Niedersachsen 

Celle: Juwelier erschoss Räuber – heftige Aussagen: „Ihr Dreckschweine, das habt ihr nun davon“

Celle: Im September 2020 erschießt ein Juwelier zwei Räuber in seinem Laden in Notwehr. Nun sagt der Juwelier beim Prozess des dritten mutmaßlichen Täters aus. (Symbolbild)
Celle: Im September 2020 erschießt ein Juwelier zwei Räuber in seinem Laden in Notwehr. Nun sagt der Juwelier beim Prozess des dritten mutmaßlichen Täters aus. (Symbolbild)
Foto: Philipp Schulze/dpa

Celle. Der Besitzer eines Juweliers in Celle hat zwei Räuber erschossen. Die Aussagen, die er gegenüber den Verletzten dann tätigte, sind erschreckend. Mittlerweile schämt sich der Juwelier für diese Äußerungen.

Doch wie kam es zu diesem schrecklichen Vorfall in Celle und was sagte der Schütze?

Celle: Wie ist das Verbrechen im Juweliergeschäft abgelaufen?

Der Überfall ereignete sich im September 2020. Zwei Männer betraten das Juwelier- und Antiquitätengeschäft in Celle, um es auszurauben. Sie würgten die 71-jährige Frau des Besitzers und bedrohten den Juwelier mit einer Waffe.

Der 73-Jährige schoss daraufhin auf die beiden Unbekannten, um seine Frau zu beschützen. Beide Räuber starben kurz danach an ihren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft entschied, dass der Ladenbesitzer aus Notwehr gehandelt hat und somit unschuldig ist.

Jetzt sagt der Juwelier aktuell beim Prozess eines dritten mutmaßlichen Täters vor Gericht aus.

Celle: Aussagen des Juweliers vor Gericht sind nur schwer zu ertragen

Der 73-Jährige gibt zu, dass es ihm leid täte, die beiden Männer erschossen zu haben, so die Bild. Doch er verfolgte einzig und allein das Ziel, seine Frau zu retten.

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Unsere bisherige Berichterstattung zu dem Fall in Celle:

Celle: Juwelier (71) erschießt zwei Räuber – jetzt wird gegen ihn ermittelt

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Celle: Juwelier erschoss Räuber – „Aktenzeichen XY“-Zuschauer gibt entscheidenden Hinweis

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Er schämt sich mittlerweile außerdem für folgenden Satz, den er einem der angeschossenen Räuber gegenüber äußerte: „Er schaute mich an, da habe ich gesagt: Ihr Dreckschweine, ihr wolltet uns ausnehmen. Das habt ihr nun davon“.

Seine Ehefrau leidet bis heute an Schlafstörungen und Angstattacken. Der Prozess wird am 16. Juni fortgesetzt. (lb)