Niedersachsen 

Corona in Niedersachsen: Impfdrängler werden zum Problem – Reaktionen bei Abweisung teilweise aggressiv

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

Du befürchtest, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Dann musst du das jetzt tun.

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Hannover. Corona hat Niedersachsen nach wie vor im Griff. Die Zahlen steigen an, allerdings verlangsamt sich der Anstieg wegen der Impfungen. In einigen Regionen gilt eine Ausgangssperre, aber es wird auch über Lockerungen gesprochen.

Alle aktuellen Beschlüsse in Niedersachsen, und was in Sachen Corona-Virus in deiner Region los ist, liest du in unserem Corona-Blog.

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Mehr zum Thema:

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Corona aktuell in Niedersachsen: Hier alle Entwicklungen

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Samstag, 15. Mai

13.15 Uhr: Impfdrängler werden in Niedersachsen zum Problem

Auch in Niedersachsen kommen immer wieder Menschen in die Corona-Impfzentren, obwohl sie noch gar nicht an der Reihe sind. Sowohl die Region Hannover als auch die Landkreise Göttingen, Celle und Vechta sowie die Stadt Wolfsburg teilten auf Anfrage mit, in ihren Impfzentren seien solche Versuche schon vorgekommen. Wie viele Menschen die Impfung erhalten wollen, ohne eine Berechtigung dafür zu haben, wird vielerorts nicht erfasst. Aus Vechta hieß es allerdings, dass vor Öffnung der dritten Priorität „bis zu zehn Prozent aller angemeldeten Personen“ keine Impfberechtigung hatten. Mittlerweile seien es nur noch Einzelfälle.

Die Angaben zur Kontrolle der Impfberechtigung gehen dabei auseinander. Während der Landkreis Göttingen erklärte, die Berechtigung werde nur bei der Anmeldung und nicht im Impfzentrum selbst überprüft, betonten die anderen Kommunen, dass eine Bescheinigung mitgebracht werden müsse. So steht es auch im Impfportal des Landes. „Fehlen die entsprechenden Nachweise oder sind sie offensichtlich falsch, wird die Impfung verweigert“, erklärte der Landkreis Celle. Die Termine würden dann storniert und die Abgewiesenen erneut auf die Warteliste gesetzt.

Die Reaktionen der ertappten Impfdrängler sind den Kommunen zufolge sehr unterschiedlich. „Das hängt von der Haltung der Personen ab. Wenn es ihnen um eine möglichst frühe Impfung zum Schutz vor einer Infektion geht, erreichen wir oftmals Einsehen oder Geduld bis zum Zeitpunkt der Impfberechtigung“, erklärte der Kreis Göttingen. Manchmal scheiterten die Gespräche aber auch und die Imfpdrängler reagieren eher aggressiv.

Freitag, 14. Mai

11.54 Uhr: Müssen Termine für Erstimpfungen ausgesetzt werden?

Trotz der Ankündigung, dass die Corona-Erstimpfungen vielerorts in Niedersachsen zugunsten der Zweitimpfungen ausgesetzt werden müssen, rechnet die Landesregierung nicht mit Terminabsagen im großen Stil. „Wir gehen nicht davon aus, dass hier großflächig Impfungen abgesagt werden müssen, die bereits terminiert und mit Impfstoff hinterlegt waren“, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag in Hannover. Allerdings verschiebe sich der Fokus stärker auf die Zweitimpfungen. Kommende Woche soll es demnach 57 000 Erstimpfungen in den Impfzentren geben.

Die Landesregierung hatte im Frühjahr beschlossen, die Reserven für Zweitimpfungen zu verringern, um mit den Erstimpfungen schneller voranzukommen. Mittlerweile müssen jedoch nun erst viele Menschen ihre zweite Spritze bekommen, bevor wieder genug Impfstoff für alle neuen Impfberechtigten da ist. Erst ab Anfang Juni sollen wieder verstärkt Erstimpfungen möglich sein, hieß es am Mittwoch. Die Opposition reagierte empört und sprach von einem Impfdebakel.

Die kommunalen Impfzentren sollen derweil immer mehr von den Arztpraxen abgelöst werden. „Der Bund hat, als er die Impfzentren im letzten Jahr eingerichtet hat, ganz klar kommuniziert, dass das eine Einrichtung im Rahmen der Krisenbewältigung ist und die Impfzentren befristet tätig sein werden“, erklärte die Ministeriumssprecherin. „Bis zum 30. September sind die Impfzentren finanziert vom Bund und werden auch mindestens so lange mit Impfstoff beliefert.“ Danach seien die Arztpraxen voraussichtlich in der Lage, die Impfkampagne allein zu übernehmen.

