Niedersachsen 

Hannover: Frau will 100 Schaukeln auf der ganzen Welt aufhängen – sie hat eine klare Vision

Die Schaukel als Stück Kindheit! Eine Hannoveranerin will weltweit 100 Stück aufbauen. (Symbolfoto)
Die Schaukel als Stück Kindheit! Eine Hannoveranerin will weltweit 100 Stück aufbauen. (Symbolfoto)
Foto: IMAGO / Westend61

Hannover. Na, DAS ist ja mal eine Mission...

Eine Frau aus Hannover will nicht weniger als 100 Schaukeln aufhängen. Doch nicht etwa für einen Rekord irgendwo im Garten oder in der Stadt Hannover – sondern auf der ganzen Welt!

Hannover: Frau will 100 Schaukeln auf der ganzen Welt aufhängen – sie hat eine klare Vision

Für Kathrin aus Linden hatte alles vor Jahren mit einer Schnapsidee begonnen, doch inzwischen ist ihre Mission ein echtes Kunstprojekt geworden. Auf Facebook teilt sie ihre Bilder und Erfahrungen unter dem markanten Account-Namen „Die Schaukelguerilla“. Die Idee ist auf einem Musikfestival entstanden. Jemand habe erzählt, dass es in Hamburg ein Projekt geben würde, in welchem überall Schaukeln aufgehängt würden. Unter Brücken, an Bäumen, wirklich überall.

Das habe sie auch machen wollen, meinte sie dann. Und geboren war die Idee der „Schaukelguerilla“. Den Anfang machte sie gemeinsam mit einem Freund, beide hatten direkt vier Schaukeln aufgehangen. Drei von ihnen sind am nächsten Tag wieder abgenommen worden – fehlende Genehmigungen, keine Tüv-Plakette. Doch Kathrin hat nicht aufgegeben und einfach weitergemacht.

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Das ist die Stadt Hannover:

  • Landeshauptstadt von Niedersachsen
  • wurde erstmals 1150 erwähnt und erhielt 1241 das Stadtrecht
  • ist rund 204 Quadratkilometer groß und hat 536.925 Einwohner (Stand 2019)
  • Sehenswürdigkeiten: Erlebnis-Zoo Hannover, der Maschsee, die Herrenhäuser Gärten
  • eine der führenden Messestädte Europas
  • Oberbürgermeister ist Belit Onay (Grüne)

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Hannover: „Schaukelguerilla“ reiste durch die Welt

Für sie sei eine Schaukel ein unbeschwerter Ort, der zum Toben und wild sein einlade. Ein Stück Kindheit eben. Das habe sie „ihrer“ Stadt Hannover schenken wollen, damit sich die Menschen freuen.

Eines Tages habe sie sogar beschlossen, die Welt zu erkunden, deshalb ihren Job und die Wohnung gekündigt und fast alles, was sie besaß, einfach verschenkt. Ohne einen Plan zu haben ist sie losgezogen, war später auf dem Balkan, in Thailand und Australien. Und hat Schaukeln gebaut, wo es ihr gefallen hatte.

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Trotzdem bleibt Hannover ihre Heimat. Seit 2020 ist sie wieder hier, baut (na klar) Schaukeln. Mit 100 gebauten Schaukeln solle Schluss mit dem Projekt sein. Was sie danach machen wolle? Gegenüber der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ sagt sie: „Vielleicht Bäume pflanzen. Damit meine Enkel einmal Schaukeln aufhängen können.“

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Bleibt zu hoffen, dass das dann auch mindestens 100 Bäume werden... (mg)