätzlich wären damit Geburtstags-, Hochzeits-, Grill- oder Einschulungsfeiern möglich. So dürfen sich bei einer Inzidenz der Neuansteckungen unter 10 in Innenräumen bis zu 25 Personen und draußen bis zu 50 Personen versammeln. In diesen Gruppengrößen müssen in der Regel keine Masken mehr getragen werden. Haben alle Erwachsenen zudem einen negativen Testnachweis, können sich noch mehr Menschen treffen - außer im Sitzen greift hier vorsichtshalber die Masken- und Abstandspflicht, und der Veranstalter muss weiter eine Teilnehmerliste führen.

Von der neuen Woche an wechselt Niedersachsen in die Stufe null seines Lockerungsplans. Dies beinhaltet, dass bei einer stabilen Inzidenz von weniger als 10 auch in Restaurants, Lokalen und Cafés die Begrenzungen entfallen - ab 25 Personen drinnen und 50 draußen müssen aber alle nicht vollständig Geimpften oder Genesenen ebenfalls ein Negativ-Testergebnis vorweisen können. Ähnliches gilt für Besucher von Clubs und Diskotheken: Sie brauchen beim Tanzen keine Maske mehr, sollen aber einen negativen Test oder Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung vorlegen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist auch auf Wochenmärkten nicht mehr nötig.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bezeichnete die aktuelle Corona-Entwicklung im Land als ermutigend: „Die Infektionszahlen in Niedersachsen befinden sich in einem deutlichen Abwärtstrend.“

Er mahnte gleichzeitig: „Bei aller Freude müssen wir vorsichtig bleiben – die Pandemie ist leider längst nicht vorbei. Die Delta-Variante breitet sich in Europa aus und wird auch an uns nicht vorbeigehen.“

Die Änderungen der Corona-Regeln gelten zunächst bis zum 16. Juli.

(red/dpa)