7.39 Uhr: Über 1000 Ermittlungsverfahren

Nach rund einem Jahr Corona-Pandemie sind bei den Staatsanwaltschaften in Niedersachsen 1658 Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet worden. Das teilte das niedersächsische Justizministerium in Hannover auf dpa-Anfrage mit. Diese Verstöße können demnach mit einer Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden.

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind etwa im Infektionsschutzgesetz, der niedersächsischen Corona-Verordnung oder in Allgemeinverfügungen der Kreise und kreisfreien Städte geregelt. Das Infektionsschutzgesetz regelt Ordnungswidrigkeiten und Straftaten in den Paragrafen 73 bis 75. Je nach Schwere liegt eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat vor.

Unter Paragraf 74 fällt zum Beispiel, wer gegen geltende Hygienevorschriften verstößt und so etwa das Coronavirus verbreitet. Von März 2020 bis Mitte April 2021 wurden landesweit nach Angaben des Justizministeriums 302 Verfahren wegen Verstößen nach diesem Paragrafen geführt. Hinzu kommen noch 1356 Verfahren wegen Verstößen nach Paragraf 75. Darunter fallen etwa Vergehen gegen eine Quarantäneanordnung.

Wie viele Ordnungswidrigkeiten wegen Corona-Verstößen in Niedersachsen bislang registriert wurden, ist weder dem Innen- noch dem Justizministerium bekannt. Diese werden anders und zum Teil gesammelt erfasst – eine Statistik darüber gibt es nicht.

Donnerstag, 13. Mai

16.49 Uhr: Erste Freibäder öffnen vorsichtig

Schwimmbecken voller Menschen, planschende Kinder: Ganz so weit ist es in Deutschland noch nicht. Das liegt nicht nur am schlechten Wetter, sondern auch an den Corona-Regeln. Lange Zeit waren Freibäder wegen Corona komplett geschlossen.

Doch jetzt machen so langsam die ersten Bäder wieder auf. In der Stadt Hannover im Bundesland Niedersachsen zum Beispiel ging am Donnerstag die Freibad-Saison los.

In zwei Bädern kann man etwa für eine Stunde eine Bahn belegen oder einen Teil des Beckens. Das geht allerdings nur allein, zu zweit oder etwa mit deinen Eltern. Die Umkleiden bleiben erst mal geschlossen, nur die Toiletten sind auf.

12.35 Uhr: Erstimpfungen geraten ins Stocken

Die Erstimpfungen gegen das Coronavirus in Niedersachsen geraten ins Stocken, nachdem das Land vielen Menschen beschleunigt zu einem ersten Schutz verholfen hat. Diese Menschen müssten nun zuerst ihre zweiten Impfungen erhalten, ehe die Erstimpfungen wieder in gewohntem Umfang fortgeführt werden könnten, sagte Gesundheitsministeriumssprecher Oliver Grimm am Mittwoch in Hannover.

„Es wird sich das Tempo etwas verlangsamen, es wird sich aber das Tempo der Zweitimpfungen erhöhen.“ Ab Anfang Juni seien wieder verstärkt Erstimpfungen möglich. Die Opposition reagierte empört und sprach von einem Impfdebakel.

In welchem Umfang wegen des Rückstaus Impfzentren Termine für Erstimpfungen absagen mussten, konnte Grimm nicht beziffern. Eigentlich hätten die Impfzentren nur Termine in das Buchungsportal einstellen sollen, für die sie bereits Impfstoff fest in Aussicht hatten. „Wir müssen jetzt einen kleinen Puffer anlegen in den Impfzentren.“ Auf jeden Fall sei die Zweitimpfung gewährleistet, betonte Grimm. Neben den Impfzentren müssten sich auch die Arztpraxen nun vorübergehend auf Zweitimpfungen konzentrieren. „Das Verhältnis wird sich drastisch zugunsten der Zweitimpfung verschieben.“

Niedersachsen hatte zum Start der Impfkampagne zunächst jeweils Dosen für die Zweitimpfung zurückgestellt, kam deshalb aber mit den Erstimpfungen weniger zügig voran als andere Bundesländer. Deshalb wurde diese Praxis schrittweise aufgegeben.

