Niedersachsen 

Hannover: Aus Sorge vor Wahlplakat-Zerstörung – AfD geht jetzt diesen ungewöhnlichen Schritt

Weil die AfD in Hannover Angst hat, dass ihre Wahlplakate zerstört werden, geht sie in zwei Ortschaften einen ungewöhnlichen Schritt. (Symbolbild)
Weil die AfD in Hannover Angst hat, dass ihre Wahlplakate zerstört werden, geht sie in zwei Ortschaften einen ungewöhnlichen Schritt. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Fotografie73

Hannover. Die Bundestagswahl rückt näher, der Wahlkampf startet in seine heiße Phase. Dazu gehören nicht nur zahlreiche Veranstaltungen und Stände in den Innenstädten, sondern auch Wahlplakate.

Und genau um die Sorgen sich die Parteien derzeit. Offenbar hat auch die AfD Angst vor Zerstörungswut in Hannover – und geht deshalb einen ungewöhnlichen Schritt, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Hannover: AfD geht ungewöhnlichen Schritt

Abgerissene, bemalte und gänzlich zerstörte Wahlplakate gibt es in jedem Wahlkampf. Die AfD hat darauf offenbar keine Lust mehr. Schon vor gut zwei Wochen berichtete Reinhard Hirche auf seiner Facebook-Seite davon, dass 70 Prozent der AfD-Wahlplakate „zerstört oder komplett verschwunden sind“.

Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, hat die AfD in Badenstedt und Davenstedt Sicherheitsleute beauftragt, das hat die Partei gegenüber der „HAZ“ bestätigt. „Wir wollen die Täter erwischen“, betont Hirche.

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So reagieren Grüne auf Zerstörungswut

Anders haben die Grünen im Kreis Wolfenbüttel auf Vandalismus reagiert. Die Partei ist alarmiert. „Die Aktionen gegen die Grünen nehmen bislang unbekannte Ausmaße an“, sagt eine Sprecherin des Kreisverbandes. Einen Sicherheitsdienst hat die Partei nicht. Dafür hat sie aber Anzeige erstattet. Mehr dazu hier >>>. (red)