Mittwoch, 12. Mai

19.30 Uhr: Weil appelliert an Menschen, Erfolge nicht aufs Spiel zu setzen

Der Regierungschef von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), hat an die Bürger appelliert, erste Erfolge in der Pandemie-Bekämpfung über die bevorstehenden Feiertage nicht aufs Spiel zu setzen. Zwar habe Niedersachsen erste Öffnungen ermöglicht, sagte Weil der „Welt“ - dennoch müssten die Menschen weiterhin vorsichtig bleiben.

„Das gilt auch am Vatertag - die Zeit ist noch nicht reif für ausgelassene Touren mit dem Bollerwagen“, sagte er.

8.55 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage

Niedersachsen meldet 988 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Damit steigt die Zahl der Fälle gesamt seit Anbeginn der Pandemie auf 248.876. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 78,2.

Die Inzidenzen für die Region:

  • Braunschweig: 80,6
  • Kreis Gifhorn: 96,3
  • Goslar: 38,2
  • Kreis Helmstedt: 81,1
  • Region Hannover: 92,2
  • Peine: 124,6
  • Salzgitter: 143,8
  • Wolfsburg: 128,6
  • Wolfenbüttel: 80,3

6.15 Uhr: Bericht – Land will Erstimpfungen mit Biontech und Moderna aussetzen

Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ will Niedersachsen in den kommenden Wochen die Erstimpfungen mit Biontech und Moderna in den Impfzentren aussetzen. Der Grund seien unregelmäßige Lieferungen. Damit wolle das Land sicherstellen, dass im Juni alle Menschen ihre Zweitimpfung bekommen können.

Dienstag, 11. Mai

18.09 Uhr: Lust auf Kultur? Museen öffnen!

Gute Nachrichten für alle Kulturfreunde! Das Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig öffnen ab Freitag wieder ihre Pforten. Für den Besuch muss ein negativer Corona-Test vorgelegt sowie die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Auch das Städtische Museum Braunschweig / Haus am Löwenwall und die halle267 machen am Freitag auf.

Was kannst du in den Museen sehen? „Im Staatlichen Naturhistorischen Museum erwartet die Besucher*innen die Sonderausstellung „Schildkröten - Gepanzert durch die Jahrmillionen“ mit dem 2,5 m langen Modell der Lederschildkröte „Marlene“ und einigen lebenden Exemplaren“, kündigen die Landesmuseen an. Das Herzog Anton Ulrich-Museum zeigt die Gemäldegalerie.

„Wir freuen uns, endlich wieder Besucherinnen und Besucher begrüßen zu dürfen“, sagt Dr. Peter Joch, Direktor des Städtischen Museums. „Entdecken Sie im Haus am Löwenwall die aktuelle Sonderausstellung ‚Von Rembrandt bis Baselitz. Meisterwerke der Druckgraphik aus der Sammlung des Städtischen Museums Braunschweig‘, die das Städtische Museum bis auf Weiteres zeigt.“

Sowohl PCR-Tests, PoC-Antigen-Tests und Schnelltests sind zulässig, sofern der Nachweis nicht älter ist als 24 Stunden. Nachweise über vollständigen Impfschutz oder Genesung sind auch zulässt. Kinder unter 14 brauchen dies nicht. Eine Anmeldung vor dem Besuch ist nicht mehr notwendig.

Geschlossen bleiben die Burg Dankwarderode und das Haupthaus des Braunschweigischen Landesmuseums am Burgplatz (wegen Sanierungsarbeiten). Das Museum Hinter Aegidien soll seine Türen Ende des Jahres öffnen.

10.03 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage

Niedersachsen meldet 465 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Damit steigt die zahl der Fälel gesamt auf 247.888. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 84,3.

Die Lage in der Region:

  • Braunschweig: 85,4
  • Kreis Gifhorn: 115
  • Goslar: 36,7
  • Kreis Helmstedt: 78,9
  • Region Hannover: 108,8
  • Kreis Peine: 115,7
  • Salzgitter: 166,8
  • Kreis Wolfenbüttel: 83,6
  • Wolfsburg: 152

6.39 Uhr: Landtag berät über Weg aus dem Lockdown

Auf einer Sondersitzung berät der niedersächsische Landtag am Dienstag über den Weg aus dem Corona-Lockdown. „Nach der dritten Welle - Schritte in Richtung Normalität“, lautet der Titel der von Ministerpräsident Stephan Weil geplanten Regierungserklärung zum Auftakt der Sitzung. Darin geht es unter anderem um den Stufenplan, den die Landesregierung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen erarbeitet hat, wenn sich die Infektionslage weiter entspannt.

Demnach sollen für Handel, Tourismus und das gesellschaftliche Leben die Beschränkungen in Etappen gelockert werden, wenn sich die Infektionslage weiter positiv entwickelt. Der Plan sieht drei Stufen vor: ein starkes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100, ein hohes Infektionsgeschehen mit einer Inzidenz zwischen 35 und 50 sowie ein erhöhtes Infektionsgeschehen zwischen 10 und 35.

Montag, 10. Mai

18.03 Uhr: Dutzenden Wolfenbüttlern Zweitimpfung verwehrt

Anfang April rief die Stadt Magdeburg zu Impfungen mit AstraZeneca auf und wandte sich auch an Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Magdeburg wohnen. Auch aus dem Landkreis Wolfenbüttel haben einige Personen dieses Angebot angenommen. Leider hat die Stadt Magdeburg allen Betroffenen nun den Termin für die Zweitimpfung abgesagt – den Impfstoff benötige die Stadt nun ausschließlich für die eigenen Bürgerinnen und Bürger.

Die Erstgeimpften aus dem Landkreis Wolfenbüttel stehen nun vor einem Problem, da sie weder über das Terminvergabeportal des Landes noch über ihre Hausarztpraxen Termine für eine Zweitimpfung bekommen können. Sowohl das Impfmanagement des Landes, das die Termine und somit auch die Impfstoff-Lieferungen an die Impfzentren koordiniert, sowie die Hausarztpraxen sehen immer die Vergabe von zwei Terminen vor. Abweichungen hiervon sind nicht vorgesehen, da es zu zeitaufwendigen Umplanungen führen kann.

Blöd gelaufen! Doch jetzt will der Landkreis Wolfenbüttel diesen Personen einen Folgetermin im Impfzentrum in Wolfenbüttel anbieten. „Sie können sich per E-Mail an die Adresse impfzentrum-termine@lk-wf.de wenden. Zur Identifikation soll das Absage-Schreiben aus Magdeburg und eine Kopie des Impfausweises vorgelegt werden, in der die erste Impfung erkennbar ist. Das Team des Impfzentrums wird jeder Person einen individuellen Termin im Impfzentrum ermöglichen“, schreibt der Landkreis in einer Pressemitteilung.

13.38 Uhr: Impftermine mit Johnson&Johnson in Peine fallen aus

Wie der Landkreis Peine berichtet, fallen die Impftermine mit Johnson/Johnson für unter 60-Jährige mit sofortiger Wirkung aus! „Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission hat uns heute Vormittag ein entsprechender Erlass des Landes Niedersachsen erreicht. Wir dürfen den Impfstoff nur noch an Menschen, die 60 Jahre oder älter sind verimpfen“, erklärt Kreissprecher Fabian Laaß.

Auch eine freiwillige Impfung nach umfassender medizinischer Aufklärung sei nicht möglich. „Wir bitten all diejenigen, die von der Absage betroffen sind, nicht zum Impfzentrum zu kommen, da wir die Personen zunächst einmal abweisen müssen. Wir sind derzeit bemüht, mit dem Land eine Lösung für das Problem zu finden“, so Laaß.

7.51 Uhr: Aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen

In Niedersachsen sind innerhalb eines Tages 406 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Montag leicht von 83,4 auf 84,6.

Die Inzidenzen in der Region:

  • Braunschweig: 81,4
  • Gifhorn: 113,3
  • Goslar: 35,2
  • Hannover: 101,8
  • Helmstedt: 78,9
  • Salzgitter: 189,9
  • Wolfenbüttel: 95,3
  • Wolfsburg: 156

6.22 Uhr: Niedersachsen macht sich locker

Nach monatelangen strikten Corona-Beschränkungen können die Menschen in vielen Teilen Niedersachsens sich ab Montag auf Lockerungen freuen. In Landkreisen und Großstädten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 können Handel, Gastronomie, Tourismus sowie Kulturveranstaltungen unter Auflagen wieder anlaufen. Voraussetzung in vielen Bereichen ist der Vorweis eines negativen Corona-Schnelltests, der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen das Coronavirus oder einer überstandenen Infektion.

Alle Details findest du HIER.

Sonntag, 9. Mai

13.41 Uhr: Kreise enttäuscht über neue Verordnung

Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) hat die neue Corona-Verordnung des Landes insbesondere für die Testpflicht bei Außengastronomie und Einzelhandel kritisiert. „Das ist in der Sache nicht zielführend und bedeutet eine gravierende Benachteiligung des ländlichen Raumes. Dort gibt es keine ausgebaute Teststruktur in jedem Ort“, wird Präsident Klaus Wiswe in einer Mitteilung vom Sonntag zitiert. Für Kreise mit einer Inzidenz unter 100 bedeute das für den Einzelhandel keine Lockerung, sondern für mittlere und größere Geschäfte sogar eine Verschärfung. „Das passt überhaupt nicht zur Entwicklung der Infektionslage.“

Für den Landkreistag ist es auch unverständlich, warum der Tourismus zunächst nur für Einwohner Niedersachsens geöffnet wird. Kritisiert wird weiter, dass wenig praktische Hinweise aus den Kreisen und der Region Hannover im Anhörungsverfahren aufgegriffen worden seien. „Trotz einer Frist von nur wenigen Stunden geben die kommunalen Spitzenverbände zu jeder Verordnung eine umfangreiche Stellungnahme ab. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort verstehen nicht, warum ihre praktischen Erfahrungen dennoch so wenig in die Rechtsetzung des Landes einfließen“, erklärte Hauptgeschäftsführer Hubert Meyer.

11.21 Uhr: EKD-Chef wirbt für Freiheit für Geimpfte

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat für mehr Freiheiten für Geimpfte und einen Geist des „Gönnen-Könnens“ geworben. „Dass die seelischen Inzidenzwerte immer mehr in die Höhe steigen, wissen wir seit Langem“, sagte Bedford-Strohm am Samstag in Hannover auf der digital organisierten Tagung der EKD-Synode. „Deswegen ist es so wichtig, alles an Freiheiten zu ermöglichen, was mit dem Gesundheitsschutz vereinbar ist.“ Er ermutige alle, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft seien, dazu, sich mit den bereits Geimpften zu freuen, die nun ohne Risiko bestimmte Freiheiten wieder genießen können.

„Niemandem nutzt die Aufrechterhaltung aller Restriktionen auch der Geimpften“, sagte der Münchner Landesbischof. „Es wäre auch nicht verantwortbar, all denen, die in Restaurants, Hotels, in der Kulturwelt und vielen anderen Branchen am Ende ihrer materiellen und seelischen Kräfte sind, die nun wieder ohne Gesundheitsrisiko mögliche Kundschaft einfach vorzuenthalten.“ Neid sei keine christliche Tugend.

10.55 Uhr: Zahlen sinken weiter

Die Corona-Lage in Niedersachsen entspannt sich weiter. Am Sonntag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 932 neue Infektionen innerhalb eines Tages, eine Woche zuvor waren es über 400 Fälle mehr gewesen (1363). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank in dieser Zeit von 101,7 auf 83,4.

Die Inzidenzen für die Region:

  • Region Hannover: 99
  • Kreis Gifhorn: 109,9
  • Wolfsburg: 164
  • Wolfenbüttel: 107,8
  • Kreis Helmstedt: 78,9
  • Salzgitter: 156,3
  • Braunschweig: 85,8
  • Kreis Peine: 102,4
  • Goslar: 41,8

Samstag, 8. Mai

14.41 Uhr: Weil räumt Fehler bei Bekämpfung der Pandemie ein

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat Fehler in der Corona-Pandemie zugegeben. Keiner der politisch Verantwortlichen habe alles richtig gemacht, sagte der SPD-Politiker im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks. „Und keiner von uns geht ohne Schrammen aus der Pandemiebekämpfung heraus.“ Jeder aber habe sich „in den vergangenen Monaten persönlich die allergrößte Mühe gegeben, der Verantwortung gerecht zu werden“.

Als größten Fehler sah Weil, dass Deutschland insgesamt unvorbereitet in die Pandemie hineingestolpert sei - obwohl entsprechende Szenarien seit 2012 in den Schubladen gelegen hätten. In den Pandemieplänen der Bundesländer wird durchgespielt, wie ein gefährliches Virus sich global weiterverbreiten könnte.

Weil räumte auch Fehler bei der Eindämmung der Pandemie in Alten- und Pflegeheimen ein. Die Bilanz dort sei „niederschmetternd“. Die hohen Todeszahlen in den Heimen seien auch international hervorstechend.

Der Ministerpräsident sprach im Deutschlandfunk auch von einem „schlechten Gewissen“ in Bezug auf die schwierige Lage für Familien, Kinder und Jugendliche. Allerdings sei ihm nicht richtig klar, wie die Politik es in diesem Sektor hätte besser machen können. Es sei nun entscheidend, die Pandemie genau zu bilanzieren und Lehren daraus zu ziehen.

10.34 Uhr: Grüne wollen besseren Infektionsschutz in Flüchtlingsunterkunft

Die Grünen im niedersächsischen Landtag haben in der Corona-Pandemie einen besseren Infektionsschutz für geflüchtete Menschen in Einrichtungen der Landesaufnahmebehörde gefordert. Die Unterbringung müsse entzerrt und mehr Platz - auch mittels dezentraler Unterbringung - geschaffen werden, sagte die migrationspolitische Sprecherin Susanne Menge am Samstag in Hannover. Vor allem „vulnerable Gruppen“ müssten ebenso wie die Beschäftigten besser geschützt werden.

Das Infektionsschutzkonzept der Landesregierung für die Einrichtungen habe Mängel, kritisierte Menge.

10.14 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage

Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen steigen langsamer. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden am Samstag landesweit 1.104 Neuinfektionen gemeldet – vor einer Woche waren es 1.244 neue Fälle. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank von 89,3 auf 85,7. Außerdem wurden 18 weitere Todesfälle registriert. Damit starben bislang 5404 Menschen in Niedersachsen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Die Lage in der Region (Inzidenz):

  • Braunschweig: 92,6
  • Kreis Peine: 117,2
  • Wolfsburg: 131,9
  • Kreis Gifhorn: 113,3
  • Salzgitter: 164,9
  • Wolfenbüttel: 93,6
  • Helmstedt: 86,5
  • Goslar: 41,8
  • Region Hannover: 104,9

7.52 Uhr: Wegen Corona und Frühling – Bereitschaft zum Blutspenden sinkt

Die Blutkonserven für Krankenhauspatienten in Niedersachsen und Bremen könnten wegen zurückgehender Spenden nach DRK-Angaben in einigen Wochen knapp werden. „Aktuell können zwar die Bedarfe aus den Lagerbeständen versorgt werden“, sagte der Sprecher des regionalen Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes, Markus Baulke, in Springe. „Aber derzeit zeigt sich eine Versorgungslücke für Ende Mai und Juni.“

Die Spendenbereitschaft gehe seit Mitte April zurück, sagte Baulke. Er führte dies zum einen auf das Frühjahr zurück. „Der Mai ist der schwierigste Monat.“ Es gebe viele Feiertage, die potenziellen Spender seien „lieber draußen als bei Spendeterminen“. Zum anderen seien die Spender verunsichert durch die Entwicklung der Corona-Pandemie mit neuen Auflagen und Ausgangsbeschränkungen. Bei den meisten sei die Botschaft angekommen: Bleibt bitte zuhause!

Der derzeitige Vorrat in der Region liege bei 8.000 bis 9.000 Blutkonserven. Dabei seien 10.000 Konserven notwendig, um alle Blutgruppen ausreichend abzudecken, sagte Baulke.

Freitag, 7. Mai

11.52 Uhr: Niedersachsen will Testpflicht für Handel und Tourismus lockern

Niedersachsen will die geplante Testpflicht für die bevorstehende Öffnung des Einzelhandels und des Tourismus nach Kritik der beteiligten Branchen lockern. Neben qualifizierten Tests in Testzentren sollen auch unter Aufsicht vorgenommene Tests in den Geschäften oder von Arbeitgebern für den Besuch des Einzelhandels reichen, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Zu Hause durchgeführte Selbsttests, auch von Schülern, gelten nicht. Geschäfte bis zu einer Größe von 200 Quadratmetern, in denen sich maximal zehn Kunden zugleich aufhalten dürfen, sollen von der Testpflicht ausgenommen werden.

Niedersachsen plant mit der kommenden Corona-Verordnung, die ab kommendem Montag greift, Lockerungen der Beschränkungen in Kreisen und Großstädten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt. Dort soll der komplette Einzelhandel unter Auflagen wieder öffnen können, Gastronomie und Tourismus sollen in Etappen und unter Einschränkungen wieder anlaufen können. Die Einzelheiten befinden sich noch in der Abstimmung, die Verordnung wird am Freitag oder Samstag veröffentlicht.

In Hotels, Pensionen und Jugendherbergen sollen nach einem Test bei der Anreise zwei Tests pro Woche für die Gäste ausreichen, wie dies auch für Ferienwohnungen geplant ist. Ursprünglich war für Hotelgäste eine tägliche Testpflicht ins Auge gefasst.

08.39 Uhr: Öffnungskonzept für Tourismus in Niedersachsen gefordert

Der niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat eine klare Perspektive für Tourismus und Gastgewerbe in der Corona-Pandemie gefordert. „Die muss lauten: Die Betriebe sollen sich vorbereiten. Freibäder und Kurbetriebe sollen öffnen. Spätestens Ende Mai soll es losgehen“, sagte Verbandspräsident Marco Trips der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“.

Zuvor hatte die Landesregierung einen Lockerungsplan vorgelegt: Demnach soll der Urlaub in Regionen vom 10. Mai an mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 wieder möglich sein - wenn auch zunächst nur für Bewohner des eigenen Bundeslandes und unter der Voraussetzung engmaschiger Corona-Tests.

Trips sagte: „Ich denke, dass wir jetzt generell Öffnungskonzepte für den Tourismus benötigen. Die neue Landesverordnung bietet zu wenig Perspektiven für die folgenden Wochen.“ Die sogenannte „Landeskinderregelung“ sei verzichtbar, sie sei weder rechtssicher noch sinnvoll: „Was ist, wenn die Familie aus Nordrhein-Westfalen die Großeltern in Niedersachsen besuchen möchte? Impffortschritt und Teststrategie machten Öffnungen möglich.

„Tourismusbranche, Hotellerie und Gastronomie kämpfen ums Überleben“, betonte Trips. „Wir wissen beispielsweise von den Kurbetrieben unserer Städte und Gemeinden, dass sich das Defizit im Corona-Jahr verdoppelt hat.“ Sie benötigten nochmals finanzielle Hilfe. Das Land müsse ein Programm „in mehrstelliger Millionenhöhe für den Tourismus auflegen“.

Donnerstag, 6. Mai

18.15 Uhr: Inzidenz von 351 - in diesem Ort gilt jetzt Ausgangssperre

In der südniedersächsischen Kleinstadt Hann.Münden gibt es wegen der großen Zahl an Corona-Neuinfektionen ab diesem Donnerstag (6. Mai) eine nächtliche Ausgangssperre. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen ordnete erstmals diese Maßnahme an. Die Inzidenz in dem Ort nahe der Grenze zu Hessen und zu Thüringen lag am Donnerstag bei 351,0, wie Göttingens Stadtsprecher Dominik Kimyon sagte.

Es handele sich um ein diffuses Infektionsgeschehen ohne konkrete Ausbrüche. Allerdings sei aufgefallen, dass sich in den vergangenen Wochen viele Menschen teils in größeren Gruppen abends und nachts getroffen hätten - manche auch zum Feiern. Dies soll nun die Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens unterbinden. Sie gilt zunächst nur in der Kernstadt von Hann.Münden bis zum 12. Mai.

Der ganze Landkreis Göttingen ist bisher ohne die Bundes-Notbremse durch die dritte Welle der Pandemie gekommen. Am Donnerstag lag die Sieben-Tages-Inzidenz des Landkreises bei 89,9. Im Zuge der Bundes-Notbremse gilt eine Ausgangssperre in Kreisen und kreisfreien Städten, in der die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt.

12.18 Uhr: Schüler sollen schnell geimpft werden

Niedersachsen ist bestrebt, Schüler zügig gegen das Coronavirus zu impfen. „Ich bin schon daran interessiert, die 12- bis 18-Jährigen schnell in die Impfkampagne hereinzuziehen“, so Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD).

Insgesamt handele es sich um etwa 450.000 junge Menschen. Der Hersteller Biontech/Pfizer hat in den USA und Europa die Zulassung seines Impfstoffes für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren bereits beantragt.

12.11 Uhr: Jetzt ist Prio-Gruppe 3 dran!

In Niedersachsen können sich ab kommendem Montag sämtliche Menschen der Prioritätsgruppe 3 nach und nach für eine Corona-Schutzimpfung anmelden. Vom 10. Mai an können sich zunächst Impfberechtigte über 60 Jahre mit Vorerkrankungen und besonderen Gefährdungen für eine Impfung anmelden, wie Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) in Hannover ankündigte.

Am 17. Mai folgen dann Beschäftigte in exponierten Berufen wie etwa dem Lebensmittelhandel und vom 31. Mai dann Beschäftigte der kritischen Infrastruktur, dazu zählen etwa die Ernährungswirtschaft, das Apothekenwesen und die Pharmawirtschaft sowie der Transportbereich. Außerdem sollen die Kommunen zeitnah Impfungen in sozialen Brennpunkten organisieren dürfen.

Seit Beginn der vergangenen Woche konnten sich in Niedersachsen aus der Prioritätsgruppe 3 bereits Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, Feuerwehrleute und Beschäftigte der Jugendhilfe für eine Impfung anmelden.

Unterdessen sollen vor der Einbindung der Betriebsärzte in die Impfkampagne vom 7. Juni an in fünf Unternehmen vom kommenden Montag an Modellversuche starten. Dies sind VW mit einem eigenen Impfzentrum, die Salzgitter AG, Rossmann, Rewe in Hannover sowie Satorius in Kooperation mit dem Impfzentrum Göttingen.

11.57 Uhr: Hotels und Gasto öffnet – doch es gibt ein Problem

Die lange herbeigesehnte Wiedereröffnung dürfte für etliche Hoteliers und Gastronomen eine unangenehme Kehrseite haben: In vielen Betrieben im Niedersachsen fehlen nach all den Monaten im Lockdown jetzt Arbeitskräfte. Zumindest in kurzer Frist könnte es daher schwierig werden, zum Neuanlauf ab kommender Woche genügend Personal an den Start zu bringen, schätzt Rainer Balke, Landeschef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga).

Wegen der bisher unklaren Perspektiven habe sich „ein nicht unerheblicher Teil der Mitarbeiter in andere Beschäftigungsbereiche hinein verlagert“, sagte Balke der Deutschen Presse-Agentur. „Ob diese nach dem Wiederhochfahren zurückgewonnen werden können, ist höchst unsicher.“

10.35 Uhr: Corona-Wert sinkt weiter

Die Corona-Lage in Niedersachsen entspannt sich weiter. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz seit gestern von 92,4 auf 89,9.

1.461 Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden gezählt. Zugleich wurden 18 weitere Todesfälle registriert – damit sind bislang 5.368 Menschen in Niedersachsen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Lage in der Region (Infektionen / Sieben-Tage-Inzidenz / Todesfälle):

  • Braunschweig: 5.965 (+28) / 91,0 / 173 (+1)
  • Gifhorn: 5.587 (+35) 95,2 / 177
  • Goslar: 2.442 (+11) 63,1 / 108
  • Region Hannover: 45.406 (+133) / 99,6 / 973
  • Helmstedt: 2.261 (+15) / 77,8 / 89
  • Peine: 5.126 (+38) / 133,5 / 98 (+1)
  • Salzgitter: 4.931 (+42) / 170,7 / 69
  • Wolfenbüttel: 2.631 (+20) / 82,8 / 95
  • Wolfsburg: .3600 (+56) / 141,5 / 82

Die höchsten Inzidenzwerte wurden für den Landkreis Vechta (206,6), die Stadt Delmenhorst (181,8) und die Stadt Salzgitter (170,7) ermittelt. Aber auch diese Zahlen waren niedriger als in den Tagen zuvor.

>> Braunschweig liegt wieder unter der 100er-Inzidenz – was hat das zu bedeuten?

Am niedrigsten war die Inzidenz im Landkreis Friesland (44,6), im Landkreis Wittmund (42,2) und in der Stadt Wilhelmshaven (42,1).

8.46 Uhr: Niedersachsen hält an Impfzentren fest

Die niedersächsische Landesregierung hält an den Impfzentren als zentralem Baustein der Impfkampagne gegen Corona fest. Das sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) der „HAZ“. Sie reagierte damit auf Forderungen, das Impfen aus den teuren Zentren schneller auf die niedergelassenen Ärzte zu übertragen.

„Die Impfzentren arbeiten mittlerweile sehr, sehr gut und effektiv“, sagte Behrens. „Sie sollten die große Impfkampagne ins Rollen bringen, und sie tragen eine grundständige Versorgung, in Niedersachsen werden täglich 40.000 Bürgerinnen und Bürger in den 52 Zentren versorgt.“ Zugleich sei klar, dass die Arbeit der eigens eingerichteten Zentren bis spätestens Ende September befristet sei.

Das Gesundheitsministerium kündigte außerdem an, dass verstärkt Menschen in sozialen Brennpunkten geimpft werden sollten – womöglich auch in Salzgitter. In Vierteln mit beengtem Wohnraum gilt die Ansteckungsgefahr als besonders hoch.

Stadt und Region Hannover haben solche Impfaktionen bereits angekündigt. Für das Land wolle Behrens solche Pläneheute vorstellen.

(red/dpa)